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angel121

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Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?

von angel121 am 21.10.2017 19:52


Also ich bin überzeugt, dass die jeweiligen Gedanken das Verhalten beeinflussen. Jesus sagte ja, welche Gedanken einen Menschen unrein machen,also gottloses somit sündiges Verhalten bewirken können.

Die wahrhaft gelebte Liebe verhilft "steuert" auch gemäss Paulus zum  Handeln nach Gottes GebotenWillen. Wer erlebte im Innern nicht dereinst ein hin und her, ein soll ich so oder anders reagieren, handeln, antworten? Dann ist ein kurzes Innehalten, Durchatmen förderlich es womöglich zu unterlassen, etwas zu tun was man im Nachhinein als falsch, lieblos erkennt.

So frei ist der Wille des Menschen meines Erachtens nicht. Weder der von Christen noch von Andersgläubigen.Wobei wir Christen den Vorteil haben zu wissen wie Neid, Eifersucht, Zorn, dem falschen Geist dienstbar machen können. Das Liebesgebot Jesu bewahrt davor und so kann Gottes Geist in ihm zum ihm gefälligen handeln bewegen.

Das Loslassen von unrein machenden Gedanken, Bekehren von allen Boshaftigkeiten (Petrus in Apg. 3.26) verhilft in wachsendem Ausmass zu innerer Zufriedenheit, ganz ohne Zwang, wie von selbst. Gott hilft mit Freude beim Wollen und Vollbringen, es hilft ja auch ihm, wenn Menschen frei-willig und beherzt seinen Willen tun.






Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.10.2017 20:07.

Cosima
Administrator

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Chatadmin

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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von Cosima am 21.10.2017 17:19

                              Gipfelkreuz.jpg
                                     Endlich am Ziel! Den Berggipfel erreicht! 

Und es soll geschehen: Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden.
Joel 3,5a LUT

 

Ziel erreicht? Was ist mein Lebensziel? Habe ich es erreicht? Ja, ich bin errettet!
Im Hauskreis klingt immer mal wieder die Frage auf: "Bin ich wirklich errettet? Und im Forum lese ich auch in
verschiedenen Threads, dass die Errettung durch Jesus Christus, SEINEN Tod am Kreuz, nicht immer klar erkannt
wird. Deshalb hat mich dieser Vers im Alten Testament so sehr angesprochen: Wir sind errettet, wenn wir den
Namen des Herrn Jesus Christus anrufen!
In diesem Kapitel Joel 3 wird auch schon auf die Ausgießung des Heiligen Geistes hingewiesen. ER ist es, der uns
hilft, zu erkennen, dass wir errettet sind.

Darüber wollen wir uns im Hauskreis unterhalten. Ich bin gespannt auf die Gespräche.
Wir laden alle Hauskreisteilnehmer ein und treffen uns, wie immer

am Sonntag, den 22. Oktober 2017 um 20:30 Uhr im Chatraum "Hauskreis-Miteinander".

Wir freuen uns auf euch,
Andreas, Chestnut und Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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nobse

98, Männlich

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Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?

von nobse am 21.10.2017 17:04

Hallo zusammen,

ich stimme Solana zu, dass unsere Wirkungsmöglichkeiten hier in der irdischen Welt begrenzt sind. Wir können es zwar wollen, aber das Wetter bestimmen oder Naturkatastrophen verhindern können wir nicht.

Aber: Wir haben in unserem alltäglichen Leben unglaublich viele Entscheidungen zu treffen, in denen wir entweder linksherum oder rechtsherum gehen können, um es mal bildlich auszudrücken. Und hierbei haben wir doch immer auch die Wahl, ob wir unsere Entscheidungen an dem Liebesgebot Jesu ausrichten wollen oder nicht.

Diese Freiheit hat jeder Mensch, auch wenn wir von vielen Seiten manipuliert werden (sollen).

Herzlichen Gruß,
Nobse

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nobse

98, Männlich

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Beiträge: 174

Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?

von nobse am 21.10.2017 16:59

Liebe Mitschreiber und Leser,

ich hatte ja die Frage aufgeworfen, wie man erkennen kann, dass man bereits im Himmelreich ist. Und ich hatte behauptet, dass die Bewohner des Himmelreichs das Liebesgebot Jesu befolgen.

Das Himmelreich ist ein Lichtreich und es ist erfüllt vom Licht Gottes und die Bewohner des Himmelreiches leben in dem Licht und mit dem Licht. Das Leben im Himmelreich besteht aus einem immerwährenden Geben und Nehmen von Liebe, die ursprünglich von Gott ausgesendet wird, von den Bewohnern des Himmelreiches also empfangen und weitergegeben wird. Liebe ist auch etwas, was es nur im Lichten gibt. In der Finsternis ist keine Liebe.

Wer sich also an Jesus Christus, den Erlöser, wendet, ihn um seine Liebe bittet und diese Liebe an seine Umgebung weitergibt, der ist ein Mitglied des Himmelreiches.

Von den vielen Bibelstellen, die sich mit dem Reich Gottes befassen, finde ich eine sehr markant:

1Kor 4,20 Denn das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft.

Wenn man die Kraft des heiligen Geistes und die Liebe des Erlösers in seiner Seele wahrnehmen kann, dann ist man im Reich Gottes und dann ist darüber auch eine feste Gewissheit. Bevor man diese Wahrnehmung hat, ist es der Glaube an Jesus und daran, dass er mir den Zutritt zum Himmelreich verschaffen wird gemäß seines Wortes: Wer sucht, der findet, wer anklopft, dem wird aufgetan.

Ich fand die Worte von Geli sehr schön:

Geli: Lebe, rede und handle ich hier nach dem, was Gott in seiner guten Ordnung vorsieht? Können die Menschen durch mein Leben erkennen, wie Gott es meint?

Und das ist unser eigener Beitrag dazu, das Himmelreich hier auf die Erde zu bringen. Wenn wir im Vater unser beten: Dein Reich komme!, dann versprechen wir damit, dass wir selbst etwas dazu beitragen wollen, damit das Reich hier aufgerichtet werden kann. Das Gleiche gilt für die Bitte: Dein Wille geschehe! Damit versprechen wir, dass wir selbst damit anfangen werden, den Willen Gottes einzuhalten, wie es die Geschöpfe des Himmelreiches schon tun.

Soviel mal für heute.

Einen schönen Abend und herzliche Grüße,
Nobse

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?

von geli am 21.10.2017 11:12

Ich denke, "Himmelreich" ist da, wo Gottes Wille geschieht - oder wo das zumindest gewünscht und angestrebt wird. Denn perfekt ist ja keiner...

Das bedeutet für mich, dass in dem Bereich, wo ich vor Gott Verantwortung bekommen habe - also zuerst in und durch mein eigenes Leben, seinen Willen so gut ich es kann und verstehe, umsetze.

Von "innen" nach "außen". 

Das betrifft meine Wohnung, meine Familie, meinen Arbeitsplatz, mein Lebensumfeld, wie Nachbarn, Menschen, die ich z.B. beim Einkaufen treffe, also alles, was Gott jeden Tag in mein Leben hineinstellt.

Lebe, rede und handle ich hier nach dem, was Gott in seiner guten Ordnung vorsieht? Können die Menschen durch mein Leben erkennen, wie Gott es meint?

Damit meine ich nun nicht, dass ich immer alles perfekt und richtig machen muss, dass meine Liebe, meine Geduld, meine Weisheit immer völlig so ist, wie es sein sollte. Aber auch, wenn ich Fehler mache, wenn ich jemanden verletzt habe oder dergleichen - in Gottes Reich gibt es z.B. Vergebung, und dass man seine Fehler zugibt und sie nicht versteckt. 
Auch das ist Teil des "Reiches Gottes": zu jemanden, den man verletzt hat, hingehen und ehrlich um Vergebung bitten und bereit sein, einen eventuell entstandenen Schaden wieder gut zu machen.

Solche Dinge sind in der "Welt" nämlich nicht selbstverständlich... und wenn ich dann so handle und ehrlich einen Fehler zugeben kann, dann ist das auch ein Teil von "Leben im Reich Gottes". 

Ich denke, wenn wir das "Reich Gottes" in unserem Leben "ausleben" wollen, dann haben wir damit mehr als genug zu tun...   - auch dann, wenn in unserem Leben nicht unbedingt die "Großen" Dinge passieren...aber dann sind wir schon mittendrin im "Himmelreich".

LG, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.10.2017 11:15.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?

von geli am 21.10.2017 10:59

Annette: Wenn aber der natürliche Mensch,Sklave der Sünde ist,wie kann er dann einen freien Willen Haben?

Ja, das ist die Frage - wie frei sind wir, bevor wir neu geboren wurden?

Aber selbst wenn es so wäre, dass wir total gefangen wären - ich denke, es kommt auf das "Wollen" an.

Das meine ich so: Ein Mensch, der gefangen in Sünde ist, also unfrei - kann von sich aus vielleicht wirklich keine Entscheidung treffen. Aber er kann dennoch eines tun:
Er kann erkennen, dass er unfrei ist (vielleicht auch durch die Fürbitte anderer?), und dann Gott darum bitten, dass er ihn frei macht, eine Entscheidung für ihn zu treffen.

Zumindest ist das meine eigene Erfahrung. Ich habe mich lange mit dem Glauben beschäftigt, wollte eigentlich auch immer "zu Gott gehören". Aber ich merkte immer wieder, dass ich nicht "glauben" kann, dass hier also eine Unfreiheit bestand. Da war so etwas wie eine "Wand", die mich abhielt.

Genauso war das auch mit "Vertrauen" - ich wollte Gott gerne vertrauen, konnte es aber nicht. Da war diese "Wand"...

Was ich aber konnte: Ich konnte mich hinsetzen und das Gott sagen. Meine ersten Gebete fingen immer damit an: "Gott, wenn es dich gibt..."   - ...dann mache, dass ich glauben kann... dann mache , dass ich vertrauen kann...denn ich möchte (wenn es dich gibt ) wirklich zu dir gehören und deinen Weg gehen.

Und selbst heute, nach mehr als 30 Jahre im Glauben, muss ich oft wieder zu Gott kommen und ihm gestehen, dass ich an einer bestimmten Stelle keinen Glauben, oder kein Vertrauen, oder keine Liebe... und was auch immer habe, und ihn bitten, dass er es "macht".

Was sich mittlerweile aber geändert hat, ist dies: Ich beginne meine Gebete nicht mehr mit: "Wenn es dich gibt"...  

LG, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.10.2017 11:01.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1

von Burgen am 21.10.2017 10:51

Beinahe hätte ich vergessen die Losung einzustellen, weil die Gedanken mit Himmelreich und freiem Willen 
beschäftigt waren im Forum. Wirklich gut.

Losung

Herr, wes soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich.    Psalm 39,8 

Jesus sprach zu der kranken Frau:
Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh hin in Frieden!    Lukas 8,48 

Marrhäus 5, 17-24
Hesekiel 2, 1-3,3

Singen werde ich, auch wenn ich meine Blumen mitten aus Dornen pflücken muss. (Therese von Lisieux) 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.10.2017 10:52.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?

von Burgen am 21.10.2017 10:39

Interessant wäre doch auch der Gedanke, was und wie stellen wir uns vor, wenn wir die Frage bedenken: 

Woran erkennst du, dass du im Himmelreich bist?!

Ich denke, jeder hat da so seine Vorstellungen, besonders, wenn wir eben christlich orientiert sind.

Der eine denkt und empfindet Harmonie als Himmelreich. Ein anderer hält inneren Frieden, Freude und gute Begegnungen

dafür, im Himmelreich zu befinden.

Petrus gar wollte drei Hütten bauen. Es muss damals ein überwältigendes Gefühl für die drei Begleiter Jesu geweswn sein,

da, auf dem Berg der Verklärung Jesu. U.a. ein emotionales nicht kontrollierbares Hochgefühl.

Kennt ihr das auch? Ich schon, allerdings von früheren Zeiten, also im Rückblick. Heute ist es nüchterner ... .

Ein bisschen kam der Gedanke - versetzt in das Reich der Himmel ...

Wenn Jesus durch den Geist in unser Herz einzieht, werden wir versetzt in den Himmel.
Allerdings kann das z.B. als Jugendlicher gewesen sein. Und dann nach einiger Zeit sind wir mit
Berufsausbildung, lernen das erwachsene Leben zu meistern, neue Freunde, usw. , verloren gehen.

Vielleicht 10 oder 15 Jahre später wird wieder an Jesus, Glaube und Bibel gedacht.
Und dann erst kehren wir zurück wie der einst verlorene Sohn.
Das Himmelreich wird belebt und wir verlieben uns in Jesus.

So öhnlich kann es doch sein, oder?

Gruss
Burgen


 

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?

von solana am 21.10.2017 10:30

Der Wille des Menschen ist ja nur eine Seite - das Gewollte umsetzen ist eine ganz andere.

Der Mensch ist frei, zu wollen .... aber was nützt der freie Wille, wenn er das Gewollte nicht tun kann?
Wir unterliegen so vielen Einschränkungen und haben Grenzen, die wir nicht überwinden können, auch wenn der Wille noch so stark ist.

Wir haben nur einen begrenzten Einfluss auf unsere Umwelt und nur einen begrenzten Handlungsspielraum.

Und auch uns selbst haben wir mit unserem Willen nicht so im Griff, wie wir uns das wünschen - schon allein körperlich. Es gibt kaum jemanden, der wir wirklich so gesund lebt, wie er es gerne will (meistens scheitert der menschliche Wille da am "inneren Schweinehund") und auch in unserem Tun, unseren Gedanken und Gefühlen hat unser Wille nicht immer die Kontrolle - zB nützt es in der Regel wenig, zu sagen: "Ich will mich jetzt nicht ärgen, ich will jetzt nicht traurig sein oder wütend, ich will jetzt glücklich sein und mich wohl fühlen ....."

Und in Bezug aus das Tun des Guten, sagt Paulus ja so treffend: Röm 7,18 Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht.

Mit eiserner Dsziplin und einem starken Willen kann man weit kommen und viel erreichen  .... aber irgendwann stösst man unweigerlich Grenzen .... und ich weiss auch nicht, ob so ein Leben, das von Disziplin und Willenskraft beherrscht wird, wirklich glücklich macht .... ob der starke Wille wirklich auqsreicht, sich selbst zu befehlen: "Ich will mich frei und glücklich und vollkommen zufrieden fühlen."?

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?

von Burgen am 21.10.2017 10:22

Was ist denn der freie Wille? 

Ist der Wille immer damit begründet, tun und lassen selbst bestimmen zu können?  

Ich bezweifel das.

Warum, weil ich denke, dass wir pausenlos manipuliert werden. Jeder manipuliert und will gerne seinen

"eigenen" Willen durchsetzen.

Ein Mensch, gegründet im Wort Gottes, wird geschützt.

Die Liebe Gottes in und durch uns bewahrt uns, den Willen gegen Gott einzusetzen.

Andererseits, ein Arbeitgeber wird möglicherweise durch Anordnungen seinen Willen durchsetzen.

Und Klugheit lässt zu, den Willen des Chefs zu tun.

Was ist daran nun frei?

Weder der Wille des Chefs noch der Wille des Arbeitnehmers ist frei.

Beide sind anders den Umständen verpflichtet.

Gott allein kann unsere Gedanken und Taten durch sein Wort und Geist leiten.

Und das kann dann so aussehen, als hätten wir einen "freien", eigenen Willen.

Gruss
Burgen


 

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