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MarcusO
Gelöschter Benutzer

Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von MarcusO am 21.04.2017 20:10

Also bis jetzt war das für mich immer ganz einfach: Ich würde mir ja auch nichts böses tun, also helfe ich auch anderen bzw. tu ihnen gutes. Wir sollen einfach einander annehmen und akzeptieren. nun, vielleicht denke ich da auch nur zu "einfach" ? 

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MarcusO
Gelöschter Benutzer

Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?

von MarcusO am 21.04.2017 19:58

Marcus: Ob das am Ende viele oder wenige sind wird sich zeigen.

Pal: Wie kannst du so etwas sagen, wenn Jesus Christus es ganz eindeutig darstellt?

Damit wollte ich nur sagen, das ich mich jetzt daran nicht "aufhängen" möchte wieviele das letzten Endes sein werden. Das es Prozentual gesehen weitaus weniger sein werden als die die verloren gehen das ist schon klar...(leider)

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?

von Pal am 21.04.2017 19:31

Merci:
Somit ist jeder Mensch zum Leben berufen.

Ja, viele/alle sind berufen und (sehr) wenige sind auserwählt.
Und Gottes Allwissenheit weiß das natürlich im Vorraus, so etwa ein paar "Äonen" vorher.

Merci: Aber zurückkehren musste er (der Sohn).

Und da weiß es wieder der Allwissende, wer aus der Sündenverstockung seines selbsterfüllten Daseins befreit werden wird und wer nicht.
ER weiß und regelt das aufgrund SEINER unbeschreiblichen Gerechtigkeit. -

Auch wenn wir nicht wissen, was daran nicht gerecht wäre, um uns allesamt in den Schoß der Allerversöhnerlehre einzubetten...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.04.2017 19:32.

Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2515

Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?

von Merciful am 21.04.2017 19:07

nennmichdu fragte: Wie kann ein Mensch sich denn der "Gnade Gottes widersetzen", wenn alle Menschen von Geburt an unter dem Zorn Gottes stehen?

Hm, tun sie das?

Gott hat in Christus die Welt mit sich versöhnt.

Somit ist jeder Mensch zum Leben berufen.

Jesus nahm den Zorn Gottes auf sich.

Er trug die Sünde der Welt ans Kreuz und sühnte die Schuld.

Denk' doch nur an den Vater in der Erzählung Jesu.

Zürnte er seinem Sohn, der nach Hause zurückkehrte?

Oder empfing er ihn freundlich und voller Freude?

Aber zurückkehren musste er (der Sohn).

Dies war für ihn der Weg zurück in die Gemeinschaft des Vaters.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.04.2017 19:08.

Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2515

Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von Merciful am 21.04.2017 18:54

So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst.
Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst; sondern er nährt und pflegt es wie auch Christus die Gemeinde.


(Brief des Paulus an die Epheser 5, 28.29; Lutherbibel 2017)

An diese Aussagen des Apostels dachte ich auch. Diese Aussagen enthalten kein Gebot des Selbsthasses.

Im Gegenteil, Paulus vergleicht die Liebe Jesu zu seinem Leib, also zu seiner Gemeinde, mit jener selbstverständlichen Pflege, die ein Mann seiner Frau und seinem Leib zuteil werden lässt.

Insofern knüpft Paulus hier positiv an die Selbstliebe des Menschen an.

Merciful

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?

von nennmichdu am 21.04.2017 15:37

Hallo Merciful,

 

du schreibst:

Dennoch scheint es mir so zu sein, dass es (möglicherweise) Menschen gibt, die der Gnade Gottes derart massiv sich widersetzen, sodass Ihnen schließlich der Eingang in die himmlische Herrlichkeit verwehrt wird.



Wie kann ein Mensch sich denn der "Gnade Gottes widersetzen", wenn alle Menschen von Geburt an unter dem Zorn Gottes stehen?


Joh 3,36 Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.

 

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Bithya85

40, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 171

Re: Wie vergebe ich Personen?

von Bithya85 am 21.04.2017 15:33

Ich glaube, dass man unterscheiden muss zwischen vergeben und versöhnen.
Vergeben ist eine Sache zwischen dir und Gott, oder einfach nur für dich. Je nachdem, wie deine Einstellung ist. Vergeben bedeutet, dass du etwas loslässt, es steckt ja auch das Wort "geben" drin. Wenn du etwas vergibst, hast du für dich soweit damit abgeschlossen, dass du nicht mehr ununterbrochen daran denkst, es als einen Teil deiner Geschichte wahrnimmst und weiter gehen kannst, in die Zukunft blicken kannst, ohne dass das, was war, dich immer wieder antriggert.
Versöhnen ist zwischen dir und der anderen Person, die dich verletzt hat. Es ist die Wiederherstellung oder Reparatur der Beziehung, ich glaube, das ist je nach Vergehen durch ein klärendes Gespräch möglich, oder auch durch mehrere Gespräche, vielleicht auch mit einem neutralen Dritten.
Leider wird das oft verwechselt.
Beides ist gut und ich glaube auch, dass Gott beides grundsätzlich will, aber ich glaube nicht, dass beides in jeder Situation möglich ist und erst recht nicht sofort. Es braucht Zeit, manchmal sehr viel Zeit.
Ich wünsche den Betroffenen da echt ganz viel Geduld mit sich selbst. Wenn man Druck macht, kommt eben nur das raus, was bei uns raus kommt, wenn wir drücken.
Gottes Segen!

Gemig-Blog Schaut gerne mal vorbei

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen

von nennmichdu am 21.04.2017 15:14

So ihr Lieben,


möchte noch einmal meine bislang aus der Bibel abgeleiteten Positionen zum Eingangsthema (Jesus - nur Sprachrohr Gottes oder eigenständige Person) zum Thema des freien Willens bei Adam (vor dem Sündenfall und danach) und bei Jesus zusammenfassen:

1. Frei in seinem Willen ist nur Gott der Vater und Schöpfer des Universums selbst - da er selbst ursächlich ist und keine höhere (bestimmende) Macht über ihm existiert.

2. Adam wurde als Mensch mit der Möglichkeit erschaffen, sich gegen Gott zu entscheiden (und damit für das Böse - den Teufel, der den Menschen versuchte und herausforderte, doch sein eigener Gott zu sein und Misstrauen in Gott schürte - als ob Gott dem Menschen etwas vorenthalten täte).

3. Die Entscheidung, vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösens zu essen war eine Folge seiner menschlichen Begierden (das was in der Welt ist: Augenlust, Fleischeslust, Hoffärtiges Leben/Stolz) , worin er von der Schlange versucht wurde und was sich am Gebot Gottes (du sollst davon nicht essen - bzw. du wirst dich davon nicht sättigen können -wortwörtlich übersetzt) rieb, bzw. wodurch diese Begierden erst erkennbar wurden (denn ohne Gebot/Gesetz gibt es keine Möglichkeit zu sündigen..).

4. Wenn es eine Folge war, dann war dies unvermeidbar und somit von Gott geplant.

5. Jesus als neuer Adam hatte dann, so wie wir in Christus auch, die Möglichkeit "Nein" zu sagen, zur Sünde und war als Erster (Erstling) darin dann Gott gehorsam. Und blieb ohne Sünde/Gebotsübertretung/Schuld.

6. Der Abfall des Teufels (ehemals Luzifers) geschah nicht, wie einige Theologen annehmen zu Beginn der Schöpfung (wo von einem Tohuwabohu gesprochen wird, was den Finsternismächten zugeschrieben wird  --- warum sollten oder könnten sie auch hier schon Gott ins Handwerk pfuschen...-?) sondern er geschah in Eden, als die bislang aufrecht gehende Schlange (mit Kontakt zur Himmelswelt) den Menschen zum Abfall verführte.



Hinweise dazu finden wir in Hesekiel 31 (wobei hier der Pharao von Ägypten auch sinnbildlich für den Satan - den Fürst dieser Welt steht)

31,9 Ich hatte ihn so schön gemacht mit seinen vielen Ästen, dass ihn alle Bäume von Eden im Garten Gottes beneideten.

28,13 In Eden warst du, im Garten Gottes, geschmückt mit Edelsteinen jeder Art, mit Sarder, Topas, Diamant, Türkis, Onyx, Jaspis, Saphir, Malachit, Smaragd. Von Gold war die Arbeit deiner Ohrringe und des Perlenschmucks, den du trugst; am Tag, als du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet. 

und in Jesaja 14

9 Das Totenreich drunten erzittert vor dir, wenn du nun kommst.
Es schreckt auf vor dir die Toten, alle Gewaltigen der Welt, und lässt alle Könige der Völker von ihren Thronen aufstehen,
10 dass sie alle anheben und zu dir sagen: »Auch du bist schwach geworden wie wir, und es geht dir wie uns.
11 Deine Pracht ist herunter zu den Toten gefahren samt dem Klang deiner Harfen. Gewürm wird dein Bett sein und Würmer deine Decke.«
12 Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern! Wie wurdest du zu Boden geschlagen, der du alle Völker niederschlugst!

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von Pal am 21.04.2017 14:58

Lieber Merci, es gibt das Gebot des Selbsthasses, weches von @Thomas zitiert wird.

29 Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst;

...beim Selbsthaß geht es mE  auch nicht um den selbstzerstörerischen Masochismus dieser Welt, (der vom Teufel kommt), sondern um ein gesundes "hassen" aller Eigenwilligkeit, des eigenen Geistes. -

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?

von Greg am 21.04.2017 14:50

Die Allversöhnungslehre ist ketzerisch.

 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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