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pray

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Re: Mein Besuch im Reich Gottes

von pray am 12.08.2020 19:14

Halloah Lukas nochmal,
ich habe oben viele Bibelstellen reingetan, weil ich denke, du / ihr kennt die auch. Wenn nicht, frag gern, ich suche es dann noch raus, wo es steht.

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Lukasf1989

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Re: Mein Besuch im Reich Gottes

von Lukasf1989 am 12.08.2020 19:05

Hallo JeanS

Ich denke dass ich heute vielleicht zu forsch und zu sehr kritisiert habe und das tut mir leid 

Ich habe darüber nachgedacht und ich sehe es jetzt anders

Wenn du dir solche Wunder nicht vorstellen kannst dann wird dir Jahwe auch helfen das alles zu erfassen denn wir ALLE haben nur Bruchstücke vor uns und irgendwann werden wir das ALLES erkennen
Du musst wissen, dass auch ich nach der Rückkehr aus dem Himmel nicht mehr alles wusste und auch heute nicht alles mehr weiß, was ich erlebt habe 

Du hast  mir geschrieben: 
Ich lebe schon seit Jahrzehnten dank Dranbleiben an Jesus Christus Lehren in einer innigen Gottverbundenheit und verstehe meinen mir von Gott, dem Vater im Himmel wohlverstanden jweils vorbereiteten Gottesdienst nach bestem Wissen und Gewissen von ganzem Herzen dort, wo ER sie mir zuordnet.

 

Mein Glaube, meine Lebensphilosophie basiert auf den wahren WORTEN GOTTES aus Jesus Christus Mund. Ich stehe im Dienste seines Evangeliums Reiches Gottes betreffend. Somit darf ich schon sagen ich habe einen wahrhaft starken Glauben.

Genauso wie du es beschreibst ist es wichtig 

Und so erfüllt sich auch wieder ein Vers:
Jetzt sehen wir nur ein undeutliches Bild wie in einem trüben Spiegel. Einmal aber werden wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen. Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke, doch einmal werde ich alles klar erkennen, so deutlich, wie Gott mich jetzt schon kennt. Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Von diesen dreien aber ist die Liebe das Größte.
1. Korinther 13:12‭-‬13

Ich musste auch lernen dass wir alle nur Bruchstücke haben von Wissen unseres Vaters im Himmel und so kommt es dass es wir beide nur Bruchstücke wissen, du kennst dir manche Dinge nicht vorstellen dass es sie gibt und ich habe damals im Himmel auch nicht alles gesehen und vieles was ich sah wieder vergessen da ich es gar nicht hier auf Erden verarbeiten könne

Auf jeden Fall scheint es mir im.Nachhinein falsch wie ich mich verhalten habe möchte mich entschuldigen und wenn du Jesus so sehr liebst dann bist du ein Kind unseres Vaters im Himmel

Und den Himmel gibt es wirklich ich habe ihn gesehen und  ich war dort, Jesus selbst ist mein Zeuge

Ich mache dir aber keinen Vorwurf oder so vielleicht ist deine Zeit noch nicht gekommen das zu erkennen

Auch möchte ich dich ermutigen den Weg weiter zu gehen und ich hoffe dass du ihn auch fortsetzen wirst wenn es eng für dich wird und du Anfeindungen erfahren musst oder dich töten lassen musst weil du zu Jesus gehörst 

Hier ist was ich dir wünsche: 

›Der Herr segne dich und behüte dich! Der Herr blicke dich freundlich an und sei dir gnädig! Der Herr wende sich dir in Liebe zu und gebe dir Frieden!‹
4. Mose 6:24‭-‬26






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pray

63, Weiblich

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Beiträge: 1015

Re: Mein Besuch im Reich Gottes

von pray am 12.08.2020 19:02

Lieber Lukas,

 

ich versuche dich zu verstehen, dass du andere Christen dazu ermutigen willst, groß davon zu glauben, was uns als Erbe bei Gott in der Ewigkeit erwartet.

Ich versuche deinen Bericht dann an der Bibel festzumachen und weiß auch, was Johannes lt. Offenbarung geschaut hat. Der Ort, an dem wir bei Gott sein werden, wird mit den prachtvollsten Dingen beschrieben, die wir kennen (goldene Straßen, Perlentore, Edelsteine) - und es kann gut sein, dass uns noch mehr erwartet, als wir uns jetzt vorstellen können, weil das ja noch nie dagewesen ist spricht die Bibel durch Vergleiche zu Kostbarkeiten, die wir uns jetzt in etwa vorstellen können. Aber es wird ja alles neu und noch nieeee dagewesen wunderschön.

Was deinen überschallartigen "Flug" angeht, mag auch alles sein, denn wir haben Berichte über den Auferstehungsleib von Jesus, mit dem er lt Bibel auf einmal hier (am Ufer bei den fischenden Jüngern) und auf einmal da (bei den bekümmeten Emmaus-Jüngern) war und sogar durch die geschlossene Tür bei seinen verängstigten Jüngern - wo Thomas fehlte - gelangen konnte. Die Bibel gibt meiner Meinung nach her, dass wir Ihm gleich sein werden und auch so einen Herrlichkeitsleib haben werden, mit dem man das machen kann.

Andererseits glaube ich es so, wie es da steht, nämlich, dass es den Herrlichkeitsleib erst für alle bei der Wiederkunft Christi gibt. Die Toten in Christus werden dann auferstehen unverweslich und die noch lebenden Christen werden dann mit dem Leib "überkleidet". Vorher nicht!

Wir haben also nur den Minibericht von Paulus, als er von seiner kurzen Himmelsschau berichtete und den Bericht von Johannes, der sich mir aber eher als Vision und nicht als tatsächliche Reise durch den Himmel darstellt, weil die Dinge, die er sah, ja teilweise noch in der Zukunft liegen. Aber das müsste ich nochmal genau nachlesen, wie der Wortlaut in der Offenbarung ist.

Uns ist aufgetragen, dass wir, um Menschen für Jesus zu gewinnen, das Evangelium verkünden sollen. Das Evangelium ist die frohe Botschaft den Leuten zu sagen, dass ihnen ihre Sünden auf Grundlage von Jesus stellvertretenden Opfers am Tod vergeben werden können, wenn sie sie bekennen und dann den Glauben erleben.
Ich weiß nun nicht, ob es sich die Waage hält, wo Jesus einerseits von dem wunderbaren Erbe erzählte und andererseits vor der Hölle warnte, wo Finsternis ist, die Abwesenheit von Gott und allen Seinen Eigenschaften, wie Liebe, Friede, Freude, Sanftmut usw.

Für mich ist Glaube nicht, dass ich an die Erlebnisse meiner Glaubensgeschwister oder anderer glaube, die sich so nennen, glaube. Die Bibel beschreibt genau anders, was Glaube ist. Aber trotzdem denke ich, du meinst es gut und willst andere mitreißen....

Allerdings musst du auch verstehen, dass andere Christen prüfen wollten, was gesagt wird - und das erst Recht im Internet. Wir kennen dich ja gar nicht. wir wissen weder, wie es um deine Psyche bestellt ist (ist nicht böse gemeint!!!) oder ob du wirklich ärztlich bestätigt tot warst. Andernfalls allein nach 8 Stunden bleich und kalt aufzuwachen ist noch kein Beweis des Todes.

Ich möchte dir dein Erlebnis auch gar nicht absprechen, denn ich bin der Überzeugung, Gott geht mit jedem Seinen ganz besonderen Weg, spricht zu jedem, wie es der Einzelne verstehen und aufnehmen kann, öffnet in besonderer Weise die Sinne, Ihn wahrzunehmen, oder eben auch nicht. Die Menschen sind so vielfältig!

Was den IS-Kämper angeht, so beißt sich das allerdings mit der Bibel. Denn es steht geschrieben: Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht. Schön, wenn die Story wahr wäre, aber andererseits unterschätze auch die Irrlehrer nicht - so kann jeder Verbrecher und Christenfeind in Sicherheit gewiegelt werden, dass es ja nach dem Tod immer noch die Möglichkeit gibt, zu sehen, ob Jesus Sohn und Lamm Gottes nun Wahrheit ist oder nicht. Verstehst du, wo das hinführen kann? z.b. in die Lehre der Allversöhnung. Dass ein Moslem sogar lügen darf für Allahs Sache ist dir hoffentlich bekannt.

Ferner habe ich mal eine ganze "Studie" für mich darüber gemacht, dass die Wunder und Zeichen - welche bei Aussendung der Jünger in die Welt und nach Israel sogar verschiedene Gaben waren insbesonders der Beleg damals für Jesus war und um seine Jünger zu bestätigen. Ich denke, die Wunder zeigten damals, dass alles wahr war und die Leute konnten glauben, dass der Messias da ist. Heute haben wir die Bibel und könnten lesen und dann glauben, was über Totenauferweckungen gesagt ist.

Johannes 29b-31:
Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr, weil ihr glaubt, das Leben habt in seinem Namen.

Damit will ich nicht sagen, dass es heute gar keine Wunder mehr gibt, aber Gott selbst sagt, diese sind geschrieben, damit wir glauben!!! Damals gab es noch kein Neues Testament in Kompaktform, aber heute! Traurig wäre, wenn die Leute immer und immer wieder heute noch sehen wollten, damit sie glauben können.

Ansonsten nehme ich die Bibel auch so wörtlich, wie es eben geht und sehe die 6 Tage Schöpfung (Morgen / Abend) nicht wie Jean hier im Forum, sondern so, wie es geschrieben steht.

Manchmal habe ich dich auch nicht mehr verstanden: Einerseits schreibst du über deinen eigenen überaus festen Glauben, andererseits woanders, dass du Angst hast, Jesus zu verlieren, auch dein brandheißes Thema über ein Buch über sexuellen Missbrauch, eine ferne Freundin, das Thema Selbstbefriedigung, also insgesamt gesehen hab ich manchmal gedacht, da veräppelt uns nu einer. Wenn es nicht so ist, wirst du es übergehen können.

Alles Gute Gottes Segen dir!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.08.2020 19:04.

pray

63, Weiblich

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Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?

von pray am 12.08.2020 17:54

Liebe Schreiberlinge,

 

vielen Dank für die vielen Puzzlestückchen. Ja, wie Burgen schreibt, bedeutet Vergebung wirklich innere Befreiung (alles ist wieder gut - Gefühl) aber auch die Beispiele und Konsequenzen und "Schutzvorkehrungen", wie sie Ignats und Nusskeks beschrieben konnte ich nachvollziehen.

Liebe Cleo,

ich beleuchte mal die Bibelstellen, die du angeführt hast:

"Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern..."

o.k, das könnte zunächst mal bedeuten, dass wir - wenn wir vergeben haben - das in der Weise tun, wie Gott auch, nämlich, dass die Schuld im tiefsten Meer verschwindet und nicht immer wieder neu hochgefischt wird.

"Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.
Epheser 4:32 "

o.k. hier gibts aber Verhaltensweisen für beide Christen. Beide sollen freundlich untereinander sein und wenns dennoch mal funkt, sollen beide, einer dem anderen vergeben. Ich dir, du mir! Könnte man auch so sehen, ne?

"Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben.
Matthäus 6:14"

Ja, aber vergiss nicht, dass wir den Himmlischen Vater ja auch gebeten haben im "Vater unser - Gebet", was diesen Versen voranging: Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Das kann man auch nicht einfach so übersehen, oder?

"Und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!Kolosser 3:13 "

Ja, dann aber eben wieder die Frage, ob der andere wenigstens um Vergebung bittet und es ihm leid tut. Jetzt, wo ich das schreibe fällt mir ein, dass es aber solche Belastungen gibt, die man anderen Leuten wohl noch nachdem sie tot sind, ankreidet. Verstehen kann ich das nicht, aber ich weiß, dass es solche nachtragenden Menschen gibt, die sich damit belasten.

"Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben.
Lukas 6:37 "

Diesen Vers würde ich in einem anderen Zusammenhang sehen (Manche Pharisäer richteten gern und legten andere unsagbare Lasten auf, hielten sich aber selbst nicht dran)

"Da trat Petrus hinzu und sprach zu ihm: Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Ist's genug siebenmal? Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.
Matthäus 18:21-22 "

So liebste Cleo, erwischt!!! Das war ja genau die Stelle, wo dann das Gleichnis vom "Schalksknecht" folgte, der den König ja auch um Vergebung bat und im Querverweis der Hinweis, dass es den anderen reuen muss.

Aber vielleicht kann man insgesamt mit dem Bibelwort abschließen, das auch schon erwähnt wurde:

Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. (Römer 12,18)

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JeanS

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Beiträge: 97

Re: Mein Besuch im Reich Gottes

von JeanS am 12.08.2020 17:39


Hallo Lukasf1989 Christus in mir warnt mich vor solchen Mitmenschen, die mir einreden wollen, wenn ich ihnen nicht glauben würde was sie erzählen, ich somit generell einen schwachen oder keinen christlichen Glauben hätte. 

Jesus dagt: Zweifle nicht länger, sondern glaube! Durch solche Erfahrungsberichte will Gott unseren Glauben auf die Probe stellen und prüfen wie stark der Glaube ist Jesus ist nach 3 Tagen wieder ins Leben zurück gekommen und du kannst dir nicht mal vorstellen dass ich 8 Stunden tot war?

Da frage ich mich wie schwer es dir gefallen wäre, zu glauben dass Jesus nach 3 Tagen auferstanden ist, wenn du in der Situation von Thomas gewesen wärst?

Es ist offensichtlich dass dein Glaube nicht so stark ist, denn auch Thomas musste erst innere Blockaden abbauen und zu glauben Denn du musst wissen, dass Jesus nach 3 Tagen vom Toten auferstanden ist Und du hast zu mir in deinem Post vobekommen heute geschrieben:

Dass Du dabei 8 Stunden wahrhaft tot gewesen seist, sorry, das ist ja wohl stark übertrieben. Jesus sagt aber: Zweifle nicht, sondern glaube! Ich muss feststellen dass dein Glaube also nicht so stark ist wie du es wahrscheinlich animmst

 

Ich lebe schon seit Jahrzehnten dank Dranbleiben an Jesus Christus Lehren in einer innigen Gottverbundenheit und verstehe meinen mir von Gott, dem Vater im Himmel wohlverstanden jweils vorbereiteten Gottesdienst  nach bestem Wissen und Gewissen von ganzem Herzen dort, wo ER sie mir zuordnet. 

Mein Glaube, meine Lebensphilosophie  basiert auf den wahren WORTEN GOTTES aus Jesus Christus Mund. Ich stehe im Dienste seines Evangeliums Reiches Gottes betreffend. Somit darf ich schon sagen ich habe einen wahrhaft starken Glauben.

Gruss JeanS

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.08.2020 18:15.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Mein Besuch im Reich Gottes

von Burgen am 12.08.2020 16:26



Hallo Lukas, 

deine Ungeduld bezüglich unserem, der meisten wohl hier, Glaubensverständnis kann ich sehr gut verstehen. Ich kann es nachvollziehen, beide Seiten. Ja, wirklich.
Es gibt frühere Gruppen von Christen, aber auch einzelne Christen, die wurden verbrannt, hingerichtet, ausgestoßen, weil sie nicht mit den üblichen Glaubenspraktiken konform gingen.  

Das ist ja leider auch, dass selbst im säkularen Bereich dieses praktizieren. Immer geht es um Macht, um Herrschft, Schuldverschiebung.

Wie schnell ist jemand bereit, einen anderen Menschen mit Widerstand zu begegnen, anstatt sich selbst zu hinterfragen. Die Seele, einschließlich der Be- und Verarbeitungsprozesse der Erlebnisse, ist ja kein 1 oder 2D- Konsrukt.

Will sagen, das was du schreibst, hört, liest sich ziemlich autoritär / absolut an, sodass der Eindruck entsteht, dass du erst Frieden findest, sobald hier jemand sich einschwingen läßt und dir beipflichtet.  

Und ich glaube dir auf's Wort, dass es so war, wie du es laufend schilderst. Aber - du setzt uns hier alle unter Druck. Und Druck erzeugt Gegendruck. Das ist nun mal so. 
Jeder der zumindest hier Schreibenden, glaubt Jesus, glaubt der Schrift, setzt sich mit der Schrift und seinem eigenen Schriftverständnis auseinander ... Und viele haben selbst Heilung erlebt, obwohl es vorher ausweglos erschien.

Am Tag gibt es vom Aufwachen an bis zum Einschlafen viele Gedanken, und auch Worte, die sich mit Vielem auseinandersetzen und bedacht werden. Das ist auch und nicht nur bei jedem Christen der Fall. 
Aber es ist auch nicht so ganz einfach all die Stunden der Wachzeit fokussiert zu bleiben. 

Und es ist ganz gewiss, dass der Satan alles daran setzt, uns Schaden zuzufügen.  Er kennt unsere Schwachstellen und versucht sie weidlich auszunutzen. Aber auch, wenn ein Bürger den Tag über auf Jesus fokussiert bleiben kann, sind wir eben doch an die Schwerkraft der Erde gebunden und die Verletzlichkeit anderer ist auch eine Beachtung wert. 

Man nennt soetwas auch geistliche Reife, besonders älteren Männern und Frauen gegenüber.  

Meine Bücher zum Thema stelle ich später hier ein. Eines ist von einem Herzchirurgen, der eine Nahtoderfahrung hatte. 




 

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Cleopatra
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Re: Muss man dem Anderen vergeben, auch wenn es ihn nicht reut?

von Cleopatra am 12.08.2020 16:23

Hm, es mag vielleicht hart klingen, aber ich selbst sehe es so, dass wir vergeben müssen, ja.
 
"Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern..."
"Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.
Epheser 4:32 "
"Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben.
Matthäus 6:14"
"Und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!
Kolosser 3:13 "
"Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben.
Lukas 6:37 "
"Da trat Petrus hinzu und sprach zu ihm: Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Ist's genug siebenmal? Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.
Matthäus 18:21-22 "
 
 
Die Zitate sind aus der Luther-Übersetzung.
 
In all diesen Versen (und es gibt noch mehr Verse zu diesem Thema) steht nicht "wenn er vorher um Verzeihung bittet" oder "wenn es ihm vorher reut".
 
Am markantesten aber finde ich hier folgende Bibelstelle:
 
"Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.
Matthäus 6:15 "
 
Das klingt für mich eindeutig.
 
Nun, das klingt jetzt vielleicht hart und emotionslos, aber so sehe ich erstmal das Thema an sich.
 
Aber wie schwer das sein kann und wie schmerzhaft es für manche ist, das steht auf einem anderen Blatt.
 
Ich würde einer verletzten Seele auch nicht sofort die Bibelstellen um die Ohren hauen und sagen "sieht zu, so stehts da", sondern ich hätte erstmal absolutes Verständnis, wenn die Emotionen erstmal was ganz anderes wollen.
 
Aber es wurde ja auch schon geschrieben, dass man meistens selbst am Meisten darunter leidet, wenn man nicht vergeben hat.
 
Und ich finde den Hinweis auch sehr wichtig, dass Vergebung vor allem erstmal etwas mit dem Wollen zutun hat.
 
Wenn Jesus uns das so sagt und von uns fordert, dann wird er auch Gelingen schaffen wenn wir ihn darum bitten, da bin ich mir ganz sicher.
 
Und ich finde auch, dass man gerne um Hilfe dafür bitten kann, auch um gemeinsames gebet.
 
Und wenn die Gefühle noch nicht soweit sind, dass man Dinge nicht verarbeitet hat (das kann ma manchmal lange dauern) , dann bedeutet das nicht, dass man nicht vergeben hat.
 
Ich bekomme viel Post udn lese viel von opendoors, was hier schon teilweise so junge Christen erleben mussten- es ist ein großes Wunder, wie Gott diesen Menschen, die teilweise Heimat und Familie verloren haben, Vergebung leben.
Hier sind sie mir ein sehr großes Vorbild.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Mein Besuch im Reich Gottes

von Cleopatra am 12.08.2020 16:09

Hallo Lukas,
 
Lukas: Hallo Cleo Du weißt ja sicher, dass auchJesus vorgeworfen wurde gegen die Heilige Schrift zu handeln, auch sie wollten alles was Jesus sagte anhand der heiligen Schrift analysieren und fanden scheinbare Widersprüche zu dem was Jesus sagt, denn er sprach von einem ewigen Leben während man aber in den Schriften des alten Testaments kaum einen Hinweis darauf fand und genau so missachtete Jesus die jüdischen Reinheitsvorschriften
Kannst du mir einen einzigen Widerspruch nennen, den Jesus gemacht hat?
Im Gegenteil- Jesus sagt, dass er eins ist mit dem Vater.
Jesus hat sehr oft das Gesetz (meinst du das mit der heiligen Schrift, oder die Propheten oder die Sprüche?) noch mehr erklärt, dem aber nicht wiedersprochen. Das Gesetz kam schließlich von Gott.
 
 
Du hast dieses Argument nun schon wiederholt genannt.
Ist dieses Argument, dass nach deinem Verständnis Jesus manchmal angeblich laut Pharisäer gegen das Gesetz geredet habe, nun auch legitim sei, dass deine Worte der Bibel widersprechen...? So kommt es mir jedenfalls vor, deshalb frage ich, aber damit habe ich nichts negativ gemeint.
 
Lukas: Aber wieso erkennst du dann nicht dass uns im Himmel weit weit mehr erwartet weit weit mehr ist, als die Bibel berichtet?
 
Ich glaube, das ist dein Verständnisproblem.
Nur, wenn ich in deinen Ausführungen und der chonologie deiner Berichte Wiedersprüche sehe, hat es absolut garnichts damit zutun, dass ich Gott selbst anzweifle und seine Macht.
 
 Das kannst du garnict beurteilen, weil du garnicht weißt, welche wertvolle und wunderbare Erfahrungen ich schon bereits mit Gott gemacht habe.
Ich habe die ganze Zeit versucht, unparteiisch zu schreiben und wohlwollend.
 
Du scheinst dich aber als weitaus besser zu sehen, kann das sein..?
 
Es ist wirklich schlimm, wenn man sich vielleicht in einigen Punkten unterschiedlicher Meinung ist (wie zB die Zeitangabe der Schöpfung), den anderen gleich den Glauben abzusprechen.
Hier in dieser Community wollen wir einander im Glauben stärken und motivieren.
 
Lukas: Aber wie gesagt, schade dass viele Christen sowas ablehnen oder misstrauisch sind und alles anhand der Bibel analysieren wollen, aber ich bitte dich dass du, wenn du dir nicht sicher bist den heiligen Geist um Hilfe bittest
Lieber Lukas, das sehe ich ganz anders: Wir müssen alles anhand der heiligen Schrift analysieren!
Wir müssen alles prüfen!
 
Was meinst du, wieso Jesus und Paulus so viel gewarnt hat vor Dingen, die vom Evangelium weggehen, von Dingen, die "mehr" sein wollen als die Wahrheit, von Dingen, die Menschen in die Irre führen?
Sooo oft wurde davor gewarnt.
 
Und deshalb hoffe ich sehr, dass alle das, was wir schreiben oder tun, immer anhand der Bibel überprüfen.
Denn Gottes Wort, die Bibel, sie ist uns doch geschenkt, um unter anderem eben zu erkennen, was von Gott kommt und was ist (und hier erinnere ich gerne auch nochmal an die Tatsache, die Bibel so zu nehmen, wie sie ist und nicht Bibelverse, die einzeln gerade passen, herauszusuchen, um die eigene Meinung zu unterstreichen).
   
Lukas:.... denn wenn du den heiligen Geist hast kannst du auch Gottes Stimme hören und mit ihm reden, dann kann dir unser Vater im Himmel das selbst sagen


 Bist du mal auf die Idee gekommen, dass genau dies geschieht oder in der Vergangenheit bei manchen Usern bereits geschehen ist...?
 
Auf die Stimme Gottes hören- mit einem offenen Herzen- das sollten alle tun, das sollte man nicht nur denjenigen sagen, die eine andere Meinung vertreten, nur, damit es sich so anhört, als sei die eigene Sichtweise unbedingt die einzige Sichtweise von Gott sei.
 
Und Bibelverse aus dem Kontext gerissen zu zitieren, damit es nochmal mehr biblisch und von Gott aus kommend klingt, machen das auch nicht besser, im Gegenteil. 
 
Ich könnte jetzt auch mit Bibelversen herumjonglieren, die meine These mehr unterstreichen, aber das wäre ein niveauloser Schlagabtausch und da hätte nur einer seine Freude daran und das wäre garantiert nicht Gott.
Nein, ich habe große Hochachtung vor Gottes Wort und so geht man damit nicht um.
 
Liebe Grüße. Cleo
 
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Lukasf1989

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Re: Mein Besuch im Reich Gottes

von Lukasf1989 am 12.08.2020 15:13

Hallo Cleo

Du weißt ja sicher, dass auchJesus vorgeworfen wurde gegen die Heilige Schrift zu handeln, auch sie wollten alles was Jesus sagte anhand der heiligen Schrift analysieren und fanden scheinbare Widersprüche zu dem was Jesus sagt, denn er sprach von einem ewigen Leben während man aber in den Schriften des alten Testaments kaum einen Hinweis darauf fand und genau so missachtete Jesus die jüdischen Reinheitsvorschriften

Aber wieso erkennst du dann nicht dass uns im Himmel weit weit mehr erwartet weit weit mehr ist, als die Bibel berichtet?

Unsere Sinne sind im Himmel weitaus stärker als hier und die Lichter viel heller!! Viel mehr Farben sind dort!

Ich konnte fliegen, hab so viele Planeten gesehen

Auf jeden Fall ist der Himmel der absolute Hammer!


Aber wie gesagt, schade dass viele Christen sowas ablehnen oder misstrauisch sind und alles anhand der Bibel analysieren wollen, aber ich bitte dich dass du, wenn du dir nicht sicher bist den heiligen Geist um Hilfe bittest

Doch vergesst vor allem eines nicht: Kein Mensch kann jemals die prophetischen Worte der Heiligen Schrift aus eigenem Wissen deuten.
2. Petrus 1:20

Du kannst die Heilige Schrift und die Erfahrungsberichte nicht aus eigener Kraft und eigener Logik deuten deshalb glauben ja so wenig Menschen dass es auch heute noch im 21. Jahrhundert möglich ist dass Gott Tote zum Leben erweckt 

Ist ja auch deine Entscheidung ob du glaubst im Vertrauen  auf deinen Vater ohne ständig analysieren zu wollen, denn wenn du den heiligen Geist hast kannst du auch Gottes Stimme hören und mit ihm reden, dann kann dir unser Vater im Himmel das selbst sagen


Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.08.2020 15:41.

Cleopatra
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Re: Mein Besuch im Reich Gottes

von Cleopatra am 12.08.2020 13:59

Lieber Lukas,
 
zu diesem Text kann ich nur sagen: Wow...
 
 
Lukas: ...Es macht mich traurig dass so viele Christen nicht entrückt werden weil sie nicht wirklich glauben, denn wenn die Menschen schon nicht glauben dass andere Christen im Himmel oder Hölle waren wie sollen sie dann Jesus erkannt haben?
 .....
 
 
Lukas: Ich bitte euch, über euren Schatten zu springen und nicht mehr zu zweifeln Jesus wäre sehr traurig euch zurück lassen zu müssen
 
Du bist kein Opfer und es ist nicht so, dass die, die nicht das glauben, was du sagst gleich keine Christen sind und leider nicht im Himmel enden.
 
 
 
Lukas: Mir wird oft vorgeworfen wegen meines Erlebnis im Himmel unbiblisch zu sein weil ich von Dingen erzählte die nicht in der Bibel stehen, da kann ich nur sagen, wenn uns Jahwe ALLES in der Bibel erzählt hätte was uns im Himmel erwartet könnten wie das gar nicht verarbeiten und damit klarkommen
 
Nochmal: Es wird nicht einfach so geglaubt und so, nein, es werden Bibelstellen gezeigt, die dem widersprechen! Und das lässt sich nicht immer anders darstellen, das wurde nun schon oft genug berichtigt!
 
Deine Bibelverse sind teilweise sehr aus dem Zusammenhang gerissen und unterstreichen nur deine Annahme! So geht man mit Gottes Wort nicht um, bitte lies die Bibelverse in ihrem Zusammenhang.
 
Vielleicht sollten wir bald mal einen Thread zum Thema Demut eröffnen....?
 
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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