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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (8) Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes ... Mt 6,33
von Burgen am 23.02.2020 10:07
Sonntag vor der Passionszeit - Estomini
(Sei mir ein starker Fels! Psalm 31,3)
Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden,
was geschrieben ist durch die Propheten und von dem Menschensohn.
[er, der Mensch wurde um unsertwillen, weil Gott Liebe ist!]
Ev: Markus 8,31-38
Ep: 1.Korinther 13,1-13
AT: Amos 5,21-24
Predigt: Lukas 18,31-43 Bl: Psalm 31
***
Losung
Ihre Gemeinde soll vor mir fest gegründet stehen. __ Jeremia 30,20
[das geistliche Reich steht schon vor ihm - wie im Himmel, so auf Erden]
Durch Jesus Christus wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu
einem heiligen Tempel im Herrn. __ Epheser 2,21
Gebet
Herr, unser Gott, lass deine Hand stark werden in unsern Tagen;
und wenn es schwierig wird und die Zeiten traurig werden, so halte dein Volk
[und uns, und mich] fest in deiner Hand;
denn wir wollen fest stehen, wir wollen glauben,
und wenn es noch so übel aussieht auf der Erde.
Du kannst uns stark machen. Deine Kraft, die Kraft deines Geistes,
kann uns aufrichten und allezeit munter und fröhlich machen.
(Christoph Blumhardt)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Glaubenskrise
von Burgen am 23.02.2020 02:13
Liebe Betty,
die Liebe Cleo hat schon sich viele Gedanken gemacht und sie hier mit uns allen geteilt.
Für mich kommen noch etwas andere Gedanken hinzu ... , sie können vielleicht weh tun.
ZB Mose. Er starb, obwohl es ihm gesundheitlich sehr gut ging.
So liebend gerne wäre er mit seinen Schutzbefohlenen mitgegangen. Doch Gott, unser Schöpfer und HERR des Himmels und auch der Erde, ja des ganzen Kosmus ließ das nicht zu.
Und dann lesen wir etwas ganz erstaunliches, nämlich nach 30 Tagen Trauerzeit mussten die Menschen sich wieder in Bewegung setzen.
Sie mussten nach 30 Tagen den begonnenen Lebensweg zusammen mit IHM weitergehen.
Das bedeutet, dass die Menschen ganz bewusst die zurückliegende Zeit wirklich hinter sich lassen mußten.
Niemand hätte die Erlaubnis zurück zu bleiben.
Ihre Gedanken mussten sich nach vorn bewegen. Egal wie die Gefühle sie weiterhin dominieren wollten.
Und durch den Mann Josua wurden sie sogar vor die Entscheidung gestellt.
Entweder mit ihm mit Gott ihren Weg und die Einnahme des neuen Landes zu bewerkstelligen oder eben nicht.
Und dies, so meine ich, ist auch uns geboten. Entweder wir gehen m i t. IHM mit oder bleiben sitzen ; sozusagen im Straßengraben.
Diese Entscheidung kann wirklich nur jeder für sich treffen.
Helfen tut zB immer wieder sich den Psalm 91 einverleiben.
Und immer wieder, vielleicht sogar minütlich Jesus Christus hilf mir rufen.
Sich derart in Trauer, Sorgen und Angst gedanklich und gefühlsmäßig verstricken zu lassen, schnürt Leben ab.
Gerade innerhalb einer Ehe mag es schwer sein, sich nicht gegenseitig zu helfen gute Gedanken zu denken.
Jedoch anders geht es nicht.
Diese gedanklich und gefühlsmäßige Spirale , die nach unten zieht wie in einem Strudel muss unbedingt unterbrochen werden.
Ich kenne das alles auch sehr gut. Wie auch in dem anderen Thread derzeit gibt es keinen anderen Weg der ins Leben zurückführt. Jesus steht bereit. Er will nicht, dass du und dein Mann vor Sorgen, Trauer und Angst vergehen.
Wie bei einem Alkoholiker: Jeder erste Schluck führt sofort in die krankmachende Sucht zurück.
Daher gibt die Heilige Schrift uns die Hilfestellung: Ändert euer Denken , dann ändern sich auch die Gefühle.
Und dann kann sich Zuversicht und Frieden ausbreiten.
Vielleicht helfen sogar Depressionsbehandlung durch einen menschlichen Arzt zur Überbrückung.
Das wünsche ich euch.
LG
Burgen
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 22.02.2020 21:50Frieden ist etwas, das wir uns wohl alle wünschen: In unseren Beziehungen wie der Familie, in Freundschaften, im Haus wo wir wohnen, und natürlich auch in der Welt. Vieles wäre so viel einfacher.
Interessanterweise redet der Vers
Über diesen göttlichen Frieden wollen wir morgen im Hauskreis miteinander nachdenken.
Sonntag, 22. Februar 2020, 20.30 Uhr, Raum Hauskreis-miteinander
Herzliche Einladung
Cosima und Chestnut
Re: Glaubenskrise
von Cleopatra am 22.02.2020 21:47Du meinst vielleicht, du kannst Gott nicht vertrauen, eben, weil du enttäuscht bist.
Vertrauen baut sich auf, Vertrauen ist aber auch eine Entscheidung.

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Gemütliches Café
von Cosima am 22.02.2020 21:16
...mal einen Rosenstrauß auf den Café-Tisch stelle...
Kaffe oder Tee kann ich dazu bieten, aber Kuchenbacken geht zur Zeit noch nicht, da die Wunde an meiner
Hand mit acht Stichen genäht wurde, also noch Schonzeit braucht. Muss auch mit dem Schreiben etwas
sparsam umgehen, sonst tut es weh.
Ich wünsche euch einen schönen und gesegneten Sonntag morgen.
Herzliche Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Glaubenskrise
von Cosima am 22.02.2020 21:03
Liebe Betty,
ja, Leid kennen viele von uns auch, jeder hat schon schwere Schicksalsschläge durchlitten.
Deshalb versuchen wir auch, dich zu trösten, weil wir mit dir leiden - es so weht tut, wenn
man liest, wie all diese Gedanken dich quälen.
Deshalb kann ich auch nur wie Burgold sagen: "Lasse dich in die Arme nehmen, um mit dir zu weinen."
Deine Cosima, die dich im Gebet ans Herz von Jesus trägt.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Glaubenskrise
von burgold am 22.02.2020 18:24Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.
Re: Glaubenskrise
von bettyb am 22.02.2020 16:57Ihr Lieben!
Ich dan ke euch für eure Antworten und eure Anteilnahme.
Ich weiß, ihr meint es gut und wollt mir helfen. Es gibt jedoch im Moment kaum Worte die zu trösten vermögen.
Ich hätte einen von euch wahrscheinlich genauso oder ähnlich geantwortet, wäre einer von euch in meiner Situation.
Ich möchte ja auch weiterhin glauben, aber das Vertrauen fällt so schwer.
Wenn Gott es so wollte, kann ich den Sinn darin nicht erkennen. Ich kann nicht verstehen, warum unser einziger Junge uns genommen wurde, der unserer sehbehinderten Tochter noch zur Seite stehen sollte, wenn wir es mal nicht mehr können. Er sollte sein Leben noch genießen, er hatte so viel Geld gespart, damit er noch für später was hat, sich noch weiter bilden um noch mehr Geld zu verdienen und nicht so wie wir später kaum Rente bekommen.
Kaum gegönnt hat er sich was, damit er es später mal besser hat als wir.
Er war immer dankbar für alles was wir für ihn getan haben.
Ich habe Angst davor, das mein Mann daran zerbricht. Das ich ihn auch noch verliere, weil er damit nicht fertig wird und auch gesundheitlich angeschlagen ist.
Wenn unsere Tochter ein paar Tage nicht meldet, oder auf meine Anfrage nicht gleich reagiert, drehe ich fast durch vor Sorge und rufe sie an, aber ich will sie ja auch nicht komplett vereinnahmen. Sie ist noch jung, wird nächste Woche 26 Jahre alt und soll und muss ihr Leben leben. Ich kann sie nicht mehr beschützen und alles vor ihr fern halten, was ihr schaden könnte. Ich bin ja auch froh und stolz und dankbar, das sie trotz ihrer Sehbehinderung so selbstständig geworden ist. Es macht mich einfach nur kribbelig, wenn ich nicht weiß wie es ihr geht, wenn ich nichts von ihr höre.
Ich kann einfach nicht mehr so blind vertrauen, das schon alles ok ist.Wie das wieder kommen kann weiß ich im Moment noch nicht. Ich bin in so vielen einfach ratlos. Ich habe schon einige Krisen und Katastrophen überstanden und war auch dankbar in der Zeit, den Glauben zu haben, aber dies hat mich total aus dem Konzept gebracht. Dazu die Enttäuschung von einigen, wo man meinte, das sind echte Freunde. Viele ziehen sich zurück, am Anfang fragen sie noch öfter nach wie es einem geht, aber nach und nach wird es immer weniger. Es ist doch keine Krankheit, die nach einer gewissen Zeit ausgeheilt ist und man dann wieder normal am Leben teilnehmen kann. Es bleibt wie es ist, es wird nie wieder wie vorher und wir müssen damit leben bis zu unserem Lebensende, aber wie soll man das auf Dauer aushalten? Danach wird man nicht gefragt. Finde dich damit ab und gut, Gucke nach vorne und suche dir neue Ziele.
Wir halten es hier im Haus nicht mehr aus, schon gar nicht, wenn einer von uns alleine hier ist, wiel der andere arbeiten ist. Deshalb suchen wir eine Wohnung in dem Ort wo ich arbeite, wo meine Mutter wohnt und wo man auch jederzeit einkaufen kann. Selbst das klappt nicht. Wir finden einfach nicht etwas geeignetes und dann müssen wir dieses Haus hier auch noch los werden.
Ihr seht unsere Baustellen reißen nicht ab, eher kommen immer neue dazu, als das wir mal zur Ruhe kommen. Deshalb kann ich auch nicht wieder zum Lobpreis singen gehen. Ich fühle mich dort fehl am Platz und möche meinen Mann dann nicht auch noch alleine lassen. Deshalb kann ich gutgemente Angebote komm doch mal vorbei oder wir können ja mal ins Kino gehen nicht annehmen.
So, jetzt habe ich euch wieder genug vorgejammert, aber es muss einfach mal raus. Ich möchte ja auch nur, das man mich versteht, aber das kann wohl nur wirklich jemand der ähnliches durchmachen muss oder musste. Seid herzlich gegrüßt. Betty
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (8) Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes ... Mt 6,33
von Burgen am 22.02.2020 09:34
Ihr sagt: "Der HERR handelt nicht recht."
So höret nun, ihr vom Hause Israel: Handle denn ich unrecht?
Ist's nicht vielmehr so, dass i h r unrecht handelt? __ Hesekiel 18,25
Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.
Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht,
dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. __ 1.Johannes 1,8-9
Kl: Matthäus 13,31-35
Bl: 1.Korinther 11,2-16
Ruf uns zur Umkehr, sooft wir versagen; du bist barmherzig, vergibst uns die Schuld.
Antwort bist du in verzweifeltem Fragen;
lehr uns Verzeihen, Vertrauen, Geduld.
Du hast für uns deinen Sohn hingegeben, Worte und Taten, aus denen wir leben.
(Raymund Weber)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: All eure Sorgen werft auf Ihn, denn er sorgt für euch...
von Burgen am 22.02.2020 09:20Hallöchen,
ja, das kann durchaus sein. Vieles was wie tun und sagen wirkt ja auch auf andere Menschen.
Alles hat irgendwie Auswirkungen auf andere und immer auch auf einen selbst.
Denn auch Nichtchristen beten. Sogar, wenn sie nichts von Jesus/Gott wissen.
Vieles geht über die eigentliche Sprache hinaus. Und oft "fühlt" man sich danach besser.
Gott bewahrt Menschen über die engen Konfessionsgrenzen hinaus.
Er kennt die Zusammenhänge und hat den Überblick. Und dennoch:
Vergebung dem anderen gegenüber - Vergebung sich selbst gegenüber - ist für uns lebenswichtig.
Ich denke, wenn wir Schuld und oder Sorgen handschriftlich aufschreiben und Gott bringen - und
auch verbrennen, zerreissen, ins fließende Wasser werfen - befreit uns das. Gott kann dann unsere
Seele zur Ruhe bringen, Seinen Frieden einbringen in unser Leben.
Dies kann uU zu einer ganz erstaunlichen Erfahrung werden.
Denn - sein Friede in uns ist nicht wie der Friede der (Um-) Welt.

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