Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 2290 | 2291 | 2292 | 2293 | 2294 ... 6901 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69008 Ergebnisse:
Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?
von Jonas am 11.09.2018 09:19Dass Gott alles seiende ist, ist Tao/Dao.
Wenn es richtig ist, ist es gleichgültig ob es Tao, Hinduismus oder sonstwas ist.
Gott ist das Sein.
Es ist das Sein und das Nichts, das sind die Bausteine des Daseins.
Das Sein, das Gute und das Nichtsein, die Abwesenheit des Guten, das Böse.
Es ist das Licht und die Abwesenheit desselben, die Finsternis.
Abgesehen davon wurden diese Worte >Sein< >Dasein< nicht aus fernöstlichen Tratitionen übernommen, sonder aus dem lateinischen >existenzia< = >Existenz< abgeleitet.
Wenn Gott allmächtig ist, heilig, gut, Liebe und vollkommene Gerechtigkeit (und weiteres), und über allem ist, wie kann man dann sagen, dass das, was geschieht, nicht von Gott ist, auch wenn es in dem Sinne von Gott ist, dass er zulässt. Ist er denn nicht allmächtig, es abzuwenden? Warum tut er es nicht? Weil er böse ist?
Deine Definition des Begriffes Allmacht ist ein Ausdruck von Ohnmacht.
Gott kann eben nicht alles, er kann morgen nicht gerade ungerade sein lassen und aus einem Ja ein Nein machen.
Denn das wäre ein Widerspruch zur Gottheit selbst, die ein Garant von exakter Ordnung ist.
Es wäre das Böse.
Denn ein Merkmal der Wahrheit ist außerdem, das sie ewig ist und sich nicht von Zeit zu Zeit ändert, denn dann wäre das was gestern noch wahr gewesen wäre heute schon im Widerspruch dazu bzw eine Lüge.
Gott kann nichts böses tun ohne sich selbst hinwegzufegen.
Genaugenommen kann Gott überhaupt nichts Böses tun, weil es in seinem Wesen nicht vorhanden ist.
Wenn du Allmachst so definierst, als dass man machen kann was einem gerade so in den Sinn kommt, kommt am Ende Ohnmacht heraus, denn es zerstört dann eine Ordnung und geht ins Chaos über.
Recht hast du Leah wenn du schreibst, auch das Böse muß Gott dienen um an sein anvisiertes Ziel zu kommen.Denn das ist ein Ausdruck von Macht.
Mit besten Grüßen
Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?
von Jonas am 11.09.2018 09:16Einen guten Morgen an alle
Vielen Dank Solana für deine treffende Formulierung.
Es ist wohl so Leah, dass, wenn du Gott als Quelle der Not beschreibst, den Pantheismus redest, also alles sei irgendwie Gott.
Das Gute und das Böse.
Hierbei löst sich der personale Gott in irgendetwas Unbestimmtes auf.
Du bist mit deiner Formulierung daher näher an den fernöstlichen Religionen als am Christentum.
Du vermagst das Leiden, die Not, das Elend nicht wirklich aus dem Wesen Gottes herauszuhalten, wenn du schreibst,
„Natürlich ist Gott nicht einer, der das Böse tut, aber erlässt es zu zu einem höheren Ziel. Und er lässt Leid zu aus dem selben Grund. Leid ist nicht daher nicht das selbe wie böse .... Gott gibt also Leid, aber nicht das Böse.".
Leid ist die Folge des Bösen.Das Böse wird nicht zugelassen, das Böse ist.
Vor der Schöpfung war Gott als die Einheit, das was ewig ist, ohne Anfang und ohne Ende.
Gott kann deshhalb auch nur ein Wesensmerkmal haben, nämlich gut bzw Liebe zu sein.
Gott ist die Liebe und als diese grenzenlos.
Zwei, Liebe und Hass, haben in der Einheit, keinen Raum.
Solltest du es aber dennoch zu denken versuchen, verstrickst du dich in unlösbare Widersprüche.
Als Lösung hatten die meisten Kulturen den Vielgötterglauben anzubieten, während sich zB der Buddhismus der Frage nach Gott gänzlich enthielt.
Im Augenblick der Schöpfung, dort wo das Eine aus sich heraustritt, dem Ur-Teil, dort wo Vielfalt entsteht, entsteht aus sich heraus das Böse.
Das ist unvermeidlich.
Viele Menschen, viele Einzelne die voneinander getrennt sind.
Das Böse ist es, diese Trennung untereinander aufrecht zuerhalten bzw voranzutreiben, das durch die Sünde passiert, während die Liebe auf Einheit abzielt.
Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?
von Pal am 11.09.2018 09:05Das meine ich mit dem "Kind" im Badewasser...
Re: Moderne Verführung - Evangelium light?
von Pal am 11.09.2018 09:00
Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?
von solana am 11.09.2018 08:57Ich würde es nicht gleich mit Dämonen in Verbindung bringen.
Ich habe Unterschiedliches erlebt, zB dass mir das "Geisteswirken" nur auf diese abgehobenen Momente beschränkt zu sein schien und im Alltagsleben nicht viel davon zu spüren war.
So etwas macht mich skeptisch.
Denn das ist ja eigentlich nicht der Sinn der Sache, dass man sich an grossen Emotionen "berauscht" und den Glauben darauf baut, diese Erlebnisse um ihrer selbst willen sucht.
Das entspricht dem modernen Zeitgeist, der Suche nach dem ultimativen Kick, der noch einzigartigeren Erfahrung und der Selbstverwirklichung in diesen Erlebnissen .....
In meinen Augen (wenn das wirklich so ist, wie es aussieht) ein Missbrauch der Gabe Gottes, die nicht zur persönlichen Verfügung gegeben wurde, um sie als eine Art Rauschmittel zu gebrauchen und in Gefühlserlebnissen Selbstverwirklichung zu suchen.
Diese Gefahr ist eben immer da, wie mit allem, was Gott schenkt, dass es in egoistischer Weise missbraucht werden kann anstatt damit Gott zu dienen - wofür es uns gegeben wurde.
Ich habe aber auch schon eine total beeindruckende Herzlichkeit in einer Pfingstgemeinde erlebt, die wirklich von Herzen kam und keineswegs künstlich oder aufgesetzt war.
Ich wusste gar nichts von der Ausrichtung der Gemeinde, als mich eine Bekannte zu ihrem Gemeindefest einlud. Sie war immer strahlend und freundlich. Und das Gemeinefest war einfach nur schön.
Es gab nichts, was irgendwie aus dem Rahmen fiel.
In einer Gebetsgemeinschaft in kleiner Runde begann dann einer gegen Ende und Zungen zu beten - nicht laut und schrill, sondern sehr harmonisch und zurückhaltend - ein paar andere fielen ein. Ein kurzer Einschub, der aber nicht das ganze Gebet dominierte.
So fand ich das Ganze überzeugend und es hat mich sehr bewegt und beeindruckt.
Es war übrigens überhaupt meine erste Erfahrung mit einer Pfingstgemeinde und war während eines längeren Auslandsaufenthalts, nicht in Europa.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?
von Pal am 11.09.2018 08:46Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Moderne Verführung - Evangelium light?
von Leah am 11.09.2018 08:34Hallo Cleo,
Ich denke, man kann von beiden Seiten vom Pferd fallen. Daher bitte ich in solchen Fäallen immer darum, dass der Herr meine Gedanken leitet und ich das sage, was diesem Menschen dienst. Mal ist es dann so, mal so.
Hallo Chestnut,
ich denke, dass der junge Mensch durch seine Familie in diese Gemeinschaft kam, sonst würde ich mich fragen, was er als ungläubiger Jugendlicher da wollte. Freikirchen betreuen Ungläubige zuerst in Hauskreisen, denke ich. Und freilich, wenn man im Gottesdienst über Jahre die Verkündigung hört, dann weiß man, dass man verloren geht, wenn man die Rettung nicht annimmt. Das weiß man allerdings auch, wenn der heilige Geist überführt, also ohne Mitwirkung eines Menschen. Und dann verstockt man sich oder nicht. Ich verstehe als die Aufregung nicht.
Jesus und Paulus haben ganz klar gepredigt. Jesus sprach öfter von der Hölle als vom Himmel. Er konfrontierte seine "falschen Nachfolger" regelmäßig mit ungeheuerlichen Aussagen, wonach diese weggingen. Es ist viel schlimmer, einen Menschen im Glauben zu lassen, er wäre schon errettet, als ihn damit zu konfrontieren, dass er in Gefahr ist, in die Hölle zu gehen.
Aber ja, alles im Geist, also unter der Regie Gottes. Er weiß, was derjenige braucht, mit dem wir sprechen. Nur wer in eine Versammlung kommt, wird mit der ganzen Wahrheit konfrontiert, oder es stimmt etwas mit dieser Versammlung nicht. Wenn eine Gemeinde so gesetzlich ist (Frauen nur Röcke etc.), dann kann man ja eine andere suchen. Ich denke aber dass das unwichtig ist. Schlimmer ist falsche Lehre, die den Herrn verunehrt.
Wir suchen oft die Ehre des Menschen, aber die des Herrn suchen wir nicht. Daher macht es uns Kummer, wenn uns einer wegen Sünde überführen will und von der Hölle spricht. Aber es heißt ja nicht umsonst, dass das Evangelium ein Stein des Anstoßes ist.
Leah
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?
von Leah am 11.09.2018 08:21Hallo Cleo,
Ich sehe das wie Du.
@all
Von Zucken und Umfallen ist in der Schrift an vielen Stellen die Rede, allerdings nicht im Zusammenhang mit dem Geist Gottes, sondern in Zusammenhang mit Besessenheit und Dämonen. (Mk 1,26; Mk 9,18; Mk 9,22; Mk 9,26; Lk 4,35, Lk 9,42; )
Gott ist ein Geist der Ordnung und der Weisheit und der Nüchternheit.
Wenn Menschen durch den Geist Gottes fallen, dann fallen sie nach vorne auf Ihr Angesicht und beten Gott an. Dabei zucken sie nicht und sie wissen auch, was sie sagen.
Der, der in Sprachen spricht, weiß was er sagt, den Ausleger braucht es nur für die, die diese Sprache nicht verstehen können. Deshalb wunderten sich die, die Zeugen des Pfingstgeschehens ja auch darüber, dass die Juden zu ihnen in ihrer Muttersprache redeten (Apg 2,1-13). Und die, die diese Sprachen nicht kannten, dachten, die Juden wären betrunken.
Apg 2 ,7-11.... Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer? Wie hören wir sie denn ein jeder in seiner Muttersprache? Parther und Meder und Elamiter und die da wohnen in Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia, Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Römer, die bei uns wohnen, Juden und Proselyten, Kreter und Araber: Wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkünden.......
Da steht nichts davon, sich selbst zu erbauen mit wirren Lauten und auch nichts von Umfallen.
Leah
Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?
von Pal am 11.09.2018 07:49Ich weiß nicht wie klar man beim Verstand sein muß, wenn man in einer Sprache spricht, die man selbst gar nicht kennt? -

Re: Fürbitte~ wer möchte für andere mitbeten
von Cleopatra am 11.09.2018 07:41Amen
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder


Antworten

