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Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von Annette am 22.10.2017 00:35Ich kann das nur aus meinem persönlichen erleben beantworten.Ais ich meine Bekehrung erlebte war ich 12Jahre alt.Ich bin in einem gut katholischem Elternhaus hineingeboen worden.Ich hätte auch in einem gottlosen Elternhaus aufwachsen können.Jesus offenbarte sich mir mit 12 im Beichtstuhl.Ich persönlich habe Jesus nicht gesucht!Der Pfarrer fragte mich ob ich Jesus in mein Herz aufnehmen will.Ich habe ja gesagt,vieleicht aus Autorität gegenüber dem Pfarrer!Ich kann nichts dafür das ich Christ bin!Als ich wiedergeborener Christ war,war mein Wille da um Gott,sein Wort,die Gemeinschaft mit anderen Christen zu suchen.
LG Annette
Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen!
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von Burgen am 21.10.2017 20:28Hallo ihr Lieben,
erinnert sich jemand noch an die diesjährige Jahreslosung?
Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Hesekiel 36, 26a
In dem ganzen Zusammenhang steht es so, dass Gott damals sagte, dass das, was er tut nicht um der Menschen seines
Volks Willen tut, sondern um seinetwillen. Um seines Namens willen.
Das war eben das AT.
Im NT leben wir aus dem Glauben an Jesus heraus.
Das was am Kreuz geschah, tat Jesus aus Liebe zu den Menschen und um die Schrift zu erfüllen.
Und deswegen leben wir im Geist Gottes, der in uns gelegt wurde. Der Anfang ist die Bekehrung, Hinwendung zu Jesus.
Aus Glauben im Glauben. Somit sind wir in das Reich Gottes, dem Himmelreich versetzt.
Die Heiligung ist dann die Folge aufgrund der Veränderungen, die wir als Christen erleben.
Gruß
Burgen
Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von Pal am 21.10.2017 20:06Luther hat dazu ja eine sehr lesenswerte Abhandlung geschrieben. "Vom unfreien Willen" - das kann man auch im Net runterladen.
Dadurch ist dann ein Streit entstanden, der über Calvinisten / Remonstranten bis in unsere heutige Zeit weiter geführt wird.
Ich denke mir, die Auflösung liegt in einem Paradox, das wir (wegen unserer menschlichen Beschränktheit) gar nicht wirklich begreifen können.
Nämlich das Beides nebeneinander besteht, was uns als unmögich erscheint.
Wir haben einen freien Willen und sind doch völlig manipuliert. -
Menschlicher Verstand wird das nie herausfinden, genauso wenig wie Gnade gerecht sein könnte? Oder das Schwachsein Stärke ist. Oder Sterben Leben etc...
Somit ist es die freiwillige Liebe, die ohne Gott niemals entfacht werden kann. -
Wir erkläre ich das einem kurzsichtigen Menschen? -
BEIDES gilt gleichermaßen, genauso wie die Zeitlosigkeit Gottes unsere Verständnis sprengt. Oder die Vorherbestimmung für Gefäße der Ehre bzw. die Gefäße der Unehre, die vollkommen gerecht sein wird.
Wie das alles zugeht ist GOTTES Rat und Plan und Wirken. Punkt!
Am Ende werde ich nur staunen und dankbar sein!
Klingt sicher nicht sehr klug, ist aber mM nach sehr schlüssig, wenn ich ua. lese:
Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von angel121 am 21.10.2017 19:52
Also ich bin überzeugt, dass die jeweiligen Gedanken das Verhalten beeinflussen. Jesus sagte ja, welche Gedanken einen Menschen unrein machen,also gottloses somit sündiges Verhalten bewirken können.
Die wahrhaft gelebte Liebe verhilft "steuert" auch gemäss Paulus zum Handeln nach Gottes GebotenWillen. Wer erlebte im Innern nicht dereinst ein hin und her, ein soll ich so oder anders reagieren, handeln, antworten? Dann ist ein kurzes Innehalten, Durchatmen förderlich es womöglich zu unterlassen, etwas zu tun was man im Nachhinein als falsch, lieblos erkennt.
So frei ist der Wille des Menschen meines Erachtens nicht. Weder der von Christen noch von Andersgläubigen.Wobei wir Christen den Vorteil haben zu wissen wie Neid, Eifersucht, Zorn, dem falschen Geist dienstbar machen können. Das Liebesgebot Jesu bewahrt davor und so kann Gottes Geist in ihm zum ihm gefälligen handeln bewegen.
Das Loslassen von unrein machenden Gedanken, Bekehren von allen Boshaftigkeiten (Petrus in Apg. 3.26) verhilft in wachsendem Ausmass zu innerer Zufriedenheit, ganz ohne Zwang, wie von selbst. Gott hilft mit Freude beim Wollen und Vollbringen, es hilft ja auch ihm, wenn Menschen frei-willig und beherzt seinen Willen tun.
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von Cosima am 21.10.2017 17:19 
Endlich am Ziel! Den Berggipfel erreicht!
Und es soll geschehen: Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden.
Joel 3,5a LUT
Ziel erreicht? Was ist mein Lebensziel? Habe ich es erreicht? Ja, ich bin errettet!
Im Hauskreis klingt immer mal wieder die Frage auf: "Bin ich wirklich errettet? Und im Forum lese ich auch in
verschiedenen Threads, dass die Errettung durch Jesus Christus, SEINEN Tod am Kreuz, nicht immer klar erkannt
wird. Deshalb hat mich dieser Vers im Alten Testament so sehr angesprochen: Wir sind errettet, wenn wir den
Namen des Herrn Jesus Christus anrufen!
In diesem Kapitel Joel 3 wird auch schon auf die Ausgießung des Heiligen Geistes hingewiesen. ER ist es, der uns
hilft, zu erkennen, dass wir errettet sind.
Darüber wollen wir uns im Hauskreis unterhalten. Ich bin gespannt auf die Gespräche.
Wir laden alle Hauskreisteilnehmer ein und treffen uns, wie immer
am Sonntag, den 22. Oktober 2017 um 20:30 Uhr im Chatraum "Hauskreis-Miteinander".
Wir freuen uns auf euch,
Andreas, Chestnut und Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von nobse am 21.10.2017 17:04Hallo zusammen,
ich stimme Solana zu, dass unsere Wirkungsmöglichkeiten hier in der irdischen Welt begrenzt sind. Wir können es zwar wollen, aber das Wetter bestimmen oder Naturkatastrophen verhindern können wir nicht.
Aber: Wir haben in unserem alltäglichen Leben unglaublich viele Entscheidungen zu treffen, in denen wir entweder linksherum oder rechtsherum gehen können, um es mal bildlich auszudrücken. Und hierbei haben wir doch immer auch die Wahl, ob wir unsere Entscheidungen an dem Liebesgebot Jesu ausrichten wollen oder nicht.
Diese Freiheit hat jeder Mensch, auch wenn wir von vielen Seiten manipuliert werden (sollen).
Herzlichen Gruß,
Nobse
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von nobse am 21.10.2017 16:59Liebe Mitschreiber und Leser,
ich hatte ja die Frage aufgeworfen, wie man erkennen kann, dass man bereits im Himmelreich ist. Und ich hatte behauptet, dass die Bewohner des Himmelreichs das Liebesgebot Jesu befolgen.
Das Himmelreich ist ein Lichtreich und es ist erfüllt vom Licht Gottes und die Bewohner des Himmelreiches leben in dem Licht und mit dem Licht. Das Leben im Himmelreich besteht aus einem immerwährenden Geben und Nehmen von Liebe, die ursprünglich von Gott ausgesendet wird, von den Bewohnern des Himmelreiches also empfangen und weitergegeben wird. Liebe ist auch etwas, was es nur im Lichten gibt. In der Finsternis ist keine Liebe.
Wer sich also an Jesus Christus, den Erlöser, wendet, ihn um seine Liebe bittet und diese Liebe an seine Umgebung weitergibt, der ist ein Mitglied des Himmelreiches.
Von den vielen Bibelstellen, die sich mit dem Reich Gottes befassen, finde ich eine sehr markant:
Wenn man die Kraft des heiligen Geistes und die Liebe des Erlösers in seiner Seele wahrnehmen kann, dann ist man im Reich Gottes und dann ist darüber auch eine feste Gewissheit. Bevor man diese Wahrnehmung hat, ist es der Glaube an Jesus und daran, dass er mir den Zutritt zum Himmelreich verschaffen wird gemäß seines Wortes: Wer sucht, der findet, wer anklopft, dem wird aufgetan.
Ich fand die Worte von Geli sehr schön:
Und das ist unser eigener Beitrag dazu, das Himmelreich hier auf die Erde zu bringen. Wenn wir im Vater unser beten: Dein Reich komme!, dann versprechen wir damit, dass wir selbst etwas dazu beitragen wollen, damit das Reich hier aufgerichtet werden kann. Das Gleiche gilt für die Bitte: Dein Wille geschehe! Damit versprechen wir, dass wir selbst damit anfangen werden, den Willen Gottes einzuhalten, wie es die Geschöpfe des Himmelreiches schon tun.
Soviel mal für heute.
Einen schönen Abend und herzliche Grüße,
Nobse
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von geli am 21.10.2017 11:12Ich denke, "Himmelreich" ist da, wo Gottes Wille geschieht - oder wo das zumindest gewünscht und angestrebt wird. Denn perfekt ist ja keiner...
Das bedeutet für mich, dass in dem Bereich, wo ich vor Gott Verantwortung bekommen habe - also zuerst in und durch mein eigenes Leben, seinen Willen so gut ich es kann und verstehe, umsetze.
Von "innen" nach "außen".
Das betrifft meine Wohnung, meine Familie, meinen Arbeitsplatz, mein Lebensumfeld, wie Nachbarn, Menschen, die ich z.B. beim Einkaufen treffe, also alles, was Gott jeden Tag in mein Leben hineinstellt.
Lebe, rede und handle ich hier nach dem, was Gott in seiner guten Ordnung vorsieht? Können die Menschen durch mein Leben erkennen, wie Gott es meint?
Damit meine ich nun nicht, dass ich immer alles perfekt und richtig machen muss, dass meine Liebe, meine Geduld, meine Weisheit immer völlig so ist, wie es sein sollte. Aber auch, wenn ich Fehler mache, wenn ich jemanden verletzt habe oder dergleichen - in Gottes Reich gibt es z.B. Vergebung, und dass man seine Fehler zugibt und sie nicht versteckt.
Auch das ist Teil des "Reiches Gottes": zu jemanden, den man verletzt hat, hingehen und ehrlich um Vergebung bitten und bereit sein, einen eventuell entstandenen Schaden wieder gut zu machen.
Solche Dinge sind in der "Welt" nämlich nicht selbstverständlich... und wenn ich dann so handle und ehrlich einen Fehler zugeben kann, dann ist das auch ein Teil von "Leben im Reich Gottes".
Ich denke, wenn wir das "Reich Gottes" in unserem Leben "ausleben" wollen, dann haben wir damit mehr als genug zu tun...
- auch dann, wenn in unserem Leben nicht unbedingt die "Großen" Dinge passieren...aber dann sind wir schon mittendrin im "Himmelreich".
LG, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von geli am 21.10.2017 10:59Ja, das ist die Frage - wie frei sind wir, bevor wir neu geboren wurden?
Aber selbst wenn es so wäre, dass wir total gefangen wären - ich denke, es kommt auf das "Wollen" an.
Das meine ich so: Ein Mensch, der gefangen in Sünde ist, also unfrei - kann von sich aus vielleicht wirklich keine Entscheidung treffen. Aber er kann dennoch eines tun:
Er kann erkennen, dass er unfrei ist (vielleicht auch durch die Fürbitte anderer?), und dann Gott darum bitten, dass er ihn frei macht, eine Entscheidung für ihn zu treffen.
Zumindest ist das meine eigene Erfahrung. Ich habe mich lange mit dem Glauben beschäftigt, wollte eigentlich auch immer "zu Gott gehören". Aber ich merkte immer wieder, dass ich nicht "glauben" kann, dass hier also eine Unfreiheit bestand. Da war so etwas wie eine "Wand", die mich abhielt.
Genauso war das auch mit "Vertrauen" - ich wollte Gott gerne vertrauen, konnte es aber nicht. Da war diese "Wand"...
Was ich aber konnte: Ich konnte mich hinsetzen und das Gott sagen. Meine ersten Gebete fingen immer damit an: "Gott, wenn es dich gibt..."
- ...dann mache, dass ich glauben kann... dann mache , dass ich vertrauen kann...denn ich möchte (wenn es dich gibt
) wirklich zu dir gehören und deinen Weg gehen.Und selbst heute, nach mehr als 30 Jahre im Glauben, muss ich oft wieder zu Gott kommen und ihm gestehen, dass ich an einer bestimmten Stelle keinen Glauben, oder kein Vertrauen, oder keine Liebe... und was auch immer habe, und ihn bitten, dass er es "macht".
Was sich mittlerweile aber geändert hat, ist dies: Ich beginne meine Gebete nicht mehr mit: "Wenn es dich gibt"...

LG, geli
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 21.10.2017 10:51Beinahe hätte ich vergessen die Losung einzustellen, weil die Gedanken mit Himmelreich und freiem Willen
beschäftigt waren im Forum. Wirklich gut. 
Losung
Herr, wes soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich. Psalm 39,8
Jesus sprach zu der kranken Frau:
Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh hin in Frieden! Lukas 8,48
Marrhäus 5, 17-24
Hesekiel 2, 1-3,3
Singen werde ich, auch wenn ich meine Blumen mitten aus Dornen pflücken muss. (Therese von Lisieux)


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