Wozu die Hölle gut ist
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Re: Wozu die Hölle gut ist
von Greg am 06.06.2016 00:31@JamesCook:
Du nutzt diese Grafik um zu sagen, das der Mensch kaum eine Möglichkeit hat von der konditionierung seiner Umgebung zu entkommen.
Das ist aber ein problematisches Argument. So müssten laut deiner Grafik in Deutschland vornehmlich gläubige Christen und Katholiken sein, ein wahrhaft christliches Land. Die ausnahme wären menschen, die nicht an Gott glauben.
The Guardian hat vor einigen Jahren geschrieben, das OStdeutschland der "Gottloseste Ort auf erden ist" und hat sich dabei auf folgende Studie berufen:
http://www.norc.org/PDFs/Beliefs_about_God_Report.pdf
Wo 52% der Befragten Ostdeutschen nicht an einem Gott glaubten. Sicherlich hat das was mit der Vergangenheit zu tun, aber es ist nicht so, als wäre seit 1990 keine Info über das Evangelium vorhanden und es ist schon eine neue Generation herangewachsen, die jeden freien Zugang zu der Frohen Botschaft hat.
Diese Tatsache, die direkt vor unserer Haustür ist, sollte uns mehr sorge bereiten als ein fiktiver Chinese, der nur 1% Sünde hat. Was ist mit über die hälfte der Ostdeuschen Mitbürger, die Trotz allen erdenklichen Medien und Infos die Chance für Gott haben und Ihn dennoch ablehnen? Beklagen wir immer noch Gottes ungerechtigkeit?
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Greg am 06.06.2016 00:02@JamesCook:
Also deine Argumetation ist schon etwas problematisch. China ist kein alzu gutes Beispiel für deine Argumetation, denn es gibt laut BusinessInsider ca. 70 Millionen Christen in China, laut Daily Telegraph werden es bis etwa Jahr 2025 um die 160 Millionen, tendenz steigend. Damit sind nicht nur die vom Staat erlaubten Kirchen, sondern vor allem die vielen Kirchen im Untergrund gemeint, die sich rasant, nahezu explosionsartig ausbreiten.
Dieser Mensch, den du als Beispiel verwendest, kann ebensogut Christ sein und Jesus richtig erfahren in China. Das ist bei der Ausbreitungsrate sogar sehr wahrscheinlich.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Jamescook am 05.06.2016 20:44https://youtu.be/PfIwxX5cTio
Interessant zum Thema Hölle und Religion (katholische Kirche)
Ich sag nur Babylon die große..
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Burgen am 05.06.2016 20:19
Gott sei Dank dafür, dass er so gnädig ist. (auch für mich, die ich aus lauter Gnade gerettet bin)
Unser Auftrag ist: gehet hin in alle Welt...
Die Heilige Schrift und Teile des NT gibt es inzwischen wohl in über 2000 Sprachen und Dialekten.
Selbst in China. Trotz Verfolgung, Folter und so weiter.
Gott selbst begegnet Menschen, die noch nie etwas von Jesus, dem Christus aus Nazareth gehört haben.
Bei Gott ist n i c h t s unmöglich.
Gott sei Lob und Dank.
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Jamescook am 05.06.2016 19:56Aber naja, find ihn trotzdem zu gnädig als das er Menschen unendlich lange im Feuersee steckt.
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Jamescook am 05.06.2016 19:49Ok hat die Sache hat sich dann geklärt, hab verstanden:D
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Pal am 05.06.2016 19:32Aber wenn jemand wirklich nichts dafür kann, also vorher nicht die Warnung bekommen hat. Zählt die Sünde dann nicht mehr als Sünde?
Sei gewiß das Personen, die wirklich nichts dafür können, wie zB. unreife Kleinkinder, oder Geistesgestörte etc. ein überaus gnädiges Gericht bekommen! -
GOTT richtet das Herz und nicht nach äußerem Anschein!
Da zählt Sünde gewiß nicht als Sünde, weil sie gar nicht als "böse" wahrgenommen werden kann. Das ist etwas ganz anderes! mM
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Pal am 05.06.2016 19:27Hä, klar kann es solch eine Person geben. Hat diese Person halt nur 2 Sünden begannen und nicht wie andere 20 Millionen. Das ist ein unterschied.
Das ist leider auch wieder eine Täuschung, denn vor Gott gilt die Gerechtigkeit des Glaubens an das Lamm Gottes, Jesus!
Das zählt, und nichts anderes!
Bei allen anderen gilt =
So sieht der absolut vollkommene Standard Gottes aus!
Deshalb durft Jesus Christus auch nicht eine einzige "Minisünde" begehen!!!
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Jamescook am 05.06.2016 19:131.) Jeder Mensch ist selbst für seine Bosheiten schuldig.
Jaaa schon, Adam und Eva wurden ja auch versucht, sind drauf reingefallen und haben dadurch die a Karte gezogen ..
Aber wenn jemand wirklich nichts dafür kann, also vorher nicht die Warnung bekommen hat.
Zählt die Sünde dann nicht mehr als Sünde?
2.) Gottes Gnade ist so mächtig, das er den allerletzten Urwaldbewohner zu sich ziehen kann und wird, wenn es IHM gefällt!
Römer 2:14 , Danke.
3.) Kein Satan kann Gott verhindern!
Hab ich das behauptet?
4.) Kein "Virus" / Umweltbedingung bringt in die Hölle, sondern die SÜNDE!
Das Virus sollte Satan darstellen. Er ist ja leider momentan der Herrscher hier auf Erden.
Uff.. Der Text war sicherlich an einer bestimmten Gruppe Menschen gerichtet, aber nicht auf die gesamte Menschheit.
Außerdem beschreibt es eher den Lebensweg dieser Gruppe und nicht wie Gott über sie denkt..
Hä, klar kann es solch eine Person geben. Hat diese Person halt nur 2 Sünden begannen und nicht wie andere 20 Millionen. Das ist ein unterschied.
Jesus war rein. Das ist was anderes.
Und Gott denkt von dieser Person bestimmt nicht das hier -> ein Häuflein sündhaftes, höllenverdientes Elend (in sich selbst), weiter nichts.
Wenn man natürlich gerecht ist, sollte man sich dementsprechend den Umfeld vor Augen nehmen in dem der Mensch lebt.
Re: Wozu die Hölle gut ist
von Pal am 05.06.2016 19:13Vielleicht ist die Liebe sowas wie Gerechtigkeit?
Bingo!

Das hast du sehr gut geschrieben! Es kann faktisch gar nicht anders sein, weil Gott Beides ist (gute) Liebe und (gute) Gerechtigkeit.
Wenn er die Menschen in Feuer sieht, was ist dann mit der Liebe? Setzt die da aus, kennt er die da nicht mehr? Hat da die Gerechtigkeit aufeinmal die 100%?
Ich nehme dazu einmal gedanklich den ehemaligen Erzengel, Luzifer.
Hat Gott ihn jemals geliebt? - Als er noch unschuldig, im Himmel, war, konnte er selbstverständlich keinen göttlichen Haß auf sich ziehen.
Aber die Bosheit/Sünde zieht immer den göttliche Haß auf sich! -
Nun, was wir nicht wirklich begreifen, ist die Dimension eines Allwissenden/Zeitlosen.
ER wußte schon vor Erschaffung Luzifers, das derselbe sich zu einem "Gegenpol" Gottes - den Erzbösewicht -, entwickeln würde.
Gott wußte es im Voraus und ließ ihn trotzdem in Existenz treten.
Wäre der Allwissende dann verpflicht solch ein Geschöpf, entgegen seines Wissens (über dessen Bosheit), zu lieben?
Muß die Liebe den Bösen (von dem Allwissenheit vor Erschaffung informiert ist) lieben? -
Denk einmal darüber nach!
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Doch dann betrachte auch die andere Seite, der Begnadigten!
Für diejenigen gilt genau das, was du geschrieben hast! Aber eben nur für DIEJENIGEN!
Sondern gottes Eigenschaft wie die Liebe und damit verbundene Gnade hat auch seine Gewichtung und ist von Bedeutung. Er müsste irgendwie darüber hinwegsehen bzw. die Sünde vergeben. Aus liebe. Übersteigt seine Liebe die Gerechtigkeit?
Ja, aus der freien, souveränen, göttlichen Gnadenauswahl gilt für die Begnadigten/Geliebten =>