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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von geli am 06.04.2018 21:02Leider verliere ich diesen Kampf immer wieder mal...
- deshalb liebe ich den Satz: "Ich bin noch dabei, das zu werden, was ich schon bin".Gott hat sein vollkommenes Leben in mich hineingelegt, aber das dringt nicht 100 % nach Außen durch.
Und ja - wenn nicht klar wäre, dass es bei diesem Kampf nicht um das Heil, die Rettung ginge, dann wäre ich schon verzweifelt...
Gott sei Dank sind wir gerettet - unsere Rettung ist nicht von diesem Kampf abhängig.
LG, geli
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von nusskeks am 06.04.2018 20:36Es ist ein Kampf, ja. Aber bei diesem Kampf geht es nicht primär um das Heil. Herrscht darüber Klarheit?
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von Pal am 06.04.2018 20:18Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht. - Das ist ein schöner Satz. (Zitat von @Solana)
Theoretisch einwandfrei und logisch.
Wie sieht es aber praktisch aus?
Mein Fleisch ist tod, (Röm6) aber es funkt noch rein (Röm7)!
============
Da ist ein deutliches Beispiel von Paulus, in seinem Bemühen die Korinther auf dem rechten Weg zu halten/bringen.
Die Korinther waren wohl echte Christen und Paulus wünscht sich ihre Vollkommenheit (2.Kor.13,9)
Paulus freute sich riesig über sie (2.Kor.7,7 & 16)
Sie möchte Paulus wie eine reine Jungfau als Braut für Christus (2.Kor.11,2)
Doch dann gibt es die andere Seite der Medallie, die erschreckend ist.
Es kommt ein falsches Evangelium dort ein (2.Kor.11,3-5) mit falschen Super-aposteln.
Dann herrscht dort Sünde weshalb Paulus ihnen heftig droht. (2.Kor.12,20-21)
Ja, was nun? - Eine heilige Brautgemeinde mit Krebsgeschwüren der Sünde?
==========
Das nur einmal als selbstredendes Beispiel von dem Spannungspotential, das es bei den Korinthern gab.
Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht!
Eine super Aussage!
Doch Hand aufs Herz! - Wie oft muß ich es im eigenen Leben durchleiden, das mein Fleisch zu mächtig ist, obwohl ich mir so sehr wünschte, das der Hl.Geist einzig und allein kräftig wirkend wäre?
Käme dann der kluge Ratschlag: "Warum wandelst du dann nicht mehr im Geist!" - Würde ich antworten: "Ich will es doch, aber es gelingt eben nicht kräftig genug!"
Bin gespannt auf eure Erfahrungen mit diesem Kampf.
lG
Re: Bibelklar
von nusskeks am 06.04.2018 17:56Auf die Frage, was an Christen erlöst ist und was nicht? Natürlich die, die man in der Bibel vorfindet. Was auch sonst? Nicht erlöst ist der Leib. Der Rest ist erlöst. Dies hat Folgen für unser Leben. Paulus geht da ziemlich ausführlich drauf ein.
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Bibelklar
von Pal am 06.04.2018 17:34Und deine Antwort wäre? -
Re: Bibelklar
von Pal am 06.04.2018 17:32Na, das beruht zumindest auf Gegenseitigkeit!
Re: Bibelklar
von nusskeks am 06.04.2018 17:29Ist eigentlich jedem klar, dass Sünde einen Christen nicht mehr von Gott trennt? Dann wäre noch zu fragen, ob jedem klar ist, was bei einem Christen bereits erlöst ist und was nicht. Wie es dann trotzdem zu einem Abfall kommen kann, ergibt sich aus der Antwort zu den Fragen. Allerdings klärt sich damit lediglich das "Wie". Das "Wann" wird von Gott m. E. absichtlich im Dunkeln gelassen.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Bibelklar
von solana am 06.04.2018 16:44Hallo Pal
Ja, den Eindruck habe ich auch, dass wir aneinander vorbei reden.
Und dass du gar nicht verstanden hast, worum es mir geht.
Meines auch nicht.

Warum verstehst du dann das Gesagte in Schwarz-weiss-Muster?
Ich habe dir zum besseren Verständnis das zitiert, was Paulus zum Wandel im Geist/Fleisch gesagt hat, weil es da deutlicher wird:
So, wie wir aufgefordert werden, im Geist zu wandeln und uns darauf zu konzentrieren - dann hat das Fleisch keine Chance, uns zu beherrschen. (Gal 5,16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen.)
Wenn du nun zurück fragst:
dann tust du so, als ob ich geschrieben hätte: "Wandelt im Geist - und dann ist euer Fleisch ganz weg und keiner von euch sündigt mehr."
Das habe weder ich so geschrieben, noch Paulus!
Aber Paulus hat auch nicht geschrieben: "Balanciert euren Wandel aus zwischen Geist und Fleisch!"
Sondern er fordert auf, im Geist zu wandeln, sich auf den Geist zu konzentrieren, ihm Raum und Herrschaft zu geben.
Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
Das ist ein Wandel, zu dem wir befreit sind, in Freiheit Gott zu gehorchen, weil er uns im Geist so verändert, dass wir das gerne und mit Freude tun.
Durch den Geist, der in uns seine Frucht bringt und ruft: "Abba, lieber Vater!" (vgl zB Röm 8, 15 und Gal 4, 6)
Wenn der Blick stattdessen auf des Fleisch konzentriert ist, das überwunden werden soll, dann ist da nicht die Freiheit der Gotteskindschaft, die uns bestimmt, sondern Kampf und eiserne Disziplin, Selbstkasteiung usw .... und dann müssen wir uns am Gesetz orientieren, um uns entsprechend richtig verhalten zu können.
Wogegen es vom Wandel im Geist heisst:
Gal 5,18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.
Oder positiv formuliert:
Deshalb fordert uns Jesus auf, in ihm zu bleiben, um Frucht zu bringen.
Auf dieses "Bleiben" sollen wir uns konzentrieren - nicht auf das Frucht bringen - das kommt von ganz allein, wenn wir in ihm bleiben.
Der Weingärtner reinigt und beschneidet die Reben, damit sie mehr Frucht bringen und vom Weinstock fliesst ihnen alles zu, was sie dafür brauchen.
Sie brauchen sich keine Sorgen machen um ihre Schwachpunkte und Unvollkommenheiten - da dürfen sie getrost dem Gärtner vertrauen, dass er sich drum kümmert. (Joh 15, 2 eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe.)
Phil 1,6 und ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.
Und diese Zuversicht habe ich.
Und ich weiss auch, dass das nicht mein Werk ist, das ich vollbringe. Nicht ich vervollkommne mich - das schaffe ich gar nicht.
Aber ich vertraue Gott, dass er mir die Punkte zeigt, wo etwas verändert werden muss und dass er an mir arbeitet und Veränderungen zustande bringt, die ich nicht schaffe - wenn ich ihn an mir arbeiten lasse und ihm nicht ins Handwerk pfusche oder mich ihm widersetze.
Ich arbeite mit, so gut ich kann. Aber am Ende sehe ich immer wieder: Er hat das geschafft, nicht ich.
Und ich vertraue ihm, dass er auch weiter an mir arbeitet und sein Werk in mir zur Vollendung bringt.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Bibelklar
von geli am 06.04.2018 16:30Ja, Cleo, ich hab den Beitrag gelesen - warum fragst Du?
LG, geli
Re: Bibelklar
von Pal am 06.04.2018 14:44Hallo Solana!
Ich finde es beachtenswert, das du mit meinem Gedankengang so gar nichts anfangen kannst! Hast du die Anwendung meiner Bibelstellen, (in den 3 Videos) verfolgt? Sehe ich das falsch? - Darf ich die krassen Negativ-Warnungen gar nicht beachten? Ist das ein "verbotener Grund"?
# Das kann man auch nicht ausbalancieren, da gibt es nur ein entweder/oder, sonst führt das in eine tiefe Zerrissenheit.
# Wenn wir ganz auf Gott ausgerichtet sind, dann besteht also auch keine Gefahr...
# dann hat das Fleisch keine Chance,
# hier gibt es nur en "entweder-oder".
Nun, wenn du vollkommen recht hättest, dann hätte ich viele Fragen an dich.
Unter anderem ob die Röm7 Misere in deinem Leben noch irgendwelche Auswirkungen hat?
Oder das Paradebeispiel eines heiligen Paulus, der in der Gefahr stand sich zu überheben und deshalb eine fäusteschlagende Plage bekam.
Was ist denn da los?
Keine Gefahr, keine Chance zu sündigen, nichts um die Balance zu halten? -
Kein Schmerz über dein/mein Unvermögen?
Ich kann deinen "Heilsblick" schon nachvollziehen und versuche selbstverständlich Christus auszuleben. Dennoch werde ich die andere Seite der Medallie nicht als "verbotene Blickrichtung" leugnen. Dazu stehe ich viel zu sehr mit beiden Beinen in einem Erdenleben, wo ich meine eigene Verdorbenheit als größten Feind und Gegner (im Kampf) erfahre. Das ist der Kampf, den ich weder leugnen kann, noch aus eigener Kraft zu führen versuche.
Mein Leben besteht nicht aus einem schwarz-weiß / entweder-oder Muster. Nein, das wäre viel zu einfach!
Besteht deine Spannungslösung darin, das du nur schön fest aufs Heil fokusiert bleibst und alles andere (was an Übel aus dir zum Vorschein kommt) als nicht vorhanden , nicht beachtenswert deklarierst und damit ist das Spannungsfeld gelöst?
Und, was wenn du (so wie ich) noch hier und da sündigst? -
Je ernster es ein Christ nimmt, desto mehr wird ihn seine eigene Sünde aus dem Gleichgewicht werfen, weshalb ich eine Balance für sehr wichtig finde... und die findet man selbstverständlich nur in Christus.
Aber ich bleibe nicht immer vollständig in Christus, eben weil ich noch sündige. Und DU? -
Genau, und da redet die Bibel drüber, warnt und ermahnt mit zig Beispielen.
Sollte ich die nicht inacht nehmen dürfen? - Oder wenn ich das Thema berühre bin ich vollautomtisch im eigenen-Kraft-Modus? Gesetzlich? Aus der Gnade gefallen? Werksgerecht? etc.
Ich denke jeder von uns wird seine eigene Balance finden müssen. Ob wir sie nun leugnen oder nicht.

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