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solana

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Beiträge: 4164

Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten

von solana am 08.05.2015 10:36

Pal schrieb:

Darum braucht es mE eine gesunde Ausbalancierung der unterschiedlichen "Sichtweisen"!

Hallo Pal
Hier gibt es aber eine ganz wichtige Differenzierung:  
Die beiden Perspektiven sind nicht gleichberechtigt.

Wir sind nicht der hilflose Spielball zwischen 2 gleichberechtigten Polen.
Und wir sind auch nicht dazu aufgefordert, in der Zerrissenheit zwischen beiden zu leben.

Wir sind aufgefordert, den alten Menschen "abzulegen, hinter uns lassen, abtöten, ihm keinen Raum und Herrschaft geben, vergessen, was dahinten ist ...."

Und uns auf das Ziel konzentrieren, aufsehen auf Jesus.
In all dem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.

Ja, wir haben diesen Schatz in zerbrechlichen Gefässen :

2Kor 4,7 Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.

Und die Gefässe werden immer mehr zerbrechen und vergehen.
Wir aber sollen uns auf diesen Schatz konzentrieren, nicht auf das, was vergeht:

16 Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert.
17 Denn unsre Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit,
18 uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.

Um nochmal auf das "Suchen nach äusserliche Bestätigung im spektakulären Eingreifen Gottes" zurück zu kommen - so denke ich, ist das ein Zeichen des "Müde werdens".
(von daher - auf deine Frage Cleo - denke ich, betrifft das eher Christen, die schon länger dabei sind und Mühe haben mit dem "Durchhalten" , nicht so sehr Kinder oder Anfänger im Glauben)

Wenn uns - aus welchen Gründen auch immer - die Welt mit ihrer Bedrängnis und unsere Unzulänglichkeit stärker in den Fokus rückt , sich uns als "eigentlicher/realer/wichtiger" aufdrängt, dann sind wir immer wieder vor die Entscheidung gestellt, welche Perspektive wir "ergreifen" wollen als die für uns "bestimmende".
Es kann bspw sein, dass die Umstände sehr erdrückend sind, wir von anderen Menschen bedrängt werden oder wir immer mehr sensibilisiert werden für unsere Unvollkommenheit, die uns mit zunehmender Erkenntnis - auch Sündenerkenntnis - immer deutlicher vor Augen steht. 
Es können aber auch einfach "Ermüdungserscheinungen sein.

Dann - finde ich - ist es das Wichtigste, das Vertrauen wieder zu finden, in kleinen Schritten.
Nicht nach "grosser, spektakulärer Bestätigung" suchen, die Vertrauen ja doch wieder überflüssig macht.
Gott schenkt uns auch manchmal diese Bestätigungen, die uns verblüffen. Aber das sind Geschenke - und unser Glaube sollte nicht von diesen Geschenken abhängig gemacht werden. Und wenn wir sie in dieser falschen Absicht erbitten, ist es gut für uns, wenn wir sie nicht bekommen...
Gruss
Solana
 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."

von sylvaki am 08.05.2015 09:40


Losung und Lehrtext für Freitag, den 8. Mai 2015

„Erhebe deine Stimme wie eine Posaune
und verkündige meinem Volk seine Abtrünnigkeit!"
(Jesaja 58,1)

 

„Irret euch nicht!
Gott lässt sich nicht spotten.
Denn was der Mensch sät,
das wird er ernten."
(Galater 6,7)


© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de

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Michael-A

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Re: Freude - ein Fremdwort?

von Michael-A am 08.05.2015 09:02

Wer ist der größte?
Niemand, außer Jesus! 

Friede sei  mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
Michael   smilie_krank_153.gif
01israel.gif  deutschlandflagge_2.gifsmilie_flag_094.gif
Israel, Deutschland, Polen! Für diese Länder bete ich!

"Nur wer sich geliebt weiß von Jesus, kann echt Liebe weitergeben."

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Michael-A

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Beiträge: 282

Mein Jesus?

von Michael-A am 08.05.2015 08:48

Nein, es ist nicht mein Jesus, aber unser Jesus!
Jesus kann aber sagen, mein Kind!
Ihm gehört die Welt, ihm gehört einfach alles! Drum will ich ihm loben und preisen! 


Haleluja!

Friede sei  mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
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Israel, Deutschland, Polen! Für diese Länder bete ich!

"Nur wer sich geliebt weiß von Jesus, kann echt Liebe weitergeben."

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Pal

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Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten

von Pal am 08.05.2015 08:29

Cleo: Was wäre das denn in diesem Fall als Beispiel? Die menschliche Perspektive dieses Verses?

#G# Ja, ihr seid Götter im Geist! Ihr seid wirklich göttlich frei und rein und heilig! - Gott vollbringt kein "halbe Wiedergeburt"!

#M# Aber ihr seid gleichzeitig immer noch "Gefangene eines Ego-Wesens" - und habt damit immer noch - Tag für Tag eures Erdenlebens - eine heftige Auseinandersetzung, wo es um "töten" und "leben-lassen" geht...

So muß ich beiden Sichtweisen Rechnung tragen und darf die eine nicht gegen die andere ausspielen. - Denn sie gehören zusammen!

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Pal

67, Männlich

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Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten

von Pal am 08.05.2015 08:23

Ja, liebe Cleo, du hast mich ganz richtig verstanden!

Wenn ich mal als "größtes, wertvollstes Werk Jesu" behaupten dürfte wäre das doch SÜNDLOSIGKEIT!

Nun lesen wir ja über uns Christen die erstaunliche Aussage:

1Jo 3:9 Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt bei ihm; und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren.

Nun habe ich ein großes Erklärungsbedürfnis, warum ich - falls ich nun wiedergeboren bin - noch sündige?
Warum sündigt jemand, der es gar nicht mehr kann?
Und auch 1.Joh. beschreibt unser "sündigen" an weiteren Stellen.
Also ist das sündigen nicht zu leugnen.

Nun ist aber Gottes Wort absolut wahr sein. - Nur wie verstehe ich es?
Wie bekomme ich den Schlüssel in Schlüsselloch, um die Tür des Verstehens zu öffnen?

Ich sehe da wieder die #G# Perspektive (die göttliche, geistliche) das tatsächlich das Wunderwerk einer Neugeburt im Geist und durch den Hl.Geist, es dem Geist eines Menschen unmöglich macht zu sündigen.
Doch dann darf ich nicht vergessen, das ich als Mensch, immer noch nicht (#M#) sündfrei bin sondern von allerlei Fleischlichkeit angefochten eben doch noch sündige. Tue ich dann etwas, was ich eigentlich gar nicht mehr kann? -
Ja, ich tue etwas was mein wiedergeborener Geist nicht mehr vermag. Wohl aber bleibt die Sündhaftigkeit an meinem Fleisch/Lust beständig am fortbestehen und bringt mich in die Konfliktsituationen / Kampf.

So kann dann auch Paulus behaupten:
"Wenn ich sündige, dann bin das gar nicht Ich!" - Na, das ist ja wirklich krass? Ist das eine faule Ausrede? - Wie kann er so etwas behaupten?
Röm 7:17 So tue ich nun dasselbe nicht, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

Im Glauben identifiziert sich Paulus mit dem neuen Leben in Christus. Das ist im Geist und in Wahrheit sein neues, völlig befreites Wesen. Das ist sein neues ICH! -
Doch das alte Wesen treibt ab und zu noch sein Unwesen. -
So muß man beide Perspektiven (#M# und #G#) im Blickwinkel behalten.
Wenn ich nun sage:
Weil ich jetzt wiedergeboren bin und nicht mehr sündigen kann, so ist es ein Ding der Unmöglichkeit um mich noch irgendwann einmal auch nur minimal zu versündigen. Ich bin so heilig wie Gott und nichts kann mir mehr geschehen. -
Dann bin ich schon in der "Falle der Einseitigkeit" -  und wenn ich mich dann doch wieder einmal verfehle, weiß ich nicht was los ist und wie das nur passieren konnte? - Ich habe dafür keine Erklärung und sitze im "Loch der Verständnislosigkeit".

Dabei ist es wichtig, beide Perspektiven in Betracht zu ziehen:
Ich bin wirklich im Geist durch Jesu Blut vollständig gereinigt und geheiligt. Ein für allemal und vollständig.
Aber ich bin nicht nur "Geist", sondern immer auch noch ein "altes Fleisch" - aber damit möchte ich mich nicht länger identifizieren.
Denn mein "neues ICH" ist ja Jesus.
Aber wegen meinem "alten, gestorbenen Ich" muß ich noch tagtäglich mein Kreuz der Selbstverleugnung tragen...

...ich hoffe, nicht zu kompliziert zu sein!

 

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Sternchen123

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Danke

von Sternchen123 am 08.05.2015 08:18

Ihr Lieben,

ja noch  2 1/2 Wochen bis zur OP 28.5 muss nun nochmal zum Lungenarzt um zu sehen wie das Shcnaufen wird und dann geht es los. Die Angst sitzt immer in mir Drin aber das schlimmste kam jetzt noch dazu mein mann musste zum HNO Arzt weil er immer Ohrenschmerzen und Halsweh hatte und sie haben ein Verdachte auf Neoplasie der Tonsille Sprich einen Tumor im Halsbereich. CT Termin ist am 3.6 da liege ich warscheinlich noch im KH. Ich bin verzweifelt muss nun auch noch um Ihn Sorge tragen und die Kidner wäre ganz lieb wenn Ihr im gebet bleiben könntet auch für Ihn. Mein Leben bricht wieder einmal zusammen alles Liebe Petra  

 

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Cleopatra
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Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten

von Cleopatra am 08.05.2015 08:12

Der zweite Beitrag ist etwas anders.
Beim Beispiel "ihr seid Götter" sind die aufgeführten und möglichen Reaktionen ja eben auch wieder das Verständnis dieses einen Satzes, herausgenommen aus dem Gespräch, in dem Jesus den Juden, die ihn gerade steinigen wollen, sagt, weshalb sie ihn denn als Gotteslästerer steinigen wollen, selbst aber eben sowas über sich als Juden behaupten.

Hier können wir ja wieder sehen, wie man (da bin ich ganz deiner Meinung) die Überbetonung auf einer Seite haben kann und somit die Wahrheit verfälscht.

Dennoch kann Wahrheit, die in Einseitigkeit überbetont wird, zu einer Lüge entarten.

Aber eines verstehe ich nicht.
Ich selbst würde ja sagen "dann muss man alles zu diesem Thema lesen, dann muss man wieder Kontext beachten und so weiter, um eben das richtige zu erfahren".
Du sagst nun aber:

Darum braucht es mE eine gesunde Ausbalancierung der unterschiedlichen "Sichtweisen"!

Was wäre das denn in diesem Fall als Beispiel?
Die menschliche Perspektive dieses Verses?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Re: 2 Perspektiven aus 2 Welten

von Cleopatra am 08.05.2015 07:51

Guten morgen,
also ich versuche mal, deine These anhand des Verses von Johannes 14 zu verstehen, ja?
Nach den zwei Perspektiven kann man also diesen Vers zweierlei lesen.
Einmal, was aus Jesu Sicht göttlich gemeint ist
und einmal, was menschlich zu verstehen ist.
Und dann wird geguckt, wie in der Schule, welches dieser beiden Perspektiven (Sichten?) zutrifft...?

Was du als Beitrag zu diesem Vers geschrieben hast, lässt mich persönlich eher etwas ganz anderes erkennen.
Es wurde einfach nur falsch verstanden
Jesus lügt nicht. Punkt.
Wie Jonas schon geschrieben hat, gab Jesus den Jüngern und Aposteln diese Vollmacht der Krankenheilung.
Diese großen Werke und so- Jesus sagte das erstens gerade zu seinen Jüngern und zweitens sagte er garnicht, dass es sich um Krankenheilung handelt.... Er sagte es kurz nach der Fußwaschung und Ankündigungen.... Wer sagt denn, dass diese Werke sofort was "sensationelles" wie Krankenheilung sein würde...?

Das zeigt mir einfach, dass es nicht einfach aus zwei Perspektiven gesehen wird, sondern einfach nur falsch verstanden.
Und diese Gefahr besteht in vielen Versen, vor allem, wenn man sie nicht im Kontext liest.
Die Hilfe, die wir dafür aber haben, ist der heilige Geist, der uns "übersetzt" und hilft, die Bibel zu verstehen, denke ich.

Lieber Pal, habe ich dich richtig verstanden oder liege ich wieder völlig daneben?
Ich hab extra mehrmals gelesen, weil ich dich verstehen will.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Ist jmd mit einem depressiven Menschen zusammen?

von Cleopatra am 08.05.2015 07:32

Hallo Stille Seele,

hast du denn gezielte Fragen nach dem Umgang mit dieser Erkrankung?
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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