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Re: ,,Ich Bete, für die, denen es nicht so gut geht.,,
von alles.durch.ihn am 22.06.2014 15:06Herr, ich danke dir für Poola, dass sie so treu im Gebet eintritt.
Bitte segne und behüte sie und ihre Lieben in Jesu Namen, amen..
Danke, Vater im Himmel, dass du über alles Kontrolle hast.
Danke für alle treuen Beter.. <3
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3
Re: Wie prüft man seinen Glauben?
von alles.durch.ihn am 22.06.2014 14:59Ihr Lieben, es ist doch so, dass Gott unser Herz verändern darf und es und prüft..
Und (ich erlebe es) so, dass dann der Heilige Geist samt Gewissen in uns wirkt
und wir (hoffentlich immer mehr) wissen, womit wir Gott erfreuen, oder ihn
betrüben. Ich glaube, wie es hier schon vielfach angesprochen wurde,
dass es um unsere Herzenshaltung geht. An der Wahrheit/ dem Inhalt unseres
Glaubens sollten wir (mit wachsendem Vertrauen in unseren Herrn) doch nicht
mehr zweifeln, finde ich - wohl aber an unserer Einstellung ihm und den Menschen
gegenüber (auch was unsere Beziehungen, in erster Linie ihm gegenüber,
hinsichtlich dessen begrifft).
Auch wenn nichts wirklich neues dabei ist - dies ist meine Ansicht hierzu.. 
Ach ja... ich lese immer wieder mal mit - fände es sinnvoll, so manchen Eifer hier fürs Gefecht,
dem anderen "zur wahren Sichtweise zu verhelfen", dafür zu verwenden, für ihn, der
mir so am Herzen liegt, ins Gebet zu investieren - zur Ruhe in Jesus zu finden, wo wir
sicher im ernsthaften Gebet hilfreichere Antworten über unser Gegenüber finden, als
hier und auf diese Art und Weise, die mitunter, nicht unbedingt gewollt, in Rechthaberei
und Selbstdarstellung ausufert. Vielleicht fragen wir uns öfter mal, wieviel uns denn
wirklich an unserem Bruder/ unserer Schwester gelegen ist, dann würden sicher einige
Beiträge weniger geschrieben werden, ok, es würde ruhiger, aber auch friedlicher zugehen...
(Aber) auch hierbei nichts wirklich neues... :-l
Sonntags-Segenswünsche,
adi/ alles.durch.ihn
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3
Henoch
Gelöschter Benutzer
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wie prüft man seinen Glauben?
von Henoch am 22.06.2014 13:58Hallo Ihr Lieben,
Das war der Eingangspost:
2Co 13:5 Prüfet euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellet euch selbst auf die Probe! Oder erkennet ihr euch selbst nicht, daß Jesus Christus in euch ist? Es müßte denn sein, daß ihr nicht echt wäret!
Wie macht ihr das in eurem Leben?
Wie wendet ihr diesen Vers auf euch an? Ev. mit praktischen Beispielen.
und irgendwie ist das Thema ein sehr schönes, wenn man die ursprüngliche Frage betrachtet. Schade, dass es über weite Strecken zu einem Wortgefecht über biblische Aussagen wurde.
Ich freue mich hier über jeden Beitrag, in dem der Schreiber etwas von seinen Erfahrungen/Erlebnissen im Sinne eines Zeugnisses mitteilt.
Wir haben doch alle den Geist Christi und wissen alle, wie wir ohne den Geist einst waren.
Die Unterschiede zu vorher sind doch noch nicht völlig vergessen, oder
.Ist es nicht so, dass wir in vielen Dingen auf den Herrn schauen, auf sein Handeln in unserem Leben, und dass wir in vielen Dingen um 180 Grad anders denken als früher?
Früher sah ich die Natur, heute sehe ich das Werk Gottes in seiner Vielfalt und Pracht.
Früher rechtfertigte ich mein Handeln und heute erinnert mich der Geist, mein Versagen zu bekennen und nicht zu beschönigen.
Früher suchte ich den Fehler meist beim Anderen und heute erinnert mich der Geist an meine Fehler und bewegt mich dazu, dem Anderen in seiner Schwachheit mit Verständnis zu begegnen.
Früher fragte ich mich, warum Gott dies und das nur zulassen kann, und heute frage ich mich, was ihn bewegt und Menschen in so vielen Situationen vor Schlimmeren zu bewahren.
Früher dachte ich, Gott wäre zuständig, mein Leben besser zu gestalten und heute erkenne ich, dass er mein Herz umgestaltet...
Und, und, und...
Wir sehen doch den Herrn in unserem Leben, jeden Tag ... das bestätigt uns doch, dass der Herr in uns wohnt...das ist doch bei Euch auch so, da bin ich gewiss, denn der Herr bewirkt es.
Irgendwie wäre ich interessiert an Euren Zeugnissen, ich würde mich freuen.

Henoch
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Wie prüft man seinen Glauben?
von cipher am 22.06.2014 13:41Ich versteh's wirklich nicht, wie man so "holterdiepolter" mit den Bibelversen um sich werfen kann, wenn es möglichist, den Hintergrund genauer auszuloten. Der Teil, den Du, Pal, da zitierst, wendet sich an jüdische Ungläubige, die zwar von den Grundlage der Frohen Botschaft überzeugt waren, die aber Jesu Angebot noch nicht angenommen hatten. Denn wiedergeborene Christen haben nicht nur "geschmeckt" - sie sind wiedergeboren.
Du erwähnst die "Adressaten", lässt jedoch unter den Tisch fallen, dass diese Adressaten Hebräher - Juden! - sind! Keine Christen!
Vers 6, der von Dir angeführt wird, lässt klaren Schluss darauf, dass dieser Teil nicht mehr an die vorgenannte Gruppe (die jüdischen Ungläubigen) gerichtet ist - der Schreiber hätte jüdische Ungläubige nicht "Brüder" oder, wie in anderen Übersetzungen, gar "Geliebte" genannt.
Selbstverständlich bin ich damit einverstanden, dass wir Christen uns ebenfalls ermahnen lassen sollen und uns nicht auf unserer Wiedergeburt ausruhen sollen. Dass wir einander ermahnen, der Heiligung nachzustreben. Das auf diese Weise alles in einen Topf zu werfen, als "Beweise" zu bringen und miteinander zu vermulchen ist aber wirklich den Geschwistern ein Bärendenst erwiesen!
Re: Wie prüft man seinen Glauben?
von solana am 22.06.2014 13:13Glauben hat etwas mit der "Spannung" der Hoffnung zu tun. Eine erfüllte Hoffnung ist aber keine Hoffnung mehr, und erfüllter Glaube ist auch kein Glaube mehr. - Verstehst du, wie ich das meine? Röm 8:24-25 Denn in Hoffnung sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung; denn was einer sieht, was hofft er es auch? Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren.
Leider verstehe ich immer noch nicht ganz, was du genau meinst.
Denn die "Hoffnung", von der Paulus im Römerbrief spricht, ist keine "Ungewissheit", die mit Zweifel verbunden sein sollte.
Sondern die "Gewissheit" des Glauben, obwohl wir die Erfüllung noch nicht sehen.
Röm 4,18 Er hat geglaubt auf Hoffnung, wo nichts zu hoffen war, dass er der Vater vieler Völker werde, wie zu ihm gesagt ist (1.Mose 15,5): »So zahlreich sollen deine Nachkommen sein.« 19 Und er wurde nicht schwach im Glauben, als er auf seinen eigenen Leib sah, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, und auf den erstorbenen Leib der Sara. 20 Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre 21 und wusste aufs allergewisseste: Was Gott verheißt, das kann er auch tun. 22 Darum ist es ihm auch »zur Gerechtigkeit gerechnet worden« (1.Mose 15,6). 23 Dass es ihm zugerechnet worden ist, ist aber nicht allein um seinetwillen geschrieben, 24 sondern auch um unsertwillen, denen es zugerechnet werden soll, wenn wir glauben an den, der unsern Herrn Jesus auferweckt hat von den Toten, 25 welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt.
Du meinst doch sicher nicht, dass wir - anders als Abraham - diese "Hoffnung" anzweifeln sollen?
Sondern eher so, dass wir uns selbst prüfen sollen, ob wir auch in Situationen, wo wir meinen "wo nichts zu hoffen ist" am Glauben fest halten?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Wie prüft man seinen Glauben?
von Merciful am 22.06.2014 13:04Sollte ich nicht hassen, HERR, die dich hassen, und verabscheuen, die sich gegen dich erheben? Ich hasse sie mit ganzem Ernst; sie sind mir zu Feinden geworden. Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich's meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.
(Psalm 139, 21-24; Luther 1984)
Der Psalmist bittet Gott, er möge sein Herz erforschen und prüfen. Er bittet dies in der Gewissheit, dass es der Gott Israels ist, zu dem er betet. An dieser Gewissheit zweifelt er nicht.
Ungewiss ist hier lediglich, ob das, was der Psalmist denkt und will, vor Gott bestehen kann und dessen Wohlgefallen findet. Daher die Bitte an Gott. Aber jene Gewissheit, dass es der Gott Israels ist, zu dem er betet, jene Gewissheit wird hier nicht in Frage gestellt und sie wird auch nicht einer Prüfung ausgesetzt.
Merciful
Re: Wie prüft man seinen Glauben?
von Pal am 22.06.2014 12:41Lieber Pal
Ich weiss nicht, ob ich dich da ganz richtig verstehe.
"Aus meiner menschlichen Perspektive" bedeutet doch: "aus der Sicht des 'natürlichen' Menschen, soweit der menschliche Verstand es zu begreifen vermag."
Liebe Salona!
Nein, da verstehst du mich nicht richtig!
Es geht mir nicht um das natürliche Denken, was ja im Grunde immer "anti-geistlich" ist.
Es geht mir darum das auch der wiedergeborene Christ noch nicht am Endziel seines Glaubens angelangt ist. Er ist noch nicht vom Glauben zum Schauen gekommen. Das heißt sein ganzes Leben ist ein GLAUBENS-leben! Glauben hat etwas mit der "Spannung" der Hoffnung zu tun. Eine erfüllte Hoffnung ist aber keine Hoffnung mehr, und erfüllter Glaube ist auch kein Glaube mehr. - Verstehst du, wie ich das meine?
Röm 8:24-25 Denn in Hoffnung sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung; denn was einer sieht, was hofft er es auch? Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren.
Ich lese gerade, das @Klaus es ganz gut rüber bringt. (Danke!)
Hierzu noch ein Beispiel aus der Bibel:
Der Hebräerbrief schreibt da etwas ganz Furchtbares an seine Adressaten:
Heb 6:4-6 Denn es ist unmöglich, diejenigen, welche einmal erleuchtet waren und geschmeckt haben die himmlische Gabe, und teilhaftig geworden sind des Heiligen Geistes, und geschmeckt haben das gute Wort Gottes und die Wunderwerke des zukünftigen Zeitalters, und abgefallen sind, wiederum zur Buße zu erneuern, indem sie den Sohn Gottes für sich selbst kreuzigen und ihn zur Schau stellen.
Dann liest man aber etwas interessantes:
Heb 6:9 Wir sind aber überzeugt, Brüder, daß euer Zustand besser ist und dem Heile näher kommt, obgleich wir so reden.
Obwohl er es wagte so einen unsagbar harte Möglichkeit auszusprechen, (nämlich um für ewig verloren zu gehen) so ist er überzeugt das sich die Christen dort in einem anderen, besseren Zustand befänden.
Ja, wenn er davon überzeugt war, warum tritt er Ihnen mit so einem schrecklichen Vergleich dann "zunahe"?
Mußten diese "Hebräer" sich so einen Vergleich nicht eher verbieten? Hätten sie nicht argumentieren sollen:
"Hey, du! Mit wem redeste du hier? Wir sind die echt Wiedergeborenen! Uns kann und wird nichts aus des VATERS Hand reißen! Was fällt dir ein, uns mit solch einer geistlichen lebensgefährlichen Schilderung auf einen Nennern zu setzen? Das darfst du nicht, das gehört sich nicht! Unser Heilsbewußtsein wird damit erschüttert. Das ist doch gemein!"
Nein, die Hebräer mußten sich dieser "lebensbedrohlichen Selbstüberprüfung" unterziehen und der Schreiber konfrontierte sie deshalb damit, weil er sie mit göttlicher Liebe liebte!
==============
OFF TOPIC:
Ja, Solana hat recht, wir können dankbar sein, das wir hier so ein Forum haben. @Cipher beschreibt das auch sehr gut, das wir hier ja niemals eine "echte Gemeinde/Familie" sein können. Aber das, was wir hier haben ist außergewöhnlich positiv. Da könnte ich euch ein paar Zeugenberichte schreiben, was in anderen (christlichen) Foren abgeht... da vergeht einem die Lust...

Deshalb: Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.

liebe Sonntags-segens-grüße!
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Wie prüft man seinen Glauben?
von marjo am 22.06.2014 12:39Hallo Jaco,
ein passender Beitrag zu dem was ich schrieb. Es wird immer Zeit brauchen um die Früchte des Anderen beurteilen zu können, wozu uns Jesus ja auffruft. In einem Forum dauert es vermutlich noch länger. Frucht braucht ja immer einige Zeit, um zu wachsen. Natürlich gibt es auch Felder die bereits voller "Unkraut" sind. Da gilt es dann zunächst das Unrkaut zu beseitigen, so wie er es in Math. 13, 28 & 29 für sich selber vorschlägt. Das geht bei uns Menschen natürlich nur in Zusammenarbeit mit Gott, dem Betroffenen und vieleicht oft einem oder einiger Helfer.
gruß, marjo
Re: Wie prüft man seinen Glauben?
von StefanS am 22.06.2014 12:32Hallo Merciful,
Das habe ich aus deinen Beiträgen herausgelesen.
Und ich habe auch Deine Intention verstanden.
Wenn ich aber lese, dass Gott meinen Glauben prüfen soll (Ps. 139,23), dann lasse ich diese Prüfung zu.
Ich unterziehe meinen Glauben dieser göttlichen Prüfung.
Das tue ich bewusst, wohlwissend, dass damit auch falsche Wege aufgedeckt werden können.
Demzufolge ist mein Denken und mein Tun eine Auswirkung meines Glaubens.
Und mein Glaube wirkt sich auf mein Denken und Tun aus.
Da geb ich Dir Recht.
Aber sollte das nicht an uns abprallen?
Ich habe mich hier immer vehement gegen offensichtlich falsche Lehren gestellt.
In diesem Beitrag geht es aber (für meine Begriffe) nicht um falsche Lehre, sondern um unglücklich gewählte Bibelstellen.
Wortklauberei ist aber für meine Begriffe fehl am Platz.
Wir verlieren uns dann im Detail und lassen vor der Welt vermuten, dass wir nicht zum Konsens fähig sind.
Manche lassen hier erst los, wenn sie die Lust am Dissens verlieren - leider!
Gruß Stefan
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.


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