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Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?
von angel121 am 27.10.2017 20:09@Cleo
Ich gehorche Gott, weil er mir -wie Jesus verheissen- vergeben und mich in seine Arme, in seinen Dienst genommen hat. Seither bin ich mit Gott versöhnt.
(Er hat mich bei meinem Namen gerufen, ich bin SEIN)
Was ich nun ein für allemal klarstellen will....Weder ich noch andere begeisterte Jesusnachfolgerinnen denken, sie müssten sich den Himmel mit guten Werken, Gehorsam gegenüber unserem himmlischen Vater verdienen.
Ich diene Gott im Namen Jesus, weil ich erlöst/errettet mit Gott versöhnt worden bin und unter seiner Führung immer mehr meine irdische Bestimmung erkennen und befolgen kann.
Zudem glaube ich uneingeschränkt Jesus, was wahre glaubwürdige Göttlichkeit anbelangt, die er von seinem Vater autorisiert den jüdischen Glaubensgeschwister nahe bringen wollte, was Hohepriester glaubten verhindern zu müssen.
Gott interessiert sich für unsere Herzen und auch für daraus resultierende Leistung, also solche Werke, die durch ihn in die Wege geleitet werden. Gott ist Regisseur meines Lebensfilms (was ich teils erst im Nachhinein erkannte)Jesus mein Manager, und der Heilige Geist mein Motivator in der Liebe zu bleiben und Mahner - wenn der Teufel mich versuchen will - also Bodyguard in geistlicher Hinsicht.
Gby angel12
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von solana am 27.10.2017 19:14Von dem, was Gott tut, kann man nichts wegnehmen, und zu dem was Gott tut, kann man auch nichts hinzufügen. Dem stimme ich zu.
Dennoch sind wir als Ebenbilder Gottes erschaffen worden. Und das bedeutet insbesondere, dass wir schöpferisch tätig werden können.
Lieber Nobse
Ich halte mich an das, was da steht; und in dem zitierten Vers geht es nun mal wörtlich um "alles, was Gott geschaffen hat".
Gott ist unser Schöpfer. Und er ist der einzige Schöpfer.
Nicht: er erschafft einen Teil und die Menschen erschaffen jeder seinen Teil und der Teufel erschafft auch noch einen Teil .....
Der Schöpfer - zumindest so wie ich das Wort Schöpfer verstehe, ist zugleich der Herr über seine Schöpfung, sie existiert nicht unabhängig von ihm, er hat sie in seiner Hand und verfügt über sie, wie er will.
Anschaulich beschrieben zB in Ps 104:
27 Es wartet alles auf dich, dass du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit.
28 Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt.
29 Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie; nimmst du weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub.
30 Du sendest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen, und du machst neu das Antlitz der Erde.
Wir Menschen können auch etwas "schaffen", indem wir die Möglichkeiten und Materialien nutzen, die uns unser Schöpfer zur Verfügung gestellt hat, damit wir sie in seinem Sinne nutzen.
Aber wir "erschaffen" nichts Neues dabei durch unsere schöpferische Kraft, und das von uns Geschaffene ist auch nicht in unserer Hand und wir können darüber nicht nach Belieben verfügen. Vielmehr steht es in Gottes Hand, was aus dem wird, was wir geschaffen haben, genau so wie wir selbst auch.
Unser "Schaffen", auch wenn es uns noch so "schöpferisch" vorkommt, liegt also in einer ganz anderen Dimension als das "Erschaffen" unseres Schöpfers.
Deshalb - meine ich - ist auch Paulus immer so sehr darauf bedacht, dass allein Gott aller Ruhm und alle Ehre gebührt - auch für das Gute, von dem wir meinen, das hätten wir geschafft, das sei unser Verdienst und unsere Leistung.
Nein, wenn wir etwas Gutes zustande bringen, dann ist Gottes Kraft in uns zur Entfaltung gekommen und hat das Gute in uns bewirkt- deshalb gebührt ihm alle Ehre dafür. Wir selbst waren nur das Gefäss, das gefüllt wurde und das Werkzeug, das Gott gebraucht hat.
Das heisst nicht, dass wir "passiv" darauf warten sollen, dass Gott es schon irgendwie machen wird.
Es heisst aber, dass wir unsere Rolle in Demut annehmen und Gott die Ehre geben für das, was durch uns Gutes gewirkt wird, nicht selbst dafür den Ruhm beanspruchen.
Paulus geht sogar so weit, dass er sagt: Nicht mal das Wollen des Guten kommt aus mir selbst, Gott ist es, der auch dieses Wollen in mir bewirrkt, ebenso wie das Vollbringen:
Phil 2,13 Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
Du kannst das natürlich gerne anders sehen.
Aber ich halte an dem fest, was ich erkannt habe.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von nobse am 27.10.2017 18:26Liebe Solana,
Du zitierst ein Wort aus Prediger. Es geht darum, was Gott tut. Es ist aber nicht davon die Rede, dass ein Mensch oder allgemeiner ein Geschöpf (z.B. der Teufel) auch etwas tun können. Dieses, was ein Geschöpf tut, besteht vielleicht nicht für ewig, aber es wurde vom Geschöpf ins Leben gerufen.
Von dem, was Gott tut, kann man nichts wegnehmen, und zu dem was Gott tut, kann man auch nichts hinzufügen. Dem stimme ich zu.
Dennoch sind wir als Ebenbilder Gottes erschaffen worden. Und das bedeutet insbesondere, dass wir schöpferisch tätig werden können. Man kann es ja hier auf der Erde zur Genüge sehen: Das künstlerische Schaffen von Menschen, das Hervorbringen von technischen Erfindungen usw.
Glaubst du denn, dass dies alles (direkt) von Gott erschaffen wurde?
Ich gehe davon aus, dass Gott die Betriebsmittel zur Verfügung stellt, also seinen Geist, das Licht und die Liebe. Und hier auf der Erde steht uns der verdichtete Geist, die Materie zur Verfügung. Wenn Gott alles selbst erschaffen würde und seine Geschöpfe dabei gar keinen eigenen Anteil hätten, dann müssten wir annehmen, dass Gott auch die Atombombe erfunden hat und dass er es ist, der Kriege führt, Hungersnöte schickt und Katastrophen ganz allgemein und ganz absichtlich herbeiführt.
Ich jedenfalls glaube das nicht. Und ich habe auch erfahren, dass ich einen Willen von Gott geschenkt bekommen habe, den ich nach meinen eigenen Absichten einsetzen darf. Und dabei erfahre ich dann die größte Unterstützung durch Christus, wenn ich etwas will, was Gott gefällt (und nach seinem Willen ist).
Ich lobe und ich preise Gott, weil er ein so großer Gott ist. Und ich preise ihn auch dafür, dass ich aus mir heraus etwas tun darf, was zum Aufbau seines Reiches hier auf der Erde beiträgt und ich preise ihn dafür, dass wir keine Marionetten sind.
In den Diskussionen hier und anderswo habe ich immer den Eindruck, die Leute hätten davor Angst, dass man Gott klein machen würde, wenn man sagt, dass der Mensch einen eigenen Willen hat, den er frei betätigen darf und dass er auch selbst, aus eigenem Antrieb etwas bewirken könne. Für mich ist das absurd, ganz im Gegenteil, mir zeigt das Größe Gottes, dass er solche Geschöpfe wie den Menschen erschaffen hat mit all den Eigenschaften und Fähigkeiten, die sich aus der Ebenbildlichkeit ergeben.
Herzlichen Gruß,
Nobse
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?
von Burgen am 27.10.2017 18:25Hallo nobse
wie stellst du dir das Himmelreich vor? Was hast du darüber gelernt?
Fragende Grüße
Burgen
Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?
von nobse am 27.10.2017 18:05Liebe Cleopatra,
Gott hat sich mit den Menschen versöhnt. Er sandte seinen Sohn auf die Erde, damit die gefallenen Geschöpfe wieder in das Himmelreich eintreten können.
Wir sprachen auch an anderer Stelle davon, dass wir Lichtwesen sind. Wir gehören zum Himmelreich, wenn wir unser Licht wieder leuchten lassen und wenn die Verdunkelungen unserer Seelen in Licht umgewandelt worden sind. Diese Umwandlung ist etwas, was wir ohne die Hilfe des Erlösers nicht schaffen können. Aber es ist unsere höchst eigene Aufgabe, daran zu arbeiten, diese Verdunkelungen wieder ins Licht zu bringen.
Gott bewirkt es nicht ohne unser Bemühen und zwar deshalb nicht, weil er unseren freien Willen im höchsten Mass beachtet.
Wir können glauben was wir wollen, solange das Licht Gottes unser eigenes Licht nicht wieder zum Leuchten bringt, sind wir nicht im Himmelreich.
Glauben ist die Voraussetzung dafür, dass wir ins Himmelreich eintreten können. Es ist unsere Entscheidung, ob wir glauben wollen. Und man sollte auch beachten, dass "Glauben" wohl nicht heissen kann, die Bibel für wahr zu halten. Das tun die Dunkelmächte auch, aber sie sind deshalb noch lange nicht im Himmelreich.
Herzlichen Gruß,
Nobse
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von solana am 27.10.2017 13:36Und nun komme ich zum Ausgangspunkt zurück: Hat der Mensch, als schöpferisches Wesen nach Gottes Ebenbild erschaffen, einen Anteil daran, das Himmelreich zu erschaffen?
Die Antwort lautet: JA.
Lieber Nobse
Laut Bibel eigentlich: NEIN:
Pred 3,14 Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann n i c h t s dazutun noch wegtun. Das alles tut Gott, dass man sich vor ihm fürchten soll.
@ Angel
Ja, verstehe ich schon, welche Bibelstellen du meinst.
Aber trotzdem verstehe ich deine Überraschung nicht - denn dort wird doch genau das ausgesagt, was ich schon zu Anfang des Threads schrieb und auch schon an verschiedenen anderen Stellen im Laufe unserer Diskussionen.
An diesem Punkt sind wir und doch einig.
Uneinig sind wir uns an einem anderen Punkt - nämlich der Frage, wer die Sünde besiegt und wodurch es dazu kommt, dass die Sünde nicht mehr über uns herrschen kann.
Deinem Verständnis nach (korrigiere mich bitte, wenn ich dich falsch interpretiere), ist es unser Sieg über die Sünde, den wir jeder ganz individuell für uns erringen müssen.
Jesus hat es einmal vorgemacht und uns damit ein Vorbild gegeben. Und nun müssen wir es genau so machen und die Sünde besiegen und beherrschen.
So wie ich die Bibel verstehe, ist es nicht unser Sieg, sondern aus Gnade haben wir teil am Sieg Christ.
Die Sünde hat ihre Herrschaft nicht deshalb über uns verloren, weil wir so stark sind, sondern weil Christus so stark ist und wir unter der Gnade stehen:
Röm 6,14 Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.
Röm 8,3 Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch,
4 damit die Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, in uns erfüllt werde, die wir nun nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist.
Und wir herrschen nicht aus uns selbst, sondern durch Christus:
Röm 5,17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit e m p f a n g e n, herrschen im Leben d u r c h den Einen, Jesus Christus.
Da werden wir wohl auch keinen gemeinsamen Nenner finden, wie mir scheint.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von angel121 am 27.10.2017 11:31@solana
Offenbar hätte ich auch notieren sollen, auf welche Bibelstellen, die du gepostet hast sich mein Überrascht sein bezog:
Und zu den Schriftgelehrten, seinen Dauerverfolgern, weil sie mit vielem was er lehrte, wirkte wie er Sündenvergebung u.a. lehrte, absolut nicht einverstanden waren, auch nicht, dass er sich als Sohn Gottes zu erkennen gab: sagte Jesus klipp und Klar
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von Burgen am 27.10.2017 11:09Als Jesus mal einen Mann in die Nachfolge berief, sagte dieser, dass er erst seine toten Eltern begraben wolle.
Daraufhin sagte Jesus, lass die Toten die toten begraben, du aber Folge mir nach.
Das hört sich ziemlich radikal an.
Oben war zu lesen, dass die, die ohne Jesus sterben weiterhin sich vom Teufel benutzen lassen, das Unwesen des Teufels zu treiben.
Das kann ich einfach nicht glauben. Wo steht das in der Schrift, im NT.
Allerdings kann ich glauben, dass die, die Jesus nicht glaubten in der Hölle leiden.
Die an Jesus geglaubt und in IHM leiblich starben, jedoch in Sicherheit sind.
In Lukas gibt es eine aufschlussreiche Erzählung.
Thema: der Reiche und Lazarus. (Lazarus im Schoße Abrahams.)
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von Burgen am 27.10.2017 10:59Hallo ihr Lieben ,
interessant sind dazu die folgenden Zusammenhänge.
Jesaja 2,5
Kommt nun, lässt uns wandeln im Licht des HERRN!
1. Thessalonicher 5,5
Ihr a l l e seid Kinder des Lichtes und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis.
............
So lautet die Zusage für Kinder Gottes. Einmal durch den Propheten werden die Kinder aufgebaut ihrem Gott zu vertrauen.
Und dann unter dem neuen Bund wird den Kindern Gottes ihr Glaubensstand in Jesus Christus bewusst vor Augen gemalt,
bewusst gemacht.
Das bedeutet für jeden von uns, in schwierigen Situationen sich glaubensvoll und gewiss auf die obige Aussage stellen.
Natürlich kann jeder diese Verheißung noch gebetsmaessig in Herz und Sinn bewegen.
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 27.10.2017 10:45Losung
Kommt nun, lässt uns wandeln im Licht des HERRN! Jesaja 2,5
Ihr a l l e seid Kinder des Lichtes und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis. 1. These 5,5
Jeremia 17, 13-17
Hesekiel 7, 14-27
Geh weg aus deinem Vater habe zu suchen solchen Herrn und richte deine Sinne aus auf diesen Morgenstern. (Michael Müller)


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