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Re: "Informations-Overkill", wie gehen wir Christen damit um?
von Merciful am 17.05.2019 06:29Mit den Informationen verhält es sich ähnlich wie mit den Nahrungsmitteln in unseren Supermärkten.
Man kann nicht alles kaufen und essen. Vielmehr muss man auswählen.
Also nicht: so viel wie möglich. Sondern: Einige wenige gesunde Nahrungsmittel auswählen.
So ist es auch mit den Informationen.
Wir können und sollten nur so viel aufnehmen, wie es gut für uns ist.
Prüfen und das Gute behalten (Paulus).
Wahrnehmen und erkennen, was wichtig ist.
Dann Zeit nehmen, sich mit den ausgewählten Informationen intensiv und extensiv auseinandersetzen.
Ich besitze viele Bücher, kann diese aber nicht alle lesen.
Vielmehr muss ich die Perlen unter diesen wahrnehmen.
Momentan interessiere ich mich insbesondere für die Geschichte der ev. Theologie in der Zeit von 1919 - 1939.
In Hinblick auf diese Zeit gibt es einige Namen, Biographien, Werke, die (mir) besonders wichtig sind.
Eine solche Konzentration auf eine kleine Auswahl halte ich für unentbehrlich.
Sie kann jedoch ergänzt werden durch einige allgemeinbildende Bücher, Lexika, Geschichtswerke.
Aber unsere persönliche Aufnahmekapazität und Fähigkeit zur Verarbeitung sind sehr begrenzt.
Gleichermaßen sind der uns zur Verfügung stehenden Zeit enge Grenzen gesetzt.
Diese gilt es daher 'auszukaufen' (Paulus).
Letztlich geht es um das Tun dessen, was situativ geboten ist.
Merciful
Re: Wen sollen wir wählen?
von Cosima am 16.05.2019 22:46
Hallo liebe Pray, sorry dass ich noch nicht auf deine Frage geantwortet habe:
Aus familiären Gründen hatte ich leider keine Zeit mich eingehend damit zu beschäftigen.
Aber sie hat mir geantwortet: Bündnis C Christen für Deutschland
Ich habe sie auf die ÖDP aufmerksam gemacht, deren Seite ich im Internet angesehen habe.
Außerdem habe ich vor, Frau Marlene Mortler zu schreiben, die für meinen Wahlkreis kandidiert,
die ich auch kenne. Und eine Bekannte von mir, die praktizierende Christin ist, arbeitet aktiv in der
Partei "Die Grünen/Bündnis90" mit, möchte ich auch noch kontaktieren, weil ich einige Fragen
an sie habe.
Ich weiß, dass nicht mehr viel Zeit ist, aber auch da lasse ich mich von Gott leiten und vertraue
ihm, dass er mir hilft, die richtige Entscheidung zu treffen.
Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
"Informations-Overkill", wie gehen wir Christen damit um?
von Cosima am 16.05.2019 22:23Dieser Satz von Mirco hat mich aufmerksam gemacht:
Da ich im Wahl-Thread nicht antworten wollte, habe ich das Thema hierher geholt.
Darüber nachzudenken und auszutauschen, halte ich für wichtig.
Ich besitze auch ein Smartphon und habe viele Kontakte, die mir unterschiedliche
Informationen, teilweise aus der ganzen Welt, vermitteln.
Einen Fernseher habe ich nicht, auch keinerlei Zeitungen oder Journale. Ich lese sehr viel,
doch da kann ich auswählen, was mir wichtig ist.
Und ich habe gemerkt, dass ich die Informationen bekomme, die für mich bestimmt sind,
sei es aus der Politik, aus Kultur und Wissenschaft. Dann kann ich mich gezielt informieren.
So mache ich das auch mit Themen, die hier angesprochen werden.
Trotzdem ich also nur begrenzt die Medien unserer Zeit nutze, habe ich auch ein Problem
mit der Überflutung an Informationen.
Es interessiert mich, wie Ihr damit umgeht?
Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Micro
Gelöschter Benutzer
Re: Wen sollen wir wählen?
von Micro am 16.05.2019 13:50Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslesung (4) Der HERR richtet auf, die niedergeschagen sind __ Psalm 146,8
von Burgen am 16.05.2019 09:13
Des HERRN Rat ist wunderbar, und er führt es herrlich hinaus. __ Jesaja 28,29
Jesus sprach zu ihnen:
Habt ihr nie gelesen in der Schrift: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden"? __ Matthäus 21,42
1.Mose 1,20-23
2.Samuel 12,1-25
Sind wir schwach, der Herr hat Stärke;
sind wir arm, der Herr ist reich.
Unser Gott tut Wunderwerke wer ist unserm König gleich?
Lasst uns ihm doch allzeit trauen, der sich uns zu eigen gibt und die Seinen trägt und liebt,
die auf seine Güte bauen.
Sagt, ob der nicht helfen kann, dem die Himmel untertan?
(BG: Johann Simon Buchka/Helene Marx)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Das Buch Jesaja - d a s Geschichtsbuch der Zeit, ---
von Burgen am 16.05.2019 09:02
danke, Merciful
ich habe mindestens schon etliche Jahre kein Auslegungsarbeitsbuch gelesen.
Vielleicht wird jemand deinen Vorschlag umsetzen.
Die Video-Predigten oder Vorträge selber nachzubearbeiten anhand der Bibel, Notizen erstellen, unterstreichen usw. ist zumindest mir sehr hilfreich. Es hilft mir auch, die Randbemerkungen mit Datum zu versehen, ähnlich einem Merkzettel.
Aber es kann mir auch passieren, dass mir ein auslegungsbuch wichtiger zu werden scheint, als in der Schrift selber zu lesen was da steht. Und Papierbücher sind, zumindest mir, immer doch noch wichtiger als ein e-book.
Mein derzeitiges Fazit zu diesen wichtigen Bibelbüchern ist, dann doch meinen Westermann durchzuackern und nicht nur den Buchrücken zu betrachten.
Gruß
Burgen
Re: Wen sollen wir wählen?
von Cleopatra am 16.05.2019 07:20Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Das Buch Jesaja - d a s Geschichtsbuch der Zeit, ---
von Merciful am 15.05.2019 13:26Empfehlung und Buchtipp:
Egelkraut, Helmuth: Das Alte Testament - Entstehung - Geschichte - Botschaft
Brunnen Verlag Gießen 2017 (6. Auflage), 1264 Seiten
Kapitel 36 Jesaja: Das Buch und die Zeit (Seiten 817 - 847)
Kapitel 37 Das Buch Jesaja: Aufbau, Inhalt, Botschaft (Seiten 848 - 885)
Merciful
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Das Buch Jesaja - d a s Geschichtsbuch der Zeit, ---
von Burgen am 15.05.2019 08:58
Aufgrund eurer Gedanken öffnete ich das Buch: Das Alte Testament Deutsch
Neues Göttinger Bibelwerk (ATD 19)
Das Buch Jesaja Kapitel 40-66 von Claus Westermann
Die Einleitung, oberflächlich durchgelesen, deckt sich mit den obigen Überlegungen.
Im Jesajabuch wird ein Ausflug in die Zeit damals bis heute und in Zukunft unternommen.
Die Nennung der unterschiedlich aufkommende und absteigende Königreiche geben einen sehr guten Einblick in die damaligen Zeiten, die wir mit Altertum oder ähnlich bezeichnen.
Dadurch, dass die Königreiche und die Könige, ihre Wirkungen, ihre Kriege untereinander, die Verschleppungen usw durch reale Personen durchgeführt wurden, wird eben die Schrift bestätigt.
Jesaja gilt als einer der größten Propheten, der das Evangelium Gottes verkündigte.
Einmal das Erkennen, unreine Lippen zu haben. Also ungöttliche autorisierte Worte zu sprechen.
Und dann die Erkenntnis, ein Kind seiner Zeit zu sein und unter einem unreinen Volk zu leben.
Nicht anders als das, was wir heutigen Menschen erleben, sehen können.
Auch wird deutlich, dass zur Zeit Jesajas die Hochblüte Ägyptens schon geschwunden war.
Auch da ging es um reale Menschen.
Und wie aus dem Nichts entstand das Reich der Perser und Meder auf der Weltbühne.
Oder Nebukadnezar aus Babylon.
Und Gott autorisierte heidnische Könige in seinem Sinne zu handeln, um dann später wieder zu verschwinden.
Immer ging es dabei auch um die Menschen, die er als sein Volk formen wollte, geformt hat.
Die anderen Propheten lebten manchmal in der gleichen Zeit wie das ganze Geschehen um Jesajas Zeiten.
Da gibt es dann andere Schwerpunkte, die Gott für sein Volk gebrauchen ließ.
Und auch der Höhepunkt Griechenlands mit Cäsar ging vorrüber.
Die Menschen erscheinen in Geschichtsbüchern vielleicht unserer Zeit, mit dem Versuch, die Geschehnisse der Bibel zu verleugnen.
Ein kleines Abbild "wichtiger" Menschen sehen wir im TV, nachdem eine "wichtige" Konferenz hochgestellter gegenwärtiger Politiker oder Lobbyisten, zuende gegangen ist.
Später kann sich keiner mehr an die Köpfe erinern und was sie sagten, verschwindet und wird manchmal als Lüge später aufgedeckt.
Nach Maleachi gab es ca 450 Jahre Pause.
Und dann wurde Johannes der Täufer angekündigt. Fast zur gleichen Zeit die Geburt Jesus.
Doch Gott/Jesus bleibt am Ball.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslesung (4) Der HERR richtet auf, die niedergeschagen sind __ Psalm 146,8
von Burgen am 15.05.2019 08:30
Unsere Abtrünnigkeit steht uns vor Augen, und wir kennen unsre Sünden: abtrünnig sein und den HERRN verleugnen. __ Jesaja 59,12-13
Wenn wir unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. __ 1.Johannes 1,9
1.Mose 1,14-19
2.Samuel 11,1-27
Durch ihn ist uns vergeben die Sünd, geschenkt das Leben.
Im Himmel solln wir haben, o Gott, wie große Gaben!
(Ludwig Helmbold)
***
Gerade gestern machte ich die Erfahrung, wie sinnvoll und bewegend es ist, die Bibel tatsächlich in kleinen Schritten oder Häppchen, zu lesen. In den vergangenen Tagen beschäftigte uns in der Tageslese Gottes Größe als Schöpfer unserer Erde.
Da wird eingeführt und unseren Augen zB sichtbar gemacht, wie Gottes Geist über dem allen schwebt.
Kann sich jemand zB vorstellen, wie es sein könnte, wenn zB eine Satellitsonde über einen Himmelskörper 'schwebt' und unter sich nichts als Wasser sieht? Die anderen Planeten sind ja ebenfalls ähnlich rund wie unser Planet Erde. Und das Wasser ergießt sich nicht einfach über all die sterne in der jeweiligen Milchstraße oder in den Kosmus.
Und soweit ich weiß, werden die dann aufgezählten Tage der Schöpfung alles Seiende nicht im 24 Std-Rhythmus geschaffen, sondern nach dem damaligen Mondkalender. Bis heute ist öfter am Himmel an unterschiedlichen Tagen der Mond zu sehen. Nicht erst in der Nacht, sondern am späten Nachmittag, zum Übergang in den unsrigen Abend.
Und auch die Sonne. Man kann oft sehen, wie über den Häusern oder Wiesen und Flüssen, so gegen 18 Uhr MEZ, ein ziemlich roter Ball erscheint, der dann nach 1-2 Std wieder verschwunden ist. Die Sonne sei dann untergegangen, sagen wir. Und das Wetter wird nächsten Tag sonnig und gut sein.
Allein das ist schon ein Wunder, wie ich finde. Das Wasser fällt nicht einfach von der Erde ins All, und wir verlieren ebenfalls nicht den Stand unter unseren Füßen, obwohl wir, technisch gesehen, auf dem Kopf stehen. Wie ein Magnet die Büroklammer festhält, so stehen unser aller Körper fest auf dem dünnen Krustenboden oder menschengemachten Asphalt unserer Städte und Dörfer.
Es ist einfach zu wenig, dies mit der Schwerkraft zu begründen.
Oder mit der uns umgebenden Luft wie einer Sauerstoff- oder Dunstkugel zu umschreiben.


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