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Re: Tageslosung (20) Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.
von Burgen am 26.06.2023 09:16
Montag
Ob ich wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Psalm 23,4
Wir sind bedrängt, aber nicht in die Enge getrieben,
ratlos,aber nicht verzweifelt, verfolgt, aber nicht verlassen,
zu Boden geworfen, aber nicht am Boden zerstört. 2.Korinther 4,8-9
Nicht nur der lichte Tag, auch die dunkle Nacht hat ihre Wunder.
Es gibt Blumen, die nur in der Wildnis gedeihen,
Sterne, die nur am Horizont der Wüste erscheinen.
Es gibt Erfahrungen der göttlichen Liebe, die uns nur in der
äussersten Verlassenheit, ja am Rande der Verzweiflung
geschenkt werden. (Gertrud von Le Fort)
1.Johannes 3,19-24
Psalm 103
1.Mose 43,1-14
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Französische Bibel
von Cleopatra am 26.06.2023 07:40Guten Morgen,
Das gefällt mir sooooo gut!!! Voll sympatisch!

Hm, wie du Christen siehst, habe ich so bisher nur von einem messianischen Juden gehört. Und wenn ich das jetzt so schreibe, schreibe ich nicht allgemein gegen Juden, sodnern eine Erfahrung von mir.
Kann es sein, dass einige Juden und Christen nur so sehen? Denn von Nicht-Juden habe ich eine solche Einschätzung noch nie gehört. Es ist ja auch eine "Gegen-" Sache, kein miteinander. Ein "Die da machen das falsch", verstehst du? Das ist nicht so schön und fördert auch nicht unbedingt den Frieden.
Wenn nun jemand mal aus Interesse eine Synagoge besucht oder eben auch nicht, so ist es auch nichts Negatives. Entweder, das Interesse ist da, oder eben nicht.
Ich habe von Christen in meinem Umfeld immer nur Positives gehört, es wird enorm viel für sie gebetet. Wenn aber natürlich mal als Erzählung gesagt wird "Die Juden im neuen Testament haben..." dann ist es eine Wiedergabe eines Ereignisses aus der Bibel, kein Anti- oder Gegendingen.
Was da im ersten Link steht, kann ich nicht nachvollziehen. Erwartet da der Mensch, der interviewt wurde, dass man Dinge aus der Bibel entfernt und behauptet, sie seien so nicht geschehen?
Und wenn man sagt, Luther sei böse gewesen- was für einen Unterschied macht das denn für den persönlichen Glauben an Jesus Christus und die Notwendigkeit der Sündenvergebung? Hat da dieser nette Mann das Christentum verstanden?
Vielleicht habe ich ja den ganzen Artikel nicht verstanden, aber auf mich wirkt das ganze Interview nach Täter-Opfer-Botschaft und diese Täter-Opfer-Darstellung ist immer dann unfair, wenn man sich (allgemein gesprochen, das passt zu allen möglichen Themen) als Opfer darstellt und andere als Täter. Das ist nicht nett.
Auch der zweite Link- da kann ich nichts finden, was ich in meinem Umfeld von einem Christen mal gehört oder erlebt habe.
Und das sorgt dafür, dass ich mir doch die Frage stelle, ob vielleicht etwas schnell verwechselt wird zwischen einem "boa, die Juden....." (extra drastischer geschrieben) und einem "in der Bibel ist das Judentum wie folgt beschrieben..." Und das ist nichts Schlimmes, denn um die Juden (Nachkommen Abrahams- dort beginnt es ja als Israeliten) sind ja nunmal Teil des roten Fadens der ganzen Bibel. Gott hat sich ja nunmal dieses Volk, die Nachkommen Abrahams ausgesucht. Natürlich wird dann auch viel über die geschrieben, allerdings nicht im Sinne von Täterbeschreibung, in Predigten und so wird immer nach der Betrachtung eines Bibeltextes geschaut, wie wir das auf heute beziehen können, sprich: Wenn das Volk Israel wieder ungehorsam war, wird nicht gesagt: "Boa, guckt mal, die ungehorsamen Israeliten", nein, es wird immer gesagt: "Und wir sind nicht besser, der Text dient zur Warnung aller". Und so weiter.
Hm, mich stimmt es etwas traurig, wenn so übereinander negativ gesprochen oder bewertet wird.
Es ist schöner, wenn wir miteinander leben. Und klar- jeder ist ja auch von seiner Hoffnung überzeugt, dann kann man doch einander viel besser verstehen, als sich anzufeinden oder Täter-Opfer-Spielchen zu spielen, das ist unnötiger Zeitaufwand, das muss nicht sein, finde ich.
Das sind so meine Gedanken dazu. Vielleicht erlebt ihr in eurem Umfeld alles etwas anders, aber dieses allgemeine Schubladendenken und Verallgemeinerung ist eh nichts für mich, egal, worum es geht, sei es "die Juden" oder "die Christen". Wenn einer Mist baut, dann redet man mit dieser einen Person (Über Themen sprechen= gerne, über Personen oder Personengruppen=doof).
LG Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Klecks am 25.06.2023 23:18Ein jegliches hat seine Zeit,
und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.
(Prediger 3,1)
Re: Französische Bibel
von mw2023 am 25.06.2023 19:39Zur Aussage:
Ich frage mich, wo wir Christen denn so schlecht über Juden scheinbar sprechen?
Sie sprechen gar nicht über Juden, vor allem wenn man die Christen nie fragt! Alle finden es toll, wenn ich in die Synagoge gehe, aber keiner will mit. Stimmt nicht ganz – einige Frauen sind „einmal" mitgegangen. Aber kein zweites Mal!
Es gibt m. E. erst einmal zwei Meinungen: für oder gegen das Volk G"ttes.
Neutral bleiben geht bei G"tt nicht, zumindest denke ich das so und wenn ich mich doch mal geirrt habe, dann könnt ihr mir das sagen -, dann kann ich jederzeit zu G"tt gehen und um Verzeihung bitten und Buse tun/meine Meinung ändern. Paulus hat sich auch mal geirrt. Die ganzen ersten Jahre seines Lebens!
Und dann sehe ich Laodicea: heiß oder kalt. Nicht lau. Auch nicht, ich halte mich daraus!
Christen lesen auch teilweise nur den einen Satz in Römer: die Juden sind rausgerissen und dafür sind die Christen eingepflanzt worden – lesen dann aber nicht weiter was Paulus dann weiter schreibt. Oder wollen es nicht verstehen was Paulus anschließend uns Christen mitteilen möchte.
Aus dem Internet:
https://taz.de/Christlicher-Antisemitismus/!5758354/
mehrere Kapitel in
https://www.ekd.de/antisemitismus-heute-30968.htm
Und es gäbe noch so einiges zu sagen, „was" z. BSP Luther in seinen kleinen Heftchen mal über die Juden geschrieben hat. Das wollen viele Christen gar nicht wissen. Aber zu all diesen Thema braucht man mehr Zeit und schreiben würde sehr lange dauern...
Re: Französische Bibel
von mw2023 am 25.06.2023 18:51Ich habe ein Buch vom Flavius Josephus im letzten Monat durchgelesen. Da steht tatsächlich etwas über Jesus drin. Und über Johannes den Täufer..
Und was du mit dem Titel/Namen meinst, da kann ich auch eine kleine Geschichte aus meinem Leben ezählen: mein erster Tag in der Grnudschule. Da hat tatsächlich die Lehrerin gefragt, wie heißen denn eure Eltern?. Alle hatten Namen. Nur ich habe gesagt: Mama und Papa. Alle haben gelacht! Es waren die einzigen waren Eltern 
Re: Tageslosung (20) Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.
von Burgen am 25.06.2023 08:54
3.Sonntag nach Trinitatis
Der Menschensohn ist gekommen,
zu suchen und selig zu machen,
was verloren ist.
Lukas 19,10
Ev: Lukas 15,1-3.11b-32 Ep: 1.Timotheus 1,12-17
AT: Micha 7,18-20
Pr: Jona (3.10) 4,1-11 Psalm 103
Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden zu ihrer Zeit.
Wenn sie sich auch hinzieht, so harre ihrer.
Habakuk 2,3
So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet.
Vor allen Dingen habt untereinander beharrliche Liebe.
1.Petrus 4,7-8
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 25.06.2023 08:10Re: Französische Bibel
von Cleopatra am 25.06.2023 07:25Guten Morgen,
danke für deine Erklärung, das klinkt wirklich sehr interessant.
Ich hatte einen großen Respekt vor dem Namen vermutet- deshalb nicht ganz ausgesprochen. Aber dass das "t" als Kreuz angesehen wird, ist mir neu. Das hast du dir so ausgedacht, oder?
Ich glaube, solange wir Gottes Namen nicht abfällig benutzen (siehe die zehn Gebote), und solange Gott sieht, wie wir mit ihm reden und noch Gottesfurcht haben, gleichzeitig die Liebe, dann ist es völlig ok, wie wir ihn nennen.
Manche sagen mehr "Vater", andere betonen das "Heiliger", was einem gerade wichtiger und größer erscheint, vermutlich auch etwas nach Prägung.
Solange man die anderen Facetten nicht verneint, ist ja alles ok.
Der Werdegang dieser Frau, nun, was soll ich dazu sagen... Priesterin- da fängt es schon an: Kannte sie denn die Inhalte der Bibel richtig....? Dass sie nun Satan zugeneigt ist, ist schlimm. Wir sollten auf jeden Fall für sie beten!
Nunja, und was deinen Freund angeht, so ist es doch auch gut, wenn ihr gemeinsam im alten Testament lest, solange auch alles so angenommen wird, wie es dort steht.
Jesus selbst ist übrigens auch von anderen Zeugen der Zeit beschrieben worden, nicht nur in der Bibel, das aber nur so am Rande.
Ich wünsche euch alles Gute im gemeinsamen Lesen.
Liebe Grüße, Cleo
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Re: Französische Bibel
von mw2023 am 24.06.2023 22:37Ich habe jetzt eine komplette Seite geschrieben um die Fragen zu beantworten. Aber ich denke das wird auf einmal zu viel, deswegen hier erst einmal eine Antworten, wonach mich noch nie jemand gefragt hat:
es sind tolle Fragen die gestellt wurden. Nur eins noch mit meinem Freund: er war Christ. Jetzt voll überzeugter orth. Jude. Und er ist überzeugt, dass wir diesen Jesus falsch darstellen. Es ist nicht der erwartete Messias. Deswegen möchte ich im AT mit ihm über den dort beschriebenen Messias reden...
Ich wünsche euch allen noch einen gesegneten Sonntag
Re: Französische Bibel
von Cleopatra am 24.06.2023 09:54Guten Morgen,
ich bin jetzt auch ein bisschen irritiert, aber das macht ja nichts.
Ich frage mich, wo wir Christen denn so schlecht über Juden scheinbar sprechen?
Wird dabei auch gesehen, wenn man zB biblische Begebenheiten wiedergibt, dass es dann kein "oh, die Juden sind ja alle...." ist?
Oder wenn man das Judentum beschreibt, dass dies dann eine Zusammenfassung so, wie man es eben versteht ist und keine Abwertung oder so?
Könnten da nicht so einige Missverständnisse sein...?
Ein Gegeneinander finde ich ja doof.
Grundsätzlich denke ich, leben wir in einer Zeit, in der der Mensch allgemein sehr viel von sich hält.
Ich erlebe es immer mehr in Gesprächen auch mit Christen, dass einige Dinge in der Bibel überbetont werden, die ander andere dann wiedersprechen.
Oder es wird gesagt, dass einzelne Passagen so nicht gewesen seien.
Das erschreckt mich mehr und mehr, wenn jetzt schon Gläubige anfangen, die Bibel und den Inhalt anzuzweifeln, dann ist der Teufel wirklich fleißig.
Denn- was können wir denn dann noch glauben? Entscheidet jeder dann selbst, was wahr ist?
Dazu habe ich einen guten Spruch gefunden, der wurde auf das Evangelium bezogen gesagt, aber meiner Meinung nach passt das wunderbar auch zur ganzen Bibel:
"Wenn du vom Evangelium nur das glaubst, was dir gefällt und ablehnst, was dir nicht gefällt, glaubst du nicht ans Evangelium, sondern an dich selbst". Das hat Leo Bigger in einer Veranstaltung (zum Thema LBG...dieseganzenBuchstabenkombinationzumThemaSchwule,Lesben.Trans....) gesagt.
Ja- wenn unser (Ironie) ach so kluges Gehirn doch genau erkennt, was wahr ist... dann gute Nacht, sage ich mir selbst dann.
Ich bin froh, dass wir die Bibel als Maßstab haben dürfen und in aller Offenheit und Demut davon lernen können.
LG Cleo
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