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Micro
Gelöschter Benutzer

Re: Leben mit schweren psychischen Erkrankungen als gläubiger Christ

von Micro am 29.05.2019 15:16

Und wie würdest du dies für dich bewerten? Existiert eher die Tendenz zu einem christlichen Therapeuten zu gehen, weil hier möglicherweise die Verständigungsebene besser ist? Was würdest du aus deiner Erfahrung raten?

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Bonito
Gelöschter Benutzer

Re: Leben mit schweren psychischen Erkrankungen als gläubiger Christ

von Bonito am 29.05.2019 13:13

Micro frägt: "Ich hätte da mal eine Frage: Inwieweit gehen Therapeuten, sofern sie nicht selber gläubig sind, auf den Glauben ein? Werden die Möglichkeiten des Glaubens hinsichtlich einer Heilung oder Besserung ausgelotet oder wird das strikt getrennt?"

Da bin ich mir selbst nicht so sicher. Aber ich denke, dass es zwischen den christlichen und den weltlichen Therapeuten doch sehr große Unterschiede gibt. Von 1994 bis 2013 war ich in meiner ursprünglichen Heimat bei einem christlichen Psychotherapeuten, der nach den christlichen Werten gearbeitet hat. Vor fast 15 Jahren war ich in meinem Wohnort ein ganzes Jahr lang bei einem nicht christlichen Psychotherapeuten, der nicht auf den Glauben einging.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Rechtsanspruch - Gerechtigkeit Gottes in Jesus - ...

von Burgen am 29.05.2019 12:06

Hallöchen,

was sind eure Erfahrungen, eure Gedanken zu der Themenüberschrift?

Was geschieht, wenn dieser Gedanke in die Atmosphäre ausgesprochen wird?

Da sind viele Fragen, die gestellt werden könnten.

Und dennoch - dieses in den allerschlimmsten Momenten des Lebens zu bekennen, hilft und bringt Seele und Geist wieder in den Frieden mit Gott. Es ist wie ein Hilferuf, nur anders formuliert.

Bei weiterer Überlegung wird der Satz zu einem Anker oder auch zu einem Segel, das im allergrößten Sturm neu ausgerichtet wird.

Obwohl die Schiffsplanken Knarren und die Gefahr besteht, dass das Schiff geflutet wird, (wie bei dem Gleichnis in dem Evangelium) kommt der Schrei nach Hilfe bei Jesus an. Und das macht doch deutlich,
dass der Rechtsanspruch, die Gerechtigkeit in Jesus, IHM gehört.

Er hat alles erdenkliche getan, erlitten, ist sogar gestorben nachdem er uns freigekauft hat.
Dies hat er wachen Sinnes getan.
Satan hat dadurch den verklagenden Rechtsanspruch an die Welt mitsamt den Menschen verloren.
Allerdings ist dies bei manch einem Menschen nicht bis zum Herzensgrund durchgedrungen und die Stürme des Lebens lassen manchmal das Gleichgewicht ins Wanken bringen.
Dabei gibt es gar kein größeres Geschenk als das anzunehmen; sich mit beiden Füßen, Herz und Sinnen darauf zu stellen.
Immer wieder, unaufhörlich. Bis „das Problem“ für immer bei Jesus, unter seinen Füßen, zu liegen kommt und Frieden einzieht ins Herz und das Denken.

Ob ihr es ähnlich sehen könnt?

Gruß
Burgen

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Leben mit schweren psychischen Erkrankungen als gläubiger Christ

von Burgen am 29.05.2019 11:46

Das Buch werde ich mir bestellen. Danke also, dass du dies mit uns teilst.

Ja, es wird ja auch besonders die Musik von Bach als 5. Evangelium bezeichnet.

Und Satan, Luzifer, war ursprünglich der höchste Engel - nämlich der Lobpreis-Engel Gottes.
Angetan mit den allerbesten und allerschönsten Instrumenten.
Er kennt sich also ganz besonders darin aus und die Wirkungen von Musik sind ihm nicht unbekannt.

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Micro
Gelöschter Benutzer

Re: Leben mit schweren psychischen Erkrankungen als gläubiger Christ

von Micro am 29.05.2019 10:15

Gestern ist mir ein interessantes Buch in die Hände gefallen 'Good Vibrations - Die heilende Kraft der Musik', von einem Prof. Stefan Kölsch.
Nun bin ich nicht so der Musiktyp, dennoch ist mir klar, dass zwischen Musik und Emotionen ein deutlicher Zusammenhang besteht und man nicht nur Stimmungen erzeugen, sondern auch tiefergreifende Änderungen der Gefühlswelt bewirken kann. 
Was mir im Inhaltsverzeichnis besonders auffiel und weswegen ich es hier erwähne, ist das Kapitel 'Wie Musik bei Krankheiten hilft'
Da werden unter anderem Schlaganfall (Aphasie und Hemiparesen), Alzheimer, Parkinson, Autismus, Chronische Schmerzen, Abhängigkeitsprobleme, Schlafstörungen und Depression angegeben.
  
Spontan fiel mir in einem assoziativem Gedankengang ein, eigentlich hätte man auch 'God Vibrations' als Titel wählen können, denn letztlich kommen die Empfindungen für und durch die Musik von Gott, der den Menschen mit Sinnen ausgestattet hat, die das Schöne wahrnehmen können und entsprechend darauf reagieren. Ein wirklich interessantes Thema, nicht nur speziell für Erkrankungen, sondern auch für eine Vorbeugung, dem täglichem Stress zu entkommen, die Nerven beruhigen und die Sinne mit angenehmen Wahrnehmungen zu entspannen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.05.2019 10:55.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (4) Der HERR richtet auf, die niedergeschagen sind __ Psalm 146,8

von Burgen am 29.05.2019 08:19



Der Ratscluss des HERRN bleibt ewig bestehen. __ Psalm 33,11 

Paulus sprach: 
Und nun befehle ich euch Gott und dem Wort seiner Gnade, der da mächtig ist,
euch zu erbauen und zu geben das Erbe mit allen, die geheiligt sind. __ Apostelgschichte 20,32 


Markus 9,14-29 
2.Samuel 24,1-25 


Vater im Himmel! 
Deine Gnade wechselt nicht mit dem Wechsel der Zeiten,
als wärest du wie ein Mensch den einen Tag gnädiger als den anderen. 

Deine Gnade bleibt unverändert,
wie du selbst unverändert bleibst,
dieselbe,
ewig jung,
neu mit jedem neuen Tag. 
(Sören Kierkegaard) 

*** 
aus der Schl 2T = Apostelgeschichte 20,32.36 

aus der Abschiedsrede des Paulus an die Ältesten von Ephesus. 

32 Und nun, Brüder, übergebe ich euch Gott und dem Wort seiner Gnade, 
das die Kraft hat, euch aufzuerbauen und ein Erbteil zu geben unter allen Geheiligten. 
... 
36 Und nachdem er das gesagt hatte, kniete er nieder und betete mit ihnen allen. 

37 Da weinten alle sehr, fielen Paulus um den Hals und küssten ihn, 
38 am meisten betrübt über das Wort, das er gesagt hatte, 
dass sie sein Angesicht nicht mehr sehen würden. 
Und sie geleiteten ihn zum Schiff. 

*** 
Diese wenigen Verse erührten mein Herz. 
Ua., weil die 3 Jahre, in denen er in Ephesus diente, nun zuende waren. 
Die Zeit, die er hier verbracht hatte den Menschen zu helfen, eine Gemeinde aufzubauen, 
ganz dem Wort Gottes zu vertrauen und hingegeben zu leben, fand ein Ende. 
Und dieses Ende läutete auch das Ende ein für Paulus Leben auf Erden. 
Wir wissen, dass Paulus wenig später umgebracht wurde und dass sein Leben den Siegespreis gewann.

Und der Vers 32 ist so schlicht und so vertrauensvoll und verspricht ihnen so unendlich viel.
Das erinnert an den Segen, der im AT über die Söhne ausgesprochen wurden, wenn die Väter im Abschied begriffen waren. 

Wir selber werden bis heute ebenfals durch das Wort Gottes, seinen darin liegenden Segen, aufgebaut.
Manchmal empfinden wir es nur bis zur Haustür, um draußen zu denken, o hoffentlich schaffe ich es durch diesen Tag.
Und doch, Gott in Jesus verlässt uns überhaupt nicht. Er ist immer da.
Wir dürfen darauf vertrauen, es wissen sogar, dass wir ein Erbteil bekommen.
Selbst in dem Fall, wie Petrus Jesus fragt: Und was ist mit ihm, Johannes?
Und Jesus ihm sagt, was soll sein, folge du mir nach!

Was kann das bedeuten? Gerade dann, wenn der innere Bezug unterwegs am Tag zu Jesus verloren gehen scheint?
Sich zum Beispiel vergegenwärtigen, dass Jesus der Hirte ist und sich kümmert.
Also sich darauf stellen, in Jesus die Gerechtigkeit Gottes zu sein und in Gottes Gunst zu stehen.
Dieses immer wieder über Tag den anderen 20 - 60 Tausend Gedanken im Gehirn entgegenzustellen.
Sozusagen die 20-60T Gedanken, die unser Gehirn übernehmen wollen, zu überschreiben.

Natürlich sind nicht alle Gedanken runterziehend oder anderweitig schlecht. Jedoch sollten wir lernen,
aufmerksam sein und darauf zu achten, welches Denkmuster sich festsetzen will um uns zu schaden.
Und dann dem mutig an der Hand Jesus wortwörtlich entgegenzutreten.
Das ist eine ernstzunehmende Arbeit, die Kraft erfordert, und Mut, das Alte loszulassen und Neues zu wagen.
Jedoch, einen besseren Rettungsring wird es wohl nicht geben.


  
 

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Cosima
Administrator

85, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatadmin

Beiträge: 951

Re: Ein großes Hallo!

von Cosima am 28.05.2019 22:32

Hallo Königstochter, 

ein Halli-Hallo aus dem Frankenland. 
Schön, dass du bei uns ins Glaube-Community-Boot eingestiegen bist. 
Wir sind eine bunte Mischung von Lesern und Schreibern - und einige 
kennen sich schon persönlich und haben guten Kontakt. 

Jesus ist unsere Mitte - er verbindet uns, auch wen wir aus ganz 
unterschiedlichen Landeskirchen, Freikirchen und Gemeinschaften
kommen. 

Du bist jedenfalls herzlich willkommen und ich hoffe du findest, 
was du suchst. 

Herzliche Grüße von Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Micro
Gelöschter Benutzer

Re: Leben mit schweren psychischen Erkrankungen als gläubiger Christ

von Micro am 28.05.2019 16:30

Ich hätte da mal eine Frage: Inwieweit gehen Therapeuten, sofern sie nicht selber gläubig sind, auf den Glauben ein? Werden die Möglichkeiten des Glaubens hinsichtlich einer Heilung oder Besserung ausgelotet oder wird das strikt getrennt?
Ich stelle mir vor, dass sich die Blickwinkel von gläubigen Therapeuten doch erheblich von denen der  nichtgläubigen Therapeuten unterscheiden. Welche Bewertung der Glauben hinsichtlich einer Erkrankung erfährt, kann, jedenfalls nach meinem Dafürhalten, für einen Therapieerfolg entscheidend sein.
Oder täusche ich mich da?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.05.2019 06:28.

Bonito
Gelöschter Benutzer

Re: Ein großes Hallo!

von Bonito am 28.05.2019 12:24

Liebe Koenigstochter,


auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Glaube-Community Forum und Grüß Gott, wie man es so schön in Bayern sagt.

Ich komme aus Bayern und - natürlich - katholisch erzogen worden. Also mehr oder weniger. Regelmäßige Gottesdienste waren drin, Orgel habe ich auch gespielt, zu Hause wurde aber nur an Weihnachten die Bibel aufgeschlagen. Mittags ein schnelles Gebet, aber wirklich Ahnung von der Bibel hatte ich nicht. Ich bin immer wieder in meinem Leben mit dem katholischen Glauben am Kämpfen gewesen ...

Auch ich komme aus Bayern und bin katholisch aufgewachsen. Zwar ist mir Gott schon in meiner Kindheit immer wieder begegnet, aber ich habe in der katholischen Kirche nie wirklich Heimat gefunden. Es gab in meinem Leben immer wieder längere Phasen, wo ich auch regelmäßig zu den katholischen Gottesdiensten ging. Aber plötzlich fühlte ich mich in der katholischen Kirche wie ein Einzelgänger und da verlor ich dann immer mehr die Lust, in die katholischen Gottesdienste zu gehen.

Nach etlichen Umwegen habe ich doch noch zu Gott gefunden (2016) ...


Als ich mit 30 Jahren meine erste richtig große Lebenskrise hatte und für mich das Leben überhaupt keinen Sinn mehr hatte, habe auch ich auf Umwegen zu Gott gefunden - das ist aber eine längere Geschichte. Durch die wundervolle Gottes Führung fand ich 1993 zu Jesus, übergab Jesus mein Leben und 1994 ließ ich mich dann in der Baptistengemeinde taufen. Vorher aber musste ich dann aus der katholischen Kirche austreten, um mich taufen zu lassen und Mitglied in der Baptistengemeinde zu werden.

Ich habe leider keine (freikirchliche) Gemeinde in der Nähe, die mir zusagt bzw. verstehe ich meinen Hauskreis als Gemeinde. Das ist für viele Leute komisch, da wir ja "nur 4"Leute sind und für die meisten Christen aus einer Menschenmenge besteht. Aber da sage ich nur: "Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen,da bin ich mitten unter Ihnen."

Burgen schrieb: "Es ist immer wieder erstaunlich, dass und wenn unser Heiland jemanden ganz allein in die Welt hinausschickt. Immerhin seid ihr 4 Menschen, die die diese Herausforderung in eurem Leben angenommen habt ..."

Da kann ich mich nur der Burgen anschließen.

 

Deshalb suche ich nun hier Menschen, die meine Alltagsprobleme oder alltäglichen Erlebnisse aus Christensicht verstehen.

Mit Sicherheit wirst Du hier Menschen finden, mit denen Du Dich über Deine Alltagsprobleme und alltäglichen Erlebnisse aus Christensicht unterhalten kannst.

So, längere Vorstellung gewesen. Ich schreibe eben gerne ...

Auch ich schreibe sehr gerne und auch sehr viel  ...

Seit ein paar Jahren chatte ich auch gerne und hin und wieder auch viel.

Ich habe leider keine (freikirchliche) Gemeinde in der Nähe, die mir zusagt ...

Seit ca. 1 1/2 Jahren bin ich in keiner freien Gemeinde, da ich in meiner letzten Gemeinde sehr große Probleme mit meiner eigenen Person bekam bzw. die Gemeindemitglieder konnten mit mir nicht richtig umgehen bzw. sie konnten zuletzt immer mehr mit mir nicht mehr umgehen.

Lass Dir nun sehr viel Zeit, um Dich hier einzuleben - soviel, wie Du brauchst.

In diesem Sinne liebe Segensgrüße aus Rheinhessen

Bonito

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.05.2019 12:30.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (4) Der HERR richtet auf, die niedergeschagen sind __ Psalm 146,8

von Burgen am 28.05.2019 09:59



Kommt herzu, 
           lasst uns dem HERRN frohlocken 
                  und jauchzen dem Hort unseres Heils! __ Psalm 95,1 


Sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel 
     und brachen Brot hier und da in den Häusern,
           hielten die Mahzeiten mit
                           Freude und
             lauterem Herzen und
                             lobten Gott und
             fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. __ Apostelgeschichte 2,46-47  


Lukas 18,1-8 
2.Samuel 23,1-7 


Lasset uns singen, dem Schöpfer bringen Güter und Gaben; was wir nur haben, 
alles sei Gotte zum Opfer gesetzt! 

Die besten Güter sind unsere Gemüter; 
dankbare Lieder sind Weihrauch und Widder, an welchen er sich am meisten ergötzt. 
(Paul Gerhardt) 

*** 

Ein Mensch sagt's dem anderen: Kommt und lasst uns singen und Gott preisen - IHM unser Lob und Dank zum Opfer geben ...

Das ist nicht immer einfach, gerade, wenn unsere Seele scheinbar nicht die Kraft hat über den menschlichen Tellerrand hinausschauen zu können.
Jedoch - tun wir es trotzdem, erheben wir Gott und stehen in einer Reihe mit den Engeln, singen gemeinsam vor dem Thron Gottes 
Heilig, Heilig bist du HERR Zebaoth, alle Lande (auch mein ganzes ICH) loben und preisen dich. 
Du bist voll deiner Güte und meine Seele, mein Leib, mein Geist, meine Lippen erheben sich zu dir, Dank sei dir.
Ich bin dein geliebtes Kind und stehe in deiner Gunst. Nichts kann mir schaden. Der sichtbarkeit zum trotz. Halleluja 


Antworten
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