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Re: Wozu die Hölle gut ist
von solana am 09.06.2016 11:59Ich frag mich wie man an so etwas glauben kann, vor allem in dieser "modernen" Zeit.. Möchte nicht sagen dass die Menschen dumm sind, nein auf keinen Fall, nur ist es interessant wie der Mensch so tickt.
Ich staune auch immer darüber, wie dumm die "modernen" Menschen doch sind!
Wie sie all den Stimmen glauben, die behaupten, die "Wahrheit" zu besitzen und die sagen, sie wüssten, worauf es im Leben ankommt und woher Glück, Freude und Zufriedenheit kommt, was man tun muss, um ein erfülltes, "selbstverwirklichtes" leben zu haben.....
Dass es nur darauf ankommt, bspw den richtigen Joghurt und die richtiigen Möbel zu kaufen, um das richtige "Feeling" zu bekommen, das richtige Auto und den richtigen Fernseher zu kaufen, damit die Nachbarn vor Neid platzen und man selbst sich so wohl fühlt, dass es nicht mehr zu toppen ist ....
Und dass Menschen sich selbst und anderen dann auch noch einreden, sie glauben das eigentlich ja gar nicht wirklich .... und dann rennen sie ein Leben lang trotzdem diesen "Zielen" nach und merken nicht, dass sie eigentlich nur nach dem Wind haschen und nie wirklich etwas inder Hand haben, was dauerhaftes Glück bringt.... Und wenn ihnen dann doch mal der Verdacht kommt, da könne etwas nicht stimmen - dann muss halt die Automarke gewechselt werden (oder bspw der Ehepartner
) ....Und auf Menschen, die im Glauben das finden, was andere anderswo suchen und dort nicht finden - auf diese Menschen sieht man arrogant herab und sagt: das ist alles nur "Pseudo", die machen sich etwas vor, die haben es im "realen Leben" nicht geschafft und nn suchen sie Trost in unbewiesenen Märchen ....
Wer macht sich da nun etwas vor und merkt es nicht?
Sicherlich sind manche Bilder, die sich gläubige Menschen über die Ewigkeit machen, ein bisschen naiv in den Augen moderner, aufgeklärter Menschen....
Aber diese "Naivität" hat keinen Einfluss auf das, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Wenn man aber von einem Joghurt ein Weekend-Feeling erwartet und in allem, was "neu" und "noch besser" ist, das Glück und Erfüllung im Leben sucht, dann verstellt man sich damit den Blick dafür, überhaupt erkennen zu können, worauf es wirklich ankommt.....
Und gerade die Menschen, die über die Naivität im Glauben spotten, sind meistens besonders gross darin
.Nur mal eine kleine Anmerkung am Rande, mit der ich niemandem zu Nahe treten will
. Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Pal am 09.06.2016 11:48Lieber @James, desgleichen die von dir noch ganz unberührte Antwort auf meine Frage, in welchem Zusammenhang Golgatha, mit der Hölle, stehen könnte?
Siehst du da keine Verbindung, warum Schmerzen und Weh zur "Abrechnung" dazu gehören?
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Pal am 09.06.2016 11:08Hallo, James, wiederholt habe ich dir eine Frage gestellt, deren Antwort du absolut zu meiden scheinst:
Natürlich sollte ich dann auch einen Blick auf das ewige Himmelsleben werfen. Denn auch das, so wird euch eure menschliche Logik sagen, erscheint "zieeeeeenmich ungrecht".
Jetzt hat ein Christ "nur" eine Herzensveränderung (Wiedergeburt) erfahren und das Blut Jesu Christi hat ihn gereinigt und befreit vom Bösen. Und jetzt soll diese Person eine unaufhörliche Herrlichkeit erlangen? Das ist doch völlig ungrecht! - Ja, menschlich, irdisch gesehen!
Aber von Gottes Standpunkt aus ist die Sühnung, von Golgatha, dermaßen wertvoll, das es eine unbeschreibliche, unendliche Himmelswelt "verdient hat". Ich weiß, das mag die menschliche Logik gar nicht hören. Aber so lese ich es in meiner Bibel
Also mit deinen mathematischen Zeitberechnungen, wie sieht diese Frage aus?
Muß man das ewige Leben nicht auch, als "mathematisch" völlig unzutreffend und damit als ungerecht, verwerfen?
Gerade bei diesem Gedanken, könntest du den Schlüssel dafür bekommen, warum auch eine unaufhörliche Verwerfung genauso stimmig ist. Es kann faktisch gar nicht anders sein!
Es sei denn, du entwickelst jetzt eine neue Theorie, wonach sich im Hernachmals Herzen noch verändern können. Also sowohl Himmelsbewohner noch in Sünden fallen können und Höllenbewohner sich, in der Hölle, bekehren könnten.
Für diese neue Theorie erwarte ich dann von Dir ein paar eindeutige Bibelstellen.
Danke!
Tagwandler
Gelöschter Benutzer
Re: Apokryphen
von Tagwandler am 09.06.2016 10:29
Erwähnenswert dürfte allerdings bei allen oftt einseitig verstandesdominierten Kämpfen um die Ergründung der Wahrheit
auch die Frage der allgemeinen Zugänglichkeit zu Schriften sein.
Ist es nicht so, dass die Bibel in der jetzig kanonisierten Form und insbesondere das Evangelium der Armen und Kranken (Schwachen) im Sinne unseres Herrn vor allem leicht (!) und der breiten (!) Öffentlichkeit in Wort UND Schrift zugänglich sein muss/müsste, um dem Missionsgedanken des Herrn um Wahl, Wahrheit und Gericht zu entsprechen?
Insofern wäre ja auch die Kanonisierung prädestiniert. Bemerkenswert könnte bei nachhaltigem breiten Interesse jedoch eine veränderte, vermeintlich verbesserte Zugänglichkeit über die neuen Medien zu beispielsweise den Apokryphen sein, wobei dieser allerdings auch eine m.E. proportional größere Wucherung redundanter Informationen in diesen Medien (Verschüttungsprinzip) gegenübersteht.
Desweiteren findet sich in der Betonung "Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre (...) [2.Timotheus 3,16]" der Alleinstellungsanspruch des Heiligen Geistes in Leitung in alle Wahrheit und (erklärender) Lehre wieder, wonach grundsätzlich gelten dürfte: keine Angst vorm Lesen (ggf. bilden) und vor dem Wunsch und Zug von eigener Seele und dem Geist der Wahrheit.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase 32 ; Meine Stärke und mein Lied ist der HERR, er ist für mich zum Retter geworden. 2.Mose 15,2
von Burgen am 09.06.2016 10:05
Losung: 2. Samuel 14,14 ; Markus 2, 16 - 17
Gott will nicht das Leben wegnehmen, sondern er ist darauf bedacht, dass das Verstoßene nicht auch von ihm verstoßen werde.
Die Schriftgelehrten sprachen zu den Jüngern Jesu:
Isst er mit den Zöllnern und Sündern ?
Als Jesus das hörte, sprach er zu ihnen:
Die Starken bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken.
***
Tageslese
Matthäus 15, 29 - 39
fortlaufende Lese
1. Korinther 15, 50 - 58
***
Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du von Gott gekommen bist, bei uns zu wohnen auf der Erd, dass durch dich dein Volk selig werd.
Du heiltest Herzen, die verwund't, macht'st beide, Leib und Seel, gesund und predigtest ganz hell und klar des Herren gnadenreiches Jahr.
BG: Nach Johann Augusta
Re: Gnade und Gerechtigkeit
von Beroeer am 09.06.2016 08:47Hallo liebe Lila,
ich pflichte Dir völlig bei.
LG
Beroeer
Re: Gnade und Gerechtigkeit
von Beroeer am 09.06.2016 08:45Also nochmal ein Gedanke zum „bewerten" von Bibeltexten.
Streichen wir mal bitte bewerten und ersetzen durch: verstehen, deuten, auslegen.
Ein Beispiel: Ehebruch.
Hierzu gibt es keine auszulegenden Worte Gottes, aber ein unverrückbares Gebot/Gesetz:
Das ist für einen Christen tabu!
Reuelose Ehebrecher WERDEN Gottes Königreich nicht erben.
Wie sieht es aber mit Verhaltensweisen aus, die zu Ehebruch führen KÖNNTEN,
bzw. mit Geboten, Hinweisen solche zu unterlassen?
Elberfelder Matthäus 5:
27 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen.
28 Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren,
schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen.
29 Wenn aber dein rechtes Auge dir Anlass zur Sünde gibt, so reiß es aus und wirf es von dir!
Denn es ist dir besser, dass eins deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib
in die Hölle geworfen wird.
Was genau meinte Jesus mit: „so reiß es aus und wirf es von dir" ?
Ich kenne einige sehr gläubige Christen (unterschiedlicher Richtungen).
Und ich denke, dass vor dieser Versuchung niemand gefeit ist,
- aber ich habe noch NIE jemanden getroffen, der diesen Hinweis
1:1 umgesetzt hatte, indem er/sie sich ein Auge ausgerissen hätte.
Was meinte Jesus also?
Sehr wahrscheinlich eine drastische, vielleicht schmerzhafte Maßnahme.
Und weil die einzelnen Situationen, die persönlichen Umstände, die Empfindungen
sowie auch der Glaubensfortschritt der Versuchten sehr unterschiedlich sein können
erlaubt der Text unterschiedliche Auffassungen/Umsetzungen
Da haben einige evtl. Probleme mit Pornografie.
Glaubensmenschen mögen sich auf unterschiedliche Weise „ihr Auge ausreißen"
Der eine gibt seinen Computer weg. Der andere stellt ihn dort auf,
wo sich immer andere Familienmitglieder befinden.
Der nächste offenbart sich Gemeindeältesten und bittet sie
Ihn zu unterstützen und sich regelmäßig nach dem Stand der Dinge bei ihm zu erkundigen.
Der nächste.......
Oder jemand hat in seinem Umfeld, vielleicht am Arbeitsplatz Kontakt mit jemandem,
den er „zu gern" sieht.
Jeder Glaubensmensch, der die Gefahr erkennt setzt den Rat Jesu vielleicht anders um.
Der eine geht der „Zusammen-treffen-Situation" aus dem Weg.
Der andere lässt sich in eine andere Abt. versetzen.
Ein anderer wechselt die Firma
Ein anderer.....
Genauso meinte ich den Hinweis darauf, dass gläubige Christen mit einem
negativen Selbstbild (ja, die gibt es), gerade die Schriftworte, die
zur Anstrengung, zum Kampf auffordern eher entmutigend empfinden.
Sie tun sich schwer die richtige Umsetzung in ihrem Leben zu finden
Es lässt sich nicht immer jedes Schriftwort scharfkantig ins Leben transportieren.
Manchmal muss ich gebetsvoll tief nachdenken,manchmal muss ich akzeptieren, dass das eine oder andere ein anderer
Christ anders handhabt, versteht.
War das zu verstehen?
LG
Beroeer
Re: Warum Christentum, und wenn ja, WIE?
von Cleopatra am 09.06.2016 08:19Guten morgen,
ich mache es kurz, weil ich auf dem Sprung bin:
a) danke für die Korrektur. Und was, wenn Gott dir die ganze Zeit schon die Wahrheit sagt...? Du sie nur eben noch annehmen musst?
b) diese Opfer waren Sündopfer. Sie sind in ich glaube 3. Mose genauer beschrieben. Sie dienten der Sündenabdeckung.
Ich kann schon verstehen, dass man natürlich nicht irgendetwas glauben möchte, nur, weil jemand behauptet, es sei wahr.
Aber frag Gott doch mal selbst- er wird bestimmt antworten.
Nur zweifel nicht an seinen Antworten.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Warum Christentum, und wenn ja, WIE?
von Weateyd am 09.06.2016 07:55Hallo Trisgrump,
ich wollte auf all deine Fragen eingehen, aber es wurden hier schon sehr gute Beiträge geschrieben, besonders die ersten Beiträge von Pal und den anderen bringen es gut auf den punkt. Aber du scheinst noch immer zu suchen, woran es liegt. Ich denke, dass dir deine Kopflastigkeit im Weg liegt (du also nicht wirklich glaubst).
Beispiele:
Ich kenne die Fußballregeln und finde Fußball interessant. Trotzdem kann ich die Begeisterung für Fußball wie sie andere haben nicht aufbringen. (Weißt du auch die Regeln - Und kannst dich dafür Begeistern?)
Ich weiß wie man einen Marathon läuft und wie man trainieren muss um das Ziel zu erreichen. Trotzdem kann ich die Begeisterung wie sie Marathonläufer haben, nicht aufbringen - und viel Zeit, Training, Planung, Muskelkater in das Training investieren.
Wie steht dein Herz zu Gott? Kannst du dich begeistern?
Kann man auch gut Fußball spielen oder einen Marathon schaffen mit Begeisterung, indem man einfach damit anfängt es zu tun, ohne vorher groß "Theorie" zu lernen? Kann man Spaß daran haben, auch wenn man nicht genau weiß was ein Freistoß ist?
Wenn ein Unglück über dich hereinbringt und all dein Geld weg ist, würdest du Lotto spielen um schnell wieder Sicherheit im Geld zu haben, oder würdest du Gott vertrauen das er dich nicht verhungern lässt? (Und was würde es dir bringen es zu "Wissen" oder wirklich zu vertrauen? Würdest du Panik haben oder nicht?)
Wie hast du es denn lieber auf deinem Lebensweg: alles lange Überschaubar oder reicht es auch kurzfristig mit Vertrauen auf Gott das er alles überschaut?
Warst du schonmal verliebt oder kennst verliebte Paare? Wie gehen diese miteinander um - und ist das immer "Logisch"?
Kannst du Gott vertrauen - auch wenn du ihn nicht siehst?
Hast du vertrauen, dass du nicht erstickst, auch wenn du den Sauerstoff nicht sehen kannst?
Wenn du Gott liebst - wie kannst du dann noch Sünde tun?
Wenn du keine Gnade für andere Menschen hast, wie soll Gott Gnade für dich haben?
Du denkst wir machen Gott zu einem Kuschelgott? Sind wir lieben froh, dass er seinen Zorn auf uns Menschen nicht immer los lässt! Fordere ihn lieber nicht heraus, sonst kann er dir auch andere Seiten zeigen (oder tut er das schon?).
Wenn du so an Gott glaubst, dann stellt sich kaum noch die Frage, welche Religion die richige ist. Ich weiß es auch nicht welche Religion die richtige ist, ich möchte Jesus nachfolgen und alles andere ist mir egal. Vielleicht ist eine andere Religion einfacher, schneller, usw. aber interessiert mich nicht.
Gott hat kein Interesse an laue Christen. Warum fordern diese ein Zeichen von Gott. Gib doch erstmal Gott ein Zeichen das du es Ernst meint - dann wird er dir auch eines geben.
Wenn ich dir empfehlen darf, versuch deine Kopflastigkeit los zu werden. Beschränk dich bei der Bibel erstmal auf die Evangelien oder nimm nur eines. Such dir dort nur ein Vers, ein Absatz mit einem Gleichnis, Anweisung von Jesus o.ä. und nur diesen einen Vers, versuche eine Woche umzusetzen. Damit hat man in der Regel schon mehr getan als die ganze Bibel auswendig zu Wissen. Und sei einfach mal Mutig und setz es um - ohne Vor- und Nachteile abzuwägen oder Gegenverse zu finden. Riskier es mal Gutes zu tun auch im Zweifel mal unbiblisch zu handeln.
Vergib und Verzeih anderen Leuten!
LG
Weatyed
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Apokryphen
von Henoch am 09.06.2016 07:24Hallo Angie,
ich denke, wenn ein Apostel vom heiligen Geist getrieben eine Stelle zitiert, die aus den Apokryphen stammt., dann ist zwar diese Stelle geheiligt,
aber die Schrift, aus der sie zitiert wird, noch lange nicht.
Die Apokryphen (ich hab sie gelesen) haben teilweise sogar magische Lehrinhalte (z.B. Buch Tobit). Sie haben keineswegs die Stellung der Schrift.
So, wie wir Bibelbegleitliteratur an der Bibel prüfen müssen, müssen wir die Apokryphen ebenso an der Bibel prüfen.
Henoch


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