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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2503

Re: Was bedeutet Liebe?

von Merciful am 20.07.2017 10:43

Ich denke, wir sollten dieses kleine Gespräch über die neue Identität in Christus nun beenden.

Diese wurde als Tatsache in diesem Thread vorausgesetzt.

Es geht ja hier um die Liebe, die wir üben sollen und auch können.

Es geht nicht darum, immer weiter zu diskutieren über solche Fragen, die eigentlich geklärt sind.

Sondern es geht darum, die Gnade Jesu anzunehmen und Liebe zu üben.

Man kann auch einfache Dinge zerreden.

Dann hilft es auch nicht, immer mehr Bibeltexte zu zitieren und immer mehr Predigten zu hören.

Wenn man die Gnade Jesu nicht annimmt, dann hilft das alles nicht.

Ich verabschiede mich jedenfalls für heute und gehe an mein Tagewerk.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.07.2017 10:44.

Lila

-, Weiblich

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Beiträge: 731

Re: Was bedeutet Liebe?

von Lila am 20.07.2017 10:06

Die Aussagen Römer 7 werden wir n.m.E. im Kontext Römer 8 richtig verstehen. Denn Paulus führt uns weiter.

 

Zum Beispiel:

Denn die nach dem Fleische leben, sinnen auf das, was des Fleisches ist, die aber nach dem Geiste leben, auf das, was des Geistes ist. (Vers 5)

Denn alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Gottes Kinder. 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, in welchem wir rufen: Abba, Vater! 16 Dieser Geist gibt Zeugnis unsrem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. (Vers 14-15)

Darum schrieb Paulus auch an die Gemeinde in Galatien:

Seid ihr so unverständig? Im Geiste habt ihr angefangen und wollt nun im Fleisch vollenden?
Gal 3,3

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.07.2017 10:07.

Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2503

Re: Was bedeutet Liebe?

von Merciful am 20.07.2017 09:49

Liebe Henoch,

jenen Text aus Römer 7 haben wir schon oft behandelt.

Seine Auslegung ist nicht einfach.

Es ist aber offensichtlich, dass Paulus hier nicht sein Leben als wiedergeborener Christ und Apostel beschreibt.

Sondern er geht gedanklich zurück in seine frühere Existenz unter dem Gesetz.

Es geht ihm gerade darum zu sagen, dass diese frühere Existenz nicht mehr seine Existenz in Christus ist.

In Christus hat er eine neue Identität, die ihm Grund und Anlass gibt, zu vergessen, was dahinten liegt.

Ich möchte dies aber hier nicht weiter vertiefen.

In diesem Thread geht es um die Liebe, die wir üben sollen und auch können.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.07.2017 22:27.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet Liebe?

von Henoch am 20.07.2017 09:39

Hallo Merciful,

Du schreibst: Entweder wir sehen uns ohne Gott oder aber mit Gott.

Beides zugleich geht meines Erachtens nicht.

 

 

Naja, ich denke, das geht sehr gut. Paulus konnte das auch, er sagte das so:

Römer 7,13 Ist dann, was doch gut ist, mir zum Tod geworden? Das sei ferne! Sondern die Sünde, auf dass sie als Sünde sichtbar werde, hat mir durch das Gute den Tod gebracht, auf dass die Sünde über alle Maßen sündig werde durchs Gebot.

14 Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft.

15 Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich.

16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, stimme ich dem Gesetz zu, dass es gut ist.

17 So tue ich das nicht mehr selbst, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

18 Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht.

19 Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.

20 Wenn ich aber tue, was ich nicht will, vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

21 So finde ich nun das Gesetz: Mir, der ich das Gute tun will, hängt das Böse an.

22 Denn ich habe Freude an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen.

23 Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Verstand und hält mich gefangen im Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.

24 Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Leib des Todes?

25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn! So diene ich nun mit dem Verstand dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde.

 

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.07.2017 09:39.

Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2503

Re: Was bedeutet Liebe?

von Merciful am 20.07.2017 09:38

Henoch schrieb: Aber ich freue mich, wenn Du das alles kannst. Schön.

Darum geht es doch nicht.

Gott erwartet von mir nicht, dass ich alles kann.

Gott weiß, dass ich ein kleiner, schwacher Mensch bin.

Aber als ein solcher kann ich lieben, denn Gott hat mich geliebt.

Ich wäre gesetzlich, würde ich von mir erwarten, alles zu können.

Selbstverständlich habe ich meine Grenzen.

Aber innerhalb dieser Grenzen kann ich lieben.

Und Gott kann die Liebe mehren und stärken.

Aber das ist ein Leben aus der Gnade.

Ich erwarte von mir nicht mehr als die Gnade in mir wirkt.

Merciful

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2503

Re: Was bedeutet Liebe?

von Merciful am 20.07.2017 09:27

Henoch schrieb: So habe ich die Freiheit in Christus, zu geben, was ich von Herzen gebe ...

Nun, hier widersprichst du dir selbst.

Zuvor sagtest du, du könnest nicht lieben.

Hier aber schreibst du, dass du von Herzen gibst.

Ich sehe das Problem darin, dass du den Begriff 'ich' einmal so verwendest und dann wieder anders.

Einmal siehst du dich ohne Gott und dann wieder mit Gott.

Das geht so nicht.

Betrachte etwa folgende Aussage.

Henoch schrieb: Ich muss abnehmen und er muss wachsen.

Paulus hingegen schreibt wie folgt.

Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe
und wachsen in allen Stücken
zu dem hin, der das Haupt ist, Christus.


(Brief des Paulus an die Epheser 4, 15; Lutherbibel 2017)

Es geht nicht darum, abzunehmen, sondern zu wachsen.

Abnehmen muss unsere alte Identität.

Aber diese alte Identität ist nicht das, was wir unser 'ich' nennen (sollen).

Wenn du schreibst, du habest ein geteiltes Herz, so liegt dies wohl eben daran, weil du dein 'ich' spaltest.

Einmal siehst du dich ohne Gott, dann wieder mit Gott.

Das ist die Problematik, die ich dir zu erklären versuche.

Dies ist doch eben eine Frage nach deiner Identität.

Was bist du denn? Und wie siehst du dich?

Wir alle müssen uns doch entscheiden.

Entweder wir sehen uns ohne Gott oder aber mit Gott.

Beides zugleich geht meines Erachtens nicht.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.07.2017 09:29.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wo verbringen Ananias und Saphira ihre Ewigkeit?

von Burgen am 20.07.2017 09:00

Ja, liebe Lila


das ist ja gerade die 'Krux', wir denken leicht: ach was, das merkt doch keiner ...

Und hier lernen wir, dass es eben nicht so ist.

Gruß
Burgen



 

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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Wo verbringen Ananias und Saphira ihre Ewigkeit?

von Lila am 20.07.2017 08:57

Liebe Cleo!

 

Doch ich habs gelesen in Zusammenhang... Auch wenn sie ernst gemeint haben sollten, ändert sich nicht an der Tatsache. Beide haben geplant, und abgesprochen was sie lügen sollten, also handelten sie vorsätzlich. Und dabei half auch nicht, dass sie zu der Gemeinde gehörten.

Sehr schönes Argument liebe Lila, aber genau der Bibelvers, der ja hier besprochen wird, besagt ja eben auch, dass man sterben kann ohne vorher Buße getan zu haben.

Wir wissen ganz genau, dass es einen sehr großen Unterschied gibt, wenn wir aus Schwachheit sündigen, oder ganz bewusst und vorsätzlich gegen den Willen Gottes handeln und Gott belügen. Das letztere war der Fall der hier besprochen wird.
Petrus sagte:

Warum beschlossest du denn in deinem Herzen diese Tat? Du hast nicht Menschen belogen, sondern Gott!

Apg 5,4

Also es wurde voraus beschlossen Gott zu belügen!

Als Kinder Gottes wollen wir nicht sündigen, dennoch wenn wir doch gesündigt haben, so dürfen wir mit vollem Vertrauen zu dem Gnadenthron kommen.

Und unser Vater ist nicht ein gnadenloser Herr, der darauf wartet sein Kind zu erwischen, wenn es gefallen ist. Vielmehr können wir vertrauen, dass Er uns reinigt von unseren Sünden.

Johannes schreibt:

Wenn wir sagen, daß wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit; 7 wenn wir aber im Lichte wandeln, wie er im Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. 8 Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns; 9 wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. 10 Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
Meine Kindlein, solches schreibe ich euch, damit ihr nicht sündiget! Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten; 2 und er ist das Sühnopfer für unsre Sünden, aber nicht nur für die unsren, sondern auch für die der ganzen Welt.
1Joh 1,6-10; 2,1-2

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet Liebe?

von Burgen am 20.07.2017 08:57


Wir leben unter der Gnade und nicht unter dem Gesetz. 

Und das ist das Neue. Glauben wir an das, was Jesus für uns getan hat, bringt uns das Befreiung.

Unsere "Aufgabe" liegt darin, die Gnade Gottes anzunehmen und jeden Tag lernen in ihr zu bleiben. 

Gruß
Burgen  

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (40) Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9

von Burgen am 20.07.2017 08:43

Auch von mir einen lieben Gruß an dich, liebe Gnadensonne. 

 Letztes Jahr um diese Zeit, war es teilweise echt heiß. Gestern hatten wir einen gut tempereierten Tag 

und am Abend gab es sturzflutartigen Regen und Gewitter. Ging aber bald wieder vorbei. Gegen 22.30 Uhr

gab es schon keine Pfützen mehr. Und auch jetzt ist die Luft leicht und leicht kühl.

Liebe Gnadensonne, ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass der Schirm des Höchsten sprichwörtlich dich

schützt vor aller Unwegigkeit.

Er behüte und bewahre dich und sei deine Freude und dein Trost.

******************************************************************************************************************

Losung 

Bei dir finden die Verwaisten Erbarmen. / Hosea 14,4 

Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden: Ich kenne deine Bedrängnis. / Offenbarung 2, 8-9 

Apostelgeschichte 15, 4-12
Philipper 2, 12-18

Und geht dein Fuß durch Tränen, und Sorge ist dein Brot, getrost,
er kennt das Sehnen, er weiß um deine Not.
Er ist dir treu geblieben und segnend seine Hand;
sein Sorgen und sein Lieben ist noch auf dich gewandt. (Fritz Woike)  



 

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