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Kowalski

52, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 126

Re: Zusammenhang zwischen 1.Mo 1,3-4a zu Joh 1,4-5a (das Licht)?

von Kowalski am 22.04.2017 19:55

Ich könnte hierzu auch anderst fragen: gemäss Mose schuf Gott am ersten Tag das Licht, aber Sonne und Mond erst am vierten Tag - was war dieses Licht am ersten Tag?

Da kann man nur spekulieren. 
 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Zusammenhang zwischen 1.Mo 1,3-4a zu Joh 1,4-5a (das Licht)?

von Burgen am 22.04.2017 14:01

Hallo Daniel,

die Prallelstelle zu der ersten Johannesstelle steht bei Joh 8,12.
Da erklärt Jesus und spricht:

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Und dieses Licht im Herzen ist erfahrbar.
In der Regel bringt dieses Frucht hervor.
Eine Frucht könnte geöffnete Herzensaugen sein. Wir sehen die Welt um uns herum mit den Augen Jesu.

Bezogen auf die Mosestelle, dort lesen wir, dass Gottes Geist über den Wassern schwebte.
Es war noch alles finster.
Doch dann beginnt Gott mit seiner Arbeit.
Die Finsternis muss weichen. Ein 12 Std Rhythmus beginnt.
Das ist die Vorraussetzung dafür, dass es Leben geben wird.

Gott hat seinen Lichtschalter eingeschaltet.

Gruss
Burgen


 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Zusammenhang zwischen 1.Mo 1,3-4a zu Joh 1,4-5a (das Licht)?

von nennmichdu am 22.04.2017 13:33

Sorry das ich schon wieder antworten muss - mir selbst...


Der letzten Annahme entgegen steht dann aber, das Gott dieses Licht (Jesus) dann von der Finsternis hat trennen müssen...

und das macht nur bedingt Sinn....


also - das Thema ist sehr vielschichtig... 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Zusammenhang zwischen 1.Mo 1,3-4a zu Joh 1,4-5a (das Licht)?

von nennmichdu am 22.04.2017 13:30

Wenn ich jetzt darüber nachdenke,

dann liegt es nahe, das Jesus selbst das Licht war,

was in 1. Mose 1,3-4 der Erde dann geleuchtet hat ---noch bevor die Sterne/Sonnen und Planeten ins Spiel kamen...  um hier eine Zeitbestimmung und Bewegung/Entwicklung einzuleiten/zu beschleunigen.

 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Zusammenhang zwischen 1.Mo 1,3-4a zu Joh 1,4-5a (das Licht)?

von nennmichdu am 22.04.2017 13:25

vielleicht auch nicht aus der Erde.... sondern davon unabhängig....

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Zusammenhang zwischen 1.Mo 1,3-4a zu Joh 1,4-5a (das Licht)?

von nennmichdu am 22.04.2017 13:23

1.Mose 1,3-4 nimmt Bezug auf die Freisetzung von Licht - aus der vorhandenen Materie (Erde) im Raum (den Galaxien, den Himmeln)

Johannes 1, 4-5 Spricht von der Lebensschaffenden Kraft Gottes, die in Jesus Christus sich verkörpert und Gestalt angenommen hat - vor 2000 Jahren.


zwei voneinander zu trennende Gegebenheiten.

Jesus wurde dann nicht erschaffen, sondern er nahm durch Gottes heiligen Geist in Maria dann Menschengestalt an. Jesus selbst sagt ja, ehe Abraham war, war ich. Er selbst, Jesus, war also anfangs auch schon bei Gott. Als Gottes schöpferischer Ausdruck - Logos - untrennbar mit ihm verbunden und dazu bestimmt dem Menschen (ewiges) Leben zu geben.


 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von Pal am 22.04.2017 13:17

Ich möchte es einmal so beschreiben:

Es gibt für den allerheiligsten Gott nur ein einziges Fleisch und Blut welches IHM liebenswert ist. Und das ist der Leib Christi und das Blut, welches wir ja im Abendmahl zu uns nehmen.

Alles andere "Fleisch" hat seinen Weg vor dem Allergerechtesten verdorben. (1Mo.6,12)

Somit gibt es nichts Gutes in mir selbst, als nur allein das "neue Blut und Leben" Christi. => sprich sein Geist in mir.
Sind wir, liebe Solana, uns so weit einig? -

Was du dann über deine Identität schreibst, kann ich voll und ganz bejahen! Da hast du recht!

Solana:
Meinst du, Gott hasst dich, weil er sein Werk in dir noch nicht vollendet hat?

Nein, ER wird ja wohl nicht seinen Geist in mir hassen!
ER liebt SEINEN Geist in mir und das ist mein (echtes) Leben.

Dennoch bleibt etwas in mir, was ich Tag für Tag an einem Galgen / Kreuz halten muß => Sünden-ego-lust gilt es nach wie vor zu bekämpfen, zu hassen, zu verabscheuen, zu kreuzigen, zu verleugnen, zu sterben... brauchst du dazu die passenden Bibelstellen?

liebe Segenswünsche an deine neue Identität in Christus, die dermaßen liebenswert ist! 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.04.2017 13:51.

Joh832
Gelöschter Benutzer

Zusammenhang zwischen 1.Mo 1,3-4a zu Joh 1,4-5a (das Licht)?

von Joh832 am 22.04.2017 13:06

Wie denkt ihr darüber:

Besteht ein Zusammenhang zwischen 1.Mose 1,3-4a zu Johannes 1,4-5a was das Licht angeht?

1.Mo 1,3-4a (LU17):Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war...
Joh 1,4-5a (LU17): In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis...

Ich könnte hierzu auch anderst fragen: gemäss Mose schuf Gott am ersten Tag das Licht, aber Sonne und Mond erst am vierten Tag - was war dieses Licht am ersten Tag? War das wie es Johannes schreibt, das Wort Gottes, also Jeschua?
Nach dieser Logik hätte also Gott zuerst seinen Sohn Jeschua erschaffen, und durch diesen kam dann die ganze Schöpfung (Joh 1,10-11) in Existenz?

Klingt das krass?

Shalom und JHWH's Segen wünsche ich allen hier lesenden - und besonders den antwortenden!

DANIEL
 

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von solana am 22.04.2017 12:55

Pal schrieb: O

der meinst du, unser Schöpfer liebt das Böse, welches in unserem "Todesleib" (Röm.7) sein Unwesen treiben möchte?

Paulus drückt das so aus: Röm 7, 17 So tue ich das nicht mehr selbst, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

Er distanziert sich von diesem Teil seines (alten) Selbst und sieht sich dem gegenüber als "gestorben" an.
Er steht nicht mehr unter der Herrschaft der Sünde, gehört nun einem neuen Herrn - und zwar ganz.

Da ist nicht ein hassenswerter Rest, mit der er sich noch als "Selbst" identifuizieren würde, alles Alte ist "gestorben". 
Natürlich ist die Sünde nach wie vor hassenswert. Aber das "Selbst", der Mensch ist nicht mehr ihr Eigentum und muss sich auch nicht damit "identifizieren".

Röm 6,14 Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.

Die Sünde bekommt nur dann Macht, wenn wir sie ihr geben - dh, wenn wir an unseren Verfehlungen festhalten und uns mehr damit identifizieren als mit Gottes liebender Vergebung und Gnade.

Beim "Selbst"-Verständnis ist immer die Frage: "Womit identifiziere ich mich mehr, worauf gründet sich meine Identität?"
Und das Fundament kann nur entweder das von mir Hervorgebrachte (Gutes und Schlechtes) sein oder das, was Gott in mir schafft. Entweder geht es um meine Ehre und das von mir "Geschaffene" oder Gott bekommt alle Ehre - und dann ist da nichts Hassenswertes mehr in seiner Neuschöpfung.

Röm 8,1 So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
...
29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.

Was fällt mehr ins Gewicht bei deinem Selbstverständnis - deine Schwäche und dein Versagen, was dir noch fehlt zur Vollkommenheit oder Gottes Werk in dir?
Meinst du, Gott hasst dich, weil er sein Werk in dir noch nicht vollendet hat?

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von Pal am 22.04.2017 12:03

Solana:
Ich dachte, wir reden über den Menschen, den Gott gut geschaffen hat und den er liebt. Oder ist der Mensch für dich der Inbegriff des Bösen?

Nein, nein, das wäre ein schlimmes Mißverstehen! Gott liebt den Wiedergeborenen - lebendig werdenden Geist eines Menschen, nicht dessen abscheuliches Naturell!
So möchte ich betonen, das da nichts liebenswertes in dem fleischlichen Egomonster herrscht, das tod ist in seiner Sündenlüsternheit! Aber auch rein gar nichts!
Oder meinst du, unser Schöpfer liebt das Böse, welches in unserem "Todesleib" (Röm.7) sein Unwesen treiben möchte?

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