Alles Ablegen, was mit gelebter Liebe unvereinbar ist erlöst vom Bösen.
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Amadeus
Gelöschter Benutzer
Re: Alles Ablegen, was mit gelebter Liebe unvereinbar ist erlöst vom Bösen.
von Amadeus am 07.07.2024 17:17Ist Leid nicht eine Prüfung? Werden Menschen nicht unterschiedlich geprüft? Haben Christen Angst davor glücklich oder zufrieden zu sein, weil nur Leid ein Echtheitsprädikat darstellt? Solche Fragen kommen unweigerlich auf, wenn man das so liest.
Re: Alles Ablegen, was mit gelebter Liebe unvereinbar ist erlöst vom Bösen.
von StefanS am 07.07.2024 11:29Das trifft es ganz gut.
Manche scheinen nämlich wirklich zu glauben, dass man verfolgt werden muss, um als "guter" Christ zu gelten.
Ich habe es immer so erlebt, dass ich als Christ geschätzt wurde.
Keine Ahnung, was ich falsch (oder richtig) gemacht habe.
Man muss ja nicht in Moscheen gehen, um dort über Jesus zu sprechen.
Es gibt in Deutschland doch so unendlich viele Möglichkeiten, ein Zeugnis zu sein, da braucht man sich den aktiven Widerspruch nicht antun.
Oder was ist mit denen, die den Auftrag zur Mission z.B. in einem arabischen Land bekommen?
Keine Ahnung, wahrscheinlich kann man dann den Wunsch nach Verfolgung ausleben. Ich jedenfalls hatte ihn nie!
Wir können für meine Begriffe dankbar sein, dass wir (noch) in einem Land leben, in dem wir als Christen ein entschiedenes und eindeutiges Zeugnis sein können.
Und jetzt mal ganz ehrlich: den größten Widerspruch ernten wir als bibeltreue Christen aktuell doch von den woken Evangelen.
Ich als werteorientierter, konservativer alter weißer Mann bekomme da den heftigsten Widerspruch.
Ist man gegen das Töten ungeborenen Lebens oder gegen die kirchliche Trauung homosexueller Paare oder die politische Einstellung passt diesen Leuten nicht, dann ist man sofort Persona non grata und soll in der Hölle schmoren.
Für mich ist diese ganze gendergerechte, waffenliebende Regenbogenclique fehlgeleitet.
LG
Stefan
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Re: Alles Ablegen, was mit gelebter Liebe unvereinbar ist erlöst vom Bösen.
von stella55 am 07.07.2024 11:24Plüschmors schrieb
Was verstehst Du denn unter geistlich und fleischlich? Paulus erklärte ja fleischliche Gesinnung als Feindschaft gegenüber Gott (dazu gehören ja alle als Werke des Fleisches aufgeführten Untugenden (Galater 5,19-21) die zu Feindschafdt Gott gegenüber führen.
So, und der Weg von dereinst fleischlicher zu nurmehr gesitlicher Geinnung führt nunmal über das Ablegen von allem was mit gelebter Liebe zu Gott den Menschen und sich unvereinbar ist.
Glaubst Du nicht, dass nachfolgende -gutgemeinten- Aufforderungen seitens Paulus, Jakobus, Petrus alle bisherige Bosheit, Neid, abzulegen, im Hinblick auf die Schaffung des Evangeliums Jesus Reich Gottes betreffend von höchster Wichtigkeit waren und bleiben werden?
Kol 3,8 Nun aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde;
Jak 1,21 Darum legt ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit und nehmt das Wort an mit Sanftmut, das in euch gepflanzt ist und Kraft hat, eure Seelen selig zu machen.
1Petr 2,1 So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle üble Nachrede
Die in Christus sind haben dies mit ganzem Herzen befolgt, den alten sündigen Menschen allmählich bis vollkommen ausgezogen und den neuen Menschen angezogen, was ja zu bleibender Erlösung vom Bösen auf eigene Handlungen bewirkt, und das nachhaltig.
Jesus sagte doch, wer ihn liebt, hält sich an SEINE GEBOTE, SEINE WORTE (und damit verbunden einzig und allein an dem durch ihn offenbarten Gottesglauben, was viele Gläubige noch vor sich haben zu erkennen und sich zu eigen machen.) Sein Vater wird ihn lieben und beide werden Wohnung bei solchen bleibend Wohnung nehmen.
Du vergisst offenbar, dass Paulus dereinst ein verbissener Christenverfolger war und nach seiner Bekehrung, nun dies bereute und als Apostel Jesu Christi und Einsatz für das Evangelium Reich Gottes nun Verfolgung, Leid erlitt, was er früher Jesus Christus Anhängern, der Gemeinde Gottes, die er zu zerstreuen versuchte angetan hat.
Phil 4,7 Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus.
Das durch Jesus Christus Erscheinen am Jordan begonnene Christentum ist in Wahrheit eine Releigion der gelebten Liebe und nicht des Dauerleidens und Dauersündigens. Davon bin ich überzeugt.
Re: Alles Ablegen, was mit gelebter Liebe unvereinbar ist erlöst vom Bösen.
von stella55 am 07.07.2024 10:41Lieber Plüschmors,
ich nehme an, Du kennst den Jakobusbrief. Dort zeigt er ganz klar auf, dass wer nurmehr nach dem durch Jesus Christus gelehrten und vorgelebten Willen Gottes, dem himmlischen Vater zu leben begonnen und beibehalten hat, dem Teufel keine Angriffspunkte mehr bietet, und dieser dann unverrichteter Dinge.
Jak 4,7 So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.
Jak 1,12 Selig ist, wer Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben.
Wer im Hinblick auf das Evangelium Reich Gottes, und damit verbunden aus Liebe und Dankbarkeit gegenüber Jesus Christus, alle bisherigen unrein machenden Gedanken nachhaltig verabschiedet hat, (Paulus würde wohl sagen, wer von bisher allfällig fleischlicher zu nurmehr geistlicher Gesinnung gewechselt hat.) zählt zu jenen, die den Bösen überwunden haben, der Sünde wahrhaftig gestorben sind und dadurch von Gott zu nurmehr GUTEN Werken befähigt und eingesetzt werden können.
Warum wohl glaubst Du, wird im NT immerzu auf das Ablegen von aller Bosheit, das sich Trennen von bisheriger allfälliger fleischlicher Gesinnung, hingewiesen? Weiim Reich Gottes nurmehr die gelebte Nächstenliebe oberstes Gebot ist. Wer liebt tut dem Nächsten nichts Böses, somit ist die Liebe Erfüllung des -im Reich Gottes- geltenden Gesetzes. Wer in der Liebe BLEIBT hat doch mit Neid, Hass, Eifersucht und dergleichen nichts mehr zu schaffen.
Ein stets Gutes Gewissen gegenüber Gott und den Mitmenschen erlangt und beibehalten zu haben, zeigt doch Jesus Christus, seinem Himmlischen Vater, der ewiglich allein wahrer Gott war ist und bleiben wird, dass es auch Christen gibt, denen die zur innigen Gottverbundenheit führenden Lehren, für die Verbreitung derselben Jesus und seine Jünger und Apostel unter damals deshalb lebensbedrohlichen Bedingungen ihr Leben opferten, auf fruchtbaren Boden fielen und seither entsprechend nurmehr Gute Frucht bewirkt.
Hast Du zudem im Römerbrief Kapitel 6 nicht gelesen, wie es damals schon möglich war vom Knecht der Sünde zum nurmehr Diener Gottes zu wechseln?Warum sollte das denn seither unmöglich geworden sein, wo ja die damals zu Sündern werden lassenden Tötungsgesetze (= Gesetzeswerke mit denen man vor Gott dem himmlischen Vater unmöglich als Gerechte bestehen konnte) längst nicht mehr gelten?
Schon vor 2000 Jahren hat sich Jesus Christus durch seine Lehre, dass die künftigte Gültigkeit der bisher gepredigten Gesetze und Propheten von der Liebe zu Gott, dem Nächsten und sich abhängig sei, gegen die lieblosen=gottlosen Tötungsgesetze gewandt, die in Wahrheit zu Schuldigen (Gebotsübertretern )machten, die z.B. an Steinigungen teilnahmen.
Was Adam und Eva seitens der Schlange versprochen wurde, ist ja eingetreten. Sie erlangten wie die Elohim (was unsinnigerweise mit Gott der Herr übersetzt wurde) die Erkenntnis des Unterschieds zwischen gut und böse.
Re: Alles Ablegen, was mit gelebter Liebe unvereinbar ist erlöst vom Bösen.
von Cleopatra am 07.07.2024 08:15Guten Morgen,
ich werfe mal eben in den Raum, dass die Aussagen über Pein,Verfolgung und so im Zisammenhang mit "wegen seinem Namen" genannt wurden. Und es kam ja auch so, wie Jesus vorausgesagt hatte: Die ersten Christen wurden auch verfolgt und auch heute findet Verfolgung und Ungerechtigkeit statt, nicht als eine Art "Bann" die man bekommt, weil man Christ geworden ist, sondern als Reaktion Satans, Dinge, die eben einem Christen begegnen.
Es handelt sich nicht um eine Art Pech, auch auch nicht um eine Art "Entschuldigung", die man jetzt immer nutzen kann, wenn man wegen eigenem Fehlverhalten mal eine Reaktion dessen bekommt.
Das Thema passt in dem Sinne nicht in diesen Thread, weil hier ja die Behauptung gestellt wurde, dass wir von allem Bösen erlöst werden, wenn wir nur eben bestimmte Anweisungen erfüllen.
Gerade Paulus, Petrus und andere haben die Liebe sowas von gelebt, sogar ihr ganzes Leben dem Evangelium gewidmet, Paulus wurde auch von Christen versorgt während seiner Reisen. Und trotzdem haben diese Christen viel Leid erleiden müssen.
Zum Thema Leid: Ich leide gerade unter dem Verlust meines fast 17 Jahre gewordenen Katers- über 16 Jahre lang mein Begleiter, 4 Monate nach meinem Hund gestorben, beide nach viel Kampf und Hoffnung auf Genesung. Ich leide- ja. Aber diese Art Leid ist nie gemeint worden in den Bibelworten, die sich um das Thema drehen. Sie sind normales Leid, Teil der gefallenen Welt.
Und trotzdem erlebe ich in diesem Leid (das können nur Tierbesitzer nachfühlen) so viel Trost, Liebe, Getragenwerden, einfach von Gott auch geführte Menschen und so weiter. Gott lässt uns nicht alleine.
LG Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Alles Ablegen, was mit gelebter Liebe unvereinbar ist erlöst vom Bösen.
von StefanS am 06.07.2024 09:07Ich hab nicht alles gelesen und auch betont, dass ich mich außschließlich auf deine folgende Aussage bezog:
Mag aber sein, dass ich dich einfach falsch verstanden habe. Das "Nie" hat meinen Widerspruch hervorgerufen.
Nach meiner tiefsten Überzeugung kann ich auch physisch / fleischlich ein schönes Leben führen, ohne dass es gleich gefährlich ist.
Daran ist nichts suspekt.
Ich versteh aber deinen Ansatz, dass eigenes Vermögen (Kraft, finanzielle Mittel, Macht) dazu verleiten kann, sich selbst mehr als Jesus zu vertrauen.
LG
Stefan
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Re: Alles Ablegen, was mit gelebter Liebe unvereinbar ist erlöst vom Bösen.
von Plueschmors am 05.07.2024 20:51Hallo Stefan,
verstehe jetzt nicht, was genau Du meinst. Jesu Aussagen und das Zeugnis der Schrift sind sehr klar. Christen haben nun einmal nicht mit irdischer Wohlfahrt zu rechnen und sollten nicht nach Geld und Gütern streben und - um beim Thema zu bleiben - sie können auch nicht kraft irgendwelcher magischen Anleitungen die beständige Abwesenheit des Teufels erzwingen, so daß es ihnen immer gut gehe. Der Teufel ist nun einmal keine kleine Zecke, die man mal eben mit dem Haken aus der Haut zieht und die Toilette hinunterspült auf nimmer Wiedersehen.
Das habe ich ja auch gar nicht behauptet, sondern "Gott gönnt uns natürlich auch Verschnaufpausen, Zeiten der Freude, feiern mit Freunden, so wie es Jesus ja auch erleben durfte".
Eben. Da stimme ich Dir auch vollkommen zu. Und hier müsstest Du mir ja auch zustimmen können, wie es in dem schönen Kirchenlied heißt: "In dir ist Freude in allem Leide"... Der Friede, den die Welt gibt, ist ja eben Wohlstand, Reichtum, Glück, Erfolg. Christen suchen ihren Frieden aber nicht im Materialismus.
Das ist mißverständlich. Christen sind nicht Gustav Gans, dem ständig alles mühelos gelingt. Es ist ein Glück, daß Gott sich uns offenbart hat. Wir werden darum aber nicht mit Geld und schönem Leben überschüttet.
Das stimmt auch, auch wenn wir unheilbar krank darniederliegen. Das Gute ist ja nicht irdischer Natur und die Barmherzigkeit ist nicht die bloße Abwesenheit von Leid.
Das stimmt, obgleich Zeiten der Freude gefährlich sind, denn allzu oft vergessen wir Gott darin. Und Zeiten des Glücks sind Zeiten, in denen oft genug nur neues Unglück vorbereitet wird.
Du bist ja nun erst am Ende hier eingestiegen, ich weiß also nicht, inwieweit Du diesem Thread gefolgt bist. Ich kann Dir darum zustimmen und auch nicht: Schön ist das Leben geistlich, weil wir in Christus alle Sicherheit haben; aber fleischlich gesehen ist dieses Leben nicht schön, weil es in erster Linie Leiden ist und bleibt bis zum Ende.
Liebe Grüße,
Plueschmors.
"Du lässest mich erfahren viele und große Angst und machst mich wieder lebendig und holst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde" (Ps 71,20).
Re: Alles Ablegen, was mit gelebter Liebe unvereinbar ist erlöst vom Bösen.
von StefanS am 05.07.2024 16:08...
Wir brauchen ja nicht diekt auf der anderen Seite vom Pferd fallen. Oder?
Unser Leben ist kein ständiges Halleluja, aber es ist auch keine ständige Geißelung.
Es ist unser Leben, in dem wir mit allen unseren Nöten zu IHM kommen können, denn ER gibt uns Frieden, den die Welt nicht geben kann.
Und es ist unser Leben voller Glück.
In Psalm 23, 6 heisst es "Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang."
Das steht direkt nach dem Vers "Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich."
Das ist es!
ER geht in Freud und Leid mit uns!
Demzufolge: Christen führen (auch) ein schönes Leben!
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Re: Alles Ablegen, was mit gelebter Liebe unvereinbar ist erlöst vom Bösen.
von Burgen am 05.07.2024 09:44
Guten Morgen, bin zwar nicht Stefan,
jedoch lernte ich mal von einem alten gläubigen, wohl pietistischen, Pastor, fogendes:
Jeden Tag begannen seine Frau und er mit dem Lesen der Andacht - Gottes Wort, Gebet und ein Lied, im Segen Gottes durch den Tag behütet leben. Und am Abend, schon im Schlafzimmer, beendete dies Ehepaar gemeinsam den Tag mit Gottes Segen. Sollte es ernsthafte Zerrüttung, Streit oder ähnlich gegeben haben, knieten sich beide vor dem Bett nieder, vergaben einander und folgten dem Wort Gottes:
Lasst die Sonne nicht vor eurem Zorn untergehen. Sie baten Gott Vater um Vergebung.
Das bescherte ihnen eine geruhsame Nacht. Und schenkte wieder Liebe füreinander und für Jesus. Sie waren wieder im Fluss, des Glaubens.
Und das war mir immer, auch über Tag ein gutes Beispiel. Nicht nur für die Erinnerung, sondern es trug und trägt bis heute jeden Tag durch. Mir wird immer mal in Abständen bewusst, dass Gott Vater mich gerade vor Unfall und Gefahr, Aufbrausen, negativem, oder verletztem Denken usw. gerettet hat - ganz nach den unterschiedlichen Gewichtungen in Psalm 91.
Ich brauche ihn sogar dann, wenn ich auf der Leiter stehe. Oder beim Schuhkauf, wegen der Sohle, beim Aufräumen und Wegbringen oder Entsorgen aus der Wohnung, ganz zu schweigen von Begegnungen mit anderen, die mich gerade 'stören' werden.
Jesus ist ja überall immer dabei.
Ich bin sehr dankbar darüber, dass Jesus ohne meine Sünden, Verdammnisse, Krankheiten usw. auferstanden ist. Das ganze Paket von 'ohne ihn' ist am Kreuz und bleibt auch dort - denn ohne das alles ist er auferstanden und ich bin in ihm neu geworden - und er hilft mir jeden Tag - ich hoffe, dass er nicht mehr solange braucht um uns alle in den Wolken abholen kommt.
Schule der Erweckung, war vorhin im Postfach
Gruß
Burgen
was ist das Evangelium? was ist die Errettung? ... Beitrag von Leah
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Alles Ablegen, was mit gelebter Liebe unvereinbar ist erlöst vom Bösen.
von Plueschmors am 04.07.2024 22:36Hallo Stefan,
Gott hat für uns seine Verheißungen. Irdische Wohlfahrt gehört allerdings nicht dazu.
Das Schlimmste, was einem Menschen überhaupt widerfahren kann, ist dem David widerfahren: Sein Kind ist gestorben. So ein Mensch wird niemals mehr glücklich. Und Salomo? Er verfiel dem Götzendienst dank seiner zig hundert Frauen.
Genau das ist doch der Punkt! Ihr setzt Eure irdische Wohlfahrt für Gottes Reich ein. Wunderbar! Absolut nichts dagegen! Aber ich habe sehr wohl etwas gegen eine Predigt, die von sich aus behauptet, rein und sündlos sein zu können, was die Bibel an keiner Stelle behauptet.
LG,
Plueschmors.
"Du lässest mich erfahren viele und große Angst und machst mich wieder lebendig und holst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde" (Ps 71,20).