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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Ehefrau "standhaft" ungläubig

von solana am 21.07.2017 10:56

Hallo Toasti
Als erstes möchte ich dir sagen, dass ich es ganz toll finde, wie du zu deiner Frau stehst und dass du trotz aller Kränkungen an deiner Liebe festhälttst und an dem Entschluss, zusammen zu bleiben. Und ich wünsche dir ganz viel Kraft und Geduld dabei.

Ich kann es gut verstehen, dass du dich nach einer Liebe sehnst, in der die bedingungslose Annahme in jedem Augenblick eures Zusammenseins spürbar ist - so wie du es auch deiner Frau zu vermitteln versuchst.
Dass so etwas nicht immer umgekehrt auch funktioniert, ist nach meiner Einschätzung eigentlich kein spezielles Problem bei nicht-gläubigen Partnern. Es ist eher ein Problem der menschlichen Schwäche allgemein. Auch in Ehen mit gläubigen Partnern kann man tief verletzt werden; es gibt negative Charaktereigenschaften, die sich sehr schwer ablegen lassen ....und oft geht das in der ersten Zeit viel besser, da hat man sich eher im Griff .....
Nicht umsonst spricht man vom "verflixten siebten Jahr", in dem anscheinend (früher, heutzutage  halten viele Ehen ja noch viel weniger lang) viele Ehen zu Bruch gingen ....

Mit einem gläubigen Partner hat man den grossen Vorteil, gemeinsam im Gebet solche Schwierigkeiten vor Gott zu bringen und sich helfen zu lassen.
Dennoch - ohne Schwierigkeiten läuft es wohl in den seltensten Fällen und es gibt auch bei Christen Scheidungen ....

Diese bedingungslose Liebe, nach de wir uns alle sehnen, gibt es eben wirklich nur bei Gott, in zwischenmenschlichen Beziehungen "menschelt" es halt immer.
Und es kann einen Ehepartner auch total unter Druck setzen und die Beziehung belasten, wenn man von ihm mehr erwartet als er geben kann. Dann sich Enttäuschungen vorprogrammiert.

Aber, auch wenn es in einer Ehe stark menschelt und es eine Herausforderung ist, damit umzugehen, kann es doch auch besonders grossen Segen bringen, wenn durch Liebe und Geduld das Herz des Partners gewonnen wird und beide daran wachsen. Ich denke, es lohnt sich, diese Herausforderung anzunehmen.
Einfach ist es nicht ..... möge Gott deine Liebe immer stärker machen und dir das schenken, was du brauchst, wenn es schwierig wird.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Lila

-, Weiblich

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Beiträge: 731

Re: Ehrlichkeit und Umgang mit Missverständnissen

von Lila am 21.07.2017 10:50

Liebe Cleo!

 

Ich antworte Dir als auch ein User, der selbst ein Forum leitet und damit Admin ist. So kenne ich mich sehr gut mit den Aufgaben eines Admins aus. Es ist auch ein Christliche Forum mit Messianische Juden zusammen. Ich betrachte diese Aufgabe als Dienst, wo mich Gott berufen hat. Es ist Vaters Forum, ich bin lediglich Diener.
Die Probleme die Du schreibst, sind mir sehr wohl bekannt. Und ich habe hier auch nicht hinterum geredet, sondern ehrlich geschrieben, was mich störte. Ohne Wut und ohne Groll, aber Korrekt. Darauf hast Du es aber als Wut und Groll empfunden, sorry, aber so ist es wirklich schwer zu kommunizieren.

Wenn in meinem Forum etwas merke, zB. keine Quellenangabe, oder Bildkopien, frage ich erst nach ob sie es selber geschrieben haben, oder eigene Fotos sind. Wenn ja, dann bedanke ich mich. Wenn nicht dann in einen höflichen Ton kläre ich den Betreffenden auf. Wenn ich es vermute, dass meinen Beitrag nicht gelesen wurde, dann frage ich erst nach. Vertrauen kann ich nur erwarten, wenn ich den Menschen ebenfalls mit Vertrauen begegne.

Liebe NorderMole, du bist nicht der einzige die sich hier zurückzieht, das erlebte man öfters. Ich selbst habe ich mich auch vor einige Zeit zurückgezogen auch aus ähnlichen Gründen. Über Liebe zu schreiben ist schön, muss aber auch gelebt werden. Wenn in meinem Forum merke, dass jemand zurückziehen möchte, suche ich Kontakt und frage nach dem Gründe. So kann ich überblick haben und die Menschen zeigen dass sie nicht unwichtig sind und eventuell auch helfen.

Als Forum Leiter ist es ungeheuer wichtig für mich von Gott um Weisheit zu beten und vom Heiligen Geist führen lassen. Und vor allem, wir müssen alle noch lernen.

Liebe Cleo, ich werde das auch für Dich tun. Ich bete, dass Gott Dich segne, Weisheit gibt, und durch sein Geist leitet.

Lila

 

 

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.07.2017 11:00.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (40) Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9

von Burgen am 21.07.2017 10:27


Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN! / Psalm 118,26 

Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt,

damit wir durch ihn leben sollen. / 1. Johannes 4,9

2. Korinther 12, 1-10 
Philipper 2, 19-30

Er, der da kommt in Gottes Namen, sei hochgelobt zu jeder Zeit.
Gesegnet seid ihr allzusammen, die ihr von Gottes Hause seid.
Nun saget Dank und lobt den Herren, denn groß ist seine Freundlichkeit,
und seine Gnad und Güte währen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
(nach Ambrosius Lobwasser)


Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.07.2017 10:02.

NorderMole
Gelöschter Benutzer

Re: Ehrlichkeit und Umgang mit Missverständnissen

von NorderMole am 21.07.2017 10:20

Ich bedaure da wenig äußern zu können/wollen. Auch weil Stalkingopfer, u.a. im Gemeindeumfeld.
Um dem Widersacher, den Du ja schon näher betitelt hast, mache ich mir keine Gedanken, weil
für Sünde, um einen Petrus zu zitieren, in der Gemeinde kein Raum ist und ich mich nicht in
Afterrede verfangen lasse.
Was folgt daraus ? Gott mißt nicht mit zweierlei Maß. Nur Menschen tun das.
Ich, ich, erwarte auf diesen Blog keine Antwort, da ich mich nicht Rechtfertigungszwängen aussetze.
Was gilt, gibt, es zu beweisen ?

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Ehefrau "standhaft" ungläubig

von Burgen am 21.07.2017 10:15

Hallo Toasti

ein krasses Beispiel ist die Ehe von Joyce und David Meyer.
Sie erzählt in ihren Beiträgen oft von den Anfängen ihrer Ehe samt der eigenen Hintergründe.
Nachdem was ich bei dir soeben las, fiel es mir ein.
David  verbrachte öfter weinende Zeit und mit Gott Gebetszeit im Auto. 

Hier war allerdings, dass beide Christen waren, sie aber aufbrausend, hart, verletzend usw.
Gottes Geist und Geduld, Heilung , sind bis heute ein Thema und jetzt sind beide über Mitte der 70iger.
Sie war 23 als beide heirateten.

Ja, von der Schrift her gesehen ist es erlaubt, sich von dem Nichtchristen scheiden zu lassen.
Andererseits wird der ungläubige Ehepartner / Familie gesegnet, wenn ein Gläubiger in der Familie ist.
Es ist schwer, Gott Jesus in solcher Beziehung in allem an die erste Stelle zu halten.  

***
Ich glaube, durch die legalisierten, öffentlich gemachten Homoverbindungen, kommt eine "harte" Zeit auf die Gemeinde zu.
In Amerika ist sie , glaube ich, auch erlaubt.
Die Menschen glauben vielfach auch an Gott, sind sogar lange schon in kirchlichen Ämtern.

***
Vermutlich ist diesbezüglich mehr denn je der einzelne Mensch vor Gott gefragt, ohne diese Menschen zu verachten, ihnen das Leben abzusprechen usw. / was ja in einigen Ländern geschieht.

+++
Auch da ist Rückgrat und Gottes Nächstenliebe gefragt, wie sowieso jeden Tag neu.
An solchen Begebenheiten wird halt die Beziehung jeden Tag justiert.
Liebe ich Gott mehr als mich und den Nächsten? Bin ich klar?
Manchmal ist Schweigen besser als viele verletzende Worte auszubringen.

Ich wünsche dir viel Kraft, einen festen Stand,  - mit anderen Worten, lebe dein "Haupt" der Familie sein.
Lerne immer mehr im Vertrauen auf Gottes Gnade den nächsten Schritt.
Gott liebt dich!

Gruß
Burgen


 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5498

Re: Ehefrau "standhaft" ungläubig

von Cleopatra am 21.07.2017 10:01

Hallo Toasti,

hach Mensch, man kann richtig deine Liebe herauslesen, das hört sich bei euch echt nach einer ganz tollen Ehe an.

Aber ja- du hast es in dem Sinne schwer, da gebe ich dir Recht.

Dein Letzter Satz ließ mich aufhorchen. Du scheinst wirlkich ANgst um deine Frau zu haben.
Aber irgendwo habe ich gelesen (suche es gerne auch später mal raus auf Wunsch) dass der Ehepartner mit gechützt ist, wenn man Erlöst ist.

Das zu allererst.

Dann möchte ich dir noch Hoffnung machen, für sie weiter zu beten. Gott kann ihr Herz erreichen.
Ich will auch mit für euch beten. Und es gibt hier auch einen Gebetsbriefkasten für Gebetswünsche.

Wichtig ist, dass du dein Leben nach Gottes Willen lebst.

Solche Reibereien, die ihr jetzt habt, ja, die haben vielleicht nicht alle. Aber andere haben dafür andere Reibereien.

Da ich keinen ungläubigen Partner habe, kann ich dir sonst schlecht etwas raten.

Aber vielleicht weiß sonst noch jemand Rat.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Toasti

37, Männlich

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Beiträge: 24

Ehefrau "standhaft" ungläubig

von Toasti am 21.07.2017 09:15

Hallihallo

Heute habe ich mal eine Frage an euch und würde zu folgendem gerne euren Rat hören.

Ich bin nun fast 2 Jahre verheiratet, wir kennen uns seit 7 Jahren sehr gut. Letztlich  haben wir seit diesen 7 Jahren ein eheähnliches Leben geführt, was ich heute nicht mehr machen würde. Ebenso würde ich solch eine Beziehung, insofern ich die Zeit zurückdrehen könnte, nicht wieder eingehen, sondern nur Ausschau nach einer Christin halten. Nun ja nun ist es so und somit war auch die Hochzeit unausweichlich damals. Ich möchte an dieser Stelle bewusst betonen, dass mir meine Frau dennoch der wichtigste Mensch auf Erden ist und ich sie wirklich mit der Agape Liebe liebe.
Glücklicherweise toleriert sie meinen Glauben, ja befürwortet ihn allzu oft, gerade das Vorgelebte beeindruckt sie. Nicht selten redet sie -wenn auch unbewusst- über Wahrheiten, die sie nur aufgrund des biblischen Hintergrunds wissen kann, sei es im warnenden Gespräch mit ihrer esoterisch angehauchten Mutter oder in Gesprächen Mitchristen, bei denen "nicht viel vom Christ" zu "sehen" ist. Dabei ist sie auch sehr scharfsinnig und clever. Sie wäre der perfekte Missionar und Lehrer, aber das nur mal so als Vorgeschichte. Denn sobald ich mit ihr die wichtigen Gespräche führe, die eine endgültige Entscheidung und Übergabe mit sich bringen, macht sie dicht und stellt meinen Glauben als Modell hin, was sich entwickelt hat und somit für Christen zur Realität geworden ist, obwohl sie keine ist. Eine Religion wie jede andere, wenn auch die "Schönste"... 

Nun zum Eigentlichen..
In letzter Zeit wird sie immer schneller aufbrausend und lieblos. Ich ertrage beides sogut es geht ohne meine Liebe zu ihr davon schwächen zu lassen (sonst wäe es ja auch keine), aber ab und zu trifft es mich schon mehr und ich werde durstig nach Liebe ihrerseits. Dass sie die agape Liebe nicht kennt, ist mir klar, aber ich verzweifle manchmal innerlich, weil ich nicht nachvollziehen kann, wie man seinen Partner ignorieren/ gegen ihn schmollen kann ohnedabei das Bedürfnis zu haben wieder zusammenzukommen, sich zu vertragen und zu entschuldigen, aus Liebe diese ohne jene Sache einfach mal beiseite zu schieben. Da ich die Sonne nie untergehen lassen will, bevor man wieder zueinander gefunden hat, bin ich immer derjenige, der ankommt und meistens endet es dann wieder im Zusammenschluss, aber dies macht es ihr natürlich einfach und erfordert umso weniger, dass sie von selbst ihr Verhalten hinterfragt.
Sie sagt zwar, sie könne sich kein "besseren" Ehemann vorstellen und hält mich auch für weise, humorvoll,intelligent und sozial aber andererseits hab ich das Gefühl, sie hat kein Problem damit, wenn wir uns mal aus dem Weg gehen.
Eine andere Begebenheit ist die bevorstehende Homo-Hochzeit bei einer ihrer Bekannten/Freundin. Ich hab natürlich nach wie vor die feste biblische Einstellung bezüglich der Ehe (-nicht der Menschen dahinter) und sage das auch offen, deutlich und in Liebe. Sie sieht es grundsätzlich genauso, da es plausibel klingt, wiederum versteht sie nicht, wie ich mich sowohl von dieser Hochzeit, als auch von dem Schlafplatzangebot für 2 Hochzeitsgäste bei uns bewusst distanziere.
In ihrem Augen müßte gerade als Christ meine Gastfreundschaft hoch sein, was ich auch genauso sehe, dennoch ist es für mich ein wesentlicher Unterschied, ob ich mein Haus für Bedürftige/allg. Gäste etc. zur Verfügung stelle oder ob ich Leute übernachten lasse, damit sie die Homoehe in vollen Zügen mitfeiern können. Sie hat letzlich der Übernachtung gegen meinen Willen zugesagt  ja sogar 2-3 Nächte mit dem Kommentar, ich könne ja diese Zeit bei meinen Eltern schlafen, die nicht weit weg wohnen und zu denen ich natürlich ein sehr gutes Verhältnis habe.
In solchen Situationen stoße ich dann an deutlicher Ablehnung meines Glaubens, was diesen natürlich keineswegs abschwächt -eher im Gegenteil.
Dieses und immer mehr weitere Begebenheiten zeigen mir immer deutlicher, wie wichtig es für uns Christen ist, in "unseren" Reihen Partner zu suchen, denn sonst prallen wortwörtlich Welten aufeinander.
Dennoch kann ich -Gott sei Dank - sagen, dass unsere Ehe grundsätzlich "gut läuft", nur kommt es aber immer mehr zu Begebenheiten, bei denen man deutlich die Unterschiede der Ansichten sieht. 
Manchmal bin ich verzweifelt und sehe umso deutlicher, wie ich eine echte Liebe nie von ihr nicht verlangen kann, da sie diese Liebe ja nicht aufbringen könnte, wie auch ohne Christus?! Davon ab ist sie ein beeindruckender Mensch. Sie ist sehr ehrlich, treu, für weltliche Umstände rein/ unverdorben, intelligent und extrem süß in meinen Augen ;)
 Es gibt Momente,  in denen ich mich bemitleide und befürchte ein lebenlang (ich bin 29) nun sowas ertragen muss, aber gleich danach verwerfe ich oft diese Gedanken und versuche mich auf meine Frau zu konzentrieren. Das tue ich mit täglichem Gebet und Vorleben in Christi.

Da eine Trennung keine Option ist, wollte ich euch mal fragen, was euch dazu einfällt. Habt ihr gar Erfahrungen damit oder sonstige Erfahrungen anderer, die solche Situationen betreffen, gehört?
Ich bin nun diesen Bund vor 7 Jahren in meiner "unaufmerksamen" Zeit eingegangen und habe es letzlich "auszubaden ", aber mir geht's hier weniger um mich, sondern um meine Frau und ihr Leben nach dem Tod. Nicht selten denke ich, dass ich lieber mit ihr tauschen würde, als sie dem Satan und der "Hölle" zu überlassen.


LG 

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Lila

-, Weiblich

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Re: Was bedeutet Liebe?

von Lila am 21.07.2017 08:58

Liebe Angi!

 

Danke für Deinen Beitrag! Du hast einen wirklich wichtigen Punkt angesprochen. Gott zu lieben vom ganzen Wesen! Gott wird eine halbherzige Liebe nie annehmen. Jesus sagte:

Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.
Matth 10,37

Sicher geht es hier nicht darum, dass wir Menschen nicht lieben sollten, aber Jesus spricht ganz eindeutig von der Priorität der Liebe zu Gott. Niemals kann mir ein Mensch wichtiger sein als Gott und Jesus. Wir können Gott vom ganzen Wesen lieben, weil Er durch Sein Geist unsere Herzen mit Liebe Gottes erfüllt. Jesus in seine Liebe gab sein Leben für uns, damit wir unser Leben voll und ganz in Liebe Ihn anvertrauen können.

Das mit dem Feinde lieben, (statt hassen, wie es zuvor gesagt worden sei) segnen die mich Fluchen,denen wohl tun die mich hassen,für jene bitten,beten die mich beleidigen Matth.5.44 habe ich lange nicht einordnen können.

Ja, Angi und es ist interessant, dass Jesus darüber redet, was gesagt worden ist und nicht was geschrieben wurde. Es war lediglich eine mündliche Überlieferung. Denn in Gottes Gesetz steht nirgendwo das wir unsere Feinde hassen sollten. Darum verlieh Jesus dem Gebot Gottes der Nächstenliebe auch gegenüber unseren Feinden bleibende Gültigkeit. Denn Gott sagte:

Wenn du den Ochsen oder Esel deines Feindes antriffst, der sich verlaufen hat, so sollst du ihm denselben wiederbringen. 5 Siehst du den Esel deines Feindes unter seiner Last erliegen, könntest du es unterlassen, ihm zu helfen? Du sollst ihm samt jenem aufhelfen!
2Mose 23,4-5

Sicher könnte man sagen, mein Feind hat aber keinen Ochsen oder Esel (wenn nach Buchstaben denkt). Hier geht es um Inhalt dieses Gebot. Wenn mein Feind auf Hilfe angewiesen ist, soll ich helfen.

Und vor allem: Die Liebe Gottes gegenüber unserem Feind befreit uns von Groll, Rachengefühle und vor allem Bitterkeit. In Ihm sind wir geborgen gegen alle Anfeindungen. So sind wir auch in der Lage für unsere Feinde zu beten, segnen und lieben.

Und ich will mich an deinen Befehlen vergnügen; denn ich liebe sie. 48 Und ich will meine Hände nach deinen Befehlen ausstrecken, weil ich sie liebe, und will nachdenken über deine Satzungen.
Psalm 119,47-48

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Cleopatra
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Beiträge: 5498

Re: Was bedeutet Liebe?

von Cleopatra am 21.07.2017 08:11

Liebe angel, das ist auch ein tolles Beispiel für wirklich gelebte Liebe, vielen Dank für diesen Beitrag.

Und liebe Klecks- danke für das Einstellen deiner Verse.
Sie zeigt nochmal ganz klar auf, was Liebe wirklich bedeutet.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Beiträge: 5498

Ehrlichkeit und Umgang mit Missverständnissen

von Cleopatra am 21.07.2017 08:05

Ihr lieben,

ich bin nun schon seit über zehn Jahren im Forum tätig und kann daher sagen, dass ich auch gewisse Erfahrungen gemacht habe.

Da wir alle Gottes Willen tun wollen, möchte ich gerne hier ein Thema ansprechen, welches vielleicht unangenehm ist.

Aber wir wollen alle ehrlich vor allem vor Gott sein.

In meiner Zeit in Foren gab es eine Sache, die immerwieder zu Verletzungen gesorgt hat.

Und das ist das "Hintenrum".

Ich selbst wurde auch mal "Opfer", ich selbst wurde aber auch schonmal versucht zu diesem Thema.

Es kann immer wieder mal vorkommen, vor allem in einem Forum, dass man etwas falsch versteht.

Da wir die Mimik des anderen nicht sehen, verstehen wir vielleicht etwas als unfreunlich, was garnicht so gemeint war.

Das Falscheste, was man dann machen kann, ist mit einer anderen Person darüber zu reden  im Hintergrund.

Das ist erstens Lästerung und zweitens führt es meißtens dazu, dass man sich gegenseitig hochschaukelt.

Irgendwann ist dann die Wut so groß, dass man "platzt."

Das Resuktat: Streit, Wut.

Der Schreiber dieses falsch verstandenen Satzes aber hat die ganze Zeit nichts geahnt, weil im Vordergrund ja freundlich weiter geschrieben wurde.

Dieser Schreiber ist ganz erschrocken und wird plötzlich so unter Druck gesetzt, obwohl er zuerst garnicht weiß, worum es in Wirklichkeit geht.

Ihr lieben, ich schreibe euch das im Allgemeinen, weil es wirklich wichtig ist für den Frieden untereinander.

Wir sollten immer ehrlich miteinander umgehen und Dinge sofort offen ansprechen.

Ich denke, dass wir sonst Satan großes Spielraum geben für weitere Wut untereinander.

Im Nachbarthread noch reden wir gerade darüber, was wirkliche Liebe ist.

Nun, Ehrlichkeit, Offenheit und Freundlichkeit gehören meiner Meinung nach dazu.

Ich möchte euch mit diesem Thread nochmal ermutigen, Dinge sofort anzusprechen (und zwar bei der richtigen Person, nicht hintenrum) und nochmal sensibel zu werden, wie wir miteinander umgehen.

Missverständnisse können immer geschehen. Aber wie wir damit umgehen- auch dafür stehen wir eines Tages vor Gott in der Verantwortung.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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