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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Ist das Amt des Pastors biblisch?

von pray am 19.06.2018 16:59

Danke für eure Antworten. Als ich Sonnenkinds Erklärung zu lateinisch Pastor = Hirte und die Bibelstelle las, fiel mir ein, dass ich wohl schon mal wo danach gefragt hatte.

Aber jetzt habe ich mal im NT gesucht, was es da außer der "Petrusstelle zum Schafe und Lämmerweisden" noch gibt. Es gibt nur einen einzigen Vers, wo irdische Hirten vorkommen, aber immerhin...:
Und er selbst gab den Heiligen die einen als Apostel, andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer,
damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. (Eph 4,11-13)

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Wage es nicht, Gott den Rücken zuzukehren - jcstreetmission

von pray am 19.06.2018 16:35

Solana: Ich finde es schade, wenn aus einer Einladung eind Drohung gemacht wird. 
Liebe Solana,
ja, wir sollen ja das Evangelium verkünden, die gute Botschaft, da hast du Recht.Aber auch Paulus hat nicht nur gebeten: Bitte lasst euch doch versöhnen, er hat auch mal das Gericht gepredigt:
ApG 24,24-25: Nach einigen Tagen aber kam Felix mit seiner Frau Drusilla, die eine Jüdin war, und ließ Paulus kommen und hörte ihn über den Glauben an Christus Jesus. Als aber Paulus von Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und von dem zukünftigen Gericht redete, erschrak Felix und antwortete: Für diesmal geh!...
Solana: 1Joh 4,18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus. Denn die Furcht rechnet mit Strafe; wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe
Im Zusammenhang würde ich diese Stelle für die unsicheren Christen sehen, für die, welche in Gott sind, sich aber dummerweise trotzdem fürchten. Ich würde es nicht so sehen, dass Gott, der die Liebe ist, den Ungläubigen und Gottesverächtern die Furcht nimmt, dass sie gar nicht mehr mit Strafe rechnen brauchen.
Solana: Solana: Um Menschen aufzurütteln und zum Nachdenken zu bringen, reicht es, wenn man gezielte Fragen stellt und sie selbst nach einer Antwort suchen lässt. Wie zB "die Frank Jenner Frage." Vielleicht kennt die jemand? Hier ein Video..

Ja, das ist wirklich eine gute Frage: Wo werden Sie sein, im Himmel oder in der Hölle? Ich las gestern noch in einem christlichen Kalender, dass man auch fragen kann: Wohin sind Sie unterwegs? - zum Himmel oder zur Hölle?
Leider kommen von den ganz Hartgesottenen dann einfach Antworten: "Es gibt keinen Himmel und keine Hölle!"  - so auch von der Gruppierung "Gottlos glücklich". Was würdest du dann antworten?

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Was passiert mit der Seele nach dem Tod?

von Burgen am 19.06.2018 15:30


Liebe geli und alle 

in der NLB lesen sich die von dir genannten Stellen so:

6,3 Da sprach der HERR:
"Die Menschen  sollen von nun an nicht mehr so lange leben, denn sie sind sündig. In Zukunft sollen sie  nicht länger als 120 Jahre leben."  

7,22 Alles, was armete und auf dem Festland lebte, starb.  

*******

Die Zürcher 2007 schreibt so:  

6,3 Da sprach der HERR: 
Mein Geist soll nicht auf immer im Menschen bleiben, weil auch er Fleisch ist.
Seine Lebenszeit soll hundertzwanzig Jahre sein.

7,21 Da kam alles Fleisch um, das sich auf der Erde regte, ff
7,22 Alles, was Leben atmete, was was auf dem Trockenen lebte, starb.  

*******
Es hat den Anschein, dass die Worte wie Hauch, Geist, Lebenshauch, Lebensatem uä etwas Besonderes in uns anklingen lässt.
Und so denke ich, dass zB, wenn die Ozonschicht, die die Erde umgibt, immer dünner und löcheriger wird,
letztlich nicht mehr lebends - oder Lebendspendend ist. 
Das bedeutet vermutlich, dass der Mensch bewirken kann, dass alles Fleisch nur mit einer künstlichen Sauerstoffzufuhr am Leben
gehalten werden kann.
Vielleicht ist ein Bild dafür das Asthma, welches zunimmt. Jedoch, wenn Gott dem Fleisch ein Wunder des Lebens schenkt,
wird der Geist Gottes weiterhin anwesend sein. 

Gruss
Burgen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.06.2018 15:34.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Was passiert mit der Seele nach dem Tod?

von Burgen am 19.06.2018 14:36


Wir sagen ja auch: der Mensch hauchte sein Leben aus. 

Der letzte Atemzug wird ausgeatmet. Und das ist wie ein Hauch.

Ich finde das alles recht kompliziert und 'man' ķönnte philosophisch argumentieren lernen. 

Oder eben esotherisch daherreden.

Vermutlich gibt es nur den einen Geist. Und dieser wird belebt durch den Gottesgeist, wenn er Christ geworden ist.

Andererseits wird ein noch nicht Christ in einer Konferenz oder auf einer Freizeit geistseelisch belebt.

Das kann emotionale Freude bewirken oder ggf Traurigkeit sowie Weinen auslösen.

LG
Burgen


 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Was passiert mit der Seele nach dem Tod?

von geli am 19.06.2018 11:04

Das Thema beschäftigt mich sehr, und gestern Abend habe ich dann einfach mal in 1. Mose weitergelesen.

Dabei bin ich auf eine sehr interessante Aussage in der Erklärung gestossen.

1. Mose 6,3 - da heißt es: "Der Herr aber sagte: Ich lasse meinen Lebensgeist (in vielen anderen Übersetzungen einfach nur "Geist") nicht für unbegrenzte Zeit im Menschen wohnen, denn der Mensch ist schwach und anfällig für das Böse."

Ein Kapitel weiter wird noch einmal der "Lebensgeist" erwähnt, in 1. Mose 7,22:
"Alles, was Lebensgeist in sich trug und auf dem Land lebte, fand den Tod."

Da gab es in der "Gute nachricht Bibel" eine Erklärung, hier heißt es: "Wörtlich: ...was den Atem des Lebensgeistes in sich hatte."

Das bestätigt mir den Gedanken, den ich vorher geschrieben hatte: 

Kann man sagen: Gott ist Geist - und sein "Odem" - oder "Windhauch" gibt Leben? Windhauch - das erinnert auch wieder an "Ruach", Wind, Hauch, was auch für den Heiligen Geist steht.

Es kam ja die Frage auf, ob es einen Unterschied zwischen dem "Geist" und dem "Odem Gottes" gäbe, weil z.B. der Geist bei der Schöpfung gar nicht erwähnt wird - außer in 1. Mose 2, wo es ja hießt: "Der Geist Gottes schwebte über den Wassern."

Nun verstehe ich es so, dass Gott - der ja "Geist" ist, seinen Lebensodem nahm und den "Figuren" aus Erde, die er geformt hatte (übrigens wird von den Tieren das Gleiche ausgesagt), Leben einhauchte.

Es ist zwar nicht das Gleiche - aber dennoch bedeutet "Geist" ja auch "Ruach", Hauch, Wind - und das kann genausogut auch von dem Odem gesagt werden, der Mensch und Tier Leben einhauchte.

LG, geli

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wage es nicht, Gott den Rücken zuzukehren - jcstreetmission

von solana am 19.06.2018 09:39

Ja,liebe Burgen, ich finde es auch wichtig, aufzurütteln aus dem Alltagstrott, bei dem sehr vieles einfach ausgeblendet wird - zB, was ist nach dem Tod.
Menschen zum Nachdenken bringen, ob sie ihr Leben wirklich so leben, dass es sinnvoll und erfüllt ist und sie nicht am Ende dastehen und sagen: War das jetzt alles?

Aber, ich frage mich, ob eine so formulierte Drohung nicht eher Angst bringt statt Nachdenken?

Ich jedenfalls würde nicht so drohen, auch nicht, um Aufmerksamkeit zu erregen.
Menschen sollen freiwillig "ja" sagen, aus Überzeugung, weil sie erkannt haben, dass das das Beste für sie ist.

Aber wenn andere das so machen, ist das ihre Sache, schade finde ich es trotzdem, dass sie nich bessere Möglichkeiten nutzen, um zum Nachdenken zu bringen.

Gruss
Solana

PS: Um Menschen aufzurütteln und zum Nachdenken zu bringen, reicht es, wenn man gezielte Fragen stellt und sie selbst nach einer Antwort suchen lässt. 
Wie zB "die Frank Jenner Frage." Vielleicht kennt die jemand?
Hier ein Video dazu:  https://www.youtube.com/watch?time_continue=9&v=6Pd1CJbZZeY

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.06.2018 10:18.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (45) Der Menschensohn ist gekommen, um die Verlorenen zu suchen und zu retten. Lk19,10

von Burgen am 19.06.2018 09:20


Losung 

Wer meine Gebote hält und nach meinen Gesetzen lebt, der soll nicht sterben um der Schuld seines Vaters willen.    Hesekiel 18,17 

Ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise,

sondern mit dem teuren Blut Christi.    1.Petrus 1, 18-19 

Richter 10, 6-16 
Amos 9, 1-10 
 

*******
Aus dem Wochenspsalm 139

Wohin könnte ich gehen vor deinem Geist,
wohin fliehen vor dei er Gegenwart ?

Würde ich in den Himmel steigen: Du bist dort.
Würde ich mich in der Unterwelt verstecken:
Du bist auch da.

Würde ich hoch fliegen, wo das Morgenrot leuchtet,
mich niederlassen, wo die Sonne im Meer versinkt:

Selbst dort nimmst du mich an die Hand
und legst deinen starken Arm um mich.

Da sagte ich: "Finsternis komme über mich!
Nacht soll mich umhüllen wie sonst das Licht !"

Doch für dich ist die Finsternis gar nicht finster.
Und die Nacht leuchtet so hell wie der Tag:
Finsternis ist für dich gleich wie das Licht.

(Psalm 139, 7-12 Basisbibel)  


 

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nobse

98, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 174

Re: Was passiert mit der Seele nach dem Tod?

von nobse am 19.06.2018 09:12

Liebe Pray, liebe Geli,
 
Gelii: Kann man sagen: Gott ist Geist - und sein "Odem" - oder "Windhauch" gibt Leben? Windhauch - das erinnert auch wieder an "Ruach", Wind, Hauch, was auch für den Heiligen Geist steht.
 
Ja, so sehe ich das. Das was Leben gibt, ist der Geist. Jesus sagte ja, der Geist macht lebendig und das Fleisch ist zu nichts nütze.
 
Herzlichen Gruß,
Nobse

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.06.2018 09:13.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Ist das Amt des Pastors biblisch?

von Burgen am 19.06.2018 09:01


Und auch das Amt des Papstes wird von Petrus und seiner Aufgabe durch Jesus selbst in Anspruch genommen. 

In dem auf und ab dieser Kirche wird vielleicht deutlich, dass es den Leib Christi immer noch gibt.

Gerade durch die ganzen Angriffe und Tötungen von Gläubigen durch die Organisation Kirche selbst.

Und auch heute reiben sich dir Nicht kirchlich organisierten Gruppen an der Kirche und ihrem Anspruch.

Die Strukturen der Kirche entsprechen vielleicht in gewisser Weise den Strukturen der Bibel, der Gemeinden der Glaubenden.

Zumindest sollten sie es sein.

Es heisst auch, Bischof der Seelen. Prediger des Wortes, der Botschaft. Leiter der Gemeinde, Haushalterschaft.
Apostel, gesandte für Jesus an die Gemeinden.

Früher war es in de so, dass die Prediger/Pastoren Selbstversorger waren. Sie hatten einen Garten für die Ernährumg
der Familie. Oder eben einen anderen Beruf, wie ja auch Paulus.
Jedoch die anderen Apostel gingen vermutlich keinem anderen Handwerk nach?
Darüber lesen wir nichts.

Den angestellten und bezahlten Prediger gibt es wohl erst in der neueren Zeit, das hängt damit zusammen,
dass sie die Sprachen lernten und studierten und von den Universitäten mit anderen Studierenden gleichgesetzt werden wollten.
So ähnlich wurde es aus Sachsen berichtet. Dort gibt es eine Ausstellung in der die Pastoren Landwirtschaft betrieben
und später um die wissenschaftliche Gleichstellung in der Gesellschaft bemüht waren.

In anderen Ländern gibt es ja keine Kirchensteuer. 
Da wird der Pastor immer noch mit Naturalien bezahlt. Die Menschen sind oft so arm, dass der Leiter der Gemeinde, 
der meist auch der Verkündiger ist, selbst nicht bezahlt werden kann. 
In der Schrift lesen wir, dass der Prediger es wert ist, eine finanziellen Ausgleich zu bekommen. 

Und das Geld und anderes geht zurück in den Kreislauf des Nehmens und Gebens. 
So wie ja auch die Gemeinden ihrerseits andere Gemeinden oder Projekte , Hilfsprojekte, unterstützen. 


Gruss
Burgen

 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wage es nicht, Gott den Rücken zuzukehren - jcstreetmission

von Burgen am 19.06.2018 08:36


Wage es  nicht, Gott den Rücken zuzukehren ... 

Ja, diese Worte erschraken mich und berührten eine unangenehme Seite in mir.

Jedoch, es ist eine Strassenmission.
Sie soll letztlich die "eingesponnenen" Menschen dazu bewegen sich die ganze Webseite durchzulesen.
Die Verteiler dieser Zettel haben in der Masse Menschen in einer Innenstadt keine Zeit, mit den Empfängern
und Lesern dieser Informationszettel Gespräche zu führen.

Ich selbst habe auch schon mit sogar  mir bekannten ein Gespräch geführt, das als Antwort diesen Aspekt
der Liebe und der Verdammnis erläutwrte.
Gerade in der westlichen Welt geht es ja oberflächlich betrachtet, den Menschen gut. Und manchmal, in
einigen Fällen, regelt der "Staat" , wie man zu leben hat und setzt Prioritäten.

Dieser kleine Zettel mit seiner harschen Überschrift rüttelt sicherlich viele Menschen dazu auf, sich mit Jesus
Christus zu beschäftigen.
Auf der Webseite nimmt der Teil für die Menschen mit moslemischen Hintergrund einen nicht kleinen Teil Information
und Richtigstellung ein. Und wir wissen, dass in den uns bekannten Ländern diktatorisch regiert wird und den Christen
mit dem Tode gedroht wird. Was ja auch hier in de immer durch die Presse geht, sofern es hier stattfindet und aufgedeckt wird.

In der heutigen Zeit braucht es wohl eine Aufrüttelung um überhaupt sich mit dem Glauben an den Messias und Retter
Jesus Christus zu beschäftigen. Könnte sagen, über ihn gedanklich zu stolpern.
Die Webseite ist sehr einfach gehalten und bestückt mit reichlicher Wahrheit und Richtigstellung.
Wer genau dahinter steht wird nicht ersichtlich.
Vermutlich erst, wenn man mit ihnen Kontakt aufnimmt. Da gibt es verschiedene Angebote.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.06.2018 08:37.
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