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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden

von Burgen am 13.05.2018 09:55

EXAUDI = HERR, höre meine Stimme!   Psalm 27,7

Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.    Johannes 12,32

Johannes 15, 26-16,4
Epheser 3, 14-21
Predigt  Jeremia, 31-34       Psalm 68, 20-36

Losung
Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.    4.Mose 6,25

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und
die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!    2.Kor 13,13





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Beroeer

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 270

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Beroeer am 13.05.2018 08:27

Burgen
Dazu gehört natürlicherweise, dass er Menschen befähigt selbstständig zu denkenund Entscheidungen zu treffen. Doch über den Kopf des Menschen hinweg zwingt er niemanden seinen Plan auf.
Diesem Plan oder Vorhaben kann ich mich willig fügen oder entgegenstellen.
Demzufolge bringt es letztlich jeder/jede selbst über sich, von Gott gesegnet
oder letztlich verurteilt zu werden.

 

Das zeigen zahlreiche Bibeltexte direkt oder indirekt:
Gott lädt Menschen ein sich für seine Wege zu entscheiden.
Nur dann könnte er ihn segnen.
Jesaja 48
17 So spricht der HERR, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der HERR,
dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Wege, den du gehst.
18 O dass du auf meine Gebote gemerkt hättest, so würde dein Friede sein wie ein
Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen.
Ja, wenn....dann - wenn nicht...dann nicht.

Wenn nun Gott dem Einzelnen gewährt, sich gegen seine Leitung
zu stellen, seine eigenen Wege zu gehen, ist dadurch nicht zwangsläufig
Gottes Allmacht begrenzt?

Wenn man demgegenüber Gottes Allmacht und seinen „Plan"
stellt, sollte man mMn nicht vergessen, dass Gott neben diesen
Eigenschaften zahlreiche weitere hervorbringt.
Und so, wie ich es sehe, bringt Gott, bei all dem was er tut, immer all seine
Eigenschaften in vollkommener Harmonie zum Ausdruck und nicht
jeweils nur einzelne Eigenschaften in ihrer „maximalen Ausprägung".

Letzteres machen gern wir Menschen. Z.B. wenn es um unsere eigenen
Sünden anderen gegenüber geht. Da ist die (Eigen)Liebe und Barmherzigkeit
oft groß, aber Liebe und Erbarmen fallen deutlich kleiner aus, wenn wir sie
denjenigen gegenüber zum Ausdruck bringen sollten, die gegen uns
gesündigt haben. In diesem Fall ist dann oft unsere Gerechtigkeit,
was die vermeintliche „Schwere" der Sünde des anderen betrifft
auffallend groß.....


Nun sagt Gott selbst von sich, dass er mächtig und gerecht sei.
Hiob 37
23 Den Allmächtigen erreichen wir nicht, der so groß ist an Kraft
und reich an Gerechtigkeit. Das Recht beugt er nicht.

Die Kombination beider Eigenschaften würde eigentlich unseren sicheren
Untergang bedeuten, denn SEINE Gerechtigkeit hat das „Todesurteil" für Sünder
bereits ausgestellt:
Römer 6
23 Denn der Sünde Sold ist der Tod;

Jetzt könnte jemand hergehen und sagen, Gott sei nicht gerecht, wenn er
den „Sold" der Sünde nicht „auszahle".
Gott sei nicht „ reich an Gerechtigkeit", wenn er Sünder in seinem Universum
dulde - überdies sei er dann auch nicht allmächtig.

Die Lösung?
Gott hat außer Gerechtigkeit weitere Eigenschaften:
2.Mose 34
6 Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber, und er rief aus: HERR, HERR,
Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue,

Zum Ausdruck konnte diese „große Gnade" durch Jesu Tod kommen:
Römer 6
23 .... die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.
24 und [Sünder] werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung,
die durch Christus Jesus geschehen ist.
Durch den Opfertod seines Sohne hat Gott die Grundlage geschaffen, dass er
Sündern Barmherzigkeit und Gnade erweisen kann.

Diese große Liebe, Barmherzigkeit und Gnade endet aber bei vorsätzlichen,
unverbesserlichen reuelosen Sündern, wirkt daher auch nicht „maximal",
in dem Sinne, dass allen alles vergeben wird.

von Cleo
Wenn ich mich entscheide, einen falschen Weg zu gehen, dann hällt er nicht meine Füße fest. Er lässt es gewähren, er öffnet mir die Arme, erinnert mich immer liebevoll, zurückzukehren. Aber er lässt mir den freien Willen dazu.
So eine schöne Erfahrung kann nur entstehen, wenn man Willensfreiheit hat.

Wenn sich Menschen von Gott abwenden, was leider viele tun, entsteht natürlich
„Böses" - was dem Missbrauch des freien Willens geschuldet ist. Dieses „Risiko"
hat Gott sicher erkannt, als er sich entschloss Geschöpfe mit einem freien
Willen zu schaffen.
Gottes Allmacht könnte uns nun generell zwingen ihm zu dienen, dann gäbe
es nichts Böses.
Nur aber, wenn der Mensch den freien Willen hat, kann eine echte „Liebesbeziehung"
zwischen Gott und dem Menschen entstehen.
Und, wie die Schrift sagt arbeitet Gott darauf hin: Er möchte all seine Geschöpfe
lieben (können) und von ihnen aus freien Stücken geliebt werden. Es werden sich
auch viele für ihn entscheiden, denn seine große Liebe steckt an.
All das Böse ist vorübergehend und wird von der Liebe Gottes
heute schon übertroffen und in der Zukunft um so mehr

 

Dies ist Kernpunkt meiner Überlegungen in diesem Abschnitt: Es ist mM nach
nicht so, dass Gott bei dem, was er tut, immer nur einzelne Eigenschaften
in ihrer „maximalen Ausdehnung" zum Ausdruck bringt.
Das wäre vielleicht nicht zu ertragen.

Er bringt sie vollkommen „rund", in vollkommener Harmonie zum Ausdruck.
Wie bei einem Speichenrad. Da müssen alle Speichen gleich lang sein,
damit das rund läuft. Umschlossen werden alle Eigenschaften dann
von Gottes Liebe, denn nur in Bezug auf diese Eigenschaft heißt es,
Gott sei sie.
1.Johannes 4
8 Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe.

Grüße
Beroeer

Weiter (nach einer Pause...) mit:
Gottes Allmacht und Satan

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Beroeer

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 270

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Beroeer am 13.05.2018 08:18

von Cleopatra 
Lieber Beroer,
du hast sehr wertvolle Gedanken.
Danke, liebe Cleo - so eine Rückmeldung ermuntert mich.

 

Leider bin ich sehr eingespannt, so dass es ein wenig zäh
voran geht, aber das wird schon.

 

Es zeigt mir,wie wichtig es eben ist, die ganze Bibel zu kennen und den Kontext zu beachten.
Ja, aus einzelnen, herausgezogenen Bibeltexten kann man ja sogar belegen,
dass es keinen Gott gibt......
Die Gesamtbetrachtung ist sicher unerlässlich, und dennoch werden bei schwierigen Fragen
wie diesen, "harte Ecken und Kanten" bei jedem Erklärungsversuch bleiben.
Auch bei meinem. Das ist aber nur die eine Seite, der Glaube dann die
andere.

 

Ich denke auch, in manchen Dingen schreitet Gott eben ein, wie zB bei meinem Unfall. Gott wollte noch nicht, dass ich sterbe, obwohl dies aus logischer Sicht hin passieren musste. Aber Gott schritt ein.
Früher habe ich mich immer gefragt, wie jemand so felsenfest behaupten kann,
das Wirken Gottes in seinem Leben erkannt zu haben.
Nur wenn man selbst auch Erfahrungen mit Gott gemacht hat, kann man das
verstehen.

Herzliche Grüße
Beroeer

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chestnut
Administrator

63, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatleitung

Beiträge: 717

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 13.05.2018 08:07

Gottes Wort ist lebendig und voller Kraft. Das schärfste beidseitig geschliffene Schwert ist nicht so scharf wie dieses Wort, das Seele und Geist und Mark und Bein durchdringt und sich als Richter unserer geheimsten Wünsche und Gedanken erweist.

Hebräer 12.4 (Neue Genfer Übersetzung)
Dass Gottes Wort kräftig und lebendig ist, ist ja etwas positives. Dies ist besonders gut im Wissen, dass er für uns sorgt, dass er Gebete erhört usw.
Aber wie ist es mit dem 2. Satzteil, wo es heisst, dass es unsere geheimsten Wünsche und Gedanken aufdeckt, oder anders gesagt, dass sie bei Gott bekannt sind? Ist das auch so positiv, wenn wir darüber nachdenken?
Ein Richter kann aber einerseits verurteilen, anderseits auch freisprechen. Deshalb sieht Gott auch unsere Sehnsüchte und Wünsche und Gedanken in Bezug auf ihn, auf unser Leben mit ihm.
Wir wollen heute Abend über diesen Vers nachdenken und überlegen, was er für uns bedeutet.
Sonntag, 13. Mai 2018, 20.30 Raum Hauskreis-miteinander

Liebe Grüsse
Cosima und Chestnut
 

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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Israel

von SMart am 13.05.2018 01:10

Ich segne ISRAEL!

Es wäre schön, wenn sich Deutschland noch viel klarer auf die Seite ISRAELs stellen könnte/würde!
Das erfordert natürlich eine klare Entscheidung. Ob Frau Dr. Merkel das kann?
US-Präsident Donald Trump ging schon mal voran ...


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden

von Burgen am 12.05.2018 08:19


Losung 

Ich will die Müden erquicken und die Verschmachteten sättigen.    Jeremia 31,25 

Es begab sich, dass Jesus zu Tisch saß in Levis Hause,
da setzten sich viele Zöllner und Sünder zu Tisch
mit Jesus und seinen Jüngern.    Markus 2,15

Offenbarung 4, 1-11
Hebräer 7, 1-10

Wenn eine Seele aufwacht und lernt, Gott etwas heiterer ins Gesicht hineinzuschauen, 
was gibt das für ein neues Leben!
Das kann alles neu machen, umschmelzen und umgiessen. 
(Albrecht Bengel)


 

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von solana am 12.05.2018 01:46

Liebe ZurHoffnung

Ich habe dir in einer Pn dazu etwa geschrieben, wie das mit dem Vorstellungsbeitrag geht.

Und wenn du Schwierigkeiten mit dem Chat hast, hilft dir gerne ein Admin dort.

Der Hauskreis ist nicht voll und ich freue mich drauf, dich dort zu treffen.



Gruss

Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.05.2018 01:47.

zurHoffnung
Gelöschter Benutzer

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von zurHoffnung am 11.05.2018 14:46

Kann man dazu kommen?
Falls ich das Anmelden beim Chat schaffe.

(Vorstellung im Forum raff ich auch nicht)
Also falls ich es irgendwann schaffen würde? Oder ist der Hauskreis voll?

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Israel

von Burgen am 11.05.2018 12:49


Ja, Gottes Augapfel. Gesegnet ist, wer sein Volk , Jerusalem segnet.

Mein kleiner Eindruck ist, dass Gott ganz kräftig die "Weltbühne" betreten hat.

Angst sollten wir bestenfalls nicht haben.
Wir werden jetzt nur geworfelt.
Jemand sagte, dass es momentan darauf hinausläuft, dass die Mitte, also die Grauzone, sich verabschiedet.
Bei den Christen gibt es entweder lau oder brennend im Geist.

Der Iran hat niemals verschwiegen, welche Absichten es hat.

Von daher brauchen wir nicht davon überrascht sein, was die Medien uns mitteilen.
Es wird allerdings Zeit, dass die Christenheit und andere sich eindeutig im Gebet und der Sprache
zum Israelitischen Volk bekennen.
Ich glaube, diese Einstellung wird niemanden in die Wiege gelegt.
Sie muss eingeübt werden, wie überhaupt das erhoerliche Beten.
Es kommt nicht auf schöne Worte an.
Ähnlich wie Jonas mag es vielen Christen und Nichtchristen mit dem Volk ergehen.

 Gruß
Burgen


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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von Pal am 11.05.2018 12:24

Nur gut das es zwischen Römer 6 und Römer 8 auch Römer 7 gibt!

Denn so oft ich 6 und 8 nicht auslebe, brauche ich Röm7, um zu verstehen, warum ich überhaupt noch (ab und zu) sündige.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.05.2018 12:25.
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