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Cleopatra
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Re: Abendmahl

von Cleopatra am 20.01.2018 09:35

Die großen Kirchen nehmen die Aufforderung, das Abendmahl zu feiern, wörtlich, die AUffroderung zuR Fußwaschung aber nicht. Du meinst, beides sei nicht wörtlich zu nehmen.

Wie lustig, dass ich nämlich tatsächlich (berufsbedingt) beides tue, so bin ich auf der sicheren Seite ;-D

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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40, Weiblich

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Beiträge: 5507

Re: Abendmahl

von Cleopatra am 20.01.2018 09:33

Ich hatte gehofft noch mehr eine Diskussion anregen können, wo wir gemeinsam anhand von Bibelstellen unsere ja doch teils sehr kontroversen Vorstellungen zum Abendmahl argumentativ diskutieren. Und das geht nur, wenn ich selbst meine Vorstellung - was nun beim Abendmahl eigentlich geschieht und was es für mich bedeutet, anhand der Bibel anderen herleiten und erklären kann. Ohne einfach nur auf eine Kirchentradtion zu verweisen oder Bibelstellen rauszugreifen, die ich dann wörtlich einfach eins zu eins versuche umzusetzen. Dabei dann Gefahr laufe, am Buchstaben kleben zu bleiben.

Lieber Thomas,

das Problem in unserer Diskussion sehe ich ganz woanders, nämlich, dass du einfach urteilst und nicht auf die Fragen eingehst.
Das scheint mir sehr von oben herab. Zweimal habe ich dich schon gefragt, wo ich bitte zu viel interpretiert habe, als ich den Vers einfach nur zitiert habe. Drauf eingegangen bist du nicht.

Auch wenn man die Bibelstellen so, wie sie in der Bibel stehen, wörtlich nimmt und versucht, diese umzusetzen, dann hat dies nichts mit "am Buchstaben kleben bleiben" zu tun, sondern ganz einfach mit Gehorsam.

Manche Dinge sind für uns Menschen ganz simpel geschrieben, aufgetragen und so weiter. Da muss man garnicht noch mehr reininterpretieren und dazudichten.

Lg Cleo

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jovetodimama

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Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von jovetodimama am 20.01.2018 09:00

Gestern abend habe ich auf youtube eine wunderbare Predigt von Gert Hoinle zum Thema Beten gehört (Titel: Durchbrüche im Gebet). Darin erzählte er von einem Mann, der sechs Wochen lang jede Nacht von massiven Herzbeschwerden geplagt wurde, doch dann kam der Durchbruch. Er erzählte auch davon, dass einer, der in einen Raum kam, in dem zuvor stundenlang intensiv gebetet worden war, mit einem Mal von den Schmerzen durch einen Magen-Darm-Bruch befreit war. Und davon, dass Jesus ihm erschien und "sauer war", weil er, Gert Hoinle, nicht mehr soviel betete wie früher.

 

Auch aus eigener, bescheidener Erfahrung kann ich sagen: Beten verändert Leben - und wie!

Aber es ist auch ein Opfer. Es braucht Zeit, und wir müssen dazu den konkreten Entschluss fassen, etwas anderes zu lassen, um statt dessen intensiv zu beten. Das kann wehtun. Mir fällt es oft schwer, auf andere Tätigkeiten zugunsten des Gebets zu verzichten. Z.B. nehme ich mir vor, dazu morgen eine Stunde früher aufzustehen. Doch dann bleibe ich am nächsten Morgen liegen, bete zwar so ein wenig im Halbschlaf, will aber das warme Bett nicht verlassen, um buchstäblich auf die Knie zu gehen.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Pal

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Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von Pal am 20.01.2018 08:33

smart: es mag sein, dass ich Gott so wenig kenne, dass ich wie ein bettelndes Kind an seinem Gewand zerre, um meinen Kopf durchzusetzen....

Und dann, wenn du deinen Willen bekommen solltest. Was hast du dann? -
Einen ganz tollen Vorteil für dein Leben oder (geistlich gesehen) einen Nachteil? -

Luk 11:8 Ich sage euch: Wenn er auch nicht deswegen aufstehen und ihm geben wird, weil er sein Freund ist, so wird er doch um seiner Unverschämtheit willen aufstehen und ihm geben, soviel er bedarf.

Es gibt da wohl eine positive Unverschämtheit, aber auch eine menschlich, schädliche...

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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von SMart am 20.01.2018 02:28

In dem allen hat natürlich Gott das letzte Wort. Mein Bestreben, zu empfangen, erhört zu werden, grenzt freilich an Gottes Autorität und letztem Wort. Das steht außer Frage, wie wir es im "Vater unser"-Gebet ja auch beten. Auch ich möchte, dass sein Wille geschieht. Und es mag sein, dass ich Gott so wenig kenne, dass ich wie ein bettelndes Kind an seinem Gewand zerre, um meinen Kopf durchzusetzen.

Vielleicht sind die Verheißungen der Bibel situationsbedingt widersprüchlich, so dass ich einerseits erwarten darf, was ich will zu empfangen, wie ich auf der anderen Seite seinen Willen und seine Souveränität akzeptieren muss, die sich vor niemandem beugt.

Seid mal herzlich gegrüßt.

LG 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.01.2018 02:50.

pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Verein Kirche - Lehre Jesu

von pray am 19.01.2018 22:00

Ich besuche eine frei evangelische Gemeinde. aber fühle mich da etwas "anonym", da es leider auch kaum Christen in meinem Alter dort gibt. Mein "geistliches Zuhause" sehe ich eher bei einem kleinen Christenkreis aus verschiedenen Konfessionen oder auch da ohne Konfession, mit denen man gelegentlich etwas unternehmen kann, beten kann, Bibellesen kann. Früher waren wir mehr und haben das regelmäßig gemacht, aber durch Wegzug, Heirat oder Tod, fehlen die "tragenden Säulen" für unseren Bibelkreis sehr. Vielleicht finden sich wieder welche - Wohnort Düsseldorf. Gerne über PN.

Soweit ich die Bibel verstanden habe, kennt sie kein Einzelgängerchristentum. Ein Schaf ist ja auch ein Herdentier und die Bibel nennt uns ja schließlich Schafe. Es gibt Bibelverse, die die Gefahr aufzeigen, dass man sich dann nur an "sich selber misst" und "Eisen schleift Eisen" - also ein Miteinander, in dem man sich gegenseitig auferbaut, oder auch mal korrigiert oder miteinander singt, betet, lacht, weint, erzählt - finde ich ganz wichtig.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.01.2018 22:01.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 19.01.2018 21:55

Hallo,

nocheinmal hier in die Runde derer, die sich beteiligt haben beim Schreiben - und natürlich auch beim Lesen.

Ich hatte gehofft noch mehr eine Diskussion anregen können, wo wir gemeinsam anhand von Bibelstellen unsere ja doch teils sehr kontroversen Vorstellungen zum Abendmahl argumentativ diskutieren. Und das geht nur, wenn ich selbst meine Vorstellung - was nun beim Abendmahl eigentlich geschieht und was es für mich bedeutet, anhand der Bibel anderen herleiten und erklären kann. Ohne einfach nur auf eine Kirchentradtion zu verweisen oder Bibelstellen rauszugreifen, die ich dann wörtlich einfach eins zu eins versuche umzusetzen. Dabei dann Gefahr laufe, am Buchstaben kleben zu bleiben.

Weiterhin wäre es schön gewesen, wenn hier Gesprächspartner mitgemischt hätten, die in der Lage gewesen wären, meine Argumente aufzugreifen um entweder mich einer Fehldarstellung überführen zu können oder hier sogar noch ergänzend und vertiefend ihr Verständnis beisteuern könnten.

So sind wir nun aber am Ende an einen Punkt gelangt, wo keiner mehr in der Lage ist, sich dem anderen näher erklären zu können - oder vielleicht auch - nicht erklären zu wollen.

Nun gut. Ich kann damit leben. Und wie es so schön in der Bibel heißt, wer es fassen kann, der fasse es. Darauf haben wir dann irgendwann auch keinen Einfluß mehr, wer was versteht und wer was nicht versteht.

Auf einen Satz möchte ich noch eingehen:



Jedoch lässt es sich mangels gleichgesinnt glaubender Menschen im Alltag kaum umsetzen. So bleiben eben die zwei Varianten: das Ritual im kirchlichen Leben und das rein geistliche Verständnis im übertragenen Sinne.

Die gleichgesinnten Menschen wird Gott dir immer wieder zur Seite stellen, dort wo du in Frieden mit Gott und guten Gewissens deine Überzeugungen lebst. Dort wird dies auch Kreise ziehen. 
Ich habe erfahren, das man mit Jesus eigentlich nie wirklich einsam ist und gerade für die Menschen, die Gott noch nicht kennen, ein großer Segen sein kann. An Ritualen, die man als geistlich wertlos erkannt hat, wird man dann nicht mehr teilnehmen wollen und brauchen. Dafür gibt es zuviele andere Aufgaben, in die Gott beruft und stellt.

liebe Grüße noch,
Thomas

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solana

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Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von solana am 19.01.2018 21:37

Jetzt sind die Schneeglöckchen voll aufgeblüht:




Ich kann mich nicht an einen so milden Januar erinnern wie dieses Jahr
Für nächste Woche sind wieder Temperaturen bis 16° angekündigt; ich freue mich schon drauf.

Einen schönen Abend wünsche ich euch allen.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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jovetodimama

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Re: Verein Kirche - Lehre Jesu

von jovetodimama am 19.01.2018 19:59

Darf ich Dich fragen, pray, in welcher Kirche bist Du jetzt? Besuchst Du eine Gemeinde, oder bist Du "freier Christ ohne Gemeinde"?

Auch ich sehe die Schattenseiten der großen Konfessionen und auch mancher kleinen, sofern ihre Auffassungen mir überhaupt ausreichend vertraut sind. Aber ich wüsste keine(!) Konfession oder Gruppierung ohne Schattenseiten. Und ich möchte einer Gruppe angehören. Wem könnte ich sonst nützlich sein? Von wem könnte ich sonst lernen?
Also bin ich in der evangelischen Kirche, in die ich als Baby hineingetauft wurde, geblieben.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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jovetodimama

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Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden

von jovetodimama am 19.01.2018 19:47

gebetet haben wir nie so, wie es bei euch geplant war, ist, werden könnte.
Habe ich geschrieben, wie es bei uns geplant war?

Ich habe jedenfalls niemals geplant, im "Gebet" Personen oder Gruppen zu "beleuchten". Die Gefahr, dass auch so etwas vorkommen kann, besteht leider grundsätzlich. "Lieber Gott, bitte mach, dass xy nicht mehr so entsetzlich dies und das ist..." - eine furchtbare Vorstellung! Einmal habe ich in einem Artikel einer christlichen Zeitschrift den Erfahrungsbericht einer Ehefrau gelesen, die das gemeinsame Beten mit ihrem Ehemann gerade auf diese Weise erleben musste.

Wenn ich mir nicht grundsätzlich zutrauen würde, einen Gebetskreis zu leiten und in dieser Funktion solchen Auswüchse von vorneherein wirksam vorzubeugen, hätte ich die Gründung eines solchen niemals vorgeschlagen. Doch die Pfarramtsleitung hat unter Umständen mehr mitbekommen von den "Schimpfereien" in der Gemeinde als ich - zu mir persönlich gelangten nur Andeutungen - und wollte evtl. auch mich schützen. Wie dem auch sei, es ist total okay für mich, dass sie so entschieden hat.


Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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