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Glaubenskrise
von bettyb am 16.02.2020 20:18Hallo!
Ich war lange nicht hier. Einige wissen vielleicht warum.
Ich möchte euch sagen warum ich die Kraft dazu nicht habe. Ob sie noch wieder kommt vermag ich nicht zu sagen.
Unser Sohn ist am 25.06.2019 plötzlich und unerwartet verstorben. Das hat mich total aus der Bahn geworfen. Damit nicht genug, bekam mein Mann kurz darauf Nierenkrebs und ihm wurde die re. Niere komplett entfernt.
Im Moment hat nun meine Tochter Stress mit ihrem Freund. Sie ist so stark sehbehindert, das sie vor dem Gesetz als blind gilt. Ihr Freund auch, aber das ist eine andere Geschichte, die damit jetzt nichts zu tun hat. Ich wollte es nur erwähnen, damit ihr ein Bild habt, was alles so schief läuft in meinem Leben.
Ich bete noch hin und wieder, aber es tut sich gar nichts. Wenn ein Problem halbwegs abgearbeitet ist, bzw.einigermaßen überstanden kommt die nächste Katastrophe auf uns zu.
Ich versuche noch täglich stille Zeit zu machen. Jedoch kommen mir die Texte eher oft wie ein Hohn vor, als wenn mich jemand auslachen wollte, als das sie mir Trost spenden. Ich bin mit meinem Latein, sprich Glauben am Ende. Möchte ihn eigentlich nicht aufgeben, weiß aber nicht mehr weiter, wie ich wieder Hoffnung und Zuversicht bekommen soll.
Nie hätte ich für möglich gehalten, das ich mal an diesen Punkt ankomme und mich alles so aus der Bahn wirft, aber die letzten Monate waren einfach die Hölle auf Erden für mich und meine Familie. Ich weiß einfach nicht weiter. Ich habe mit Gott verhandelt, ihn angefleht und gebeten, mir meinen Sohn wieder zu geben, wie bei Lazarus, der Tochter des Jairus oder der armen Witwe, aber es ist nichts geschehen. Ich bete, das er mir im Traum erklärt wieso und warum das alles geschehen musste, aber nichts, einfach nichts. Eine Christin sagte mir, das es nicht Gott war, der das gemacht hat, oder sein Wille. Darauf habe ich nur erwidert, aber er hat es zugelassen. Warum lässt er seine Schafe, die ihm vertrauen so im Stich?
Habe ich es verdient?
Wir haben uns im Mai letzten Jahres nach 25 Jahren noch mal den Segen geben lassen. Unser Spruch hieß: "Der Herr denkt an uns und segnet uns" Und gut einen Monat steht unser Leben total Kopf und wir kriegen es nicht mehr gedreht.
Ich habe mit Solana Kontakt, die auch ihren Sohn letztes Jahr verloren hat. Bekannte Christen von uns haben vor ein paar Jahren ihre Tochter durch einen Unfall verloren und von einem ehemaligen guten Freund ist der Sohn erst verschwunden und nach 2 Monaten tot aufgefunden worden. Welchen Zweck soll das alles haben? Was ist das für ein lieber und barmherziger Gott,der seine Schafe so im Stich lässt. Ich komme damit einfach nicht mehr klar.
Ich weiß also, das auch andere Christen leid tragen und wir nicht die Einzigen sind, aber es bleibt die Frage nach dem Warum? Sie verfolgt mich und lässt mich nicht mehr los.
So. jetzt wisst ihr, warum ich zur Zeit nicht mehr komme. Ob ihr mich verstehen könnt, weiß ich nicht, wenn nicht kann ich es nicht ändern.
Ich musste es aber einfach mal loswerden.
Seid gegrüßt Betty
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Warum wir das Buch der Sprüche lesen sollten:
von Burgen am 16.02.2020 20:15
Liebe Cleo,
vielleicht habe ich mich etwas ungenau ausgedrückt.
Es geht darum, jeden, also jeden Tag ein Kapitel zu lesen. Das sind dann 31 Lese-Tage innerhalb / aller 12 Monate.
Jeder Tag ist sozusagen "vollgestopft" mit der Weisheit Gottes für uns.
Die Prophezeiung könnte darin liegen, dass die Sprüche, die Verse ziemlich kurz gehalten sin.
In ihnen wird zumeist der gläubige Mensch dem ungläubigen Menschen gegenübergestellt.
Dem Frommen erwartet Gottes Segen indem er Gott/Jesus besser kennenlernt, und Gottes Weisheit in seinem eigen Leben.
LG
Burgen
Re: Warum wir das Buch der Sprüche lesen sollten:
von Cleopatra am 16.02.2020 17:59
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Das Matthäus-Evangelium
von Cleopatra am 16.02.2020 17:19Also wieder- wegen einem Traum- alles hinter sich lassen und wegziehen, nämlich wieder zurück.
Erst, als sie dort ankamen, schreibt Matthäus, dass Jakob Angst um seine Famliie bekam, eben, weil er wusste, welchen Ruf dieser "Herrscher" hatte.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Das Matthäus-Evangelium
von Cleopatra am 16.02.2020 17:01Mich fasziniert dieses Buch gerade ganz neu und ich bin gespannt, was ihr so darüber denkt

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Das Matthäus-Evangelium
von Cleopatra am 16.02.2020 16:48Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (8) Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes ... Mt 6,33
von Burgen am 16.02.2020 10:45
3.Sonntag vor der Passionszeit - Sexagesimae
HEUTE, wenn ihr meine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht. __ Hebräer 3,15
Evangelium Lukas 8,4-8 (9-15)
Epistel Hebräer 4,12-13
AT Jesaja 55,(6-7) 8-12a
Predigt Hesekiel 2,1-5 (6-7) 8-10; 3,1-3 Bl: Psalm 128
Der du mich tröstest in Angst, sei mir gnädig und erhöre mein Gebet! __ Psalm 4,2
Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. __ Matthäus 5,4
Gelobet sei der Herr, mein Gott, mein Trost, mein Leben, des Vaters werter Geist,
den mir der Sohn gegeben, der mir mein Herz erquickt, der mir gibt neue Kraft,
der mir in aller Not Rat, Trost und Hilfe schafft.
(Johann Olearius)
***
aus obiger Hesekielstelle NLB
"Steh auf, Menschenkind", sagte er, "ich will mit dir reden."
Während er sprach, erfüllte mich Gottes Kraft und stellte mich auf die Füße.
Und ich hörte, was er zu mir sagte.
"Menschenkind", sagte er, "ich schicke dich zum Volk der Israeliten,
einem widerspenstigen Volk, das sich gegen mich auflehnt.
Sie und ihre Vorfahren haben sich bis heute immer wieder von mir abgewandt.
Diese Söhne sind trotzig und haben ein hartes Herz.
Doch ich schicke dich zu ihnen, damit du ihnen sagst:
>So spricht Gott, der HERR!<
Sie mögen dir zuhören oder nicht - denn sie sind ein widerspenstiges Volk -,
aber sie sollen wissen, dass ein Prophet unter ihnen war.
{Menschenkind, hab keine Angst vor ihnen und auch nicht vor ihren Worten,
selbst sie dich wie Nesseln und Dornen verletzen und wie Skorpione angreifen.
Fürchte dich nicht vor ihren Worten und lass dich nicht von ihnen erschrecken,
Denk daran: Sie sind ein widerspenstiges Volk!
Dun sollst ihnen meine Botschaft verkünden, ganz gleich, ob sie zuhören oder nicht.
Denn sie sind ein widerspenstiges Volk}
Menschenkind, höre, was ich zu dir sage.
Sei nicht widerspenstig wie dieses widerspenstige Volk.
Öffne den Mund und iss, was ich dir gebe. "
Er sagte: "Menschenkind, iss, was ich dir gebe - iss diese Rolle!
Und dann geh und sprich zum Volk der Israeliten."
Ich öffnete den Mund und er gab mir die Rolle [heute das Buch der Bücher?] zu essen.
"Iss sie auf und fülle deinen Bauch mit dieser Rolle, die ich dir gebe", sagte er.
Ich aß sie und sie schmeckte so süß wie Honig.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Warum wir das Buch der Sprüche lesen sollten:
von Burgen am 16.02.2020 10:11
bei einem "ungraden" Monat jeden Tag ein Kapitel aufnehmen, lesen, unterstreichen, abschreiben, auswendig lernen ...
das hat *Tiefenwirkung* - verändert uns - immer mehr in das bild Jesu,
und bewirkt einen Unterschied zum weltlichen Denken und Tun.
essen und kauen
Re: Lieben Gruß von der Nordsee
von Merciful am 15.02.2020 22:36Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von Cosima am 15.02.2020 22:19
...aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit
Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln
und nicht müde werden. Jesaja 40,31 LUT
Heute habe ich diesen Vers gefunden, der mir selbst Mut macht, weil ich neue Kraft brauche.
Nun lese ich das und staune: Ich kann laufen und werde nicht matt und nicht müde. Ja, das
wünsche ich mir sehr. Die Wochen, die vor mir liegen sind voll mit müde-machenden Aufgaben.
Also werde ich mich auf diesen Zuspruch verlassen und freue mich, dass Jesaja das zum Volk
Israel sagte, als sie mutlos waren und neue Kraft brauchten. Gott hält, was er verspricht.
Das glaube ich für mich und auch für euch.
Bin gespannt, was Ihr im Hauskreis dazu sagen werdet.
Wir treffen uns, wie immer
am Sonntag, den 16. Februar 2020, um 20:30 Uhr im Chatraum „Hauskreis-Miteinander"
Wir freuen uns auf den Austausch mit euch,
Chestnut und Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB


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