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solana

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Beiträge: 4164

Re: und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid. (Eph 3, 17)

von solana am 09.03.2016 11:41

Vielen Dank für eure Gedanken dazu.

Ja, das meinte ich, wie ihr es erlebt habt oder was für ein Bild ihr da vor euch habt, wenn vom "Einwurzeln und gegründet werden in der Liebe" die Rede ist.

Die Wurzeln geben Halt und Sicherheit für den ganzen Baum und über die Wurzeln nimmt der Baum Wasser und Nährstoffe auf; die Wurzeln wachsen dem Wasser entgegen und breiten sich in der Tiefe aus.

Wenn wir unseren Halt und unsere "Nahrung" in seiner Liebe suchen, uns auf seine Liebe stützen und in ihr das suchen, was unser Leben reich macht, dann wachsen die Wurzeln immer tiefer und werden immer "aufnahmefähiger", können uns immer besser ihre Aufgabe erfüllen,  das "Organ" zu sein, durch das wir Halt und Nahrung empfangen.

Dass der Verwurzelungsprozess "in schwierigen Zeiten"  effektiver vor sich geht, liegt ganz einfach daran, dass wir Menschen nun mal "Halt und Nahrung" in dem suchen, was am leichtesten verfügbar ist, ganz automatisch und so, wie es eben alle anderen auch machen. Das ist uns meistens gar nicht bewusst. Erst wenn Stützen wegbrechen und Quellen versiegen, dann merken wir, wie "tragend" manche Dinge für uns waren und wie sehr wir aus ihnen das geschöpft haben, was unsrem Leben Sinn und Freude verleiht.

Und das erfordert dann eine Umorientierung, ein "Wachsen" in die Richtung des Fundaments, das auch in dieser Situation nocht tragfähig ist und wo die Nahrungsquelle nicht versiegt.
Du hast es schön ausgedrückt, liebe Burgen - das gibt dann immer mehr Gelassenheit, je tiefer die Wurzeln gehen und je unabhängiger von der äusseren Situation die Wurzeln Verbindung zur Quelle haben.
(Die andere Alternative wäre: "oberflächlich weiterwurzeln", sich in der Fläche ausbreiten. Also wenn ich das eine verliere, was mir "in der Welt" Halt und Freude gab, dann einfach ein anderes "Ding auf derselben Ebene" an die Stelle setzen, Halt und Freude darin suchen .... und wenn man es dort wieder nicht findet, zum nächsten weitergehen .... ganz im Sinne der "Wegwerfgesellschaft").

Und das, was du schreibst über Vertrauen ohne Furcht, liebe Henoch, finde ich auch ganz wichtig.
Vertrauen ohne Furcht, weil wir immer mehr Gottes Liebe erkennen in allem, was er uns  erleben lässt.

Dieses Vertrauen ist ja eigentlich die einzige Möglichlichkeit, die wir haben, Gott unsere Liebe auszudrücken.
Das ist mir einmal sehr schmerzlich bewusst geworden, als ich nicht wirklich vertrauen konnte - und dabei erkannte, wie sehr ich damit gleichzeitig an Gottes Liebe zweifle durch meine "Befürchtungen" und wie sehr ihn das traurig machen muss.......

Ihr habt schon gleich einen weiteren Aspekt angesprochen und das finde ich prima - das Blühen und Frucht bringen - weil das mit zum gesamten Wachtumsprozess gehört.
Denn das Einwurzeln und Nahrung Aufnehmen führt ja automatisch zu "Frucht".
Die Freude, Friede, Gelassenheit und auch das Vertrauen, ja unsere "antwortende Liezbe" selbst sind ja nicht etwas, das wir aus uns selbst hervorbringen, sondern bereits "Früchte", die seine Liebe in uns wirkt. Um so mehr, je mehr wir darin "einwurzeln".
Erbenso auch die Erkenntnis und das, was wir anderen Menschen weitergeben können.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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jonas.sw

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Re: Christ ist nicht gleich Christ?

von jonas.sw am 09.03.2016 10:56

Hallo salvato,

was sagt denn Jesus über das Herz des Menschen?

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Salvato

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Re: Christ ist nicht gleich Christ?

von Salvato am 09.03.2016 10:05

Guten Tag jonas.sw

Diejenigen die nicht wussten dass Gott gesehen hat, wie, wann, wo und dass sie aus dem Herzen heraus handelten, waren nicht auf gute Taten aus um Gott zu gefallen, sondern reagierten einfach aus dem Herzen heraus. Für solche war es selbstverständlich, da uneigennützig gehandelt, geholfen, reagiert.

Die andern, die kaltherzig durchs Leben gingen, hätten wohl Jesus geholfen, aber nicht dem Nachbarn oder andern Hilfesuchenden. Es geht doch immer wieder um die gelebte, bedingungslose und uneigennützig gelebte Liebe zum Nächsten, und das unabhängig zu welcher Christengemeinschaft man sich zählt.

God bless you, Salvato

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Burgen
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Re: Oase 29, (1Thes 5,18) seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch.

von Burgen am 09.03.2016 09:59

Ihr Lieben, Guten Morgen

die Sonne scheint, der Wind rauscht laut um die Bäume. Katerle genießt das Sonnenbad. Im Sommer ist er dann 14J und damit ein Opa. Er selbst ist mein kleines Bärchen. Sogar als Wohnungskater hat er schon ein bewegtes Leben gelebt.
Sein Alter macht mir auch meine letzten Jahre bewusst. Auch hinter nüchternen Zahlen steckt viel Leben.

Für dich, liebe Cleo,
die du Stammbäume liebst:
Im Lichtzeichenverlagsfleyer wird ein Büchlein vorgestellt mit dem Titel:
Die Chronologie der Heiligen Schrift, Band 1 , 92 Seiten A4-Format in Farbe.
9 Jahre hat der Autor Viktor Nachman diesen unschätzbaren Reichtum an Informationen, Zeichnungen, Tabellen und Zahlen zusammen gestellt. Ihm wurde dadurch "die Zeit"  als Teil der Schöpfung Gottes so wichtig und er kommt zu erstaunlichen Ergebnissen, wie hier zu lesen ist.

Das macht Hunger nach mehr, oder? Ach ja, einen Kartenteil A3 mit 20 Seiten gibt es ebenfalls , wohl als ergänzende Studien. Also mich interessiert es sehr.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der Tagestext   steht heute in Joh 15, 9-17

V16-17 HFA
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich euch, damit ihr euch auf den Weg macht und Frucht bringt, die bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, worum ihr ihn in meinem Namen bittet. Ich sage euch noch einmal: Liebt einander!
*******
Vorhin in der Predigt wurde Bezug genommen auf die Gabe der armen Witwe. Sie gab alles. Damals war es so, dass gerade Frauen, deren Männer gestorben waren und es in ihrer verwandtschaft keine Männer gab, rechtlos waren . (Kommt uns das nicht auch heute bekannt vor? )
Und da kommen die Ur-Christen auf die Weltbühne.
Sie organisieren die unterschiedlichen Witwenstände und damit die Gaben der Gemeinde. Das gab es bis dahin wohl nicht.

Europa, besonders die Christen in DE haben dieses bis in unsere Zeit erhalten und wir sind wohl der beste Sozialstaat in der Welt, so hörte es sich vorhin an. Deswegen wollen alle in das dichtbesiedelte De.

Gott schütze uns, die Gemeinden, das Land, die Menschen, Tiere und Natur
und gebe und erhalte uns Frieden, seinen Frieden. Besonders auch da, wo es aussieht, dass alles aus den Fugen gerät.

LG
Burgen 

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Salvato

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Re: Christ ist nicht gleich Christ?

von Salvato am 09.03.2016 09:58

Guten Tag jonas.sw

Muss es nicht etwas grundlegend Christusfernes sein, damit wir das persönlich beurteilen könnten? Ansonsten kann man aus meiner Sicht allein Gott überlassen ob er in jemandem einen glaubwürdigen Christen sieht oder nicht.

Der Mensch sieht das was aussen ist, doch Gott sieht sich sein Herz an. Aufgrund einer einzelnen Aussage, die gar auch biblisch belegt werden kann, ist es doch schwierig zu ergründen wer was wohl falsch verstanden, interpretiert hat, finde ich. Auch Bibelübersetzungen unterscheiden sich in teils Texten recht stark.

God bless you, Salvato

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jonas.sw

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Re: Christ ist nicht gleich Christ?

von jonas.sw am 09.03.2016 09:55

Hallo salvato, wegen Matthäus 25, das liest sich fast so, als könnte durch gutes Tun der Weg zu Gott frei sein. Warum wussten eigentlich die, die Jesus lobt nichts davon, das sie gutes getan haben und die, die Jesus tadelt fragen sich, wo sie denn nichts gutes getan hätten?

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Salvato

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Re: Christ ist nicht gleich Christ?

von Salvato am 09.03.2016 09:49

Guten Tag marjo

Diese Deine Aussage freut mich sehr.

da bist Du zumindest bei mir genau richtig. Mir ist es völlig egal aus welcher der vielen Krichen jemand kommt. Wenn Aussagen richtig sind, sind sie richtig und wenn Aussagen falsch sind, sind sie falsch... egal aus welcher Ecke der Christenheit man kommt.

Sollte es nicht überall so sein?

God bless you, Salvato

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Salvato

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Re: Christ ist nicht gleich Christ?

von Salvato am 09.03.2016 09:46

Guten Tag Henoch

Danke für die Antwort. Doch im 1. Kor. 11.18 geht es um Spaltungen innerhalb einer Gemeinde, um sicher teilweise notwendige, heilsame Gemeindezucht Ich glaube, dass es in allen christlichen Gemeinden solche und andere gibt und man nicht gleich sozusagen alle Katholiken, Freikirchenangehörige oder was auch immer für welche Christen in den gleichen Topf werfen kann, darf. Ich habe, wie bereits eingangs erwähnt unterschiedliche christliche Gemeinschaften besucht. Es gab dort solche, die mit meiner Glaubensüberzeugung übereinstimmten und andere, die mich schon argwöhnisch betrachteten, als ich meine Zugehörigkeit zur evangelisch reformierten Landeskirche erwähnte.

Es ist zudem doch Gott allein, der erkennt, wer in welcher Christengemeinschaft  wahrhaftig auf seinen Sohn Jesus Christus  hört, ihm glaubt, was den allein wahren Gott und seinen Willen anbelangt, und versucht dessen Lehren umzusetzen. Ich glaube nicht, dass es Gott wichtig ist zu welcher Glaubensgemeinschaft man sich zählt, sondern wie man sich gegenüber seinen Mitmenschen verhält.  Denn wenn er am Weltgericht Matth.25, 31-44  die Schafe hier oder dort einteilt, fragt er nicht nach Religions- oder Konfessionszugehörigkeit, sondern teilt ein, wie man reagierte, als jemand unsere Hilfe brauchte. Wer die Lasten des Nächsten mitträgt hat Christi Gesetz erfüllt. Und da ist es meiner Ansicht nach egal, ob jemand katholisch ist oder evangelikal oder Neuapostolisch und dergleichen, oder siehst Du das anders?

God bless you, Salvato

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Mitglieder kommen und gehen, nur der Greg bleibt.

von Rapp am 09.03.2016 09:38

Ich schrieb einen Liedertext darin hieß es u. a. Mann, steh auf... Eine Frau in der Gemeinde protestierte: Du sprichst nur die Männer an! Das akzeptieren wir nicht. Worauf unser Pastor lauthals lossang: Frau, steh auf...

Frauenbonus?? Neeee!

Willy

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.03.2016 10:59.

jonas.sw

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Re: Christ ist nicht gleich Christ?

von jonas.sw am 09.03.2016 09:35

Hallo,



und wenn ich denke, die Person wäre kein Christ, sondern hat sich in einer Sache geirrt? Woran wäre dann also der Unterschied zu erkennen zwischen kein Christ und Person hat sich geirrt?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.03.2016 09:36.
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