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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: ich glaube; hilf meinem Unglauben! (Mk 9, 24)

von Burgen am 06.06.2017 09:23

Danke sehr für eure Gedanken.

Ich dachte eher, festen Sinnes, daran, in Jesus zu sein und zu bleiben. Ähnlich wie Petrus mit einemmal auf das Wasser blickte anstatt auf Jesus, und als Folge darauf drohte zu versinken, ertrinken.

Also auf die Umstände schauen und zu denken, das schaffe ich nie.

und ja, Jesus ist die Hilfe, also hebe ich die Augen zu den Bergen, von wo Hilfe kommt.
Ps 121
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.

In dieser Gewissheit bleiben.
Auch wenn es 'scheinbar' nicht so läuft wie gedacht und erhofft.

Gruss
Burgen 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von Burgen am 06.06.2017 09:08


Losung

HERR, sei du mit mir um deines Namens willen;
denn deine Gnade ist mein Trost: Errette mich!
(Psalm 109,21)

Als der Sohn noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn;
er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
(Lukas 15,20)

1. Korinther 14, 1-5.27-40
Apostelgeschichte 6, 1-7

Heiliger Geist voll Mutterliebe, das erbitte ich von dir:
Wenn ich wo dein Herz betrübe, sei so gut und sag es mir,
oftmals hab ich mehr versprochen als erfüllt zu deiner Freud;
manches hab ich dir zerbrochen, das ist mir von Herzen leid.
(BG: Martin Dober)



 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: ich glaube; hilf meinem Unglauben! (Mk 9, 24)

von Pal am 06.06.2017 08:01

Der Satz dieses Themas entspricht mE dem scheinbaren Paradox von: Meine Kraft wird in eurer Schwachheit vollbracht!

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5516

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von Cleopatra am 06.06.2017 07:57

Guten Morgen, ihr lieben,

ich hoffe, ihr hattet ein gutes langes Wochenende?
Habt ihr gestern an Pfingsten etwas Besonderes gemacht?

Ich habe seit Samstag endlich wieder richtig Internet, jetzt gibt es erstmal viele Dinge nachzuholen ;-D

Aber ich bin dankbar.
Gestern Nachmittag war ich zweieinhalb Stunden laufen mit dem Hund, das hat sehr gut getan.

Ich wünsche euch allen eine gute WOche.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5516

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Cleopatra am 06.06.2017 07:55

Wie wandelt man im Geist?

Ich denke, das geht automatisch, wenn wir den Blick nach oben halten.

Wie Henoch schrieb, wenn wir am Weinstock bleiben.

Praktisch bedeutet das für mich zB die Bibellese, das Beten, eben, die Kontaktaufnahme mit Gott.
Wenn Gott mein Begleiter ist, ich eben ganz bewusst, mit ihm lebe, dann wird es automatisch kommen.

Mir kommt da das Beispiel aus Psalm 1 in den Sinn.
Der Baum, der gepflanzt ist am Wasser.
Die Wurzel immer am lebendig machenden Wasser, der Nahrung.
Und dann kommen ganz automatisch ohne eigenes Dazutun die Früchte heraus.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: ich glaube; hilf meinem Unglauben! (Mk 9, 24)

von Henoch am 06.06.2017 07:17

Hallo Burgen,

ich versichere Dir, dass ich niemals der unsichtbaren WELT entgegentreten werde. Ich wende mich da lieber an den König aller Könige.

In dem Gleichnis ist der Schwerpunkt der Glaube. Der Vater sagte "WENN DU KANNST" zu Jesus. War also ungläubig. Er hatte Jesus nicht erkannt. Er dachte er sein ein Prophet oder Wanderprediger. Hätte er erkannt, dass er der Sohn Gottes ist, hätte er nicht "WENN" gesagt. 

Als er Jesus glaubte und ihn um Hilfe bat, bekam er Hilfe. Er kam zum Glauben.

Ja, Hilf meinem Unglauben, das ist ein gutes Gebet für den, der nicht glauben kann. Alles ist Gnade.

Henoch

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2512

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Merciful am 06.06.2017 06:03

solana schrieb: Auf diese Offenheit kommt es viel mehr an als auf die Perfektion des Gesagten.

Hier stimme ich dir zu.

Gottes vorlaufende Gnade befreit den Menschen, die Botschaft, das Evangelium hören und annehmen zu können.

Jesus steht vor unserer Herzenstür und klopft an.

Es ist Gnade, wenn wir ihm zu öffnen vermögen.

Bleiben wir an seinem Wort, nimmt Gott Wohnung in uns.

Seine Liebe ist die Frucht seines Wirkens in uns.

Es ist aber keine Sünde, Fleiß und Konzentration auf die Perfektion der Worte zu verwenden.

Wenn ein Bruder Wert legt auf die Perfektion der Worte, so ist dies kein Grund, das Herz vor ihm zu verschließen.

Auch ist es kein Grund, sich an ihm zu ärgern.

Merciful

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2512

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Merciful am 05.06.2017 21:15

Merciful schrieb: Dies bedeutet ganz praktisch, mit der Bibel zu leben.

Die Wahrheit dieser Aussage erlebte ich heute erneut, als ich am frühen Nachmittag den Psalm 90 nahm und las.

Ein Gebet des Mose, des Mannes Gottes.

Es ist immer wieder erstaunlich, welch eine Kraft die Worte der Bibel entfalten und bewirken.

Darum fahren alle unsre Tage dahin durch deinen Zorn,
wir bringen unsre Jahre zu wie ein Geschwätz.

Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre,
und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe;
denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon.

Wer glaubt's aber, dass du so sehr zürnest,
und wer fürchtet sich vor dir in deinem Grimm?

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen,
auf dass wir klug werden.

(Psalm 90, 9-12; Lutherbibel 2017)

Diese Zeilen fand ich sehr tröstlich und der Friede Gottes kehrte wieder ein in mein Herz.

Merciful

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von solana am 05.06.2017 17:21

Hallo Burgen

Ja, sicher, nach ihrer religiösen Tradition und Überzeugung war die damalige religiöse Elite vollkommen im Recht.
Sie haben so gehandelt, wie es ihrer Überzeugung entsprach.
Sie waren so davon überzeugt, dass sie sich durch nichts in Frage stellen liessen .....

In dieser Gefahr sind wir heutzutage genauso.

Je überzeugter wir von der Richtigkeit unserer Meinung und unserer Erkenntnisse sind, um so mehr stehen wir in der Gefahr, die Demut und die Liebe zu verlieren und um so mehr verhärtet sich unser Herz ...., um so mehr sehen wir auf andere herab, die in unseren Augen "weniger perfekt" sind.
Und gleichen dadurch mehr dem Parisäer als dem Zöllner in der Geschichte, die Jesus erzähmlt hat (Lk 18, 9 ff); um so weniger "wandeln wir im Geist", denn es ist dann nicht mehr die Liebe Gottes, die durch den Heiligen Geist in unser Herz ausgegossen ist, die uns leitet und regiert, wenn wir mit anderen umgehen, die weniger "perfekt" sind als wir selbst (vermeintlich ).

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wie "wandelt" man im Geist?

von Burgen am 05.06.2017 16:46

Zum Zeitpunkt der damaligen Gelehrten und jüdischen Priesterschaft möchte ich zu bedenken geben,
dass die Masse der Menschen längst nicht erlöste, von Sünden befreite Menschen waren.

Sie hatten natürlich einerseits die Aufgabe, den Tempel am Laufen zu halten und später die eingesetzten
Rituale ďurchzuführen, die Menschen anzuleiten nach den Vorschriften zu handeln.
Über fast 3T Jahren schlich sich da natürlich ein, was tot war. Sie ritten auf einem toten Pferd, sagt man heute.
Das führt den Blick auf die heutige allgemeine Priesterschaft, egal welcher Coleur. Sie sind gefährdet.
 
In Epheser 2, 4-9 lesen wir, dass der Glaube an Jesus als Herrn und Heiland ein Geschenk ist.
Ein Geschenk, das lebendig ist, kann man sich nicht aneignen.
Gott liebt uns so sehr, er hatte Erbarmen mit uns.
Durch seine Gnade nahm er unsere Sünde am Kreuz und schenkte, dass wir ohne Sünde weiterleben können.
Stellvertretend für uns wurde er hingerichtet, gefoltert, damit wir Gnadenreiches Leben haben sollen.

Die Heilungen im NT geben Zeugnis darüber wie Gott mit Jesus im Einklang ist, erbarmt, liebt und handelt.
Wenn wir dies im Glauben annehmen und behalten, sind wir geistlich ohne Verdienst, einfach geschenkt,
weil er uns liebt, wir in ihm sind und er in uns.

Ist das nun Theorie? Erleben wir diese Gnade? Leben wir in ihr?
Das, denke ich, zu bedenken, könnte täglich neu in eine innige Gemeinschaft mit dem Vater durch Jesus führen.

Gruss
Burgen



 

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