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Beroeer

68, Männlich

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Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?

von Beroeer am 30.09.2017 16:39

Hallo geli,

 

beides ist wohl zutreffend:
ihm "gleichgestellt" sein und "unabhängig" zu sein.

und - damit ich mich auch selbst mal zitieren kann
"Die Schöpfung wollte selbst "Schöpfer" sein,
eigene Verhaltensmaßstäbe schaffen".

Und genau die Beobachtung habe ich auch gemacht:

geli Das ist ja auch heute oft so: Die Menschen wollen nicht akzeptieren, was von Gottes Seite her gut oder schlecht ist, sondern sie lehnen seine Ordnung einfach ab, stellen ihre eigenen Massstäbe auf

Zugegebenermaßen, steht man selbst ja auch (zumindest ich schon)
immer wieder mal in der Versuchung Gottes Wort so ein bisschen abzuschwächen,
weshalb eine ständige "Einnordung" am Wort erforderlich ist.

LG
Beroeer

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Friede mit Gott - Römer 5

von geli am 30.09.2017 13:46

Burgen: Das bedeutet im Umkehrschluss, nicht ständig auf uns, unser Inneres, zu schauen, wie wenn man sich selbst den Puls fühlt, sondern den Blick auf Jesus richten.


Genau, Burgen - wenn ich auf mich selbst schaue, und gucke, wie ich mich fühle - dann hätte ich sowieso keine Chance.
Denn selbst die "beste" Tat, in allerbester Absicht getan,  ist, im Hinblick auf Gottes Vollkommenheit, immer noch äußerst mangelhaft  

Ja, wer könnte bestehen von ihm?

LG, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?

von geli am 30.09.2017 13:42

Aus einem meiner eigenen Beiträge: 
Deshalb glaube ich - auch wenn ich uns Menschen und unsere Beweggründe so anschaue -   - dass es ihnen sehr erstrebenswert erschien, selbst über diese Frage entscheiden zu können und damit unabhängig von Gott sein zu können.
Das ist ja auch heute oft so: Die Menschen wollen nicht akzeptieren, was von Gottes Seite her gut oder schlecht ist, sondern sie lehnen seine Ordnung einfach ab, stellen ihre eigenen Massstäbe auf und machen sich so unabhängig von Gott.
Dann stellen sie ihre Taten (die sie für "gut" befinden) vor ihn und meinen, damit bei ihm bestehen zu können.
Unabhängig sein - ich denke, das ist der "Knackpunkt"...

LG, geli

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Beroeer

68, Männlich

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Beiträge: 270

Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?

von Beroeer am 30.09.2017 08:15

Chestnut, Sein wie Gott heisst doch, ihm "gleichgestellt" zu sein, auf gleicher Stufe sein, was wiederum bedeutet, "Konkurrenz" zu sein zu Gott (ich weiss grad kein besseres Wort), oder vielleicht auch "Rivale".
29.09.2017 18:27 - nobse
Das kann ich nicht so sehen. Sein wie Gott kann auch bedeuten, ihm ähnlich zu sein. Und das trifft auf uns Menschen ja zu. Wir sind Ebenbilder des Schöpfergottes. Das bedeutet, dass wir göttliche Fähigkeiten besitzen, die wir nach Gottes Willen einsetzen sollen. Erst wenn wir uns gegen Gott betätigen und keine Liebe und kein Licht mehr walten lassen, dann könnten wir zu Gegenspielern werden. So geschehen mit Satan. Ich kann also hier keinen Automatismus entdecken, der aus der Ebenbildlichkeit eine Rivalität entstehen läßt.
 


Hallo Nobse,

 

der Text um den es geht ist ja:
1.Mose 3:5 "und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

in einem Gewissen Sinne zu "sein wie Gott" kann tatsächlich etwas erstrebenswertes sein:
In Epheser 5,1 ermuntert Paulus die Gläubigen:
1 So ahmt nun Gott nach als geliebte Kinder
Ein Nachahmer möchte so sein wie sein Vorbild.
Als Nachahmer Gottes wäre dies möglich - so der Kontext - wenn man
in der Liebe wandelt und sich von verschiedenen Gedanken und Handlungen distanziert.
Es dient dem Zweck noch mehr dem "Bilde Gottes" zu entsprechen,
in diesem Sinne "wie Gott zu sein"

Wenn nun aber der Teufel die Menschen aufforderte etwas zu tun, was dazu
führen würde "wie Gott zu sein", dann muss das etwas verwerfliches sein.
denn Adam und Eva und all ihre Nachkommen, sowie auch der Anstifter
gerieten in Verdammnis - davon sehr viele sogar in ewige Verdammnis.


Folglich ist es nur vernünftig davon auszugehen, dass sowohl
"wie Gott zu sein" als auch
"zu wissen was gut und böse ist"
ganz bestimmte Bedeutungen haben muss

7 - nobse
Erst wenn wir uns gegen Gott betätigen und keine Liebe und kein Licht mehr walten lassen, dann könnten wir zu Gegenspielern werden. So geschehen mit Satan.
Sowohl Satan, als auch Adam und Eva betätigten sich gegen Gott.
Adam und Eva indem sie sich über ein ausdrücklich formuliertes Gebot Gottes
hinwegsetzten und damit zu erkennen gaben, dass sie selbst und nicht
Gott
(der dazu aber das alleinige Recht hat)  festlegen würden,

was richtig und falsch ist.

Den Akt von der Frucht des Baumes zu essen könnte man demnach als
die öffentliche Unabhängigkeitserklärung (von Gott) der Menschen
sehen

Chesnut trifft das mM nach ganz gut

- nobse Hallo Chestnut, Sein wie Gott heisst doch, ihm "gleichgestellt" zu sein, auf gleicher Stufe sein, was wiederum bedeutet, "Konkurrenz" zu sein zu Gott (ich weiss grad kein besseres Wort), oder vielleicht auch "Rivale".

 

Beroeer

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.09.2017 09:21.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Friede mit Gott - Römer 5

von Burgen am 30.09.2017 07:48

Hallo ihr Lieben 

Der Römerbrief gilt als der erste Lehrbrief im NT.
Die Apostelgeschichte erzählt historische Ereignisse bezüglich Gemeinde.

Die ersten Kapitel des Römerbriefs sind jeweils einem bestimmten Thema gewidmet.
Kapitel 5 zeigt das Gnadengeschehen auf und hilft, die Gnade, die uns als wiedergeborene Christen widerfuhr,
besser zu verstehen und das, was uns geschieht leichter 'einordnen' zu können.

Mir wichtig wurde der folgende Gedanke:
Im Lager der Israeliten während ihrer 40jährigen Wanderschaft fehlte den Menschen immer wieder das Vertrauen.
Vertrauen in ihren Gott und ihren Führer, dem Diener Gottes.
In dem Zusammenhang griff Gott oft ein indem er strafte. 
Und dann auch die Gebote in Stein übergab und dazu allerlei Gebote, durch sie er mit dem Volk in Beziehung war.

Eine bemerkenswerte Hilfe war einmal, dass er Schlangen in das Lager kommen ließ.
Jeder der den Blick auf die Schlange richtete, erhöhte Schlange auf einem Stab, wurde nicht gebissen, starb nicht. 

In Römer 5, Friede mit Gott, bekommen wir, wenn wir permanent den Blick auf Jesus gerichtet halten. 
Den Jesus, der jetzt zur Rechten des Vaters sitzt, durch den wir in allem gerechtgesprochen sind. 
Er hat alles, was irgendmöglich war, am Kreuz vollbracht, damit wir leben können. 
Alle Krankheiten, alle Sünde, alle Sünden, ja den Tod hat er durch sein vergossenes Blut am Kreuz besiegt. 

Das bedeutet im Umkehrschluss, nicht ständig auf uns, unser Inneres, zu schauen, wie wenn man sich selbst 
den Puls fühlt, sondern den Blick auf Jesus richten. 
Denn die Gnade gilt denen, die an ihn glauben, in ihm sind. Auf diesem Weg sind wir die Gerechtigkeit Gottes in Jesus. 
Gott schaut auf Jesus wenn er für uns ist. Und Jesus ist der erste Sohn, der Gerecht vor ihm ist, den er unendlich liebt. 
Und mit Jesus liebt er auch uns, die wir zu seiner lieben und gerechten Familie gehören. 
Als Glieder an seinem Leibe. 

Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus.   Röm 5,1 


Burgen



Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.09.2017 07:50.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1

von Burgen am 30.09.2017 07:09

Geschieht etwa ein Unglück in der Stadt, und der HERR hat es nicht getan?   Amos 3,6 

Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn.
Darum: Wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.    Römer 14,8

1. Mose 16, 6b-14 
Lukas 14, 1-6

Herr, dein Geist sit so gut und lieblich in allen Dingen,
du bist so barmherzig, dass nicht nur das Heil,
sondern sogar das Unheil, das über deine Auserwählten kommt,
eine Wirkung deiner Barmherzigkeit ist:

Erweise mir die Gnade, dass ich wie ein wahrer Christ
dich als meinen Vater und meinen Gott erkenne,
in welcher Lage ich auch sein mag.
(Blaise Pascal)


Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.09.2017 07:10.

Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 895

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von Andreas am 29.09.2017 20:47

Dankt dem Herrn!
Ruft seinen Namen an! Macht unter den Völkern seine Taten bekannt!
Singt ihm und spielt ihm, sinnt nach über all seine Wunder!
Rühmt euch seines heiligen Namens! Alle, die den Herrn suchen, sollen sich von Herzen freuen. (1 Chr 16,8-10)

Am Sonntag, 1. Oktober, 20.30 - im chat - Raum Hauskreis-miteinander

wollen wir uns darüber Gedanken machen, warum wir manchmal nicht danken:
Sind wir einfach zu vergesslich oder erkennen wir manchmal gar nicht, wenn wir für etwas danken könnten?

Auf Euere Gedanken freut sich
Andreas

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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nobse

98, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 174

Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?

von nobse am 29.09.2017 18:27

Hallo Chestnut,

Sein wie Gott heisst doch, ihm "gleichgestellt" zu sein, auf gleicher Stufe sein, was wiederum bedeutet, "Konkurrenz" zu sein zu Gott (ich weiss grad kein besseres Wort), oder vielleicht auch "Rivale".

Das kann ich nicht so sehen. Sein wie Gott kann auch bedeuten, ihm ähnlich zu sein. Und das trifft auf uns Menschen ja zu. Wir sind Ebenbilder des Schöpfergottes. Das bedeutet, dass wir göttliche Fähigkeiten besitzen, die wir nach Gottes Willen einsetzen sollen. Erst wenn wir uns gegen Gott betätigen und keine Liebe und kein Licht mehr walten lassen, dann könnten wir zu Gegenspielern werden. So geschehen mit Satan.

Ich kann also hier keinen Automatismus entdecken, der aus der Ebenbildlichkeit eine Rivalität entstehen läßt.

Herzlichen Gruß,
Nobse

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2505

Re: Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?

von Merciful am 29.09.2017 18:24

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid;
ich will euch erquicken.

Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir;
denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.

Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

(Evangelium nach Matthäus 11, 28-30; Lutherbibel 2017)

Ich denke mir, Jesus hat dieses Wort gerichtet an Menschen, die unter der Last ihres Lebens zusammenbrechen.

Sie tragen ein hartes und schweres Joch, das Joch religiöser Satzungen, die es einzuhalten gilt.

Eine jede Übertretung wird unverzüglich mit der Peitsche bestraft.

Von diesem Joch hat Jesus die Menschheit befreit.

Wir sind nicht mehr unter Gesetz, sagte Paulus.

Wo sind wir dann? In der Gnade! In der Nachfolge und Unterweisung Jesu.

Berufen zu leben und zu wandeln in dem Gebot Jesu und den Werken, die Gott zuvor bereitet hat.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.09.2017 18:26.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?

von geli am 29.09.2017 15:09

angel: Zu deiner Frage: Ich lebe noch kein vollkommenes Leben im herkömmlichen Sinn, die biblisch deklarierten Gebote halte ich zumindest...reich bin ich nicht, und somit auf dem besten Weg dahin, aus Gott neu geboren zu werden.

Hier schreibst Du, dass Du durch das Halten der Gebote auf dem besten Weg dazu bist, neu geboren zu werden.

Einige Beiträge weiter heißt es dann aber:

Du hast mich offenbar falsch verstanden. Ich arbeitete und arbeite nicht daran, Jesus Gebote zu halten, der Heilige Geist in mir, schulte mich darin und hilft mir auch darin zu bleiben.
Auch bezüglich Bibellesen führte er mich an solche Stellen, an denen ich erkennen konnte dass ich nicht nur gefühlsmässig, gedanklich in Christus eine neue Kreatur geworden bin, sondern dass es schwarz auf weiss belegt ist

Jetzt schreibst Du plötzlich, dass es schwarz auf weiss belegt ist, dass Du eine neue Kreatur geworden bist.

Mir ist das alles zu widersprüchlich - einmal so und einmal so... Ich werde mich nun aus dem Thema ausklinken, weil ich keine Lust habe, Zeit auf Beiträge zu verwenden, und Bibelstellen zu suchen, wo es dann plötzlich doch wieder ganz anders ist...wir drehen uns im Kreis und schreiben dauernd dasselbe...ist für mich kein konstruktiver Austausch.

LG, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.09.2017 15:10.
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