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Greg

-, Männlich

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Beiträge: 707

Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?

von Greg am 15.08.2017 17:45

Person A ist Christ und engagiert sich auch sehr in der Gemeinde. Aber Person A tut eine Sünde immerwieder. Person A lügt ständig. Die Gemeindemitglieder merken es nicht, denn Person A kann "gut" lügen. Darf Person A am Abendmahl teilnehmen? Sie liebt Gott übrigens wirklich und aufrichtig.

Sie wird es tun, weil ein guter Lügner sehr gut darin ist, sich auch selbst zu belügen.

Aber dann wird es für diese Person bloss ein hohler Ritus mit Brot und Traubensaft, eine weitere Lüge in dem Leben dieser Person.

Aber trotzdem ist Gott gnädig, er wird eine Person oder eine Situation schenken, der diese Lügen aufdeckt, so das A umkehren kann.

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?

von Greg am 15.08.2017 17:41

Dabei ist folgendes sehr wichtig:


Ich würde gesunde, gastfreundliche, liebevolle und zeugnisstarke Familien drum bitten, sich um Georg und seine Familie zu kümmern, sie aufzunehmen und sie zu dienen.

Was oft passiert, ist das frischgebackene Christen mit verschiedenen Programmen in die Mangel genommen werden und ihnen nur gesagt wird, wie sie zu leben haben, damit sie gut angepassst sind. Eher selten gibt es leute, die Ihnen es authentisch vorleben und sie wirklich lieben. 


Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?

von Greg am 15.08.2017 17:38

Nun Georg nahm Jesus in seinem Herzen an während einer Evangelisation. Er kam in die Gemeinde, wo verschiedene Alfa und Beta Kurse teilnehmen müsste, und die Seelsorger wühlten in seinem Leben herum. Er machte alles mit, und liebte Jesus innig. Seine Frau (Partnerin) liebte ihren Mann, aber wollte sie jetzt nicht einfach heiraten, weil es die Anderen es so wollten. Dennoch hatte sie nichts dagegen, dass Ihr Mann gläubig geworden ist, und auch das Sein Leben veränderte. Nach 3 Jahre war die Gemeindeleitung immer noch nicht bereit Ihn zu taufen und an der Abendmahl teilnehmen zu lassen.

Ich würde es so handhaben:

Mit Georg sprechen, ihm verdeutlichen, welche biblische bedeutung die Ehe hat. Das bedeutet nun mal eine Ehe mit Trauschein. 

Ich würde gesunde, gastfreundliche, liebevolle und zeugnisstarke Familien drum bitten, sich um Georg und seine Familie zu kümmern, sie aufzunehmen und sie zu dienen.

Wenn Georg den Wunsch hat zu heiraten, seine Frau aber nicht, so würde ich ihn Taufen, auch mit ihm Abendmal feiern. Es liegt nun bei seiner Frau, nicht bei ihm.

Wenn Georg aber sagen würde, das er nicht vor Gott, nicht vor dem Staat getraut werden muss und so mit seiner Frau leben kann, so würde ich ihm abraten am Abendmal teilzunehmen. 


Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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lighty83

43, Weiblich

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Beiträge: 87

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von lighty83 am 15.08.2017 17:32

würde ich mir wünschen bei Jesus im Himmel zu sein
oder dass Gottes Liebe hier auf der Erde
noch viel stärker durch mich durchfließt.

Wenn ich nur drei Dinge mit auf eine einsame Insel nehmen dürfte,
dann wären das ....

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Nie mehr allein!

von solana am 15.08.2017 15:52

Merciful schrieb:

Es ist hier gerade entscheidend, bei dieser ersten Erfahrung zu verweilen und nicht schon zur zweiten Erfahrung zu eilen.


Ja, natürlich, wenn du das so erlebst, legt sich diese Betrachtungsweise nahe.

Bei mir lässt sich das nicht so auseinader dividieren, da greift eins ins andere.

Ich erfahre seine Gegenwart und seine verändernde Kraft, die mir mehr Zuversicht und Vertrauen schenken und mehr Gewissheit seiner Gegenwart ... dadurch fällt es mir dann wiederum leichter, mich ihm mehr zu öffnen und mich auf ihn einzulassen, seinen Weg mit mir zu bejahen und Freude und Frieden zu finden, auch wenn (noch) nicht alles so ist, wie ich es gerne hätte ....

Und gerade das begeistert mich, die Erfahrung der sprudelnden Quelle, auch wenn noch viel "Wüste" da ist, das "weit Überwinden", auch wenn viele Widerstände da sind.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2540

Re: Nie mehr allein!

von Merciful am 15.08.2017 15:25

Die Erfahrung, dass ich nicht allein bin in der Welt einerseits

und die Erfahrung, dass Gott mich verändert andererseits,

sind für mich zweierlei Erfahrungen und daher zweierlei Themen.

Gott ist mit mir, er hat mich angenommen, ich gehöre zu ihm. Dies ist die Voraussetzung.

Gott verändert mich, mein Denken, mein Wollen, mein Tun. Das ist die Folge.

Hier in diesem Thread war und ist das Thema jene Erfahrung, dass ich als Kind Gottes nicht allein bin.

Es ist doch gerade wichtig zu sehen und zu glauben, dass Gott mit mir ist aus Gnaden durch Glauben.

Selbst dann, wenn ich noch keine Veränderung an mir feststelle, will ich mir der Liebe und Nähe Gottes gewiss sein.

Es ist hier gerade entscheidend, bei dieser ersten Erfahrung zu verweilen und nicht schon zur zweiten Erfahrung zu eilen.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.08.2017 15:26.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Nie mehr allein!

von solana am 15.08.2017 14:38

Merciful schrieb:

Dies wird wohl kaum jemand hier bestreiten, ....

Hallo Merciful
Davon gehe ich eigentlch auch aus , es ging mir auch nicht um "Bestrittenes" oder "Umstrittenes".

Sondern darum, wie sich die Gemeinschaft mit Gott, das "nie mehr allein Sein" in meinem Leben konkret äussert, in welchem Zusammenhang ich da etwas erfahren habe, was mir wichtig geworden ist.
Und diesen Aspekt wollte ich gerne weiter geben.

Aber ich sehe den Zusammenhang dieser Aussage mit dem Thema dieses Threads nicht.

Tut mir leid, wenn da für dich kein Zusammenhang ersichtlich ist.
Vielleicht kann jemand anderes mehr damit anfangen.

Ich finde es gerade das Schöne, wenn von unterschiedlichen Perspektiven aus unterschiedlich Aspekte eines Themas eigebracht werden.
So kann sich jeder einbringen und jeder kann für sich etwas finden, das ihm etwas "bringt". ... dem einen ist der Aspekt des Gehorsams besonders wichtig geworden in seiner Lebenssituation, einem anderen ein starker Glaube - und alle verbinden sie das mit dem Theme von "Gottes Gegenwart, erfahren in meinem Leben".

Und ich habe Gottes Gegenwart in meinem Leben eben besonders in der verändernden Kraft auf meine Lebenseinstellung erlebt - weniger in den Bereichen Glaubensstärke oder Gehorsam. Und ich bin sehr dankbar dafür, wie Gott an mir arbeitet und welchen Segen er mir dadurch schenkt.
Und weil mein Herz davon voll ist, geht mein Mund über , tut mir leid, wenn es dich irgendwie stört.

So hat halt jeder andere "akute" Baustellen, an denen er Gottes Gegenwart besonders intensiv erlebt ....  

Gruss
Solana




angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Klecks

-, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 160

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von Klecks am 15.08.2017 14:12

... würde ich sicher alles noch einmal genauso machen.

Wenn ich einen einzigsten Wunsch frei hätte, ...

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Kleiner Glauben - Großer Glauben

von nennmichdu am 15.08.2017 14:02

ergänzung..

also der fünf Talente dazugewonnen hat wird genau so angesprochen wie derjenige, der 10 Talente dazugewonnen hat...
Matthäus 25,

21 und 23
Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Kleiner Glauben - Großer Glauben

von nennmichdu am 15.08.2017 13:57

Hallo Cleopatra,


wenn Jesus den Glauben des Hauptmannes als "groß" würdigt und hervorhebt, dann sehe ich dies in Hinsicht auf andere Heilungswunder, wo Jesus stets direkt am Menschen etwas tut - in Sichtweite/Hörweite - bei Heilungswundern meist noch unter Berührung  - der Rockzipfel - der Sud aus Erde und Spucke auf dem Augen des Blinden... usw.. und das oft unter Israeliten.... der Hauptmann war kein Jude.... musste sich noch ferner zum Gott Israels stehen sehen und vertraute nun auf ein in diesem Moment ausgesprochens Wort Jesu - der seinen Knecht gar nicht sah...

Also hier traute der Hauptmann Jesus sehr viel zu... und das zeichnete seine großen Glauben aus...den Jesus anderswo bislang so noch nicht erlebt hatte...


und wenn vom Maß des Glaubens gesprochen wird, dann gibt es halt was die starken und schwachen im Glauben anbelangt hier unterschiedlich große Freiheiten je nach dem Maß des Verständnisses, das Gott dem einzelnen gegeben hat -- zu leben und zu handeln ---ohne das hier Gott jetzt deswegen eines seiner Kinder mehr oder weniger lieb  hat oder mehr oder weniger ehrt.

Jedes Kind Gottes, egal wie groß sein Glaube ist, wird nur nach dem befunden und beurteilt, wieviel Gott ihm anvertraut hat und wie er mit diesem gehaushaltet hat. Sei es viel oder wenig an Talenten, Gaben, Glauben.

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