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Angie
Gelöschter Benutzer

Psalm 121

von Angie am 27.01.2018 09:19

Guten Morgen und einen gesegneten Tag!

Psalm 121.
Ein Wallfahrtslied.

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat!
Er wird deinen Fuß nicht wanken lassen, und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.
Der HERR behütet dich;
der HERR ist dein Schatten zu deiner rechten Hand,
daß dich am Tag die Sonne nicht steche, noch der Mond bei Nacht.
Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele;
der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.

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Cleopatra
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Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von Cleopatra am 27.01.2018 08:47

Es hat richtig Spaß gemacht, das zu lesen, sehr gut und schön ;-D

Ja, ihr lieben, Gebet ist auch unglaubelich wichtig und hat sehr viel Wirkung.
Gestern kam wieder eine neue Ausgabe von opendoors bei mir an.
Dabei die Weltkarte mit den Ländern, in denen die 50 meißten Verfolgungen stattfinden.
Außerdem viele herzzerreißende Geschichten von Betroffenen, die Angehörige verloren haben oder teilweise von der eigenen Familie krankenhausreif geschlagen wurden, nur weil sie an Gott glauben.
Ich habe noch nicht alles durchgelesen aber immerwieder betonen diese Menschen, dass sie trotz Trauer und Schmerz ganz genau gespürt haben, dass andere Menschen für sie gebetet haben.

Und so höre ich das auch immerwieder, zum Beispiel in der Gemeinde, wenn wir für kranke Menschen beten, dass diese Menschen sagen, dass sie ganz genau gespürt haben, dass für sie gebetet wird.

Mein bester Freund ist sehr krank und leider kein Christ.
Er war im Krankenhaus und es ging ihm sehr schlecht.
Sein Handy war aus.
Als ich für ihn betete, schrieb ich ihm eine SMS, dass ich für ihn bete.
Am nächsten Tag rief er mich zurück.
Ihm ging es ganz plötzlich wieder viel besser, sogar der Arzt sagte zu ihm "da haben Sie wohl einen Engel gehabt" oder so ähnlich, weil man erwiesenermaßen auch an den Werten sehen konnte, dass es besser war.
Dann hat mein bester Freund irgendwann das Handy angemacht und die SMS gelesen.
Und es war genau zu dem Zeitpunkt besser geworden, als ich für ihn betete.
Mein bester Freund meinte noch zu dem Arzt "ja klar, meine beste Freundin hat ja auch für mich gebetet."

Obwohl er kein Christ ist- Gebete bewirken viel, wenn es Gottes Willen ist.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Merciful

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Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von Merciful am 27.01.2018 08:46

Pal schrieb: Aber verstehst du meine Gedanken zur unerklärbaren Gnaden-ursache?

Nein. Ich sehe nicht, was deine Ausführungen mit meinen Beiträgen zu tun haben.

Die Gnade Gottes in Christus Jesus ist in der Liebe Gottes begründet.

Inwiefern also ist die Gnade aus deiner Perspektive unerklärlich?

Merciful

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Merciful

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Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von Merciful am 27.01.2018 08:38

Pal schrieb: Natürlich, denn das habe ich so geschrieben und nicht du!

Ja, deswegen verstehe ich nicht, was du mit einer solchen Aussage aussagen willst.

Wenn du zum Ausdruck bringen möchtest, der Mensch sei doch keine willenlose Marionette, setzt dies doch voraus, dass du denkst, ich sei der Meinung, der Mensch sei eine willenlose Marionette.

Denn du hattest jenen Beitrag an mich adressiert.

Ich habe aber mit keinem Wort gesagt, der Mensch sei eine willenlose Marionette. Deswegen erschließt sich mir der Sinn deiner Worte nicht.

Merciful

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Cleopatra
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Re: Abendmahl

von Cleopatra am 27.01.2018 08:29

Ähnlich müssen wir mit den Begrifflichkeit zum Thema Abendmahl schon richtig umgehen. Unter "dies tut zu meinem Gedächtnis" kann sehr schnell bei oberflächlichem Hinschauen lediglich nur "ein sich an etwas erinnern," "an ein Ereignis gedenken" verstanden werden.

Und das ist das Problem lieber nennmichdu, denn es wurde schon mehrmals betont, dass es mehr beinhaltet, du aber wiederholst dich, obwohl wir es schon mehrmals richtiggestellt haben.

Von daher kann ich unseren jetzigen Abendmahlsveranstaltungen nichts mehr abgewinnen.

Das ist ein Problem, welches du persönlich hast. Ich denke aber nicht, dass dies dann ein Grund ist, andere Leser und Schreiber zu verunsichern, oder..?

Solange von euch keine eigenen Gedanken zum Thema Abendmahl kommen und hier keiner bereit ist, sich mit den unterschiedlichen Abendmahlsvorstellungen detailierter auseinander zu setzen, mag das manchen so erscheinen.

Schade, das schreibst du mehrmals. Du scheinst das Gefühl zu haben, dass wir uns deinen Gedanken nicht mehr zuwenden?
Nun, wir haben dir schon mehrmals geantwortet und auch aufgezeigt, wo Sichtweisen unlogisch sind.

und inzwischen scheint eh keiner mehr grosse Lust auf das Thema zu haben .......

allein schon deswegen, weil die Schreiber hier sich bislang damit begnügen, ihr Unverständnis zu meinen Ausführungen auszudrücken, anstatt selbst mal ihre Vorstellungen zum Abendmahl auszubreiten und einer kritischen Betrachtung zu unterziehen

Ich denke eher, weil hier ein Thema "zerredet" wird, so kommt es mir jedenfalls vor.
Es erinnert mich irgendwie immerwieder an ein "Sollte Gott tatsächlich gesagt haben....?" wir im Garten Eden.
Wir haben doch ganz klare Anweisungen, wieso sollte man diese so hinterfragen bis zum nicht-tun, also Ungehorsam?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Pal

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Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von Pal am 27.01.2018 03:10

Merci: So habe ich das nicht ausgedrückt und würde es so auch nicht ausdrücken.

Natürlich, denn das habe ich so geschrieben und nicht du!
Aber verstehst du meine Gedanken zur unerklärbaren Gnaden-ursache?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.01.2018 08:03.

Merciful

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Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von Merciful am 26.01.2018 22:20

Pal schrieb:
Doch nun braucht es bei dieser Liebe immer eine freiwillige Resonanz und kein Marjonetten-Schipser - und "Klick", schon ist der Mensch begnadigt und kommt dadurch in den Himmel.

So habe ich das nicht ausgedrückt und würde es so auch nicht ausdrücken.

Insofern verstehe ich nicht, was du mit einer solchen Aussage aussagen willst.

Merciful schrieb:

Die Erwählung von Gott her wird durch den Glauben und die Liebe offenbar.

Diese Gerechtigkeit wird den Menschen zuteil durch den Glauben.

Die Notwendigkeit der Umkehr ist also durch jenes Wort von der Versöhnung nicht in Abrede gestellt.

Dies ist nur eine kleine Auswahl meiner Aussagen, die die Verantwortlichkeit des Menschen betonen.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.01.2018 22:40.

solana

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Re: Abendmahl

von solana am 26.01.2018 21:09

Nennmichdu schrieb:

Ich verstehe nun darunter, das wir durch unser Verhalten als Christen - im gegenseitigen Brechen des Brotes - hierin dem Herrn Jesus ein Gedächtnis stiften.
Also nicht im Essen von Brot und Wein, sondern in der tätigen Nächstenliebe.

Von daher kann ich unseren jetzigen Abendmahlsveranstaltungen nichts mehr abgewinnen.

 

Also hatte ich dich doch richtig verstanden

Aber du scheinst nicht verstanden zu haben, worum es mir geht: Ich halte es für falsch, ein "entweder-oder" daraus zu machen.
Wir stehen doch gar nicht vor der Alternative: "Entweder Essen von Brot und Wein oder tätige Nächstenliebe", so dass wir uns zugunsten von einem der beiden entscheiden und auf das andere verzichten müssten - so wie du schreibst: Also nicht im Essen von Brot und Wein, sondern in der tätigen Nächstenliebe.

Wir können doch sehr wohl eine Mahlgemeinschaft mit ganz konkretem Brot und Wein feiern, wenn wir zusammenkommen in eine ganz konkrete Versammlung.
Und ebenso können und sollen wir tätige Nächstenliebe üben; dazu müssen wir doch nicht auf das Abendmahl, so wie es heutzutage gefeiert wird, verzichten.

Für den Gottesdienst gilt dasselbe.
Du schreibst dazu:

 

Wir bezeichnen unsere sonntägliche Kirchenverstaltung als Gottesdienst. Meinen in der Regel auch, das wir hier Gott einen Dienst erweisen, wenn wir singen, beten, eine Predigt hören.

Was aber nun die Bibel uns schreibt, was ein Gottesdienst wirklich beinhaltet - Witwen und Waisen in ihrer Trübsal besuchen und sich selbst von der Welt unbefleckt zu halten (steht auch in Jesaja 1 übrigens) zeigt uns eine gänzlich andere Vorstellung von Gottesdienst.

 

Auch hier sehe ich kein "entweder-oder", entweder Gottesdienst oder Witwen und Waisen besuchen und sich von der Welt unbefleckt halten. Warum sollte denn nicht beides gehen?

Ich sehe nicht, wie wir da eine gemeinsame Gesprächsbasis finden könnten.

Du beklagtest: Ihr konntet mir nicht folgen.

Vielleicht, weil niemand die Notwendigkeit einsieht, auf Abendmahlsfeiern verzichten zu müssen, um tätige Nächstenliebe über zu können?

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Pal

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Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von Pal am 26.01.2018 20:11

Merci: Für mich geht es auch hier in diesem Thread um die Fragen: Werde ich aus Gnaden errettet oder durch eigene Werke?

Hallo lieber Merciful! Ich versuche dich zu verstehen. - In diesem Thread geht es um die Möglichkeit eines "Himmels für alle".
Du scheinst als "Pro-Argument" anzuführen, das Gnade unverdient sei und demnach nicht vom Menschen ausgeht, sondern von Gott.
Und nun möchte Gott (am liebsten) die gesamte Welt begnadigen.
Ja, sicher, das ist das Verlangen der Liebe.
Doch nun braucht es bei dieser Liebe immer eine freiwillige Resonanz und kein Marjonetten-Schipser - und "Klick", schon ist der Mensch begnadigt und kommt dadurch in den Himmel.

Gnade ist menschlich unvorstellbar und wir kennen nicht ihr Ursache.
Aber Gott weiß warum ER Gefäße der Ehre aber auch Gefäße der Unehre hantiert...
Ist Gott dann schuldig für die Unbegnadigten?
Muß ER sich für die Hölle entschuldigen?
Wir wissen niemals warum Gnade gerecht sein wird.
Aber sie wird gerecht sein, weil Gott gerecht ist.
Doch Gnade können wir nicht selbst erlangen und sind trotzdem tagtäglich für unser Leben in der Gnade EIGENVERANTWORTLICH.
Kannst du das verstehen? Das kann kein Mensch verstehen, weil es menschlich ein absolutes Paradox zu sein scheint.
Aber Gott wäre nicht Gott, wenn ER das Paradox nicht auf wunderbarste hantieren könnte.
Am Ende werden wir nur voller Bewunderung staunen, wie ER alles recht gemacht hat.
- mM


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jovetodimama

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Re: Abendmahl

von jovetodimama am 26.01.2018 19:23

nennmichdu schrieb: Wir bezeichnen unsere sonntägliche Kirchenverstaltung als Gottesdienst. Meinen in der Regel auch, das wir hier Gott einen Dienst erweisen, wenn wir singen, beten, eine Predigt hören.
(Off topic, nicht zum Thema Abendmahl, sondern zum Thema "was ist Gottesdienst", weil "nennmichdu" das Zitierte weiter oben im Thread schrieb:)

Ich verstehe Gottesdienst eher umgekehrt, als Gottes Dienst an uns. Und wenn ich in einem Gottesdienst lesend oder musizierend oder anderswie mitarbeite, dann möchte ich Gottes Werkzeug in Seinem Dienst an den Menschen sein. - Welchen Nutzen sollte auch Gott davon haben, dass wir uns versammeln? Unser Singen, Beten, Lesen, Hören und Bedenken kann vor Ihm doch nur armselig und höchst unvollkommen sein. Jedoch ist es vielleicht Sein Weg, einzelne Menschen mit genau dem Teil Seiner Botschaft, Seines Evangeliums zu erreichen, den diese Menschen genau zu diesem Zeitpunkt gerade brauchen.

Ich hörte einmal die Geschichte von einem Mann, der sich zu einem Zeitpunkt, als sein Leben ziemlich verpfuscht war, in eine Kirche "verirrte", in der gerade Gottesdienst gefeiert wurde. Der Mann war als Kind misshandelt worden, hatte damals als einzigen Freund ein Schaf, welches sein Vater umbrachte. Als der Mann Jahre später gebrochenen Herzens in diesem Gottesdienst war, wurde in der Predigt gerade von einem Lamm gesprochen, das zur Schlachtbank geführt wird! Der Mann war voll da! - Er wurde Christ, sein Leben änderte sich von Grund auf.

Solche Fügungen können passieren, ohne dass unsere Gottesdienste perfekte Veranstaltungen sein müssen, in denen alles klappt und keine Versprecher, keine falschen Töne passieren. Aber immer ist es eigentlich Gottes Dienst an uns, nicht umgekehrt.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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