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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Das schrecklichste vom Schrecklichen

von Pal am 31.03.2016 21:41

Ja, liebe Lila, das ist auch mein Gedanke gewesen! Es geht um ganz lebenswichtige Korrektur.
 
Aber Korrektur braucht immer eine "Interaktion" (positive Erwiderung) - Genauso wie es auch bei der LIEBE der Fall ist!

Wenn ich nur "ab-gestraft" werde, dann perlt die Züchtigung womöglich von mir ab wie das Wasser.
Doch bei echter Buße, sieht man die Veränderung. Die wirkliche Heiligung und Umgestaltung in ein neues Wesen, nach Jesu Bild.
 

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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Das schrecklichste vom Schrecklichen

von Lila am 31.03.2016 21:30

Ich denke, wir sollten auseinandersetzen mit diesem Thema. Wenn ich der Offb 3,17 der Text in Zusammenhang lese, merk ich dass Gottes Gnade ist es, wenn wir Irrwege erkennen. Denn sie haben erst gedacht, es sei alles in Ordnung, und aber es war überhaupt nichts in Ordnung.

 

Gnade ist, dass Jesus die Möglichkeit bittet aus diesen lauwarmen Zustand zu bekehren.

Ich rate dir, daß du Gold von mir kaufest, das mit Feuer durchläutert ist, daß du reich werdest, und weiße Kleider, daß du dich antust und nicht offenbart werde die Schande deiner Blöße; und salbe deine Augen mit Augensalbe, daß du sehen mögest. 19 Welche ich liebhabe, die strafe und züchtige ich. So sei nun fleißig und tue Buße 20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir. 21 Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Stuhl zu sitzen, wie ich überwunden habe und mich gesetzt mit meinem Vater auf seinen Stuhl. 22 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Offb 3,18-22

Schon David hatte das Bedürfnis von Gott geprüft zu werden.

Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prüfe mich und erfahre, wie ich's meine24 Und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege. Psalm 139,23-24

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Das schrecklichste vom Schrecklichen

von Pal am 31.03.2016 21:11

Stefan:
Wenn sie gehen sollen und tun es nicht, hilft Gottes Gnade.
Also ist es nicht schrecklich.
Aber die von mir angeschnittenen Punkte (#) erscheinen sie dir als "schrecklich" oder nicht?

Stefan:
Hallo Pal,
man sollte sich nicht damit auseinandersetzen.
Nun, das ist eine Möglichkeit.
Für mich ist die Beschäftigung mit diesen "Schattenseiten" sehr wichtig und hilfreich. Wobei das nicht heißt, das ich mich nur ausschließlich damit beschäfige. Falls du das meinst? -

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StefanS

66, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 441

Re: Das schrecklichste vom Schrecklichen

von StefanS am 31.03.2016 20:30

Hallo Pal, 
man sollte sich nicht damit auseinandersetzen.
Christen können ihr Ziel verfehlen. 
Wenn sie gehen sollen und tun es nicht, hilft Gottes Gnade.  
Also ist es nicht schrecklich.
Schrecklich ist, Gottes Gnade auszuschlagen.
LG StefanS  

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

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Waldlaub
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet Christentum?

von Waldlaub am 31.03.2016 20:10


Hallo,

Für meine Unklarheit am Anfang möchte ich mich hiermit nochmals und in aller Betonung entschuldigen. Um es ganz klar zu formulieren: Mir geht es um ein Verstehen was Christentum eigentlich implizit und explizit ausmacht.

Ich lebe ich einen Land das sich christliche Werte in den Aushang als Präambel hineingeschrieben hat. Wir haben politische Parteien die sich christlich nennen und eine Politik gegen Tierschutz, gegen Ökologie, gegen Lohn(arbeiter), aber Politik für bestimmte Lobbyisten und finanzstarke Kräfte betreibt – z.B. die Waffenindustrie die ihre totbringenden „Produkte" an islamistische Staaten verkaufen kann um Geschäfte zu machen – also in actu gegen einen ganzen Teil christlicher Lehren.

Langsam beginne ich aber  zu verstehen warum eine solche Doktrin rendite-, gewinn- und wachstumsorientierter Politik sich nicht mit einer christlichen Lehre ausschließt – also re-entry ist.

Sollte ich in diesem Forum zu viel Luft bewegen oder gar jemanden kränken, dann bitte ich Euch mir das ehrlich zu artikulieren und ich nehme mich zurück.

Einen wunderschönen Abend,

"Waldlaub"

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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Meine Last ist leicht!

von Lila am 31.03.2016 17:58

Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen; 30 denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht!
Mt 11,29-30

 

Welche Lasten tragen wir uns täglich? Sind diese Lasten manchmal nicht deswegen so schwer, weil wir menschliche Vorstellungen entsprechend leben wollen? Tragen wir Jesu Last, oder doch unsere eigenen?

LG
Lila

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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Kayla
Gelöschter Benutzer

Re: Wie gut lernt man einen Menschen über's Internet kennen/ Erfahrungen mit Internetbekanntschaften

von Kayla am 31.03.2016 15:05

NorderMole schrieb:

Ich finde auch die Mitgliederliste müßte mal aufgeräumt werden.

Nach welchen Kriterien müsste die Mitgliederliste hier denn aufgeräumt werden? Ich persönlich bin, zugegebenermaßen, nicht hier um Freunde zu finden, sondern um des Austaussches und der Diskussionen willen. Daher beteilige ich mich hier auch relativ unverbindlich und auch ziemlich anonym. Freundschaften lassen sich auch, meiner Meinung, nicht in einem Forum erzwingen. Inn dem einen Forum, von dem ich erzählte, wo ich wirklich enge Freunde fand, ergaben diese sich mit der Zeit, doch wir meldeten uns ursprünglich nicht dort an, um Freunde zu finden. Und ich gebe zu, dass ich auch schon in Foren ganz bewusst nur vorübergehend Mitglied war, z. B. in einem Orthopädie-Forum, als ich vor ein paar Jahren meine große Knie-OP hatte, weil ich mich dort endlich mit Menschen austauschen konnte, die dieselbe Opreration hatten. Doch als die OP vorbei war und ich mein Bein wieder einigermaßen trainiert hatte, war das Orthopädie-Forum zugegebenermaßen nicht mehr interessant.

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Kayla
Gelöschter Benutzer

Re: Sind alle christlich fundierten Konfessionen gleichberechtig?

von Kayla am 31.03.2016 14:52

Ich würde das nicht an Konfessionen, sondern an einzelnen Gemeinden festmachen. Eine Gemeinde kann sich positiv oder negativ entwickeln, sie kann "tot" sein oder sehr lebendig, unabhängig von der Konfession, sie kann auch sehr lebensi sein und dabei in die komplett falsche Richtung streben. Früher lernte ich mal, die Landeskirchen wären alle tot und die Mitglieder keine echten Christen, inzwischen habe ich da genügend kennegelernt, um sagen zu können, dass das sicherlich auf manche Gemeinden innerhalb der Landeskirchen zutreffen mag, doch keinesfalls auf alle - deshalb bin ich in der evangelischen Landeskirche inzwischen Mitglied. Auch über Katholiken hörte ich früher, dort gäbe es gar keine echten Christen. Inzwsichen kene ich einige Katholiken, die mich als Christen eines besseren belehrt haben. Daher denke ich, es hängt wirklich von der individuellen Gemeinde ab.

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Das schrecklichste vom Schrecklichen

von Pal am 31.03.2016 12:52

Wenn Christen ihr Ziel verfehlen. - # -

# Wenn Menschen wissen, was sie tun müßten, aber es nicht tun.

Mat 21:30 Und er ging zum andern und sprach gleichalso. Er antwortete aber und sprach: Herr, ja! -und ging nicht hin.

# Wenn ehemals Geistberührte, sich gegen Christus wenden.
Heb 6:4 Denn es ist unmöglich, die, so einmal erleuchtet sind und geschmeckt haben die himmlische Gabe und teilhaftig geworden sind des heiligen Geistes Heb 6:5 und geschmeckt haben das gütige Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt, Heb 6:6 wo sie abfallen, wiederum zu erneuern zur Buße, als die sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und für Spott halten.

# Wenn eine Gemeinde Jesu sich selbst betrügt.
Off 3:17 Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts! und weißt nicht, daß du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß.

# Wenn Personen großartiges verrichten und trotzdem verloren gehen.
Mat 7:22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan? Mat 7:23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Übeltäter!

# Wenn Leute (äußerlich) ganz eng beieinander sind und dann weltenweit von einander getrennt werden.
Luk 17:34 Ich sage euch: In derselben Nacht werden zwei auf einem Bette liegen; einer wird angenommen, der andere wird verlassen werden.

# Wenn ein Jünger 3 lange Jahre mit Jesus zusammenlebt ohne sich von seinen Diebstählen zu bekehren. Um sich dann am Ende einen Strick zu suchen!

==========

Man möchte meinen, so etwas sollte eigentlich unmöglich sein! Aber dennoch gibt uns die Bibel solch schrecklich ernste Warnungen!
Sind diese strengen Warnungen nicht kolossal wichtig für mich? Oder sollte man sich damit lieber nicht auseinander setzen?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.03.2016 21:01.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Was bedeutet Christentum?

von solana am 31.03.2016 11:37

Noch ergänzend 2 Punkte:

1) Du hast aus den Forenregeln zitiert.
Hier ist ein "Minimalkonsens" festgelegt, von dem wir als "Grundverständnis" hier im Forum ausgehen in den Diskussionen miteinander.
Dieses Forum ist kein "allgemeines Religionsforum", wo jeder seinen Glauben irgendwie selbst definiert und dann ganz allgemein darüber Meinungen ausgetauscht werden.
Hier finden sich User zusammen, die die Bibel so nehmen, wie sie ist und auf dieser Grundlage ein Gespräch suchen, um sich gezielt darüber auszutauschen und einander weiter zu helfen. Es geht nicht darum, diese Grundlage in Frage zu stellen, alles von Grund auf zu relativieren und evtl neu zu formulieren.

Es gibt auch Foren, in denen nichts dergleichen "verbindlich" zugrunde gelegt wird und wo alles in Frage gestellt und in der Diskussion "entwickelt" wird.
Wer so eine Art Austausch sucht, findet ihn dort .

2) Möchte ich nochmal darauf verweisen, worum es bei den von dir zitierten Passagen aus meinen Beiträgen geht.
Waldlaub hat seinen Thread ja "Was bedeutet Christentum" genannt und suchte einen Einstieg über die "Liebe" im christlichen Sinn.
Und fand, das dazu Geschriebene "diskriminierend".

Auf meine Nachfrage:

Ich war davon ausgegangen, dss Waldlaub sich mit der Liebe beschäftigen wollte, wie sie eben speziell im Christentum verstanden wird. Und das geht eben nicht, ohne die zuvorkommende Liebe Gottes, wie sie in der zitierten Johannes-Stelle beschrieben ist.

Aber, wenn ich seinen letzten Beitrag lese, dann kommt es mir eher so vor, als ob es ihm doch nicht um das "spezifisch Christliche" geht, sondern eher um das, was allen Religionen gemeinsam ist als eine Art "Quintessenz" - um niemanden zu diskriminieren. Vielleicht erklärt es am besten selbst mal, was er genau sucht.


 Hat er bestätigt, dass es ihm gar nicht um das "spezifisch Christliche" geht.

Waldlaub:

Die Bibel liefert weitere wichtige Bausteine - wie eben die "Liebe", wie sie im 1. Korintherbrief Kap. 13 beschrieben wird. Allerdings liegt der Fehler bei mir, da ich versucht habe den religiösen Dogmafaktor auszublenden und das Christentum rein therapeutisch (soziologisch, psychologisch, faktologisch) zu interpretieren. An dieser Stelle wird deutlich, das mein Ansatz völlig falsch gewählt war. Hier bitte ich um Entschuldigung.

So gesehen hat "Solana" sicherlich recht, das es mir um eine Art "Quintessenz" geht, aber nicht als Selbstzweck, sondern als sozialen propädeutischen Ansatz. 
 

Darum drehte sich diese Klarstellung.
Wer einen Zugang zum Christentum sucht, der kann doch nicht alles "spezifisch Christliche" weglassen und dann meinen, das ist "Christentum".
Wer nur einzelne Elemente bspw der Ethik in seinen eigenen Weltentwurf einarbeiten will, der kann das ja ruhig tun. Sollte sich selbst aber darüber im Klaren sein, was er macht und auch im Gespräch mit anderen über dieses Vorhaben dies deutlich machen, sonst kommt es zu Missverständnissen auf beiden Seiten.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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