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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Was ist LIEBE?
von Burgen am 02.12.2016 11:54
Hallöchen
Liebe umgesetzt bedeutet auch in dem Zusammenhang, seine Emotionen disziplinieren zu können.
Z.B. seinen Mund zu halten, 1. wenn man bemerkt, dass eine gegensätzliche Antwort den anderen verletzen oder verunsichern würde.
2. in der Lage sein, sich zurücknehmen können.
3. andererseits nicht einfach alles schlucken, was andere anbieten.
Also zur rechten Zeit mit mir, mit dem anderen in Jesus Christus wahrhaftig, und auch hilfsbereit zu sein, da wo Hilfe nötig ist.
Liebe ist, sich z.B. an den 10 Geboten orientieren.
Es sind ja "nur" erstmal 10, die zu halten Gott uns anbefiehlt.
Und da hat man schon tüchtig mit zu tun.
Die 'Bergpredigt' ist da schon viel anspruchsvoller in der Umsetzung, im Verständnis, das sich u.a. 1. Korinther 12.13 niederschlägt und gelebt werden will.
Wie oft versagen wir, jeder von uns ..., aber wir dürfen frohgemut wieder aufstehen und weitertun, üben ...
Gruß
Burgen
Re: Was ist LIEBE?
von Majolika am 02.12.2016 10:57Hallo!
Dies ist meine erster Beitrag.
Ja, was ist die Liebe?
Erst einmal ist Gott die Liebe in Person. Er besitzt keine Liebe, sondern er ist die Liebe.
1.Johannes 4: 8 Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.
Wie beschreibt die Bibel die Liebe?
1. Korinther 13:4-7 Schlachter " Die Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht,
die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf;
5 sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre,
sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu;
6 sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles."
Allen einen schönen Tag!
Bibelstellen von Bibleserver.de
Re: Gibt es den "perfekten" Christen?
von solana am 02.12.2016 10:39Nochmal zur praktischen Umsetzung zurück:
Von allen Seiten - einschliesslich Salvato
- sind wir übereinstimmend dazu gekommen, dass wir uns "von innen nach aussen" verändern, also unsere Einstellung zuerst, und dann folgt das Handeln in logischer Konsequenz.
Wie, in welche Richtung soll sich nun unsere Einstellung ändern?
Ich knüpfe mal hier an:
1Tim 1,5 Die Hauptsumme aller Unterweisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungefärbtem Glauben.
oder Luther 2017: 5 Das Ziel der Unterweisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungeheucheltem Glauben.
Wenn es um diese Liebe geht, dann ist ein ganz wichtiger erster Schritt dazu, dass der Fokus der Aufmerksamkeit weg geht vom "Ich" als Dreh- und Angelpunkt. Hin zum "Geliebten".
Mein Anliegen ist dann nicht, mich als "perfekt" zu erweisen und gut und gerecht dazustehen.
Sondern zu "verschenken", was ich empfange - denn diese Liebe kann ich nicht aus mir selbst hervorbringen.
Also geht der Blick zu allererst auf den Herrn.
Wie setzen wir das praktisch um?
Hat jemand Beispiele (oder Anmerkungen, Ergänzungen usw)?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Gibt es den "perfekten" Christen?
von solana am 02.12.2016 09:56Wie angekündigt, habe ich alle Beiträge in Richtung des Streits entfert, auch die Antworten:
Niemand greift dich an, Salvato,du bist es, der alle anderen angreift.
Was du für dich selbst (und vielleicht die Glaubensgemeinschaft, der du angehörst) denkst, ist deine Sache und wenn du du alle Bibelstellen ignorieren willst, die etwas anderes aussagen, auch.
Aber dieses Forum hier ist nicht deine Plattform zur Verbreitung einer solcher irrlehre, die nur die halbe Wahrheit sagt und den Rest weglässt.
Und die lediglich Behauptungen aufstellt, Menschen verunsichert, sie seien nicht gut genug, ihre Wiedergeburt in Frage stellt usw.
Wenn du etwas konstruktiveqs beitragen willst, dann erzähle bitte - ganz Praktisches - von dir, aus deinem Alltag, wie du etwas von deinem Glauben umsetzt.
Und stelle keine theoretischen Lehrsätze einer religiösen Sonderlehre ein.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.
von Burgen am 02.12.2016 09:54oh, ihr Lieben
so wunderbar schön und gemütlich.
Als ich lernte erwachsen zu sein
mochte ich gerne abends nach der Arbeit noch durch ein paar Straßen gehen.
Die Fenster waren wunderbar heimelig erleuchtet. Manchmal kamen mir die Tränen ...
Das ist nun heute Geschichte, aber war mit viel Schmerz und wohl auch mit Selbstmitleid verbunden.
Ja, so ist es eben.
***********************************************************************************************************************
Losung Psalm 3,6 1. Petrus 5,14
Ich liege und schlafe und erwache;
denn der HERR hält mich.
Friede sei mit euch allen, die ihr in Christus seid !
*******
In jeder Nacht, die mich umfängt, darf ich in deine Arme fallen, und du, der nichts als Liebe denkt, wachst über mir, wachst über allen. Du birgst mich in der Finsternis. Dein Wort bleibt noch im Tod gewiss.
(Jochen Klepper)
Hesekiel 37, 24-28 Jesaja 61, 1-6
Burgen
Gelöschter Benutzer
Der Heilsweg - was, wenn und wie Europa erweckt wird für Jesus den Christus ?
von Burgen am 02.12.2016 09:37Ihr Lieben,
letztens wurde gemeint, dass die Heiligungsbewegung zu den Sekten und somit zu den Irrlehren gehören würde.
Was sagt die Schrift darüber, dass sich die Menschen täglich an ihr orientieren und ihr Leben danach ausrichten wollen.
Was ist das Merkmal eines erweckten Christen, einer erweckten Gemeinde, eines erweckten Landstrichs?
Sind wir als normale Menschen in der Lage erweckt zu leben?
Obwohl oder gerade, weil wir diesen Heilsweg im Leben einschlagen?
In Wiki las ich nach und fand mich bei vielen Worten und Begriffen zuhause.
Besonders was den Pietismus, den Methodismus, Graf Zinzendorf, Schlachter, Spurgeon, Georg Müller, Watchman Nee u.a. betrifft. Auch Campus für Christus usw.
Nachtrag: die China-Inland-Mission durch Hudson Taylor. Seine Mutter hatte jahrelang gebetet darum, dass Gott ihren Sohn retten sollte.
Und er hat's getan !
Sie alle prägten unser Land, manchmal zeitgleich der Industrialisierung.
Von Europa aus wurden viele Missionare allein oder mit der Familie in damals fremde Länder versendet.
Vor 500 Jahren, als die Menschen lesen und schreiben lernten, ihre eigene Bibel lesen und beherzigen lernten,
brachen die Menschen auf mit Gottes Hilfe das Land einzunehmen.
Teils unter großen Entbehrungen, Kriegen und Verfolgungen, selbst aus den eigenen Reihen.
Man konnte sich nie sicher sein, den nächsten Tag zu überleben.
Und wo stehen wir heute?
Gott ist derselbe, selbst das Wort ist das gleiche, wenn auch in vielen Sprachen und vielfältigen Kulturkreisen.
Gott liebt die Menschen. Er liebt seine Schöpfung, sein geschaffenes Werk.
Und wir?
~~~~~~~
LG
Burgen
Re: Buße ?? Metanoia heißt aber den Sinn verändern
von Salvato am 02.12.2016 09:17Guten Tag geli
Ja, ich glaube, jetzte besser verstehen zu können, was Du damit meintest:
Für mich wäre es klarer und verständlicher gewesen wenn Du geschrieben hättest:
Ich bin dabei, so zu werden, wie mein Schöpfer mich gedacht hat, als er mich schuf.

Und eine neuer Kreatur ist man ja eigentlich dann, wenn die Wiedergeburt wirklich erfolgte, man also -himmelseits erkennbar- wirklich durch notwendigen, allfälligen Gesinnungswandel (von fleischlich zu geistlich) eine neue Kreatur in Christus geworden ist.
Aber der Wille sich zu ändern - also Jesus immer ähnlicher werden zu wollen - ist schon mal eine Einstellung die Jesus sicher sehr freut.
Beim Embryo weiss man noch nicht wirklich, wie er sich entwickeln wird. Dass Physische ist klar schon vorgegeben. Einiges ist schon angelegt. Doch kommt es stark darauf an, wo und wie das Menschenkind aufwächst wie sich sein Umfeld gegenüber ihm sich verhält.
Gruss Salvato
Re: Adventskalender 2016
von Andreas am 01.12.2016 22:55Bittet und ihr werdet erhalten
Wer bittet, der empfängt.
Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet - glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil.
Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.
Bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten.
Bittet, und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollkommen ist.
So viele Versprechungen – aber sind sie wirklich wahr?
Warum erhört Gott unsere Bitten nicht?
Ein Märchen?
Es war einmal vor langer, langer Zeit, da gab es doch tatsächlich Menschen - man kann es sich heutzutage kaum mehr vorstellen - da gab es doch tatsächlich Menschen die behaupteten: Gott würde ihre Bitten nicht erhören.
Da machte sich eine Frau auf den Weg um einen Weisen zu finden, der ihr sagen könnte, warum das so ist. Es handelte sich um eine sehr kluge Frau, denn sie gab sich nicht, wie die anderen, damit zufrieden, dass es halt so ist.
Nachdem sie einige Zeit gewandert war, begegnete ihr ein Weiser: „Kannst Du mir alle Fragen beantworten?" Bedächtig kam die Antwort: „Ich weiß, das ich nichts weiß." 'Das hilft mir nun auch nicht gerade weiter.' dachte sich die junge Frau, bedankte sich freundlich und ging weiter.
Da begegnete ihr ein Erzieher: „Du hast doch viel mit jungen Leuten zu tun, da kannst Du doch sicherlich jede Frage beantworten." Dieser erwiderte ganz erschreckt: „Nein, das kann ich wirklich nicht." „Bist Du Dir auch ganz sicher? Du weißt doch, dass man sein Licht nicht unter den Scheffel stellen soll." „Man kann von jungen Menschen zwar viel lernen, aber alle Fragen kann ich wirklich nicht beantworten."
Ein bisschen enttäuscht ging die junge Frau weiter, bis sie ein kleines Kind traf: „Kannst Du mir alle Fragen beantworten?" „Ja natürlich, aber ich habe jetzt keine Zeit: Ich muss jetzt spielen."
Dafür hatte die Frau zwar viel Verständnis, aber es war schon etwas entmutigend, so kurz vorm Ziel wieder gescheitert zu sein.
Langsam und sehr nachdenklich ging sie weiter. Da begegnete ihr ein alter Schäfer. „Kannst Du alle Fragen beantworten?" „Kein Mensch kann alle Fragen beantworten!" erwiderte der alte Schäfer freundlich lächelnd.
Jetzt war die junge Frau schon fast verzweifelt, aber sie gab die Hoffnung nicht auf: „Du kennst doch viele Geschichten, dann weißt Du doch sicherlich für jede Frage eine passende Geschichte." „Nuuun ja, was hast Du denn für eine Frage?"
„Kannst Du mir sagen, warum Gott meine Bitten nicht erhört?" Kurzes Schweigen: „Deine Frage ist falsch." „Warum soll meine Frage falsch sein?" meinte die Frau etwas gereizt „Fast alle Mensch, auf der ganzen Welt, können Dir bestätigen, dass es wirklich so ist." „Trotzdem ist Deine Frage falsch." schmunzelte der Schäfer: „Wenn Du Gott nicht sehen und erkennen kannst, dann fragst Du ja auch nicht: Warum gibt es keinen Gott? Die Frage hätte richtig lauten müssen: 'Warum kann ich die Erfüllung meiner Bitten nicht sehen?'
Ich versuche Dir das mal an einigen Beispielen zu erklären."
Aufmerksam hörte die junge Frau dem Schäfer zu:
„Da ist ein kleiner Junge, der Probleme in der Schule hat und wenn diese Schulaufgabe wieder daneben geht, dann hat er kaum noch Aussicht das Klassenziel zu erreichen. Aber leider hat er wieder so einiges durcheinander gebracht und bittet deshalb Gott: 'Ach lieber Gott lasse doch den Amazonas durch die Schweiz fließen, damit ich nicht durchfalle.'
Und was tut Gott jetzt nicht?
Er nimmt nicht einige kleine geologischen Veränderungen vor, macht die Schweiz etwas größer und den Amazonas etwas kleiner und in ein paar Millionen Jahren wäre der Wunsch des Jungen erfüllt. Aber das würde ihm bei seinen Schulsorgen nicht mehr helfen. Also wählt Gott einen anderen Weg: Der Junge kommt mit der schlechten Note nach Hause und - wie gesagt, es ist ein uraltes Märchen - bekommt vom Vater eine Tracht Prügel, worauf er sich schweren Herzens dazu entschließt doch fleißiger zu lernen und er merkt, dass es ihm sogar Spaß bereitet, was er natürlich nie zugeben würde.
Und das Unglaubliche geschieht: Er fällt nicht durch. Aber er wird wohl kaum glauben, dass das irgendetwas mit seiner Bitte zu tun hatte.
Woran lag es? Der Junge wollte Gott vorschreiben, wie er seinen Wunsch zu erfüllen hätte. Aber Gott ist ein freischaffender Künstler und lässt sich nicht gerne sagen, wie er seine Arbeit zu verrichten hat. Außerdem müssen wir ihm zugestehen, dass er den besseren Überblick hat."
Das kannte die junge Frau sehr gut. Auch sie wusste immer ganz genau was Gott eigentlich jetzt tun müsste.
Der Hirte erzählte weiter:
„Da ist ein Mann der betet: 'Lieber Gott mache mich reich, damit ich glücklich und zufrieden werde.'
Gott kommt und krempelt nicht gleich die Ärmel hoch, wie wir Menschen es so gerne machen, sondern er betrachtet sich erst mal das Ganze. Nachdem er Herz und Nieren des Bittsteller gründlich erforscht hat, kommt er zu dem Schluss: 'Ja, den kann ich dazu bringen, dass er seinen Reichtum mit den Armen teilt. Also steht der Bitte nichts im Wege. Er kann seinen Reichtum haben.'
Sofort macht sich Gott ans Werk ihn auf den künftigen Reichtum vorzubereiten. Aber es ist natürlich nicht so einfach, den Bittsteller so zu verändern, dass er durch das berühmte Nadelöhr passt. Besonders weil Gott dabei ja ganz behutsam und liebevoll ans Werk gehen will, um dem Menschen nicht mehr Schmerzen, als unbedingt nötig, zuzufügen.
Und so eine schwierige Operation braucht natürlich seine Zeit.
Aber nach einem halben Jahr, nachdem dem Bittsteller immer noch kein Vermögen zugeflossen ist, meint er: 'Ich habe es mir ja schon fast gedacht. Da kann man bitten soviel man will und nichts geschieht.'
Gott lässt sich natürlich durch so etwas nicht von seiner schwierigen Aufgabe abbringen und nach zwei Jahren ist der Bittsteller wirklich ein reicher Mann: 'Wenn ich mich nicht so abgeplagt und so geschuftet hätte, wäre ich heute noch eine arme Kirchenmaus. Auf Gott ist einfach kein Verlass.'
Woran lag's, dass er Gottes Hilfe nicht erkannte?
Er wollte Gott einen Terminplan setzen, ohne zu ahnen, wie schwierig sein Wunsch zu erfüllen war.
Und er alte Mann erzählte weiter:
Wenn es um's Bitten geht, darf natürlich der böse Nachbar nicht fehlen:
'Lieber Gott, Du weiß dass man mit diesem Nachbarn unmöglich auskommen kann. Lass ihn doch bitte sterben.'
Manche Menschen sind sind etwas empfindlicher: 'Lieber Gott ich danke Dir für meinen Nachbarn. Ich liebe ihn ja so sehr. Aber wenn Du ihn mehr liebst als ich, dann nimm ihn doch bitte zu Dir.'
Egal wie die Bitte auch immer formuliert ist, Gott ist ein viel beschäftigter Mann und wählt deshalb manchmal die schnelle Lösung.
Der Nachbar bekommt eine Gehaltserhöhung und zieht in eine andere Gegend. Die Bitte ist wunderbar erfüllt: Der Bittsteller ist seinen Nachbarn los und braucht nicht einmal ein schlechtes Gewissen zu haben:
'Da sieht man's wieder mal. Dieser Faulpelz bekommt Gehaltserhöhung und ich, der mich tagtäglich abrackere, habe wieder mal das Nachsehen. Aber so war es ja schon immer: Die Guten und Frommen sind immer die Dummen.'
Hass und Neid haben ihm den klaren Blick getrübt.
Wenn Gott mehr Zeit hat, dann überlegt er sich: 'Was wollte er? Seinen Hass loswerden? Das wird ein schwieriges Stück Arbeit, aber der Aufwand lohnt sich.'
Jetzt kommt es darauf an, wie einsichtig der Bittsteller ist. Der eine klopft sich auf die Schulter:
'Was bin ich doch für ein toller Kerl, dass es mir sogar gelungen ist, mich von meinen Hass zu trennen.' Einer der ein bisschen einsichtiger ist, lobt und preist Gott für diese Gnade, würde sich aber am liebsten im nächsten Mäuseloch verkriechen, weil er sich so über seine Bitte schämt.
Aber es gibt auch Menschen die sich mit ihrem Nachbarn versöhnen wollen:
'Lieber Gott, ich meine es ganz aufrichtig und will mich wirklich mit meinen Nachbarn versöhnen. Aber er muss natürlich den Anfang machen und zu mir kommen.'
Nun soll man seine Bitte zwar nicht mir einer Bedingung verknüpfen, aber Gott ist nicht kleinlich.
Er peilt die Lage: 'Den Nachbarn habe ich schnell so weit, dass er bereit ist zum Bittsteller zu kommen, gar kein großes Problem.
Aber der Bittsteller, ist er wirklich in der Lage seinem Nachbarn aus ganzem Herzen zu verzeihen? So wie er seine Bitte geäußert hat, wohl eher nicht. Das wird wohl das schwierigere Stück Arbeit.'
Sofort macht sich Gott ans Werk und nach einiger Zeit ist es wirklich so weit. Gott ist gerade auf den Weg zum Nachbarn, um ihn herüber zu holen, als der Bittsteller an ihm vorbei schießt: 'Ich gehe jetzt selbst hinüber. Wenn ich warte bis Gott meine Bitte erfüllt, lebe ich mit meinen Nachbarn in Streit bis zum jüngsten Tag.'
'Ja wirkliche Versöhnung ist wirklich nicht leicht.' überlegt sich da die junge Frau und erkennt wie schwach wir dabei sind, wenn wir es aus eigener Kraft schaffen wollen.
Der Hirte erzählt ihr noch eine letzte Geschichte:
Eines Tages treffen sich einige verheiratete Männer in der Wirtschaft.
Einer davon wird bald Vater und meint: 'Ich werde sicherlich der beste Vater auf der ganzen Welt.' 'Duu? Ausgerechnet Du? Nie und nimmer. Dann schon eher ich.' Und nach einer Weile schließen sie eine Wette ab: 'Wer in achtzehn Jahren der beste Vater von ihnen ist, dessen Sohn oder Tochter müssen die anderen zur Volljährigkeit ein tolles Geschenk machen.
Einer von ihnen, bei dem noch keine Vaterschaft in Sicht ist, kommt nach Hause und bittet Gott schon mal vorsorglich: 'Lass mich doch der beste Vater von der ganzen Welt werden.'
Gott runzelt etwas die Stirn, aber wenn er es gerne sein möchte, warum nicht. Also macht sich Gott an die Arbeit. Nach einiger Zeit meint Gott zu dem Bittsteller - wie gesagt das Märchen ist aus uralten Zeiten -: 'Es wäre jetzt vielleicht an der Zeit, dass Du Dich mal im Windelwaschen übst.'
'Wie? Windelwaschen? Also so hab ich's ja eigentlich nicht gemeint. Musst Du denn immer alles so wörtlich nehmen? Der viert- oder fünftbeste Vater würde sicherlich auch schon reichen. Ab welchen Platz braucht man denn keine Windeln mehr zu waschen?'
Woran lag's dass er plötzlich von seiner Bitte gar nicht mehr so begeistert war? Er hat eine Bitte geäußert, bei der er nicht wissen konnte, was alles auf ihn zukommt. Er konnte nicht zu jedem Schritt, der zur Erfüllung seiner Bitte nötig war JA sagen.
Ein anderer ging gleich von der Wirtschaft in die Kapelle:
'Herr, lass mich doch der beste Vater auf der ganzen Welt werden. Ich bin auch bereit alles zu tun, was dazu nötig ist. Nur noch eine Kleinigkeit: Ich werde schon sehr bald Vater.'
Wahrscheinlich wird sich das Kind, die ersten Jahre, mit einem noch nicht vollkommenen Vater begnügen müssen, weil Veränderungen an Menschen einfach eine gewisse Zeit brauchen.
Nach all dieser anstrengenden Arbeit, setzt sich Gott am Abend, ganz erschöpft, in seinen Lehnstuhl um sich auszuruhen, aber die ganze Welt schreit:
„Warum erfüllt Gott unsere Bitten nicht?"
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Vom Licht zum Frieden
von Andreas am 01.12.2016 22:352) Wahrheit
Joh 18,38 Pilatus sagte zu ihm: Was ist Wahrheit? Nachdem er das gesagt hatte, ging er wieder zu den Juden hinaus und sagte zu ihnen: Ich finde keinen Grund, ihn zu verurteilen.
-
Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin und nichts verdränge, dann ist das Wahrheit.
Jesus war so eng mit dem Vater verbunden, dass Er sich nichts über sich selbst vormachen konnte. Sein trauriges Ende schwebte Ihm immer vor Augen, aber Er verdrängte es nicht, sondern stellte sich dieser Tatsache.
So war er in der Wahrheit und konnte die Wahrheit an andere weiter geben:
Joh 18,37 Pilatus sagte zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.
- - -
Die Apostel wollten diese Wahrheit, wie Jesus sterben würde, nicht hören – sie verdrängten sie. Deshalb konnte sie, trotz des besten Nährbodens, Jesu, nicht wachsen und reifen.
Jesus wäre fast verzweifelt an ihnen:
Lk 9,41 Da sagte Jesus: O du ungläubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein und euch ertragen?
- - - -
Auch kurz vor Seinem Tod, im Abendmahlsaal, muss Jesus schmerzlich feststellen, wie wenig Seine engsten Anhänger verstanden haben:
Joh 14,9 Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?
- - - - -
Wir brauchen Licht, um die Wahrheit zu erkennen.
Ohne Wahrheit kein Wachstum, kein geistlicher Fortschritt.
Man bewegt sich um sich selbst und kommt nicht weiter.
Die Wahrheit ist der erste Schritt, damit sich etwas verändern kann.
- Stelle ich mich der Wahrheit?
- Sind Ängste in mir, die mir den Zugang zur Wahrheit versperren?
- Suche ich die Wahrheit?
- Will ich wirklich im geistlichen Leben weiter kommen?
- Oder bin ich zufrieden, mit dem was ich schon erreicht habe?
- Nehme ich Wahrheit von Jesus an?
- Verändert mich diese Wahrheit?
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.
von Cosima am 01.12.2016 22:31Ja, liebe Solana,
da stimme ich dir voll zu: Die Adventlichter sind für mich auch Hinweise auf
das Licht, dass durch Jesus Christus angezündert worden ist - in dieser finsteren
Welt. Dass diese Welt daraus etwas Negatives macht, darf uns nicht davon
abhalten uns über das lebendige Licht Jesus Christus zu freuen.
Ich liebe auch den weihnachtlichen Schmuck in der Stadt - die vielen Lichter wenn
man am Abend durch die Straßen läuft und ich habe auch meine Wohnung wieder mit vielen
Lichtern geschmückt.
Grüße von Cosima, die sich auf den Geburtstag von Jesus, dem Sohn Gottes freut!
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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