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Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von solana am 28.10.2017 11:31Aber wie steht es nun mit dem Bösen und der Sünde?
Wer "erschafft" sie? Oder ist sie so etwas wie ein "Perpetuum mobile"? - Eine Kraft die einfach aus sich selbst heraus, aus der Abkehr von Gott heraus, ihr böse Eigendynamik hat?
Hallo Pal
Ja, so könnte man es ausdrücken - dass die Bewegung von Gott weg alles "schlecht" werden lässt, auch das, was für sich genommen, eigentlich gar nicht schlecht ist und eigentlich auch gar keine Macht hat, um einen Menschen zu beherrsch und zu versklaven.
Man denke nur an den Reichtum, "den Mammon".
Das ist doch eigentlich ein Segen, wie er im AT so oft heisst, dass Gott reichlich segnete und Reichtum schenkte.
Ohne Gott gebraucht, in der "Entfernung" von Gott, wird er aber zum "Herrn", dem der Reiche dienen muss.
Mt 6,24 Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
Und dann kann er sogar zu einem unüberwindlichen Hindernis werden für den Eintritt ins Himmelreich , wie die Geschichte vom reichen Jünglingf zeigt.
Das liegt aber nicht daran, dass der Reichtum so böse und schlecht ist und auch nicht daran, dass er eine so grosse Macht besitzt.
Sondern daran, dass zwangsläufig etwas anderes die erste Stelle im Leben einnimmt - wenn Gott nicht die erste Stelle im Leben einnimmt.
Und dass alles, was auf dem ersten Platz im Leben steht, den Menschen "dienstbar" macht. Und das liegt an der Natur des Menschen, nicht an der Natur des "Mammon" oder was immer da steht.
Und nur, wenn Gott auf diesem ersten Platz steht, findet der Mensch in seinem Dienst Freiheit, Freude, Frieden und ein erfülltes Leben.
Und es gilt auch umgekehrt, dass unter Gottes Herrschaft, in seiner Nähe alles "gut" wird - auch das, was uns ansonsten schaden würde:
1Tim 4,4 Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird;
5 denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.
Röm 8,28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
Ps 84, 6 Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten und von Herzen dir nachwandeln!
7 Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, / wird es ihnen zum Quellgrund, und Frühregen hüllt es in Segen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 28.10.2017 11:02Losung
Mit fröhlichem Schall verkündigt dies und lässt es hören, trägt's hinaus bis an die Enden der Erde
und sprecht: Der Herr hat seinen Knecht Jakob erlöst. Jesaja 48,20
Es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker,
und dann wird das Ende kommen. Mt 24,14
Apostelgeschichte 14, 8-18
Hesekiel 8, 1-18
Jakobs Stern ist aufgegangen, stillt das ähnliche Verlangen, bricht den Kopf der alten Schlangen und zerstört der Höllen Reich.
Sehet, was hat Gott gegeben:
seinen Sohn zum ersten Leben. Dieser kann und will uns heben aus dem Leid ins Himmels Freud.
(Paul Gerhardt)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von Burgen am 28.10.2017 10:45
Psalm 104 Vers 4 = Lob des Schöpfers.
Lobe den HERRN, meine Seele!
HERR, mein Gott, du bist sehr groß;
in Hoheit und Pracht bist du gekleidet.
Licht ist dein Kleid, das du anhast.
Du breitest den Himmel aus wie ein Zelt;
du baust deine Gemächer über den Wassern. ...
......
Nachdem Jesus gestorben und auferstanden war, konnten die Menschen sehen,
dass er eine Wirbelsäule hatte, Hände und Füße, essen und trinken könnte,
ja, sogar angefasst werden konnte.
Zum Zeitpunkt der allerersten Begegnung mit Maria war das alles noch nicht möglich,
denn sie traf ihn bevor er wieder bei Gott im Himmel war.
Und das Geschehen entzieht sich unserem Fassungs-und Sichtvermögen.
Denn wenig später lesen wir von Jesu Kommen und Gehen, mit dem er den Jüngern erschien da und dort.
In der Ewigkeit werden wir uns wohl ebenso fortbewegen können, mit einer Wirbelsäule.
Gruß
Burgen
Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?
von Cleopatra am 28.10.2017 09:52Liebe angel,
was du gestern Abend um 20:09 Uhr geschrieben hast, hat mich wirklich sehr gerührt.
Genau so sehe ich das auch. Das war in deinen bisherigen Beiträgen so nicht zu erkennen, dass eben die Errettung zuerst maßgeblich ist.
Danke, dass du das noch klargestellt hast.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von Cleopatra am 28.10.2017 09:46Lieber Nobse,
deine Erklärung bzl Licht und Salz kann ich nicht ganz nachvollziehen. Denn Jesus hat auch nur einmal gesagt, dass er der Weg zum Vater ist oder die Wahrheit ist und es wird auch komplet so angenommen, verstehst du?
Meinem Verständnis nach sind wiedergeborene Christen eben das Licht, weil der heilige Geist in uns leuchtet.
Wenn du aber der Meinung bist, dass wir Lichtwesen sind, dann lasse ich es einfach mal so stehen. Ich selbst sehe es nicht so, aber es ist ja nicht heilsnotwendig.
Wichtig finde ich eben, dass ganz klar ist, dass ein Mensch von neuem geboren werden muss, die Sünden müssen vergeben werden. Dies ist der Weg ins Himmelreich. Denn wenn wir nicht im Buch des Lebens stehen, können wir vor Gott nicht bestehen.
Liebe Burgen, du sprichst den Glauben an. Ja ganz genau. Es ist der Glaube an Jesu Tod und Auferstehung damit unsere Sünden vergeben werden können.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von Pal am 28.10.2017 08:13Ja, das ist schön und richtig!
Aber wie steht es nun mit dem Bösen und der Sünde?
Wer "erschafft" sie? Oder ist sie so etwas wie ein "Perpetuum mobile"? - Eine Kraft die einfach aus sich selbst heraus, aus der Abkehr von Gott heraus, ihr böse Eigendynamik hat?
Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?
von solana am 28.10.2017 00:32Lk 15,7 Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.
Über diesen Vers haben wir ja neulich erst diskutiert.
Jesus veranschaulicht hier die Freude im Himmel anhand des Beispiels vom "verlorenen Schaf" - das steht für den Sünder, der Busse tut.
Worin besteht nun diese Busse? Wie passt das mit dieser Charakterisierung zusammen?:
Das Schaf hat eigentlich gar nicht "gebüsst" - es wurde nur gesucht und gefunden vom Hirten.
Ganz genau so wie im direkt anschliessenden Gleichnis vom "verlorenen Groschen":
Lk 15, 8 Oder welche Frau, die zehn Silbergroschen hat und einen davon verliert, zündet nicht ein Licht an und kehrt das Haus und sucht mit Fleiß, bis sie ihn findet? 9 Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freut euch mit mir; denn ich habe meinen Silbergroschen gefunden, den ich verloren hatte. 10 So, sage ich euch, ist Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Nun gut, ein Schaf oder ein Groschen, die verloren gehen, können ja nicht viel machen, das als Busse anerkannt werden könnte.
Aber direkt danach kommt ja das Gleichnis vom "verlorenen Sohn".
Und der kann und muss umkehren; der Vater läuft ihm nicht nach ....
Aber dennoch - er kommt nicht "verbessert" nach Hause. Er hat keinerlei gute Taten vorzuweisen, mit denen er es sich verdient hätte, dass der Vater ihn wieder aufnimmt.
Er hat nur eingesehen, dass er ohne den Vater schlechter dran ist, sogar schlechter als ein Tagelöhner an seines Vaters Hof.
Diese Erkenntnis ist das Einzige, das er bringen kann und seine Demut und die Bereitschaft, von seinem Vater das zu empfangen (Arbeit und Tagelohn), was ihm angemessen erschein und was er ihm aus Gnade gewährt (Anstellung).
17 Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger! 18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. 19 Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich einem deiner Tagelöhner gleich!
Also würde sich von daher die Frage "Busse - Umkehr, wohin?" so beantworten: "Umkehr vom falschen Weg, der immer weiter weg vom Vater führt, in die Unabhängigkeit. Rückkehr zum Vater in Demut, in der Bereitschaft, in totaler Abhägigkeit vom ihm niedrigste Dienste zu tun."
Und auf die Frage: "und dann?" sagt das Gleichnis:
22 Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße 23 und bringt das gemästete Kalb und schlachtet's; lasst uns essen und fröhlich sein! 24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.
Nicht: erst Bewährung in Nächstenliebe und guten Taten und dann, wenn diese Bussleistung erbracht wurde, dann Einlass ins Haus.
Nein, zuerst wird der Sohn, der nichts bringen und vorweisen kann, in die Arme geschlossen, geschmückt und in ein Festkleid gehüllt, ein Freudenfest gefeiert, darüber dass der verlorene Sohn "gefunden" wurde.
Und der Vater sagt: "mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden " dh er hat nicht nur eine "Chance zur Bewährung" bekommen, wiie es hier des öfteren anklang, eine Chance, sich so zu "bessern", dass er am Ende der Läuterungsweges dann die Wiedergeburt empfangen darf. Er war tot und ist wieder lebendig geworden. Durch seine Umkehr zum Vater, ohne Leistungen und Verdienste ....
Und diese Annahme ohne Vorleistung und das Freudenfest finden statt, auch wenn manche "älteren Brüder" ein langes Gesicht machen und über diese unverdiente Gnade sauer sind, fordern, dass der "Verlorene" erst mal zeigt, dass er würdig genug ist, wieder aufgenommen zu werden .....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?
von Burgen am 28.10.2017 00:22Liebe peay
In ddr Elberfelder mit Sprachschlüssel sreht unter Punkt 3205 und 3206 einiges, was Buße erklärt.
Eingebetet mit etlichen Bibelstellen und griechische Ausdrücke.
- Busse zun, sein Denken ändern, mit Reue umkehren, begleitet von einer echten Hinwendung des Herzens zu Gott;
von ... nach, und ... , denken, wissen; also umdenken oder 'nachwissen' im Gegensatz zu vorherwissen.
......
- Sinnesänderung, Busse, Umkehr; umkehren, Busse tuan, .Es bedeutet Sinneswandel oder Änderung der Gesinnung
vom Bösen zum Guten, von der Feindschaft gegen Gott zur Liebe und Demut Gott gegenüber.
Es wird im NT häufig mit direktem Bezug auf den ... Verstand , verwendet , der die Fähigkeit zu ethischem Nachdenken
verleiht. Bibelstellen ..., meint aber die Person als Ganzes.
Die Umkehr oder Busse ist mit der ... Vergebung der Sünden, verbunden (Lukas 24,47 ; Apg 5,31.
In diesem Sinn ist auch die Wendung "Taufe der Busse zur Vergebung der Sünden" zu verstehen.
Mk 1,4 ; Luk 3,3 ; Apg 13,24 ; 19,4 ; vergl Mt 3,11
Die Taufe kennzeichnet denjenigen, der umgekehrt ist und dem die Sünden vergeben sind.
♤♡♧ ♤♡♧ ♤♡♧
Das klingt ganz schön nüchtern, nicht wahr?
LG
Burgen
Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?
von pray am 27.10.2017 22:01Hallo angel 121,
was du heute geschrieben hast, sehe ich auch so. Man handelt aus der neuen Gesinnung heraus anders als früher, als man noch ohne Herzensglauben an Jesus war. Und das tut man nicht, um sich irgendwas zu "verdienen". Brauchen wir ja auch nicht, denn wir haben mit Jesus ja schon alles von Gott geschenkt bekommen.
Hallo Nobse,
du schriebst:
Bitte entschuldige, aber was du hier geschrieben hast (ich habe es mal in "fett" gemalt), stimmt nicht mit der Bibel überein.
Es ist k e i n e Frage der Gesinnung, ob man im Himmelreich dabei ist, das könnte irreführend sein und Buße ist n i c h t eine Besserung im Denken und Handeln.
Kann jemand anders vielleicht mal mit dem griech. Wort erklären, was Buße ist? (Für heute bin ich schon zu müde)
Off toppic hier:
Nebenher habe ich viel von dir über "Licht" und wir als "Lichtwesen" gelesen. Das ist nun off toppic hier an dieser Stelle, aber Lichtwesen klingt für mich irgendwie fremd. Klar, wir sollen als Kinder des Lichts wandeln, Jesus ist das Licht der Welt, in uns soll keine Finsternis sein...diese Bibelverse sind alle bekannt, aber irgendwie klingt "Lichtwesen", wie du es schreibst, irgendwie anders. Aber vielleicht meinen wir ja dasselbe.
Eine Besserung im Denken und Handeln.....wenn du es denn als "Besserung" bezeichnen willst, ergibt sich aus der Buße, aber dies i s t nicht die eigentliche Buße.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von Burgen am 27.10.2017 21:03Hallo, in der NeEvangelistischen beim bibleserver wurden gerade die folgenden
Bibelstellen aus dem Matthäus Evangelium angezeigt.
Mt 5,3
"Wie glücklich sind die, die begreifen, wie arm sie vor Gott sind,
denn sie gehören dem Himmelreich an!
Mt 5,10
Wie glücklich sind die, die man verfolgt, weil sie Gottes Willen tun,
denn sie gehören dem Himmelreich an!
Mt 13,11
Er erwiderte:" Euch würden die Geheimnisse des Himmelreiches anvertraut, ihnen nicht.
Mt 19,14
Aber Jesus sagte:" Lässt doch die Kinder zu mir kommen, und hindert sie nicht daran!
Das Himmelreich ist ja gerade für solche wie sie bestimmt".
....,....
Selbst diese neue Übersetzung lässt die Schlichtheit des Himmelreiches durchscheinen.
Wer an Jesus glaubt und Gott vertraut ist im Himmelreich.
Ich bin sehr dankbar immer leichter erkennen zu dürfen, dass der Heilige Geist bei den
Autoren der Bibelbücher ganze Arbeit geleistet hat und jedes Wort lebenschaffend platziert hat.
Die ursprüngliche hebräische und griechische Bücher sind völlig vom Heiligen Geist inspiriert.
So etwas kann sich ein Mensch gar nicht ausdenken, zudem ihm der Heilsplan Gottes fehlt.
In jedem Buch in dem ganzen Buch finden wir Jesus.
Gruß
Burgen


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