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Merciful

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Re: Epheser 3, 10+11

von Merciful am 20.03.2019 08:19

Paulus hatte die Gemeinde verfolgt.

Er nennt sich den Geringsten unter allen Heiligen.

Aber ihm ist Gnade geschenkt worden, das Evangelium den Völkern zu verkündigen.

Zunächst hatte Gott allein das Volk Israel erwählt und mit ihm den Bund geschlossen.

Nun aber ist es offenbar geworden, dass Gott die Welt (alle Völker) in Christus mit sich versöhnt hat.

Die Völker werden berufen, in die Bundesgemeinschaft einzutreten.

Die einst ferne waren, sind nun nahe.

Der Zaun zwischen Israel und den Völkern ist nicht mehr.

Im Grunde war dies ja bereits dem Abraham verheißen.

In ihm (Abraham) sollten alle Völker gesegnet werden.

Dennoch hatte der Lauf der Geschichte dies zunächst nicht erkennen lassen.

Die Völker hatten sich ja über die Erde hinweg zerstreut.

Sie bildeten unterschiedliche Sprachen und Kulturen aus.

Sie führten häufig Krieg miteinander.

Nun aber ist offenbar geworden, dass die Völker zur Gemeinschaft mit Gott berufen sind und werden.

Dies ist aber das, was Gott von Anfang an gewollt und beschlossen hatte.

Schon im Anfang, als er den Himmel und die Erde schuf, war dies sein Wille und sein Plan.

Dieser Reichtum seiner Gnade ist nun durch die Verkündigung des Paulus offenbar geworden.

Denn die Predigt des Paulus erwies sich als wirkmächtig.

Sein Wort geschah.

An vielen Orten wurde die Botschaft angenommen und Menschen fanden Frieden in Gott und miteinander.

Nicht nur wir Menschen sehen und lernen dies.

Auch die Engel und Geister in den Himmeln erkennen durch diese Wendung der Weltgeschichte Gottes Absicht und Ziel.

Merciful

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Cleopatra
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Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de

von Cleopatra am 20.03.2019 07:47

Ich habe mir die Seite nochmal angeschaut.

Auf der rechten Seite wird für kurze Zeit ein Text eingeblendet:
 
»Eine unreflektierte Bibelübersetzung kann traditionelle Geschlechtsrollen und die Feindschaft zwischen der jüdischen und der christlichen Religion festschreiben. An der Übersetzung der 'Bibel in gerechter Sprache' arbeite ich, damit der Zugang zur Kraft und zur Schönheit der biblischen Texte geöffnet wird und ihre befreiende lebens- und friedensstiftende Wirkung Menschen heute erreichen kann.« Prof. Dr. Helga Kuhlmann, Paderborn
 
Kurze Zeit später verschwindet der Satz und ein neuer erscheint:
 
»Ich engagiere mich für die Bibel in gerechter Sprache, weil sie uns auf dem Weg zur Demokratisierung der Schriftauslegung einen wesentlichen Schritt voranbringt.« PD Dr. Johannes Taschner, Düsseldorf


Beide Zitate stammen aus der Startseite von hier.
 
Wenn ich mir die zwei Motive anschaue, muss ich zugeben, dass ich doch was hellhörig werde.
 
Meiner Meinung nach zeigt die Bibel, also Gottes heilliges Wort keine Feindschaft zwischen Juden und Christen, bzw deren Religion sondern einfach nur faktisch die Vergangenheit udn Gegenwart, wie sie ist.
 
Feindschaft? Die Christen beten für die Juden, die Juden sind Gottes auserwähltes Volk.
 
Traditionelle Geschlechtsrollen, ja, das leidige Thema... Bisher habe ich mich noch keinen Mann beschweren gehört, dass er nicht schwanger werden kann und die Schmerzen einer Wehe ertragen muss..... Was ist, das ist, Gott hat uns so erschaffen, wie wir sind... wieso so viel Zeit und Kraft vergeuden, Gottes heiligen Plan und seine Schöpfung runterzuspielen und schlechtzumachen, als sich zu freuen, dass Gott mit mir einen ganz eigenen, besonderen Plan hat....?
 
Also ich nehe die Bibel lieber so, wie sie ist. Und wer meint, die arme, schwache Frau sei nur fürs Putzen Und Kinderkriegen zuständig, sollte sich mal Psalm 32 durchlesen, vielleicht hilft das dem Ego auch weiter ;-D
 
Nicht böse gemeint, nur meine ich, die ganze Bibel disskriminiert niemanden.
 
Gottes heilige Wort sollte nicht aufgrund einer neumodischen Erscheinung verändert werden, sonst gibt es in der neusten Übersetzung auch keine "Lehrer" mehr, sondern nurnoch "Lehrende" und so weiter, wie man ja jetzt im deutschen Gebrauch auch schon versucht, "gerechtigkeitshalber" im deutschen Duden zu verändern.
 
Also, meine Meinung ;-D
 
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de

von Cleopatra am 20.03.2019 07:36

Liebe Burgen,
 
du sprichst mir total aus dem Herzen ;-D
 
Ich selbst evrsuche beim persönlichen Studium ja auch immer, möglichst nah am Ursprung zu sein, deshalb lese ich die Elberfelder.
 
Mit diesem Genderdingensda kann ich persönlich nichts anfangen, diese "Gleichberechtigung" wie in der Politik zB, dass nun genauso viele Frauen wie Männer im Parteitag und so weiter.... (sollen sich doch genügend Frauen bewerben, tun sie aber nicht, also ist es halt so) finde ich persönlich ziemlich lächerlich.
 
Und ich habe auch absolut kein Problem damit, dass die "Brüder" angesprochen sind, hey- das war doch eben nunmal damals so und ich fühle mich daher auch nicht persönlich angegriffen, weil ich eine Frau bin.
 
Aber das führt zu weit vom Thema ab, sorry. Diese Bibelübersetzung hier habe ich noch nicht gelesen, insgesammt finde ich immer interessant, unterschiedliche Übersetzungen zu lesen, solange man sich eben bewusst ist, was eine Bibel ist und was eben eine einfache Übersetzung.
Beispiel: Ich habe ja zB das erste Buch Mose auch in Romanform geschrieben. Nie käme ich auf den Gedanken, es hätte irgendeine entfernte Art von Bibel zu tun. Es ist ein Roman, zum vereinfachten Verständnis, zu erleben, zum verstehen, aus meiner eigenen Interpretation.
 
Und liebe Burgen, du bringst es so schön auf den Punkt:  Der heilige Geist Gottes der hilft uns ja ;-D
 
Zur Zeit lese ich eine neue Übersetzung, "Neues Leben", eben ganz anders als die Elberfelder.
 
Trotzdem spricht mich Gott immerwieder an. Ganz neu, in Versen, die ich vorher mehr oder weniger auswendig kannte und daher mehr "überlesen" habe.
 
Wir haben eine ganz starke Waffe, diese Bibel, Gottes Wort.
 
Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott mitten im Leben zu uns ganz persönlich spricht und erreicht.
 
Da ist ein "er/sie"es" völlig Wurscht, finde ich persönlich.
 
Das finde ich so toll an Gott- er ist nicht abhängig von irgendwelchen Schreibern, die eine korrekte neudeutsche Anredungsform wählen, er steht da sowas von drüber und spricht und durch den heiligen Geist an ;-D
 
Lg Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.03.2019 07:38.

Cleopatra
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Re: Petition der evangelischen Kirche in Mitteldeutschlands

von Cleopatra am 20.03.2019 07:25

Hallo liebe Sonnenkind,
 
erstmal danke für die Erklärung deines Posts.
 
Die Verantwortung ist total wichtig. Einige Beispiele hierfür kommen später noch.
Das gilt natürlich auch für die Tempo-Diskussion. Niemand kann hier in Deutschland belangt werden, wenn er auf einem "freien" Stück der Autobahn 200 Sachen fährt oder schneller, solange nichts passiert. Dabei ist das "nichts passiert" doch oft einfach nur Glück.

Hier kann ich dir nicht zustimmen.
 
Wenn ich zB bei meinem Vater mitfahre, der sehr gerne sehr schnell fährt, dann bin ich immer sicher. Es handelt sich nicht um Glück, dass er keinen Unfall baut, sondern um aufmerksames Fahren. Er hat die AUtos vor- und hinter sich stets im Blick und reagiert sofort.
 
Manche Autobahnen sind so ausgelegt, dass man schnell fahren kann und abends zB, wenn der Feierabendverkehr um ist, dann ist auch der Platz dafür frei.
 
Ich finde es schwer, alles zu pauschalisiseren, dass alle, die schneller als 130 km/h fahren, eine Gefahr sind und einfach nur Glück haben, wenn sie keinen Unfall bauen. Das ist so faktisch einfach nicht korrekt.
 
Vorletzte Woche wurde jemand in einer 30er-Zone geblitzt mit 70 km/h.
WIeso 30er-Zone? Weil dort eine Grundschule ist.
 
Fast täglich lese ich von Unfällen mit Verletzten und manchmal auch Toten aufgrund von Drogen oder Alkohol am Steuer- alles innerorts.
 
Das finde ich sogar noch viel schlimmer und sollte meiner Meinung nach viel viel stärker bestraft werden, weil hier viel mehr Menschen verletzt werden, die garnichts dafür können.
 
Das ist zB Verantwortung tragen.
 
Sich ans Tempolimit halten, auch innerorts.
 
Wenn man ein Gläschen getrunken hat, nicht ins Auto gehen und losfahren (ich kann schlecht abschätzen, ab wieviel Gläsern Wein oder Flschen Bier man wieviel Promille hat).
 
Während der Fahrt nichts aufs Smartfone schauen, obwohl gerade eine Whattsapp gekommen ist.
 
Das ist in meinen Augen auch sehr viel Verantwortung.
 
Und auf der Autobahn sollte sich jeder eben selbst einschätzen können, wie schnell er/sie fahren kann.
 
Übrigens- hast du mitbekommen, dass nun schon zweimal auf Autobahnrestplätzen die LKW-Fahrer kontrolliert wurden und wieviele davon unter Alkoholeinfluss standen? (Hier der Link dazu)
 
Mein persönliches Fazit: Jeder, der sich ans Steuer setzt (und das fängt meiner Meinung nach schon beim Fahrrad und Roller an) trägt die Verantwortung und sollte sich dieser auch wirklich bewusst sein.
 
Lg CLeo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de

von Burgen am 19.03.2019 23:46

Danke, LittleC,

du hast es mit deiner Frage gut auf den Punkt gebracht Bin schon abgekühlt. ...

Manchmal kann man sich schon mal etwas verlaufen ...

Einer der Gedanken war zB der, dass immer mal wieder vorgebracht wird, dass die Bibelübersetzungen im Laufe der Zeit verändert wurden.

Das könnte verschiedene Gründe haben. ZB das NT von Luther, das erste das er schrieb, ist sprachlich nicht auf dem neuesten Stand nach heutigen Maßstäben. Es wird auch gesagt, dass gerade in Europa, ich denke in De, der Wunsch und das Verlangen ziemlich groß ist, den Ursprungstext lesen und haben zu wollen.

Von der Jesajarolle wissen wir, dass sie damals, als sie in den Höhlen der Neuzeit gefunden wurde, dieselben Schriftzeichen (Hebräisch) hatte, wie zu der Zeit als sie geschrieben wurde und noch heute geschrieben wird. Auch einige andere Fragmente von damals wurden gefunden und stimmen mit heute überein.

Der Unterschied zum Original besteht eigentlich nur in den zusätzlichen Konsonanten, also die Punkte über und unter den hebräischen Buchstaben.
Jemand sagte, die hebräische und die griechische erste Schrift ist jeweils von der Kraft Gottes durchweht.
Die vielen Übersetzungen sind schon nicht mehr mit der ursprünglichen Kraft ausgestattet.

Obwohl, jeder, der mit offenem Herzen die Schrift liest und studiert, wird irgendwann innerlich und in seinem Geist angerührt werden. Und profitieren.

Gruß
Burgen

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LittleC

81, Männlich

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Beiträge: 44

Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de

von LittleC am 19.03.2019 23:03

Hallo, liebe Mit-leserinnen und -leser,

 
ich verstehe einfach nicht, worüber Ihr Euch hier die Köpfe heiß redet.
 
Wenn Jesus vom "Vater im Himmel" spricht, dann hat er da nach meiner ganz persönlichen Erkenntnis nichts anderes vor seinem "inneren Auge", als der/die/das/den, von dem alles kommt.
 
Und woher kommt das All, woher kommt das, was wir als "gesamte Schöpfung" verstehen?
Alles kommt aus durch und von GOTT, dem Allmächtigen. Und mit dieser Betrachtungsweise brauche ich mir z.B. auch nicht zu überlegen, ob Gott männlich, weiblich, oder "geschlechtslos" ist und ob ich ihn als Vater oder als Mutter sehen kann. GOTT IST einfach und er ist alles beinhaltend und umfassend und er ist so, wie er nach seinem Willen sein mag.
So sehe ich das...
 
Also, worüber wird hier eigentlich "diskutiert"?

Darüber, wie Christen nach Meinung von gestrengen und buchstabengetreuen Bibelforschern GOTT, den Allmächtigen, den Vater im Himmel, den Schöpfer zu sehen und sich vorzustellen haben? Seltsam...
LG

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Hannalotti

-, Weiblich

  Engagiert

Beiträge: 397

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Hannalotti am 19.03.2019 18:26

Hallo liebe burgold,

ich freu mich sehr über die Ente im Landeanflug!
Ich finde es so schön, solche Fotos anzusehen. Du hast ein gutes Auge für die Tiere und die Natur und Talent, den richtigen Moment einzufangen.

Das ist auch eine Gabe, denn Du siehst Gottes Schöpfung in einem schönen Licht.
Macht Freude!
Danke! <3

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Hannalotti

-, Weiblich

  Engagiert

Beiträge: 397

Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de

von Hannalotti am 19.03.2019 18:21

Hi Jonas,

Jonas: "Es ist aber eben nicht richtig, weil es der Verrat am Wort ist, weil an Gott so gar nichts mütterliches ist, wenn Du das Wort ernst nehmen willst."


ansich bin ich Deiner Meinung, gerade, was die Feminisierung der Bibel in gerechter Sprache betrifft. Denn da geht es nicht mehr um die Hauptsache: Gott/Jesus/Erlösung, sondern um politsch korrekte Ausdrucksweise und etwas, was mich an Gender Mainstreaming erinnert. Selbst die Sprache überlegte man umzustellen. Bspw. "die Löffelin".

Aber, und da muss ich Dir widersprechen, Gott hat eine mütterliche Seite. Im Wort steht, dass er trösten will, wie einen "seine Mutter" tröstet. (Jes. 66,13).
Das ist eine mütterliche Eigenschaft.

Trotzdem hat Jesus nicht gebetet: "Vater/Mutter im Himmel", sondern "Vater im Himmel." Wenn eine Übersetzung an dieser Stelle von "Mutter" spricht, dann ist das eine Fehlübersetzung und verbreitet damit irgendwo auch eine Irrlehre.
Das sehen wir gleich.

LG
Hannalotti

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.03.2019 18:29.

burgold

-, Weiblich

  Engagiert

Chatleitung

Beiträge: 379

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von burgold am 19.03.2019 16:52

Danke Hannelotti
Der Frühling ist im Landeanflug, sowie diese Ente hier. Landeanflug_klein.jpg
Genießt die paar warmen Tage , noch hat der Frühling Startprobleme.

Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.

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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Petition der evangelischen Kirche in Mitteldeutschlands

von Jonas am 19.03.2019 15:52

Hallo Sonnenkind!

Nach meiner Auffassung von christlicher Verantwortung ist es völlig egal, was Andere tun oder welche Statistiken es von Anderswo gibt. Die eigene Verantwortung für die Mitmenschen ist maßgeblich.

Nach cristlicher Auffassung von Verantwortung sollte es Dir aber ganz und gar nicht egal sein was andere tun!

Die Eigenverantwortung der Menschen wird durch Verbote ad absurtum geführt.
Bevormundung war bei erwachsenen Menschen noch nie das Mittel der Wahl, um sie zu bessern.
Dazu würde ich aber, sobald es meine Zeit zuläßt, gerne mehr schreiben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.03.2019 15:56.
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