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Cleopatra
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40, Weiblich

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Beiträge: 5516

Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden

von Cleopatra am 18.04.2018 07:44

Das Lied kenne ich, ja, sehr schön.

Ich frage mich gerade- wie sieht das praktisch aus?

Das Leid der Welt das Elend. Schauen wir da nicht eher weg?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: die Zukunft beginnt - jetzt

von Burgen am 17.04.2018 09:11


Vielen Dank, Jonas.

Da leuchtet sehr auf, dass Adam jedem Tier seinen Namen gab in dem Garten Eden. Also der eine , aber wichtige Teil des Schöpfungberichtes.

Aber auch, dass die Welt zerfällt, wenn Gott aus dem Fokus entfernt wird durch den Menschen.

Es ist dem schöpferischem Denken Gottes geschuldet, dass sein Geist bis heute alles zusammenhält.

Und so wird auch deutlich, dass es ein geistiges Geschehen ist mit dem wir zu tun haben.

Gruss
Burgen

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden

von Burgen am 17.04.2018 09:01


Losung

Die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus !   Jesaja 58,7

Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.    1.Johannes 4,19

Matthäus 9,35-10,1 (2-4) 5-7
Epheser 4,1-6

In das Leid der Welt hast du uns gestellt, deine Liebe zu bezeugen.
Lass uns Gutes tun und nicht eher ruhn, bis wir dich im Lichte sehn.
Herr, wir bitten:
Komm und segne uns; lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns.
Rühr uns an mit deiner Kraft. (Peter Strauch)


Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.04.2018 09:02.

Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: die Zukunft beginnt - jetzt

von Jonas am 17.04.2018 08:56

Hallo Burgen,
gemeint ist es so, das Tiere in die Natur unmittelbar eingebunden sind.
Ihnen ist die Natur kein objektives Gegenüber mit dem sie sich auseinandersetzen müßen.
Die Tierarten leben in ihren vorgegebenen natürlichen Rahmen über den sie sich nicht erheben können.

Ich weiß nicht wie ich es besser ausdrücken könnte, aber im Bewußtsein der Tiere zerfällt die Natur in ihre Einzelteile und wird unmittelbar wahrgenommen.
Der Mensch hingegen kann Zusammenhänge erkennen, die Natur kann er mittelbar erleben und sie interpretieren.

Das mit dem Bewußtsein seiner selbst ist so eine Sache die man den Tieren nachsagt, die aber wiederum von Menschen als solche interpretiert wird.
Selbstbewußtsein bedeutet sich zum Gegenstand seiner eigenen Betrachtung zu machen, zB wenn man im nachhinein sich und sein Verhalten zu einem früheren Zeitpunkt reflektiert und auch ein , "wie es sein sollte" erkennen kann, und dies dann auch zu befolgen, sich in diese Richtung zu verändern.

Tiere leben aber in ihren spezifischen Verhalten in ziemlich eng gesteckten Grenzen die sie nicht überschreiten können.
Der Mensch kann sich der Möglichkeit nach über alles erheben.

Der Mensch braucht ein passendes,  ihm angemessenes Gegenüber und das ist nur ein anderer Mensch.
Adam hatte dann Eva als Gegenüber, denn es ist für den Menschen nicht gut allein zu sein.
Tiere sind dem Menschen kein passendes Gegenüber an denen der Mensch sich selbst erkennen kann, weil hierbei kein
verständnisvoller Ausstausch möglich ist.
Tiere verstehen wir ziemlich eingeschränkt und wohl kein Mensch wird einem Tier einen Sachverhalt erklären zu versuchen um dann auch noch auf Verständnis zu hoffen.

Wenn man Tiere etwas zu "erklären" versucht und auch verstanden werden will, begibt man sich auf ihr begrenztes, natürliches Niveau.
Auch Gott an sich, als das Absolute, ist kein dem Einzelnen angemessenes Gegenüber, deshalb ist das auch ein Aspekt der tieferen Bedeutung des erscheinen Jesus Christus, des erscheinen Gottes als Mensch.

Mit besten Grüßen



Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.04.2018 09:02.

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Bibelklar

von Pal am 17.04.2018 05:27

Hallo Jonas!

Dann magst du ev. auch den 3.Teil =>

Herzen-lektionen von Salomo 3.Teil

wo es darum geht:
Welche Glückseligkeit hängt von meiner Herzenshaltung ab?

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: die Zukunft beginnt - jetzt

von Burgen am 17.04.2018 00:27

Hallo Jonas, und alle

gerade funktioniert die Zitatzeile nicht.
Daher die Frage, wie mei st du das, dass die Tiere in der Natur zerfallen ..., oder verstehe ich das nicht richtig?

Es ist doch bewiesen, dass Affen, Elephanten, Wale und Haie, sowie auch Bären ein Bewusstsein ihrer Selbst haben.
Sicherlich sind auch die gezähmten, domästizierten Tiere dazu zu zählen. Wir Menschen sind zumindest ihr Gegenüber.

Du schriebst ja weiter oben, dass Denken ein Gegenüber benötigt.

Adam und Eva, die ersten Menschen hatten Gott als gegenüber, mit dem sie sogar in der Abendzeit persönlichen
Kontakt pflegten. Leider ist uns nicht bekannt, wieviel Zeit verging, bis sie den Kontakt unmittelbar aufs Spiel setzten
umd aus dem ersten Garten vertrieben wurden.  

Die Tiere hatten jeweils die Menschen als Gegenüber, was dann mehr oder weniger zerstört wurde als der Garten verschlossen wurde.
Damit ging gewissermaßen eine Heimatlosigkeit einher, die bis heute anhält und vielerseits empfunden wird von Mensch und Tier.

Gruss
Burgen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.04.2018 00:29.

Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: die Zukunft beginnt - jetzt

von Jonas am 16.04.2018 22:14

Hallo Burgen!

Tiere haben natürlich eine Art von Bewußtsein.
Was aber den Menschen von den Tieren und der gesamten Natur ausnimmt,
ist das sich selbst reflektieren können.
"Das bin ich, aber das sollte ich sein"

Kraft des Denkens, des Geistes kann der Mensch sich selbst zum Objekt seiner Anschauung machen.
Kraft des Geistes erhebt sich der Mensch richtigerweise über die Natur.
Ein Tier lebt instinktiv in einen bestimmten natürlichen Rahmen über das es sich nicht erheben kann.
Während der Mensch die Natur als Objekt, also als etwas dem Menschen gegenüber, wahrnimmt, sind die Tiere in die Natur integriert und zefällt für diese in Einzelteile.

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.04.2018 22:25.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: die Zukunft beginnt - jetzt

von Burgen am 16.04.2018 21:32

Hallo Jonas

Danke für dein Erklärungsversuch. 

Tiere können ebenfalls "denken" , Viele haben ein ausgeprägtes Bewusstsein.

ja der Geist. Gott hat den Geist in uns hineingelegt.
Menschengeist und Gottesgeist. Der Heilige Geist ist es, der uns hilft, durch den Gott mit uns kommuniziert.
Ja, da gibt es nichts, was aufgeschnitten werden könnte.
Und das ist auch gut so.

Gruss
Burgen


Antworten

Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Bibelklar

von Jonas am 16.04.2018 18:45

Grüß dich Pal,
dein letztes Video gefällt mir auch
Viel Segen für Dich und Deine Arbeit!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.04.2018 18:51.

Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: die Zukunft beginnt - jetzt

von Jonas am 16.04.2018 18:16

Hallo Burgen und alle!

 

Folgende Gedanken:
Grundsätzlich gilt,
ein Mensch denkt nicht.
Zum denken braucht es mindestens zwei.

Der Einzelne braucht ein adäquates Gegenüber um zu denken.
Ein Mensch ohne jeglichen menschlichen Kontakt wüßte sich selbst nicht,
wäre also kein Mensch.
Er hätte keine „Worte", keine Begrifflichkeit vom Menschsein, somit wäre auch kein denken, er würde sich selbst nicht erkennen, bzw hätte kein Selbstbewußtsein.
Wahres Selbstbewußtsein ist übrigens, sein Selbst, sein Ich im Höheren, beim Höchsten, aufgehoben zu wissen, denn vereinzeltes Ich ist eine Illusion.

Die Form des Denkens, der Geist, ist intersubjektiv,
also nicht ursprünglich in einem Gehirn zu finden,
sondern er ist das alles durchdringende.
Da können die Gehirnforscher noch so viel an einem Gehirn herumschneiden,
werden sie den Geist nicht finden.

Das einzelne Gehirn ist lediglich das Instrument um diesen Geist aufzunehmen bzw zu verarbeiten,
um zu denken und sich des Denkens überhaupt bewußt zu werden.

Im geistigen Bereich haben wir schließlich die zwei Kategorien von gut und böse.
Der Einzelne kann dann selektieren was er mehr oder weniger aufnehmen will und „in sich" einläßt und was er auch wieder an andere abgibt.
Gemäß des Johannes Prolog den Logos, das wahre Wort, die Weisheit, die Vernunft, das Recht-sprechen das zum Leben führt,
im Gegensatz zum unwahren Wort, der Unvernunft, der Lüge, die zu Nichts führt.

In der Anbetung, bzw im Gebet tritt der Mensch durch das eigene „Wort"(die vereinzelten eigenen Gedanken) dem „wahren Wort", der Wahrheit bzw Gott (geoffenbart durch Jesus Christus, dem lebendigen Evangelium) gegenüber und erkennt sich somit auch selbst.
Pal hat das für mich recht gut beschrieben unter „Mein Gott, bin ich böse".

Wer suchet der findet und wer Gott um Antworten, um Weisheit bittet,
wird sie auch erhalten.

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.04.2018 21:29.
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