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cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Werkslosigkeit vs Werksgerechtigkeit an Noahs Beispiel
von cipher am 18.12.2014 21:07"Willigkeit, Einsatzbereitschaft, sicher auch Aufopferung, Fleiß, Aktivität" --> Treuer Gehorsam".
Werkslosigkeit vs Werksgerechtigkeit an Noahs Beispiel
von Pal am 18.12.2014 20:36Wenn ich mit anderen Christen über streitige Themen spreche, dann helfen mir oftmals ganz klare, praktische Beispiele.
Da gibt es den Verständniskonflikt zwischen:
Was ist Werksgerechtigkeit - wo habe ich etwas zu tun? - wo und muß Gott wirken? etc.
Wir kennen ja bereits ausführlich diese Kontroverse.
Hier nun geht es um Noah.
Von ihm lese ich:
1.Mo 6:9 Noah war ein gerechter, vollkommener Mann unter seinen Zeitgenossen; Noah wandelte mit Gott.
1.Mo 6:14 Mache dir eine Arche!
Wer möchte kann bitte selbst in seiner Bibel den Gesamtzuammenhang lesen! -
Heb 11:7 Durch den Glauben hat Noah Gott geehrt und die Arche zubereitet zum Heil seines Hauses, da er ein göttliches Wort empfing über das, was man noch nicht sah; und verdammte durch denselben die Welt und hat ererbt die Gerechtigkeit, die durch den Glauben kommt.
Wie ehrte Noah Gott? -
In dem er auch tätig wurde und dem gegebenen Auftrag gehorchte.
Das ist für mich entscheidend!
Dabei war Ganzherzigkeit und sehr viel Energie gefragt! - 100 Jahr Bauzeit. - Ich stelle mir dabei keinen "Locker vom Hocker Modus" vor, sondern eher: "Der Eifer um dein Haus hat mich gefressen..."
Dahingegen hätte ein womöglicher "Schalksknecht" wie folgt argumentieren können: Ich kann ganz ruhig bleiben, das Heil ist eh in Sicherheit, denn Gott wird keinen Tag zu früh oder zu spät die Sintflut schicken. Also ER kann sich ja nach mir richten...
Dann hätte er erst mal ein paar Wochen Urlaub einschieben können. Oder mit Gelassenheit gearbeitet... etc.
Wenn Gott so mächtig ist, kann er mich doch auch ein Schiff finden lassen! Ich meine, ER könnte doch irgendwas herzaubern, sodaß ich mich nicht so plagen muß. Und zum Gespött der Leute möchte ich auch nicht werden! Also vergrabe ich meine Werkzeuge (wie der Schalksknecht seine Talente) und hoffe das Gott alles irgendwie bewirken wird...
Doch genau das findet sich mE nicht bei Noah!
Dahingegen stelle ich mir vor war da Willigkeit, Einsatzbereitschaft, sicher auch Aufopferung, Fleiß, Aktivität => und das Endresultat war der uns bekannte Erfolg.
Doch Noah wurde dabei, für meine Einsicht ganz klar und logisch, in einer gewissen Glaubens-Spannung gehalten, um eben derart zu Werke zu gehen. In der Hängematte oder im "Selbstberuhigungsmodus", hätte er zu spät fertig werden können...
wie immer alles nur mM
Re: Lukas 19, 11-27: Talente
von Cleopatra am 18.12.2014 20:25Also mal als allererstes:
Ich finde es toll, wieviel Teilnahme hier ist bei einem so wichtigen Thema, wie ich finde.
Ich finde Inyanaels Beispiel sehr treffend und auch das, was Wintergrün schrieb, zu dem, wie ich auch dieses Gleichnis verstehe.
Lustig Wintergrün- mit der Anahl der Talente wollte ich genau das Gleiche fragen, du warst nur schneller 
Und auch ich finde es sehr beruhigend, dass die Talente unterschiedlich verteilt wurden, eben je nach Fähigkeit.
Ich mit dieser Gesundheit wäre ja völlig überfordert, würde Gott nun von mir Dinge erwarten wie von gesunden Menschen. Dann könnte ich ja nurnoch verlieren und versagen.
Aber Gott kennt mich. Er weiß genau, mit was er mich ausstattet.
Ja, und was mache ich daraus?
Ist ja schön, wenn ich eine Fähigkeit habe, wenn ich diese zB nur für mich nutze? Verstecke? Garnicht erst nutze...?
Wir sollten ja bedenken, dass unsere Zeit hier auf Erden nur sehr sehr kurz ist im Gegenstaz zur Ewigkeit... Aber jetzt sorgen wir ja quasi für die zukünftige Zeit. Dann werden wir sehen, wie wir die Zeit hier investiert und genutzt haben.
Über den Vergleich mit dem Evangelium muss ich noch nachdenken. Der ist mir noch fremd. Meine erste Frage war auch die Anzahl gewesen.
Auch Pals Bemerkung war mir aufgefallen.
Was hat dieser letzte Vers zu bedeuten?
Hat er etwas zutun mit dem "wer aber mich verleugnet hat vor den Menschen, den werde auch ich verleugnen vor dem Vater"?
Oder was hat diese "Strafe" zu bedeuten?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Lukas 19, 11-27: Talente
von Pal am 18.12.2014 20:11Ich habe nun euren Thread nicht gelesen- also ev. is es schon erwähnt worden? - Aber was mir dazu einfiel:
Mat 25:24 Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wußte, das du ein harter Mann bist: du schneidest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht gestreut hast;
Mat 25:25 und fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in die Erde. Siehe, da hast du das Deine.
Mat 25:26 Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du Schalk und fauler Knecht! wußtest du, daß ich schneide, da ich nicht gesät habe, und sammle, da ich nicht gestreut habe?....
Mat 25:30 Und den unnützen Knecht werft hinaus in die Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappen.
Hier kommt jemand in die Hölle, der tatsächlich einmal etwas überaus kostbares von Gott empfangen hatte! Wow!
Doch was war die enorme Lüge, die große Sünde, weshalb er einer solchen Strafe zuteil wurde? -
Er bekommt, in seinem Urteilsspruch: "Faulheit" - sprich Tatenlosigkeit - Untätigkeit zu hören. (Oh weh, das Thema hat ja schon Wallungen genug gegeben!)
Doch ich denke mir, es war nicht allein diese Trägheit, die ihm solch eine Strafe einbrachte, sondern das er ein solches verlogenes Bild von Gott hatte, das es ihm vorkam, er müsse alles unabhängig, - faktisch in seiner eigenen Kraft - zuwege bringen. Da müßte man etwas göttliches aus menschlichem Potential hervorbringen.
Dann bekommt man ganz klar Angst vor den gottgegbenen Anforderungen! Dann achtet man Gott als den Härtesten, der seine Kinder nur überfordert. Dann ist Gott kein Vater sondern ein Sklaventreiber!
Dabei hatte dieser Knecht den Vater der Lüge gelaubt.
Die Wahrheit ist, das Gott nur das schneidet, was ER selbst sät und sammelt, was ER ausgestreut hat. Denn Gottes "Lebens-austausch-prinzip" läuft immer nach dem Motto: 1Ch 29:14 Denn was bin ich? Was ist mein Volk, daß wir sollten vermögen, freiwillig so viel zu geben? Denn von dir ist alles gekommen, und von deiner Hand haben wir dir's gegeben.
Diese Motto muß ich als Christ sehr gut verstehen. Das machte den Unterschied zwischen Himmel und Hölle aus! Das ist mir beachtenswert!
Re: (Oase11)Math.4:4, Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht
von Cleopatra am 18.12.2014 20:07
Ja Poola, das mag ich auch gerne, das einfach nur zusammen sitzen, sich miteinander freuen, sich mitteilen, ein Ort der Entspannung eben 
Schön Inyanael, dass du schon so schnell zurecht kommst und dich bei uns wohl fühlst 
Ja, das ist richtig, ich betreibe diese Community jetzt quasi, Marjo, den wirst du sicher noch kennen, ist nun die Forenleitung 
Im Impressum kannst du aber auch alles durchlesen, oder in der von Cosima so schön erstellten Mitarbeitervorstellung.
Schön, dass es dir gut geht, MichaR, ja, du kennst die typische Oase vielleicht noch nicht so gut.
Genau solche Fragen gehören hierher.
Hier, in der Oase, treffen wir uns eben einfach, um gemeinsam im Austausch zu sein, die Gemeinschaft zu pflegen, auch Anteil zu nehmen, füreinander zu beten und so weiter.
Außerhalb der Oase sind die Gespräche ja auf die Themen bezogen. Hier, so kann man vielleicht sagen (mit der Kategorie Treffpunkt Gebet) geht es um den Menschen
Mir selbst geht es auch soweit ganz gut.
Euch ist bestimmt aufgefallen, dass ich plötzlich auch mal Mittags hier war 
Ich hatte diese Woche noch Urlaub und habe diesen ganz bewusst zur Entspannung genutzt.
Ich habe nun das zweite Buch auch schon angefangen für Abends, war viel hier im Forum und Nachrichtenfach und ca 4-4 1/2 Stunden am Tag draußen im Wald mit meinem Hund.
Vielleicht ist es euch schon aufgefallen, dass ich oft nach dem Spaziergang mit dem Hund irgendwelche Themen hatte 
Das Laufen durch den Wald (der Regen störte mich nicht) hilft mir sehr, zur Ruhe zu kommen, meine Gedanken zu ordnen und zu beten.
Und abends lese ich eben immer weiter im Buch "Leben mit Visionen", um im Laufe des nächsten Tages über dieses Thema des Kapites näher nachzudenken (wenn kein Brot dazwischenkommt ;-D )
Jetzt gleich bin ich noch im Chat und lasse dann den Abend gemütlich ausklingen, nur kein Stress ich bin im Urlaub ;-P
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Lukas 19, 11-27: Talente
von Henoch am 18.12.2014 18:56Hallo Wintergrün,
das was Du schreibst ist auch richtig, das eine schließt das andere nicht aus, solange man bedenkt, wie Du ja schreibst, dass uns die Talente von Gott gegeben werden.
Die Kinder Gottes bauen mit Ihren Talenten, bildlich gesprochen, am Tempel Gottes mit, die anderen bauen ihre eigenen Häuser.
@ all, eine schöne Parallelstelle:
1 Kor 3, von den Mitarbeitern Gottes
1 Kor. 4, 1-5... und über die treue Haushaltung der Gaben
Henoch
Edit: Link hinzugefügt
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Lukas 19, 11-27: Talente
von Wintergruen am 18.12.2014 18:31Ich denke jedenfalls nicht das es sich um das Evangelium handelt..
sondern das jeder Talente und Fähigkeiten mit unterschiedlichen Potenzialen und Kräften in die Wiege gelegt bekommt mit denen er später bewusst umgehen soll und große Verantwortung tragen muss. Etwas angeborenes also was man später verstärken sollte
es fällt beispielsweise auf das bei den Aktiven , die beiden , einmal der mit den 5 Talenten und der anderen mit den 2Talenten hervorgehoben werden , beide aufgrund ihres Einsatzes belohnt werden .Auch der , mit den wenigern Talenten, der mindergebate minderbegabte also . Und ich bin überzeugt davon das Gott Menschen unterschiedlich ausgestattet hat damit man Demut voneinander lernt.. ..
sodass sich keiner das Recht herausnimmt , die Schwächeren wegen ihres Mangels zu verurteilen und auf seine Begabung sich etwas einzubilden sich rühmt, das sie ja nur eine göttliche Leihgabe ist , und mit einer großen Verantwortung verbunden ist.
derjenige der sein Talent vergräbt ,oder nicht einsetzt , handelt egoistisch .. und ist faul.. Um seine Talente und Fähigkeiten zu erforschen und auch vernünftig einzusetzen , muss man an seine Grenzen gehen , sich mühen daran arbeiten damit diese in ihrem Rahmen auch wirken können.. da können durchaus auch Niderlagen und Enttäuschungen mit verbunden sein .Man lernt mit Kritik anderer umzugehen , man ist bereit zu lernen um seinen Weg zu gehen ..
Der Faule will am Ende tadellos da stehen ohne diese Wege zuvor gegangen zu sein , keine Niederlagen erleiden,,keine Enttäuschungen,, usw.. er möchte den bequemen Weg gehen wodurch natürlich sein Talent verkümmert..und letztendlich wird ihm das genommen was ihm in die Wiege gelegt worden ist..
Letztendlich sollen alle Früchte des Heiligen Geistes erwerben und anderen den Weg zum Himmel zu zeigen ..
Der Tadel des Herrn.. er hätte sein Talent wenigstens auf die Bank bringen und auf diese Weise Zinsen erwirtschaften können, scheint mir darauf hinzuweisen, dass er dieses eine Talent in den Dienst anderer hätte stellen können und dabei wenigstens einen kleinen Zugewinn erarbeiten ...
Ich denke ein passiver Umgang mit den Gaben führt zu einer Schuld...
aber was in der Bibel nicht erwähnt wird , ist m. E. auch die Gruppe der Aktiven die ihre Talente nicht für Gott einsetzen sondern für Satan .. z.b.
die Menschen, die ihre Begabungen zum Schaden anderer verwenden ... die vielen Verbrecher und Gauner oder auch okkulte Praktiken betreiben, wie etwa in Geheimbünden. Wenn schon den Passiven eine so große Strafe angedroht wird...wie geschrieben :
Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen ..
was wird dann erst solche Menschen erwarten?
LG
das unterstrichene habe ich nachträglich eingefügt..
Re: Lukas 19, 11-27: Talente
von solana am 18.12.2014 18:14Hallo Wintergruen
Nein, das Evangelium ist nicht unterschiedlich, aber bspw das Mass der Erkenntnis und anderer Gaben, die wir in seinem Dienst einsetzen sollen.
Das ist nicht unser "Privatbesitz", mit dem wir machen können, was uns beliebt.
Und ich denke sogar, dass auch materielle Dinge, die uns zur Verfügung stehen, eigentlich "anvertraute Gaben" sind.
Gruss
Solana
Vielleicht so ähnlich zu sehen wie in diesen Aussagen:
1Kor 4,1 Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse.
1Petr 4,10 Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes:
11 Wenn jemand predigt, dass er's rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, dass er's tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Sein ist die Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Lukas 19, 11-27: Talente
von Wintergruen am 18.12.2014 18:04Liebe Henoch
wenn Jeder nur Ein Talent bekäme dann könnte man das evtl. so verstehen ,, aber im Matth. z.b. steht : Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten
Gibt es also 8 verschiedene Evangelien ???
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: (Oase11)Math.4:4, Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht
von Poola am 18.12.2014 17:58das ist schon richtig hier
nein das gehört hier her,
das ist ein mitteilen ,
sich freuen,
und das darf man hier,
eine frage anden nächsten,
lg

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