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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Burgen am 06.05.2017 10:17Vielen lieben Dank, Jeremia. Und diesen Dank gebe ich gleich weiter an unseren Herrn und Heiland Jesus Christus.
Denn ohne ihn können wir nichts tun. Er allein, in ihm leben, weben und sind wir. Gott zum Dank.
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Losung
Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. / Psalm 121,6
Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. / 1. Petrus 5,7
Wenn ich schlafe, wacht sein Sorgen und ermuntert mein Gemüt,
dass ich alle liebe Morgen schaue neue Lieb und Güt.
Wär mein Gott nicht gewesen, hätte mich sein Angesicht nicht geleitet,
wär ich nicht aus so mancher Angst genesen.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.
(Paul Gerhardt)
Johannes 14, 1-6
Kolosser 4, 7-18
******************
Gottes Liebe ist wie die Sonne - sie hebt und beschenkt unser Gemüt mit Freude, Licht und Sonnenschein -
Seid behütet und habt acht auf euch, ihr wir und ich. Wir alle. Gott liebt uns, er schenkt uns die Schrift und Erkenntnisse.
Sein Wort ist d a s Wort.
Gestern las ich, die deutsche Sprache ist die einzige Sprache, die lange Wortzusammenstellungen zu neuen Wörtern wie
einen Bandwurm, zusammemfügen kann.
In einem anderen Zusammenhang las ich mal, dass es einen Mann gab, der jedes Wort unserer Sprache auf christliche Ursächlichkeit der Sprache überprüfte. Da ist ein alter Schinken mit weit über 400 Seiten zusammengekommen.
Das war so ca um 18 hundert.
Zu der Zeit prägte das Christentum das alte Europa und fand Niederschlag in der Alltagssprache
und der damaligen Moral und Ethik.
Heute sind es eher technische, mathemathische und lateinische Medizinbegriffe. Vermeintliche Logik des Wissens.
Gruß
Burgen
Re: Gott ist (auch) Böse
von Cleopatra am 06.05.2017 10:11Hm, also jetzt bin ich etwas irritiert lieber Pal,
auf der einen Seite sagen wir immer, die vier Freunde wären Hiob eben keine Hilfe gewesen und hätten Unrecht gehabt, und jetzt benutzt die eine der Aussagen von einem Freund als "richtig"...?
Wenn ich deinen letzten Beitrag lese, dann kommt es mir vor, als würde Hiob als ein ganz schlechter und sündiger Mensch dargestellt.
Aber das war er ja eben nicht. Er war Gottesfürchtig, deshalb hat Gott ihn ja auch besonders genannt im Himmel.
Lieber nennmichdu, danke für die ausfürhliche Erklärung, wie du zu dem Schluss kommst, dass Gott Satan quasi beauftragt hat, Hiob zu schaden.
Ich kann deine Schlussfolgerung nachvollziehen, aber ich sehe es so, dass Gott nicht aktiv gesagt hat "tu dem Hiob weh", sondern eben mehr "mach, was du willst, du wirst schon sehen, wie gottesfürchtig er ist. Aber tu seinem Körper bloß nichts".
Wenn Gott etwas tut, dann tut er es immer im Guten für uns.
Ich versuche mal, etwas Praktisches ins Thema hineinzulassen:
Die meißten von euch wissen ja von meinem Unfall vor 10 Jahren.
Ich hatte sehr viele Schmerzen und auch Verluste. Es ging mir garnicht gut.
War das von Gott gewollt? Die Schmerzen? Die Trauer? Die Ängste?
Ganz bestimmt nicht.
Wieso hat er mich dann damals nicht verschont?
Nun, er scheint ja gesagt zu haben "nur ihr Leben, das taste bloß nicht an", denn ich hätte den Unfall ja nicht überleben dürfen.
Aber er hat mich zurück ins Leben geholt.
Trotzdem musste ich viel durchmachen. Wieso?
Ich denke, im Nachhinein hat er es "erlaubt", aber nicht "herbeigeführt", um ein Ziel zu verfolgen.
Was genau der Grund war (vielleicht auch mehrere) kann ich nicht sagen.
Aber ich hätte so als Frührentner zB nie die Zeit gehabt für die Community.
IIch hätte viele Menschen in den Rehas und auch sonst nie kennengelernt, und diese hätten nie etwas von Gott gehört.
Ich hätte Gott auch nicht so kennengelernt, wie in der intensiven Zeit.
Vieles wäre heute eben nicht so.
Und so kann ich sagen- was vor zehn Jahren passiert ist, war total doof.
Aber Gott hat aus etwas echt doofen etwas Gutes gemacht.
Und so ist unser Gott- soverän mit dem Blick in die Zukunft und den Horizont der weiter geht als die einzelne Person.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Jeremia786 am 05.05.2017 20:21Liebe burgen ich beobachte dich ja auch schon laenger, du schreibst immer sehr liebevoll, finde das sehr ermutigend wie du mit Menschen umgehst....unser lieber Herr Jesus moege dich reichlich segnen fuer deinen Dienst
Re: Gott ist (auch) Böse
von Pal am 05.05.2017 11:52"mächtig versündigt" würde ich so nicht sagen...
Ich meine schon, das Hiob sich sehr versündigte, denn genau das sagt ja auch, wie du richtig erkennst, der (unschuldige) 4 Freund:
Bei Elberfelder finde ich die Selbsterkenntnis von Hiob am allerbesten ausgedrückt:
Das erscheint mir sehr wichtig und nötig und ist mE übereinstimmend mit dem "Schrei":
Der vormals vollkommene Hiob mußte die Erfahrung seiner eigenen Verdorbenheit zutiefs bedauern und durchleiden. Nach diesem "Sterben" kam dann das Wundererlebnis...
Ansonsten stimme ich mit dir überein.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Römerbrief Kapitel 6 - Taufe und neues Leben
von nennmichdu am 05.05.2017 11:11Nachdem es im Römerbrief Kapitel 5 um den Frieden mit Gott ging, den wir als durch den Glauben gerechtfertigte und begnadigte Meschen vor Gott haben und es am Ende hier heißt:
19 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten.
20 Das Gesetz aber ist dazwischen hineingekommen, damit die Sünde mächtiger würde. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden,
21 damit, wie die Sünde geherrscht hat zum Tode, so auch die Gnade herrsche durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unsern Herrn.
Durch Jesu Gehorsam hat er uns losgekauft vom Fluch des Gesetzes - von den Forderungen Gottes an uns, hier in allen Punkten vor Gott recht da zu stehen - da Jesus selbst ---dann in uns --- das Gesetz erfüllt. Da er es in seinem Leben erfüllt hat (blieb ohne Gebotsübertretung) und so den Weg für uns freigemacht hat - hin zu Gott.
Der erste Mensch - der alte Adam in Eden - war in seinen Begierden ungehorsam. Das Gesetz des Mose machte dann noch deutlicher, das der Mensch hier immer wieder nur versagen konnte,
sodass wir Gottes Gnade brauchen - um vor Gott bestehen zu können.
Römer 6
3 Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft?
4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.
Taufe meint hier ---meiner Überzeugung nach -- nicht das äußerliche Besprengen oder Untertauchen mit Wasser - dies ist (nach baptistischem Verständnis ..welches ich teile) ein Sinnbild - ein nach außen getragenes Zeugnis für das was innerlich passiert ....
Sondern auf Christus Jesus getauft meint, das ich den alten Adam mit seinen Begierden für gekreuzigt halte, in in den Tod gegeben habe...auf das ich fortan - Kraft Jesu Auferstehung - nicht den Begierden des alten Adams (des Fleisches) lebe, sondern Christus durch mich lebt und ich die Früchte des Geistes hervorbringen....die guten Werke , die durch den Glauben, den Gott mir durch den heiligen Geist geschenkt hat, getan werden.
Über alle (konstruktiven) Betrachtungen/Ergänzungen zu diesem Textabschnitt freue ich mich wieder.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Gott ist (auch) Böse
von nennmichdu am 05.05.2017 10:52Guten Morgen Pal,
"mächtig versündigt" würde ich so nicht sagen.... --- denn Sünde oder Schuld konnten ihm weder die drei Freunde nachweisen noch hält Gott ihm dieses vor, war doch Gottes Urteil über ihm anfangs:
Hiob 1,1 Der war fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und mied das Böse.
Hiob 1, 8 Denn es ist seinesgleichen nicht auf Erden, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse.
Hiob 1,22 In diesem allen sündigte Hiob nicht und tat nichts Törichtes wider Gott.
Hiob 2,10 Er aber sprach zu ihr: Du redest, wie die törichten Frauen reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen? In diesem allen versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.
Hiob 32,1 Da hörten die drei Männer auf, Hiob zu antworten, weil er sich für gerecht hielt.
Erst der vierte Freund (den Gott dann auch nicht tadelt und für den Hiob nicht Fürbitte tun soll, entgegen den Reden der drei vorigen "Freunde" die nicht wahres über Gott geredet hatten) zeigt Hiobs Problem auf:
Hiob 32, 2Aber Elihu, der Sohn Barachels des Busiters, aus dem Geschlecht Ram, ward zornig. Er ward zornig über Hiob, weil er sich selber für gerechter hielt als Gott.
Hiob fordert Gott dazu auf, doch an sein gerechtes Tun zu denken und ihm dafür zu vergelten. Weil er meint, er hätte dies verdient und Gott müsse ihn dafür segnen.
Ohne zu beachten, das Gott die Person nicht ansieht und tut was er will und es kein Anrecht auf Segen gibt. Empfehle nur allen dies mal genau nachzulesen.
Hiob 36,36 - 37
fast das dann zusammen
36 Oh, Hiob sollte bis zum Äußersten geprüft werden, weil er Antworten gibt wie freche Sünder.
37 Denn zu seiner Sünde fügt er noch Frevel hinzu. Er treibt Spott unter uns und macht viele Worte wider Gott.
- WIE - freche Sünder .... nicht als frecher Sünder....
Denn "zu seiner Sünde" -- kann dann nur die Sünde meinen, in die alle Menschen hineingeboren werden - in die Trennung von Gott wo dann der Mensch unter der Herrschaft des alten Adams nicht anders kann, als -- hier bei Hiob - seine Frömmigkeit -SELBST IN DIE HAND - zu nehmen...
Und damit eine Selbstgerechtigkeit aufzubauen, die auf sich schaut und den Ruhm bei sich sucht - für sein vorbildliches Verhalten---
Hiob musste lernen sich nicht über andere zu stellen, sich nicht besser vor Gott zu halten als andere - in Sünde geborene Menschen - und deshalb wandte Gott sein Schicksal erst dort - wo er für seine 3 ersten Redner Fürbitte tat --- nach dem Motto wie es uns auch das Vater unser lehrt - Vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unseren Schuldigern..
Hiob hatte sich nicht an Menschen versündigt. Gott bescheinigt ihm am Ende auch, das er wahres über Gott geredet hat - entgegen seiner drei Freunde, die stets persönliche Schuld für erfahrenes Leid bei Hiob suchten/unterstellten - als ob Gott den Menschen vor sich gerecht darstellen würde, durch seine guten Werke --- wir wissen dann bei Abraham und von Habakuk das der Gerechte aus Glauben leben wird....
Gott fängt dann in Hiob 40 an klar mit Hiob zu reden:
2 Wer mit dem Allmächtigen rechtet, kann der ihm etwas vorschreiben? - was auf Gottes souveräne freie Gnadenwahl verweist... -- ER erwählt ...ER verwirft...
In Hiob 42 kommt Hiob dann zum Schluss:
5 Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen.
6 Darum spreche ich mich schuldig und tue Buße in Staub und Asche.
Hiob hatte von Überlieferungen - Hörensagen durch Mund zu Mund Erzählung seiner Väter/Vorväter - davon gehört, das es Gott gibt und man Gott fürchten/ehren soll.... hier setzte Hiob auch all seine Kraft ein -- dies durch seine Kraft dann zu erfüllen
Doch nun hatte Hiob selbst erfahren und gesehen, was Gottes souveränes Recht ist - zu geben und zu nehmen und zu tun und zu lassen..was er will und das alles was Hiob hatte seiner Gnade - Gottes Segen und Gottes Gunst zu verdanken war....und nicht seiner Anstrengung..und seinem frommen Leben:
Spr 10,22 Der Segen des HERRN allein macht reich, und nichts tut eigene Mühe hinzu.
Und Hiob hatte gelernt anderen ihre "Fehleinschätzungen" nicht nachzutragen oder vorzuhalten und auf seine Recht zu pochen. Hatte gelernt zu vergeben - indem er für sie bei Gott um Gnade/Nachsicht bat.
Hiob 42, 10 Und der HERR wandte das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde Fürbitte tat. Und der HERR gab Hiob doppelt so viel, wie er gehabt hatte.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Burgen am 05.05.2017 09:32Losung:
Du sollst dein Herz nicht verhärten und deine Hand nicht zuhalten gegenüber deinem armen Bruder. / 5. Mose 15,7
Wenn jemand dieser Welt Güter hat und sieht seinen Bruder darben und verschließt sein Herz vor ihm,
wie bleibt dann die Liebe Gottes in ihm? / 1. Johannes 3,17
Matthäus 26, 30-35
Kolosser 4, 1-6
*******
Gestern Abend war ein Mann zu sehen im TV, der sich sein Leben lang mit dem Glauben an Gott / Jesus, beschäftigt hat.
Je älter er wurde (87J.) ist er unsicherer geworden, ob es überhaupt einen Gott gibt, angesichts der schrecklichen gewaltbereiten Menschen.
Als ich am Nachmittag mit dem Hund auf dem Nachhauseweg an zwei Menschen vorbeiging, sprach der alte Mann zu einer etwas jüngeren Frau gerade, dass die Menschen sich in den letzten Jahren so sehr zum Nachteil verändert haben.
Das beschäftigte mich und macht mir bewusst, wie sehr wir Gebet füreinander brauchen.
Es war schon mal zu lesen, dass Fürbitte nicht unser Auftrag sei, weil sowieso alles so kommt, wie es kommen soll.
Spricht da nicht eine tiefe Depression und Schriftunkenntnis durch?
Denn die Schrift bezeugt, dass es dich nicht treffen wird, so du mit Jesus/Gott lebst.
Er spannt seinen Schirm zum Schutz auf.
Jesus ist das Wort, also haben wir die Erlaubnis, dieses Wort fortwährend im Herzen und über die Lippen zu bewegen.
Das finde ich tröstlich und großartig.
Mir selbst erging es vor wenigen Tagen auf dem Spaziergang so, dass das Wort Jerusalem hochstieg. Darüber verwunderte ich mich. Es war so überraschend. Doch dann formulierte ich um meinem Singsang Fürbitte für Jerusalem. Das schenkte Frieden.
Wer Jerusalem segnet erhält selber Segen.
Welch eine Verheißung.
Das ist völlig unabhängig von der eigenen politischen Nachrichteneinstellung. Danke HERR.
Habt alle einen guten und friedvollen Tag
Re: Gott ist (auch) Böse
von Pal am 05.05.2017 08:19Gott ist nicht "Böse", Gott ist verschiedentlich "voller Zorn".
Wenn Gott voller Zorn ist, dann ist das eine absolut gute Sache, weil SEINE (zornige) Äußerung, gegen das Böse, gerecht, stimmig, vollkommen richtig ist.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gott ist (auch) Böse
von Burgen am 04.05.2017 21:37Gott ist nicht "Böse", Gott ist verschiedentlich "voller Zorn".
Darin ist ein Unterschied.
Joannes 10,10
Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen.
Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge.
Gruss
Burgen
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Gott ist (auch) Böse
von geli am 04.05.2017 19:38Genau das ist für mich immer das Tröstliche aus der Hiobs-Geschichte:
Wir lernen hier, dass der Satan nicht mehr tun kann/darf, als Gott ihm (zu unserem Besten) erlaubt.
Wir sind, egal in welcher Situation, immer in der Hand Gottes, auch wenn bestimmte Dinge eigentlich durch Satan inszeniert werden.
Gott ist der Herr über alle Lebenssituationen!
Lg, geli

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