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Re: Jesus verstehen
von sisterofjesus am 19.01.2017 05:49Liebe Burgen
Wie man eine fruchtbare innige Beziehung zu Jesus aufbaut, lehrte Jesus Chrisus - der Sohn jenes Gottes, der ihn auferweckt hat, nachdem die Schriftgelehrten und Pharisäer Jesus an der Verbreitung seiner Gotteslehre durch Tötung hindern wollten -sehr ausführlich, unmissverständlich.
Wie Gott, -also im Sinne vom Vater Jesu im Himmel- wem wie Sünden vergibt, sollten Christen doch eigentlich von Jesus Christus übernehmen.Er lehrte dies ausführlich in 2 Gleichnissen und auch klaren Angaben. Jesus gab auch seinen Jüngern Vollmacht Sünden zu vergeben oder zu belassen. Dies weil sie ja durch ihn informiert waren und ihm geglaubt haben, was vor dem allein wahren Gott Sünde ist was nicht.
Errettet ist man wenn man Jesus Christus als Herrn anerkennt und glaubt, dass Gott ihn auferweckt hat, den Feinde Jesus (die gemäss Jesus auch Feinde dessen sind der ihn gesandt hat, die Wahrheit über ihn, den allein wahren Gott den Verlorenen Schafen Israels zu offenbaren.)..durch Tötung an der Verbreitung seiner Version von GOTT und dessen Willen, Weg zu einer innigen Gottgemeinschaft zuhindern.
Es steht ja öfters in der Apostelgeschichte....den ihr getötet habt, ABER GOTT HAT IHN AUFERWECKT. Kaiphas, er damalige Hohepriester befand Jesus, aufgrund seiner Lehren und Wunderwerke als Volksverderber. Er und die Schriftgelehrten hatten ja NICHT denselben Vater wie Jesus, warf ihnen Jesus zurecht vor.
Jesus sagte zu Pilatus. Das sei nicht sein -König-Reich. Denn wenn es dies schon wäre, hätten seine Diener verhindert, dass er den Juden ausgeliefert worden wäre.
Jesus vergoss sein KOSTBARES Blut um den damaligen -unwissentlichen- Sündern vor dem allein wahren Gott, Gnade und Vergebung zu ermöglichen.Denn durch gewisse Gesetzeswerke die damals galten, konnte man vor dem Vater im Himmel unmöglich als Gerechter bestehen. Dies erkannte Paulus erst nach seiner Erleuchtung durch Jesus Christus.
Lg sisterofjesus
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Die "positive" und die "negative" Seite
von geli am 18.01.2017 19:51Liebe Cleopatra, wie bekannt mir das doch vorkommt...
Ich habe am Anfang die Bibel genauso gelesen und habe mich selbst enorm unter Druck gesetzt.
Gerade deshalb ist mir die "positive" Seite so wichtig: Dass ich mir nämlich nicht immer wieder solche Bibelstellen aussuche, die mir zeigen, was mir alles noch fehlt, sondern auch die, die mir zeigen, wie Gott über mich denkt, und wer ich in Jesus Christus bin.
Ja, Burgen, ich denke, zu dem Thema gehört nicht nur, dass man sich selbst mit den Augen Gottes sehen lernt, sondern auch, dass wir genauso lernen, auch unsere Mitchristen mit den Augen Gottes zu sehen - wer sie in Jesus Christus sind.
Allerdings muss man, wie Cleopatra schreibt, natürlich auch aufpassen, dass man nicht in so ein oberflächliches "Wir haben uns alle lieb"- Evangelium abzugleiten.
Ich denke, der eine, der dazu neigt, sich selbst negativ zu sehen und sich unter Druck zu setzen, der braucht besonders die Ermutigung durch positive Worte aus der Bibel, und manche, die dazu neigen, auf der anderen Seite vom Pferd zu fallen, brauchen auch ab und zu mal eine "Ermahnung" und eine Erinnerung daran, dass ein Christ nicht einfach so leben kann, wie er es eben gerade will, sondern dass Gott uns für unser Leben eben auch feste Prinzipien und Ordnungen gegeben hat.
Lg, geli
NorderMole
Gelöschter Benutzer
Re: Raum der Stille und des Gebets
von NorderMole am 18.01.2017 19:05O Herr, schenke Einsicht.
Der vielen Worte sind soviel.
Amen
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 18.01.2017 11:01Herr, zu dir dringe mein Rufen. Gib mir Einsicht, getreu deinem Wort!
Mein Flehen komme vor dein Angesicht. Reiß mich heraus getreu deiner Verheißung!
(Psalm 119, 169.170; Einheitsübersetzung)
Merciful
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (37) Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir und will dich erretten ... Jeremia 1,8
von Burgen am 18.01.2017 09:31Guten Morgen ihr lieben alle,
Freude über Freude - in allen Landen ... , das Credo für diesen Tag !
Lassen wir uns mit hineinnehmen in diese unsichtbare Wahrheit Gottes.
Der Erdbelag ist seit wenigen Tagen auch bei uns nun fest durchgefroren. Nur da, wo Gras wächst, ja, auch im Winter,
versuchen Murmeltiere mal nachschauen, was oben los ist.
Und mein Hund hat viel Freude daran, Löcher zu buddeln (was ich gar nicht gerne hab), um ihren Ball dort einzubuddeln um ihn
wieder herauszuholen und dann mich anschauen und wieder verstecken.
Dann muss ich halt weitergehen ...
Und wieder völlige Stille hier...
Losung
Ich will mich freuen des HERRN und fröhlich sein in Gott, meinem Heil. / Habakuk 3,18
Der Kämmerer zog seine Straße fröhlich. / Apostelgeschichte 8,39
Mein Herze geht in Sprüngen und kann nicht traurig sein, ist voller Freud und Singen, sieht lauter Sonnenschein. Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ; das, was mich singen machet, ist, was im Himmel ist. (Paul Gerhardt)
Galater 5, 1-6
Lukas 6, 1-11
Re: Die "positive" und die "negative" Seite
von Cleopatra am 18.01.2017 07:46Was für ein gutes und wichtiges Thema,
ja, wir neigen doch hin und wieder dazu, zu einem Extrem hin zu tendieren.
Als Teenager wollte ich unbedingt die Briefe im neuen Testament lesen, um zu erfahren, was ich alles tun "soll" und wie mein Leben auszusehen hat.
Als ich durch Krankheit sehr viel verloren habe, habe ich mich so unnötig und unfähig gefühlt, dass mir die ermutigenden Verse sehr geholfen haben.
Jeder ist in einer Phase des Lebens, in dem eine Kategorie gerade mehr hilft.
Aber außer acht lassen dürfen wir dabei nicht die andere Seite, das ist sehr wichtig.
Denn das Leben besteht nicht nur aus Geboten und Gesetzen. Würden wir uns nur darum künmern, würden wir gesetzlich werden.
Das Leben besteht aber auch aus Regeln und nicht nur aus "Gott liebt dich", dies wäre dann dieses "Wohlstandsevangelium".
Wir müssen Gottes Wort schon ganzheitlich nehmen, und zwar komplett.
Ich merke auch hier zB im Forum, wenn das Augenmerk nur auf einen Punkt hin gezielt gesehen wird, dann wird es schwer, den ganzen Kontext im Auge zu behalten.
Daher vielen Dank für das Anstoßen dieses wichtigen Themas.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Die "positive" und die "negative" Seite
von Burgen am 17.01.2017 23:09Liebe geli
wollte den Thread doch nicht gleich verschwinden lassen, deine Klarheit lese ich immer wieder gerne ...
Weißt du, ich denke, manche brauchen, wie du schreibst, immer wieder daran erinnert zu werden, dass aus dem alten Menschen nichts Gutes kommt.
IEs gibt hingegen viele Menschen, die durch ihre Gradlinigkeit, Liebenswürdigkeit, Verlässlichkeit usw. zum Vorbild werden. Und das in vielen Lebensbereichen.
Es geht doch bei Christen eher darum, dass sie Mut bekommen, mit Gottes Hilfe aus seinem Geist zu leben.
Dazu gehört auch, den Blick auf gute Eigenschaften Gottes zu richten, sozusagen, die Seele erheben.
Das Vorbild Gottes im Denken und Fühlen zieht nach oben.
So ähnlich.
LG
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Merkmale der Liebe
von Burgen am 17.01.2017 19:31Hallöchen,
ohne viele Worte ist doch der Vers von heute aus Psalm 119,167.168 passend zum Umgang mit dem Thema aus 1. Kor 13.
Meine Seele b e a c h t e t , was du gebietest, und l i e b t es von Herzen.
Ich f o l g e deinèn Vorschriften und Befehlen; denn alle meine Wege (liegen offen) vor dir.
Also sehen wir voll Erwartung und Liebe auch auf die Anwendung und Umsetzung von 1. Kor. 13
Denn da, wo die Gedanken im Wort von Gott geläutert sind, freut sich auch das Herz.
Gruß
Burgen
Re: Merkmale der Liebe
von Pal am 17.01.2017 16:47Ja, wir hatten einmal, vor Jahren einen Thread über die "freiwillige Marinoette" - leider kann ich ihn nicht verlinken...
Da sehe ich, das mein Glaube etwas begreifen muß, was mein natürlicher Zustand so noch nicht (oder kaum) hergibt.
Also das ich (um Jesu willen) an meine Vollkommenheit (im Geist) glaube, die sich aber im Fleisch zu selten zeigt.
Denn das Fleisch kämpft ja immer gegen den Geist und hört damit nicht einen Tag auf!
Nur muß der Geist des Glaubens die Antriebskraft sein, um das böse Fleisch (auch frommen Lug und Trug) zu beherrschen.
Einer will immer herrschen und einer muß herrschen. Entweder Fleisch oder Geist. Beide zusammen sind nie in Harmonie.
Doch beim Geist gibts den Frieden, den es sonst nirgends gibt.
Und so lerne ich auf den Geist zu achten und ihm zu folgen und den guten Kampf zu kämpfen.
Aber vollkommen "ausgekämpft" ist es nie! -
Deshalb kommt Röm7, am Ende ja mit zwei Gesetzmäßigkeiten, die beide bestehen, obwohl sie einander widerstreiten!
Also zwei Gesetzmäßigkeiten, denen der Mensch entsprechen muß.
Der Glaube sieht den wunderbaren Christus in mir.
Das Fleisch muß gebändigt sein, weil das Gesetz der Sünde fortwährend lauert.
Einfacher wäre es ja, menschlich betrachte, wenn nur noch eines der Gesetze (#1 - #2) übrig wäre, um es zu "bedienen". Aber nun bleiben sie beide, nebeneinander.
Deshalb wird das Erdenleben auch nie langweilig...
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Merkmale der Liebe
von Burgen am 17.01.2017 16:16Es ist doch so, wir bekommen mit der Schrift (täglich) einen Liebesbrief Gottes geschickt, vor Augen gelegt, ins Herz gebracht.
Manchmal sind wir bereit und dankbar.
Andermal ist das Herz sozusagen verschlossen.
Und dann ist es ja auch noch so, dass der Inhalt schwer zu verstehen ist als heutiger Brief.
Wenn in Ephesus ein Brief des Paulus ankam versammelten sich die Gläubigen und lasen ihn laut vor.
Anschließend wurde ausführlich über den Inhalt geprochen, gestritten, gelernt und gelehrt.
Und jeder Brief war Botschaft, auch für das eigene Tun des Gläubigen, der Gemeinde.
Auch war es immer ein anderer Schwerpunkt, obwohl Paulus und Petrus, Jakobus, Johannes immer die Liebe Gottes
herausstellten. Aber eben auch, dass sie in der Liebe wachsen sollten und in Gottes Liebe gegründet sein
um die Tiefe, Höhe und Breite zu erfassen.
Und da können wir heute noch von den Gebeten Paulus an die Gemeinden lernen.
Die Liebe geschieht nicht einfach so. Aber wir können ihr nachstreben wie dem Glauben,
damit wir den Siegespreis erringen.
Allerdings gibt es Menschen, die von Haus andere Menschen lieben, nett und zuvorkommend, hilfsbereit sind.
Das ist deren Gabe. Und was könnte Gott n o c h aus ihnen machen?
Gruß
Burgen


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