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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gelöscht

von Burgen am 19.11.2020 16:30



Hallöchen, 

wie ich sehen kann, bist du kein "Rebell", sondern du willst wirklich, dass Gott durch Menschen dir helfen wollen. 

Daher möchte ich dich erstmal ganz schlicht fragen: "Liebst du Jesus?" 

Hattest du nicht in deinem ersten Beitrag geschrieben, dass du mehrmals Jesus in dein Herz eingeladen hattest ? 

Durch den gebrochenen Leib, sein gebrochenes Herz - darüber, dass er von den Menschen abgelehnt worden ist 
während seiner helfenden und heilenden Zeit auf Erden - sind die Menschen geheilt worden, wenn sie an ihn glauben. 
Hinzu kommt dann zum gebrochenen Leib, welches wir als Oblate oder Brot einnehmen, und danken für die Heilung 
an Leib, Seele und Geist. 
Also dazu kommt dann der Wein, den wir ja auch oft, bis täglich zu seinem Gedächtnis feiern und ebenfalls einnehmen 
dürfen. Denn das ist der neue Bund Gottes mit den Menschen. Alle Sünden, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft 
sind durch dieses Geschehen am Kreuz vergeben worden, weil Gott die Menschen so sehr liebt(e) und nicht will, dass auch 
nur ein einziger Mensch verloren gehen soll. 
Allerdings - es tritt erst in Kraft bei dem Menschen, der an Jesus Christus glaubt. 

Dieses ganze Geschehen ist wie ein Vertrag, den Gott, der Abba/Vater mit seinen Gotteskindern und der Menschheit 
geschlossen hat. 
Lebt ein Mensch aus dieser Gnade heraus, empfängt der Mensch dies Brot/gebrochener Leib Jesu und trinkt 
einen Schluck Wein oder Gänsewein oder Traubensaft, schenkt Jesus ihm seine Auferstehungskraft , durch die 
Liebe Gottes und Vergebung. 

Das ist ein Geheimnis, weil wir dies uns vielleicht nicht so recht vorstellen können. Jedenfalls durch einen Biss in eine Frucht 
kam Finsternis und Bosheit in die menschliche Welt. 
Und durch das Geschehen am Kreuz, Brot und (Gänse)Wein, kam die grundsaätzliche Vergebung in die (geistliche)Welt. 

Es gibt sehr viele Zeugnisse, meist aus Amerika, die durch das tägliche Abendmahl frei von Pornosucht und anderem wurden. 
Denn meist geht es in solchen Dingen nicht um Disziplin , sondern um geistliche Heilung, die sich körperlich manifestiert. 
Es ist dann einfach vorbei. Das hört man auch häufig von Drogensüchtigen. 

Allerdings, wenden sich die Menschen vom Wort Gottes und damit von Jesus Christus und Gott wieder ab, kehren unschöne Dinge 
oft auch zurück. Jedoch Gebet, ehrliches Suchen im Wort Gottes und Anbetung sind Schutz für das Leben in der Heiligung. 
Ziel ist ja, das Ziel, den Lohn Gottes zu empfangen, gewinnen. 

Der Geist des Menschen muss wirklich mit neuen Gedanken gefüllt werden. Denn wie der Mensch denkt, so ist er. 
Dann hat auch Selbstmitleid  keine Chance eine Partie zu feiern. 

Es hilft dabei, in der Zeit der Wiederherstellung der Heilung : Bibellesen, lange ain Wort vielleicht wiederzukauen, und 
ganz wichtig: Predigten zur Gnade Gottes zu hören. Zeugnisse lesen. Weihnachtslieder singen. 



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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Ist sich als Christ "ausschließlich" an die Bibel zu halten?

von geli am 19.11.2020 16:13

Jonas: Wenn aktiv, dann in der Form das Gott, das Gute, sich zurückzieht und die Finsternis, das Böse, mehr wird bzw überhand nimmt.

Ja, so ähnlich sehe ich es auch - da, wo er sich zurückzieht, entsteht eine Leere, ein Vakuum, das sich mit dem Bösen füllt. Ein "passives" Handeln - so würde ich es bezeichnen. Denn indem er sich zurückzieht, handelt er - aber das, was daraufhin passiert, ist ein passives Geschehen, auf Gott bezogen.

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Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Ist sich als Christ "ausschließlich" an die Bibel zu halten?

von Jonas am 19.11.2020 16:01

Hallo Geli!

Ja, natürlich hat Gott es schon vor-her-gesehen, also schon gewußt, was kommen würde. Aber es ist ja ein Unterschied zwischen "vor-her-gesehen", und "vorgesehen". Er hat es sicherlich nicht so gewollt - das meinte ich mit "vorgesehen". Aber er wußte es im voraus.

Hmmm, Gott hat es, das Negative, vorhergesehen und dennoch ist es so gekommen.
Also war es genau so wie es ist, auch vorgesehen.

Es gibt keine größere Ungerechtigkeit, als wenn ein Unschuldiger bestraft wird.

Als sein geliebter Sohn, an dem keine Schuld zu finden war, gekreuzigt wurde.

Jesus sagt davor noch,"...nicht mein Wille geschehe, sondern dein Wille...".
Also war es von Gott her so gewollt.

Ja, klar - Gott im AT ist ja auch derselbe wie Jesus im NT Aber man kann natürlich darüber diskutieren, ob "Strafe" dasselbe ist wie "Konsequenzen", oder auch die "Ernte einer Saat". Bzw. ob Gott aktiv daran beteiligt ist, oder ob diese Dinge einfach so etwas wie "Naturgesetz" sind, sie also automatisch in Gang gebracht sind.

Naja, das Selbe nicht würde ich sagen, aber die Strafe ist im Begriff der Konsequenz, also den Folgen einer Straftat, enthalten.

Ich glaube hier an keine aktive Beteiligung, das würde dem Wesen Gottes widersprechen.

Wenn aktiv, dann in der Form das Gott, das Gute, sich zurückzieht und die Finsternis, das Böse, mehr wird bzw überhand nimmt.
In der Geschichte vom Pharao ist es so veranschaulicht.
Es gibt scheinbar einen Punkt, an dem das Herz sich so verhärtet, dass es vom Bösen nicht mehr ablassen kann.

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.11.2020 18:16.

Dersichselb...

27, Männlich

  Neuling

Beiträge: 4

Re: Gelöscht

von Dersichselbstverlorene am 19.11.2020 15:48

Aber irgendwo hast du recht Theophilius,
vielleicht sollte ich aufhören alles auf Gott zu schieben und mich andauernd bei ihm auszuheulen. Ich sollte mein Leben in meine eigene Hand legen und anfangen an mir zu arbeiten. Ich denke Krafttraining und Testosteron würden mir helfen vorallem meine Persönlichkeit zu stärken. Ich hatte gedacht ich kann irgendwie all meine Last auf Gott legen und er wird mir schon irgendwie helfen wenn ich ihm gehorche und umkehre. Ein richtiger Mann zu werden ist schon richtig, im Rudel gewinnt ja auch nur der stärkere.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gelöscht

von geli am 19.11.2020 15:30

Also ich fand es nicht schlimm, dass Du Dich "ausgeweint" hat - nur wußte ich nicht so recht, was ich dazu sagen sollte... deshalb habe ich lieber gar nix geschrieben 

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Dersichselb...

27, Männlich

  Neuling

Beiträge: 4

Re: Gelöscht

von Dersichselbstverlorene am 19.11.2020 15:29

Hallo, danke für dein Kommentar, ich hatte grade mein Text gelöscht und direkt darauf deine Nachricht gesehen. Ich merke selber wie dumm und unnötig mein Kindergarten  war. Das Gott mich vllt. verflucht hatte ich nur als  Beispiel genommen, ich neige eher dazu zu sagen, dass Gott vielleicht auch nicht da ist und ich mir ihm nach meiner Bekehrung vielleicht auchnur eingebildet hab. Ich möchte den heiligen Geist nicht leugnen, das wäre zu fatal für mich wenn es ihm doch gebe, aber irgendwie denke ich eher wir memschen sind auf uns allein gestellt. 

Warum keiner aus der Familie da gewesen ist das Geld vernünftig anzulegen? Weil sie niemals gedacht hätten das ich in der Lage bin mein ganzes angespartes Geld innerhalb von 2 Monaten im onlinecasino zu verzocken, da ich vorher nie Glücksspiele gespielt habe, es ist natürlich meine eigene Dummheit und niemand hat Schuld außer mir selbst, aber in dem Moment habe ich mich einfach frei gefühlt und konnte mich von meinem Frust lösen, bis es mit den Schulden anfing. Naja Schnee von gestern nachdem das Geld weg war hab ich erst erkannt wie ich mein Leben verschissen habe und aufgehört zu spielen. 

Mit meinenProblemen wollte ich niemanden beeindrucken und ich weiß das es heutzutage normal ist das der Vater in den meisten Familien alkoholiker und gewalttätig ist, mich beeindruckt es auch nicht, es ist aber trotzdem nicht schön für die Kinder und sie tragen viel seelische Probleme davon.
Pornografie ist auch normal heutzutage, kann aber schnell mal in die illegale Schiene rutschen wenn man abhängig ist, bin ich froh es rausgeschafft zu haben. Kein Bock aufm Job hast du wohl auch falsch verstanden, eher habe ich so etwas wie eine depersonalition und eine soziale Phobie , zur arbeit gehe ich trotzdem gerne. Ich weiß die Jugend ist nunmal heutzutage faul und alles drum und dran,  aber nurweil du so ein schönes Leben mit Gott hast und komplettgeistlich gesund bist und man dich eh nicht beeindrucken kann, dann ist es nunmal so, ich bin auch nicht hierhergekommen um Mitleid zu bekommen wie du das denkst sondern ein paar ernsthafte christliche Ratschläge und vielleicht selbe Erfahrungen mit Gläubigen oder Ungläubigen auszutauschen. Aber selbst hier habe ich gemerkt wie naiv ich bin und habe es ja gelöscht. Alles Kindergarten und wir sind ja nur arbeitslose schmarotzerjugendliche, so ein Eindruck habe ich, wie du über mich denkst. Gelaber kann man sich sparen, das denke ich auch ich fühle mich ja auch nach dem Text wie eine meme.

Ich hätte mich mehr gefreut wenn du mir sagen würdest du musst mehr beten  oder sowas, aber wenn ein Mensch zu einem Christen geht und ihm um Rat fragt, dann will er sicher nicht hören das es mehr zu einem Mann werden soll. Du gibst deinem Sohn ja kein Stein wenn er dich um Brot bittet, dass hast du hier zitiert. Finanzen planen tue ich schon, wohnung bin ich auch grade am suchen, ich verdiene ja wie du weißt schon Geld. 
Ich möchte dich hier nicht kritisieren, ich weiß ja selbst das es kinderkacke ist, aber von einem Christen hätte ich trotzdem gerne ein paar andere Ratschläge bekommen wie man mit geistlichen Problemen umzugehen hat,  oder etwas Ermutigung etc

Wie dem auch sei danke trotzdem das du mir wenigstens versucht hast mir ein wenig die Augen zu öffnen. 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Bin der Neueste hier :D

von geli am 19.11.2020 15:25

Theophilus: Vielleicht kennst Du das ja aus anderen Gemeinschaften, daß die Leute da schnell mal ihre Lockerheit verlieren, wenn sich jemand gegen den Gruppenkonsens stellt. Hier ist das nicht so. Hier ist man nicht gleich ausgestossen, nur weil man z.B. nicht an Gott glaubt. Jedenfalls wünsche ich Dir hier guten Erkenntnisgewinn, der deine Zeit hier wert ist!

Da schließe ich mich mal an...  

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Ist sich als Christ "ausschließlich" an die Bibel zu halten?

von geli am 19.11.2020 15:24

Jonas:  geli :vorgesehen ist.      Im Grunde ist alles was ist, von Gott schon so vor-her-gesehen.

Ja, natürlich hat Gott es schon vor-her-gesehen, also schon gewußt, was kommen würde.
Aber es ist ja ein Unterschied zwischen "vor-her-gesehen", und "vorgesehen".

Er hat es sicherlich nicht so gewollt - das meinte ich mit "vorgesehen". Aber er wußte es im voraus.

Im Grunde sagen die von Dir angeführten Stellen nichts anderes aus als Jesus uns gelehrt hat.Bloß die Form ist anders.

Ja, klar - Gott im AT ist ja auch derselbe wie Jesus im NT 
Aber man kann natürlich darüber diskutieren, ob "Strafe" dasselbe ist wie "Konsequenzen", oder auch die "Ernte einer Saat".
Bzw. ob Gott aktiv daran beteiligt ist, oder ob diese Dinge einfach so etwas wie "Naturgesetz" sind, sie also automatisch in Gang gebracht sind.

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Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Ist sich als Christ "ausschließlich" an die Bibel zu halten?

von Jonas am 19.11.2020 15:07

Schönen Gruß an alle

Ja, das ist die Frage - kommt das Gericht "einfach nur" als Ernte der Saat des Menschen, oder ist es Gott, der die Strafe anordnet? Im AT lesen wir auf jeden Fall sehr oft, das es Gott ist, der das Gericht herbeiführt - oft dadurch, dass er feindliche Mächte aus Nachbarländern, wie z.B. Babylonien, gebraucht, um Israel zu richten.

Im Grunde sagen die von Dir angeführten Stellen nichts anderes aus als Jesus uns gelehrt hat.Bloß die Form ist anders.

Mt 7,2

Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.

Gal 6,7
Täuscht euch nicht: Gott lässt keinen Spott mit sich treiben; was der Mensch sät, wird er ernten.

Die in den Bibelstellen Angesprochenen, bekommen den ihren Taten entsprechenden Lohn

Wenn Du es so willst, sicher hat Gott die Strafe angeordnet.Bei der Grundlegung der Welt.
Gott hat eine Ordnung geschaffen, die zu Verlassen, eine Strafe, ein straffen des Menschen nach sich zieht.
Eine Zucht die den Menschen wieder in die "richtige Spur" zieht.
"Strafe" ist ja nur bei uns heute negativ besetzt.
Im Grunde bedeutet das nicht mehr und nicht weniger als die Ernte, den Lohn, für eine begangene Handlung.

Wenn jemand seinen Nachbarn beim vorbeigehen ein Bein stellt, dann wird dieser ziemlich sicher reagieren, und das in aller Regel negativ.
Und der Wind der demjenigen dann entgegenbläst, könnte man als Strafe Gottes bezeichnen.

wo hast du das in der Heiligen Schrift gelesen? Ich lese, aus dem Schöpfungsbericht her (Genesis), dass der Tod von Gottes Seite ursprünglich gar nicht vorgesehen ist.

Im Grunde ist alles was ist, von Gott schon so vor-her-gesehen.
Sonst wäre es ja nicht.

Um Gott nicht zu einen Götzen zu machen, dürfen bei der Auslegung der Bibel die Eigenschaften Gottes wie Allmacht, Allwissen, Unendlich, Liebe usw nicht angerührt werden.

Wenn Du sagst, es sei etwas passiert das nicht vorgesehen war, dann negierst Du die Allmacht Gottes.

also zuerst einmal muss ich gerade etwas richtigstellen, du hast da etwas im Zusammenhang zitiert, was ich so garnicht geschrieben habe:

Verzeihung, das kommt daher, das ich auf dem PC schreibe und immer alles hin und her kopiere.
Dabei ist mir vermutlich ein Fehler unterlaufen.

Jonas: Der Herr kann nicht gleichzeitig zur Feinesliebe und Mord seiner Feinde aufrufen.

Diese Aussage wiederholt sich bei dir. Ich selbst habe garkein Problem, den Zusammenhang hier zu sehen, geli hat ihn ja auch schon erklärt. Hm, auch habe ich ja schon als Erklärung zu einem Text hin verlinkt, ich weiß nicht, was man dann noch dazu schreiben soll als Erklärung.

Vielleicht werde ich sie noch öfters wiederholen, denn es scheint nicht verstanden zu werden, dass in Gott kein Widerspruch, etwas Unvereinbares, eine Aussage und gleichzeitig ihre Negation sein kann.

 

Welche Erklärung meinst Du genau?

Selbstverständlich zieht die Sünde den Tod nach sich.
Deswegen ist das Sterben ja nur natürlich.

Ich glaube, dass Gott weitaus höher als unsere denklichen Grenzen steht. Hier gilt auch nochmal- wenn wir etwas nicht direkt verstehen, ist dies kein Argument, dass etwas nicht so ist.Gott will aber in seinem Innersten verstanden werden.
Das bezeugt ja Jesus.
Diese Nähe Gottes, die sich in der Anrufung mit Abba bzw Vater ausdrückt, setzt einen Gott voraus, der verstanden werden soll und kann.

Gott will aber in seinem Innersten verstanden werden.
Das bezeugt ja Jesus.
Diese Nähe Gottes, die sich in der Anrufung mit Abba bzw Vater ausdrückt, setzt einen Gott voraus, der verstanden werden soll und kann.
Mit dem was Du meinst;

Jes 55,8
Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege - Spruch des Herrn.

wird etwas anderes ausgedrückt.
Wir können aus Mangel an Übersicht aller Zusammenhänge im Dasein, nicht auf Einzelnes schließen.
Oder anders, wir wissen nicht vollumfänglich warum gewisse Dinge passieren, da wir nicht alle Zusammenhänge die dazu führen einsehen können.

Deswegen ist unser Richten und Urteilen über andere in aller Regel auch immer ungerecht und sollten es auch unterlassen, wie Jesus uns rät.


Wieso begehe ich einen Fehler, wenn ich die Bibel hier beim Wort nehme und es so glaube, wie es da steht? Überhaupt nicht! Du versuchst hier auch gerade, mit der begrenzten "Logik" und dem Denken zu argumentieren,vergisst dabei aber, dass Gott über all diesem steht.

Ich würde den Geist den Gott den Menschen gibt, die ihn suchen und die ihn bitten, nicht unterschätzen

1 Kor 2,10
Denn uns hat es Gott enthüllt durch den Geist. Der Geist ergründet nämlich alles, auch die Tiefen Gottes.

Sicher ist meine Logik auch stark begrenzt.
Deswegen stelle ich hier auch meine Gedanken zur Prüfung ein.
Solange diese nicht vernünftig widerlegt werden, werde ich sie für richtig halten.

Du nimmst die Bibel eben gerade nicht beim Wort.
Die Bibel beim Wort zu nehmen heißt auch, ihren Inhalt auf ihre logischen, vernünftigen Aussagen hin zu überprüfen.
Diesen Anspruch erhebt sie ja, meines Dafürhaltens. 

Gott steht nicht über der Logik und dem Denken.
Gott ist laut Johannes des Evangelisten der Logos, das Wort, mithin die folgerichtige Aussage, die Logik selbst.
Gott ist Geist und der Geist ist die Form des Denkens

Ich finde, indem du versuchst, mir nun weiszumachen, dass dieser Glaube ja sooo unlogisch und nicht durchdacht ist, verpasst du enorm viel, zum Beispiel die Erkenntnis von Gottes Größe!
Na, die verpasse ich sicher nicht, da ich jeden Tag darüber staunen kann wie ein kleines Kind vor dem Weihnachtsbaum 
Deswegen kann ich dem Paulus beipflichten, wenn er schreibt;
Röm 1,20
Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit.

Erstens: Wir sollen uns keine Bilder von Gott und den Engeln machen. Nicht irgendwelche Bilder sind verboten.
Zweitens: Die Tatsache, dass die Gestirne am vierten Tag erschaffen wurden, und dass die Gestirne (also Sonne, Sternchen und so weiter) nun de Platz bei einem "Morgen" oder "Abend" bekamen, haben doch absolut garnichts zu bedeuten, ob der Tag oder die Nacht schon dagewesen sind! SIe sahen vermutlich nur ganz anders aus! Demnach ist sowas doch kein Argument, wieso die Bibel hier nicht wörtlich zu nehmen ist!
Naja, das Bilderverbot ist doch etwas ausführlicher.
"Ex 20,4
Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde."

Wenn Du Dir von Gott kein Bild machen sollst, dann auch nicht von seinem Wort.

Ich bringe ja meine Argumente gerade deswegen, um die Bibel beim Wort zu nehmen und nicht bei der Vorstellung, Bildern die wir von Wörtern haben.

Erkläre mir doch bitte:

Warum heißt der Tag nicht Nacht oder umgekehrt?
Was heißt Tag bzw bedeutet es?

Ich gebe Dir ein anderes Beispiel;

Jes 66,1
So spricht der Herr: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für meine Füße. Was wäre das für ein Haus, das ihr mir bauen könntet? Was wäre das für ein Ort, an dem ich ausruhen könnte?
Denn all das hat meine Hand gemacht;..

Kannst Du diese Schriftstelle vernünftig auslegen?
Wenn Du das so machst wie beim Schöpfungsbericht, dass Du auf diese Aussagen hier Deine private Vorstellung projizierst, wird m.M.n. nach nichts Vernünftiges dabei heraus kommen.
Vielleicht könnten wir uns aber vorab schon darin einig sein, das Gott der Geist ist, keine Gliedmaßen hat.

Dementsprechend ist das Wort für »Licht« in Vers 3 ein anderes als in Vers 14: In Vers 3 wird das Wort 'Ō·WR gebraucht, das Licht im allgemeinen Sinne meint, wohingegen sich das Wort MĀ·'Ō·WR in Vers 14 auf die Quelle des Lichts bezieht, die am »vierten Tag« in der Atmosphäre sichtbar wurde. Möglicherweise verstreuten die Dämpfe über der Erdoberfläche das Licht so, dass die Lichtquelle vom irdischen Standpunkt aus nicht hätte gesehen werden können, weil am »zweiten Tag« Wassermassen in die Atmosphäre gehoben wurden, sodass eine Art Wasserdampfgewölbe entstand, das die Erde umgab und für einen Treibhauseffekt sorgte, sodass überall auf der Erde ein relativ einheitliches Klima herrschte...

Sehr phantasievoll 


Ich denke hier daran, dass auf der neuen Erde, die Gott schaffen wird, nichts Böses mehr existiert. Deshalb gibt es keine Nacht mehr. In unserer jetztigen Weltzeit gibt es noch Beides nebeneinander: Licht und Finsternis, Gutes und Böses.

Nach dem Bericht der Genesis wurde das Licht, weil Gott sprach.
Die Quelle oder Ursache des Lichts ist hier nicht die Sonne, sondern das Wort GottesVielen Dank für diese Vorlagen zu denen auch ich aus guten Grund stark tendiere!
Der erste Schöpfungstag zeigt uns die Entstehung der Finsternis, mithin des Bösen.


Vielen Dank für diese Vorlagen zu denen auch ich aus guten Grund stark tendiere!
Der erste Schöpfungstag zeigt uns die Entstehung der Finsternis, mithin des Bösen.

Gen 1,1-5
Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde;
die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.
Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.
Gott sah, dass das Licht gut war. Gott schied das Licht von der Finsternis
Gund Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag.

Im Augenblick der Schöpfung entsteht das Böse.
Gott ist einer und sonst war da nichts.
Im Augenblick der Schöpfung entsteht Vielfalt.
Das was zuvor eins bzw Einheit war trennt sich und es entsteht Vielfalt.

Durch die Trennung entsteht das Böse.
Im Falle des Menschen ist es Sünde diese Trennung aufrecht zu erhalten und nicht den Weg zurück zur Einheit, zu Gott, zu gehen.
Soviel einmal grob umrissen.

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.11.2020 18:11.

Theophilus

48, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 162

Re: Bin der Neueste hier :D

von Theophilus am 19.11.2020 14:47

Hallo Leonardo,

herzlich willkommen hier im Forum!

Ist doch nicht zu verachten, wenn jemand in der Lage ist, mit Leuten zu diskutieren, die explizit nicht seiner Meinung sind.

Vielleicht kennst Du das ja aus anderen Gemeinschaften, daß die Leute da schnell mal ihre Lockerheit verlieren, wenn sich jemand gegen den Gruppenkonsens stellt. Hier ist das nicht so. Hier ist man nicht gleich ausgestossen, nur weil man z.B. nicht an Gott glaubt.

Jedenfalls wünsche ich Dir hier guten Erkenntnisgewinn, der deine Zeit hier wert ist!

 Theophilus ♣

Jesaja 35,6 dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde

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