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ElCid

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Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von ElCid am 18.12.2014 22:56

Er spricht zu ihm: Aus deinem Mund werde ich dich richten, du böser Knecht!

Solana, dieser Satz macht deutlich, dass wir uns selbst richten, denn die Gesetze unseres vollkommenen Schöpfers arbeiten selbsttätig!

Was ich sage (Worte sind Taten) werde ich ernten!

"Die Wahrheit lieber Sohn, richtet sich nicht nach unserem Glauben. Wir müssen uns nach der Wahrheit richten".
 - Matthias Claudius -

"Was ich im Forum schreibe, kann potentiell falsch, aber auch potentiell richtig sein" - ElCid -

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von Henoch am 18.12.2014 22:52

Hallo Solana,

eine faule Ausrede zeugt m.E. auch von fehlendem Vertrauen. Deswegen stimme ich mit Dir überein, dass das Talent das Evangelium ist, das uns ja nicht nur die Versöhnung mit Gott, unsere völlige Annahme als Kind Gottes und das ewige Leben verspricht, sondern uns auch verspricht, dass wir ausgerüstet werden mit dem heiligen Geist, der uns Kraft gibt und uns auch in den von Gott für uns bereiteten Werken leitet.

Der Mensch im Gleichnis  hat das Evangelium nicht angenommen, sondern vergraben, es fehlte folglich an Kraft und an Vertrauen.

Wenn ich in einer wirklich schwierigen Lebenssituation stecke, dann hilft mir nur völliges Vertrauen in Gott und in seine völlige Annahme, und nur das trägt mich durch, so dass ich handeln kann, ohne zu verzagen. Hätte ich jetzt Angst, seine Liebe oder gar das ewige Leben zu riskieren, dann würde mich das lähmen. Viel mehr motiviert es mich, dass ich mich angenommen und geliebt weiß. Und weil ich weiß, dass ich es durch den Herrn Jesus Christus und in seiner Kraft tun werde, bin ich zuversichtlich, dass es gelingen wird. Wie gerne diene ich dem, von dem ich mich geliebt weiß.

Ich glaube auch, dass diese Strafe eine logische Konsequenz ist, wie Du schriebst. Eine logische Konsequenz von Unglauben. Er wird in die Finsternis geworfen, da wird sein Heulen und Zähneklappern. Das ist ein Bild für die Hölle. Deshalb heißt es ja in Matthäus 25,29 Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden. 30 Und den unnützen Knecht werft in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappern.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.12.2014 22:59.

ElCid

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Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von ElCid am 18.12.2014 22:49

...er nannte ihn ja hart und ungerecht.

Wieviel Menschen (Knechte?) nennen Gott heute noch "hart und ungerecht", wenn sie von den Greultaten hören die heute auf der Erde passieren und immer passiert sind?

"Wie kann Gott so etwas zulassen?" rufen sie und wenden sich vom Schöpfer ab. Dabei ist die Antwort so simpel, wenn wir Schöpfung verstehen!

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ElCid

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Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von ElCid am 18.12.2014 22:41

Ich sage euch: Jedem, der da hat, wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, weggenommen werden.

Cleo, alles auf unserer Erde und in der gesamten Schöpfung wird von Gesetzen geregelt, von den Schöpfungsgesetzen Gottes. 
Auch hier wird ein weiteres Schöpfungsgesetz geschildert. Das Gesetz von der Anziehung der gleichen Art. Der Volksmund sagt: "Der Teufel sch.....immer auf den grössten Haufen"

Auch heute können wir das weltweit, auch in "old Germany", beobachten. Die Armen werden immer ärmer und die Reichen immer reicher und die Kirchen besitzen Billionen.

An anderer Stelle in der Bibel heisst es: "Wir sollen mit unseren Pfunden wuchern".  D.h. die Talente und Fähigkeiten die wir von Gott in die Wiege gelegt bekamen sollen wir ausbauen und leben.  Dieses ist wohl in dem Gleichnis gemeint.

"Die Wahrheit lieber Sohn, richtet sich nicht nach unserem Glauben. Wir müssen uns nach der Wahrheit richten".
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solana

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Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von solana am 18.12.2014 22:33

Ja, Henoch, ziemlich schwer nach zu vollziehen, auch im Gleichnis selbst.
So handelt doch kein Knecht, der genau weiss, wie sein Herr "tickt":

21 denn ich fürchtete dich, weil du ein strenger Mann bist; du nimmst, was du nicht hingelegt, und du erntest, was du nicht gesät hast.
22 Er spricht zu ihm: Aus deinem Mund werde ich dich richten, du böser Knecht! Du wusstest, dass ich ein strenger Mann bin, der ich nehme, was ich nicht hingelegt, und ernte, was ich nicht gesät habe?

Wenn er doch genau wusste, was er zu erwarten hatte und sich trotzdem so verhielt - wie kann er das dann wirklich aus "Furcht vor der Strenge seines Herrn" so getan haben?
Das passt doch gar nicht zusammen. Da leuchtet mir Wintergruens Erklärung schon eher ein, dass das nur eine faule Ausrede war, mit der er sich bei seinem Herrn einschmeicheln wollte, vielleicht durch geheuchelte Furcht auf Mitleid hoffend? 

Wie passt das für dich oder wie erklärst du die Strafe?
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von Henoch am 18.12.2014 22:05

Hallo Solana,

 

Du schreibst: Das neue Leben muss "gelebt" werden, sonst ist es "tot", das kann man nicht für später "aufsparen" und erstmal "nach eigenem Gutdünken" leben - weil man meint, das ewige Leben schon sicher in der Tasche zu haben.

Aber warum sollte jemand, der weiß, dass er vom König angenommen und geliebt ist und in seinem Reich willkommen, Angst haben, so dass er sein Talent vergräbt? Das verstehe ich jetzt nicht.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.12.2014 22:15.

solana

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Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von solana am 18.12.2014 21:45

Cleo schrieb:

Oder was hat diese "Strafe" zu bedeuten? 

Hallo Cleo
Gerade durch den Schluss legt sich mir die Vermutung nahe, dass es hier nicht einfach um irgendwelche angeborenen besonderen Begabungen geht, sondern das es sich um Gaben Gottes handelt, die wir als Haushalter verwalten und mit denen wir Gott und den Menschen, besonders unseren Geschwistern dienen sollen - so wie es in den beiden Stellen gesagt ist, die ich zitiert habe. 

1Kor 4,1 Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse.

1Petr 4,10 Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes:
11 Wenn jemand predigt, dass er's rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, dass er's tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Sein ist die Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Also ich meine, die Gaben, die wir im Zusammenhang mit unserem neuen Leben erhalten haben, um am Reich Gottes mit zu bauen.
Indem wir sie für unseren Herrn gabrauchen, erweisen wir uns als seine Knechte, stellen uns in seinen Dienst;
Und in Röm 6 wird ja ganz deutlich dargestellt, dass wir nur entweder im Dienst Gottes und seiner Gerechtigkeit stehen oder Knechte der Sünde sind. Wir können unser neues Leben nicht irgendo "sicher vergraben" für die Zeit nach dem Tod und bis dahin weiter die Sünde als unseren Herrn über uns herrschen lassen.

Röm 6,2 Das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde leben wollen, der wir doch gestorben sind?
...
16 Wisst ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?

Das neue Leben muss "gelebt" werden, sonst ist es "tot", das kann man nicht für später "aufsparen" und erstmal "nach eigenem Gutdünken" leben - weil man meint, das ewige Leben schon sicher in der Tasche zu haben.
So verstehe ich das Gleichnis.
Der "Hinauswurf" ist keine Strafe, sondern die "Konsequenz", dass er nicht Diener Gottes sein wollte und daher unweigerlich Diener der Sünde war bzw blieb - nun wurde er seinem Dienstherrn übergeben.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.12.2014 21:47.

solana

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Re: Werkslosigkeit vs Werksgerechtigkeit an Noahs Beispiel

von solana am 18.12.2014 21:22

Ja, ich finde, das ist ein sehr gutes Beispiel für das unbedingte Zusammenspiel von Glaube und Werken und dass beides zur Ehre Gottes geschieht, Gott die Ehre gibt.
Das wird im Römerbrief so für den Glauben des Abraham formuliert und geauso im Hebräerbrief für den Gehorsam Noahs:

Röm 4,20 Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre

Hebr 11, 7 Durch den Glauben hat "Noah" Gott geehrt und die Arche gebaut

Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Cleopatra
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Re: Werkslosigkeit vs Werksgerechtigkeit an Noahs Beispiel

von Cleopatra am 18.12.2014 21:16

Ich habe mich immer gefragt- wie hat Noah (und auch die Familie) wohl den ganzen Spott ausgehalten?
Auf Land eine Arche?
Aber ich konnte nirgens lesen, dass Noah diese Ausage der Zukunft überhaupt bezweifelt hat. Obwohl es doch so absurt klingt, auf der Erde eine riesen Arche zu bauen. Fragt die Nachbarn, die fanden es lustig.
Zumal zu der Zeit keine Waschmaschine in der Zwischenheit die Wäsche gemacht hat oder Mitarbeiter den Haushalt udn Tiere versorgt hat...

Noah war gehorsam.

Gut, ich denke, wir sind ja hier noch im alten Testament, Jona war auch ungehorsam. Trotzdem hat Gott am Ende seinen Willen bekommen

Unser Heil ist ja heute nicht abhängig vom Gehorsam eines Auftrags.
Aber wie habe ich letztens noch in einer Zeitschrift gelesen?
Das eine ist der Eintritt in den Himmel, das andere die "Benimmregeln" auf dem Weg zum Himmel

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Werkslosigkeit vs Werksgerechtigkeit an Noahs Beispiel

von marjo am 18.12.2014 21:11

Glaube führt zur Tat, oder es ist nicht der Glaube der uns in die Ewigkeit führt. Noah ein gutes Beispiel dafür zu zeigen, was Glaube bedeutet.

gruß, marjo

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