Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

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Geist-Licht

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Geist-Licht am 19.03.2026 22:15

Grüß Gott
nusskeks
 
Es ist gut, sich von statischen Begriffen zu lösen und den Sinn, den Geist, zu erkennen.
Das besagte Weizenkorn stirbt - wirklich?
 
Dieses Sterben ist ein Wandlungsvorgang, von einem irdischen Leben in ein geistiges, lebendiges Leben in Christus und damit in unserem Himmlischen Vater.
 
Sich loslösen von vergangenem und annehmen eines neuen Menschen in Christus. Dieser Geburtsvorgang wird auf dieser Seite des Vorhanges als sterben bezeichnet, weil andere Begriffe sich der allseitig mangelnden Erkenntnisfähigkeit entziehen.
 
In dem Wort Christi wird dieser Geburtsvorgang beschrieben mit:  ....bringt es viel Frucht.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.03.2026 22:15.

Cleopatra
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Cleopatra am 14.03.2026 08:02

Guten Morgen, 

pausenclown- ich kopiere deinen Text dann auch mal in den anderen Thread, wohin es passt, ja?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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pausenclown

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von pausenclown am 13.03.2026 10:43

Hallo.

Großer Sicherheit kannte Jesus diesen Segensspruch: "Gepriesen bist Du, Ewiger, der Du die Toten belebst“ (Mechaje HaMetim).
Ein Teil des jüdischen Konzeptes der Auferstehung.
Aber auch die Metapher des Weizenkorns ist in der damaligen jüdischen Tradition fest verankert und wurde später im Talmud verschriftlicht:
Beispiel des Weizens abgeleitet: So wie Weizen, der nackt begraben wird [...] und doch mit mehreren Schichten Gewand [...] aus dem Boden hervorkommt, so werden die Gerechten [...] erst recht ordentlich gekleidet hervorkommen.“

Keiner der damaligen Zuhörer hat sich jetzt am Kopf gekratzt und war überfordert, sondern jedem war die Metapher bekannt. 
Und die jüdische Schlussfolgerung ist:
Wenn schon ein einfaches Weizenkorn, das nackt gesät wird, in prachtvollerer Form wieder aufersteht, um wie viel mehr gilt dies für die Gerechten, die bereits in ihren Kleidern bestattet wurden? 

Das „Sterben“ des Korns wurde nicht als Vernichtung gesehen, sondern als notwendige Verwandlung, um eine neue Existenzform zu erreichen.
Dazu kommt, dass in unserer Tradition das Korn ein Bild für die Hoffnung des ganzes Volkes Israel ist.
Jesus identifiziert sich selbst als das Korn.

Keine Mystik, nur jüdische Theologie 

Shalom Pausenclown 

Nachtrag, vielleicht habe ich jetzt an der falschen Stelle gepostet, oder hat Geist-Licht zweimal das mit dem Weizenkorn gepostet?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.03.2026 10:47.

nusskeks

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von nusskeks am 13.03.2026 07:33

Geist-Licht: Jesus Christus lehrt uns, das wir gute Frucht bringen sollen und diese leitet direkt in das lebendige Leben. Von Tod und sterben ist da an keiner Stelle die Rede.

Das ist ein Beispiel für selektives Lesen.

Wovon spricht Gott in diesem Text? In Johannes 12 spricht Jesus nicht allgemein davon, dass der Mensch irgendwo ein inneres Licht in sich entdecken müsse, sondern er spricht von sich selbst, von seiner Stunde, seinem Tod und damit seiner Verherrlichung. Unmittelbar im Zusammenhang sagt er: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht" (Joh 12,24). Johannes erklärt kurz darauf selbst, dass Jesus mit dem „Erhöhtwerden" auf die Weise seines Todes hinwies (Joh 12,33). Das Sterben ist hier also kein nebensächliches Bild, sondern der Weg, auf dem Christus Frucht bringt und Menschen zu sich zieht.

Gerade darin unterscheidet sich das Evangelium grundlegend von einer esoterischen Lichtvorstellung. Jesus sagt nicht: Sucht das Licht in eurem Inneren, und eure Seele wird klar. Er sagt vielmehr: „Noch eine kleine Zeit ist das Licht unter euch. Wandelt, solange ihr das Licht habt ... Glaubt an das Licht, damit ihr Söhne des Lichts werdet" (Joh 12,35–36). Das Licht ist hier nicht ein seelischer Zustand des Menschen, sondern Jesus selbst, der vor ihnen steht. Man glaubt also nicht an ein inneres Potential, sondern an den offenbarten Sohn Gottes.

Auch die Aussage, Jesus lehre nur gute Frucht und rede nicht von Tod und Sterben, stimmt so nicht. In Johannes 12 verbindet Jesus beides ausdrücklich. Zuerst spricht er von seinem Sterben als dem Weizenkorn, das Frucht bringt. Danach spricht er davon, dass auch der, der ihm nachfolgt, sein Leben in dieser Welt „hasst", das heißt es Christus unterordnet, um es zum ewigen Leben zu bewahren (Joh 12,25). Das Neue Testament kennt also sehr wohl das Sterben, nicht als Selbstauflösung im mystischen Sinn, sondern als den Weg des gekreuzigten Christus und als die Nachfolge hinter ihm her.

Darum sollte man Johannes 12 nicht vergeistigen. Der Text spricht nicht von einer im Menschen auffindbaren Lichtquelle, sondern von dem fleischgewordenen Sohn Gottes, der durch seinen realen Kreuzestod Frucht bringt. Wer das Licht von Christus löst und in das Innere des Menschen verlegt, verändert den Sinn des Abschnitts. Johannes führt uns nicht zur Selbstschau, sondern zum Glauben an Jesus Christus, den Gekreuzigten und Erhöhten.

Wie gesagt, man schaut besser was der Text selber sagt.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Cleopatra
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Cleopatra am 13.03.2026 07:24

Guten Morgen, 
es geht im Kontext um diesen Text:

20 Es waren aber einige Griechen unter denen, die hinaufkamen, um auf dem Fest anzubeten. 
21 Diese nun kamen zu Philippus von Betsaida in Galiläa und baten ihn und sagten: Herr, wir möchten Jesus sehen. 
22 Philippus kommt und sagt es Andreas, es kommt Andreas und Philippus, und sie sagen es Jesus. 
23 Jesus aber antwortet ihnen und spricht: Die Stunde ist gekommen, dass der Sohn des Menschen verherrlicht wird. 
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht. 
25 Wer sein Leben liebt, verliert es; und wer sein Leben in dieser Welt hasst, wird es zum ewigen Leben bewahren. 
26 Wenn mir jemand dient, so folge er mir nach! Und wo ich bin, da wird auch mein Diener sein. Wenn mir jemand dient, so wird der Vater ihn ehren. 
27 Jetzt ist meine Seele bestürzt. Und was soll ich sagen? Vater, rette mich aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. 
28 Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme aus dem Himmel: Ich habe ⟨ihn⟩ verherrlicht und werde ⟨ihn⟩ auch wieder verherrlichen. 
29 Die Volksmenge nun, die dastand und zuhörte, sagte, es habe gedonnert; andere sagten: Ein Engel hat mit ihm geredet. 
30 Jesus antwortete und sprach: Nicht um meinetwillen ist diese Stimme geschehen, sondern um euretwillen. 
31 Jetzt ist das Gericht dieser Welt; jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden. 
32 Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. 
33 Dies aber sagte er, um anzudeuten, welches Todes er sterben sollte. 
34 Die Volksmenge antwortete ihm nun: Wir haben aus dem Gesetz gehört, dass der Christus in Ewigkeit bleibt, und wie sagst du, dass der Sohn des Menschen erhöht werden müsse? Wer ist dieser, der Sohn des Menschen? 
35 Da sprach Jesus zu ihnen: Noch eine kleine Zeit ist das Licht unter euch. Wandelt, während ihr das Licht habt, damit nicht Finsternis euch ergreift! Und wer in der Finsternis wandelt, weiß nicht, wohin er geht. 
36 Während ihr das Licht habt, glaubt an das Licht, damit ihr Söhne des Lichtes werdet! Dies redete Jesus und ging weg und verbarg sich vor ihnen.


Liebe Grüße, Cleo

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Geist-Licht

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Geist-Licht am 12.03.2026 22:39

Grüß Gott
Es muß gestorben sein um Frucht zu bringen?
 
Jesus Christus lehrt uns, das   wir  gute Frucht bringen sollen und diese leitet direkt in das lebendige Leben. Von Tod und sterben ist da an keiner Stelle die Rede.
 
Glaubt an das (Christus)Licht, so lange es da ist. Ist es in uns, so ist unsere Seele klar, wo kann es außerhalb von uns gefunden werden?
 
Alles was wir da finden ist ein Phantasiebild von inneren Wünschen, die uns, um unseret willen, erfüllt werden.
 

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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Argo

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Argo am 12.03.2026 16:19

Guten Tag

   Das Kapitel 12 des Johannesevangeliums spricht nicht über eine All-Versöhnung. Die Rede ist hier (12,27–50) über Tod und Licht: Jesus lehrt, dass man sterben muss, um Frucht zu bringen (wie ein Weizenkorn), und ruft die Welt auf, an das Licht zu glauben, solange sie es hat.

   Das Kapitel schließt mit Jesu Erklärung, dass er als Licht gekommen sei, um die Welt zu retten und nicht, um sie zu richten, und lehrt den Wert der Gebote des Vaters.


   Dieses Kapitel verdeutlicht den Gegensatz zwischen Glauben und Unglauben sowie die Notwendigkeit von Jesu Opfer.

   Der Begriff Versöhnung bezeichnet die Veränderung einer Beziehung, die von feindselig zu freundschaftlich geworden ist. Um welche Beziehung handelt es sich? Um jede! Der Mensch selbst wird auch als Beziehung zu sich selbst, zum gleichen und zum anderen Geschlecht, zu Vorfahren und Nachkommen, zu Fremden und Einheimischen sowie zu seinen Landsleuten definiert, kurzum, zu seiner Beziehung zur Welt im Allgemeinen.

   Eine Allversöhnung erfordert den Bruch von Beziehungen, die Feindlichkeit, Uneinigkeit, Konflikt, Rivalität, Streit, wiederherzustellen. Das ist ein globales Problem.

   Die Vergebung der Sünden ist eine persönliche Sache, aber die Versöhnung betrifft mindestens zwei Personen....

   Man kann ohne Feinden leben. Hängt von uns ab, ob wir unser inneres Herz hören der uns immer sagt was wir gut oder schlecht gemacht haben. Das geschieht nicht mit Zwang, kommt ganz von sich allein. Wir müssen nicht unbedingt Gauner sein, oder die anderen Hassen, oder immer streiten, unsere Beziehungen immer brechen u.s.w.

   Die Bedeutung der Vergebung ist nicht nur eine rechtliche Befreiung, sondern eine Heilung der eigenen Seele, die die Rückkehr in die von Gott uns geschenkte Gesetze des Guten, ermöglicht.

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Burgen

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Burgen am 12.03.2026 07:49


Nusskeks schrieb: 
Bevor ich mich hier in eine zu detailverliebte Erklärung zu Joh. 12,32 verliere, fasse ich mich kurz: 

gerne hoffen wir auf deine Erklärungen, Einsichten oder einfach nur Gedanken.
Denke wir alle würden gerne deine Erklärung im Detail lesen ;)  

Gruß Burgen  






Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.03.2026 09:31.

Burgen

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Burgen am 12.03.2026 07:36



Ja, nusskeks, 

da kann man echt nur staunen, wie kompakt und aussagekräftig die Verse, uns zugut, eigentlich sind. Einzeln genauso wie thematisch und im Kontext betrachtend.  

Selbst bei meinen Losungen. Sie wirken sogar im Kopf und tragen durch den Tag, und wirken bis in die Seele hinein. Meist führt das dann weiter in die Schrift hinein. 
Früher war mir meist das Gebet darunter wichtig, weil es mich oder wenn es mich emotional ansprach. Die Psalmen sind mir heutzutage als Gebetbuch wichtiger und wichtig geworden. 

Besonders auch die Psalmen, die dem König David zugeschrieben werden. Denn er 'verarbeitet' dort ziemlich gut seine Beziehung zu Gott, dem HErrn und Heiland. 

Aber ein Blick in die Vergangenheit wie oben mitgeteilt kann auch nicht schaden ...  



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Burgen

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Burgen am 12.03.2026 07:22


Zitat:

Johannes 12,32 und die Allversöhnung stehen in einer interessanten theologischen Spannung, die die Sucherergebnisse verdeutlichen.

Die Allversöhnung (apokatástasis pántōn) versteht die Vollendung als ausnahmslose Aufnahme aller Menschen in das Reich Gottes, im Gegensatz zur weit verbreiteten Vorstellung eines doppelten Ausgangs mit Geretteten und Verworfenen.1 Allerdings wird diese Position theologisch kontrovers diskutiert. Einige Theologen argumentieren, dass die Schrift nicht von Allversöhnung spricht, sondern vom Gericht und einem doppelten Ausgang: Seligkeit oder Verdammnis.2

Die stärkste theologische Begründung für die Allversöhnung basiert auf Christologie: Die Lehre von der Wiederbringung aller Dinge geht davon aus, dass Christus in seinem Leiden und Sterben die ganze Hölle der Gottverlassenheit für die Versöhnung der Welt erlitten hat—darin liegt der göttliche Grund für die Versöhnung des Alls.2 Die wahre christliche Begründung der Hoffnung auf Allversöhnung ist die Kreuzestheologie, und die einzig realistische Konsequenz aus der Kreuzestheologie ist die Wiederbringung aller Dinge.2

Ein entscheidender Punkt betrifft die Natur des Endgerichts selbst: Wenn Jesus der Richter ist, kann er dann nach einer anderen Gerechtigkeit urteilen als nach dem Recht der Feindesliebe und der Annahme der Armen und Sünder, die er selbst offenbart hat? Kann die Gerechtigkeit des jüngsten Gerichts eine andere sein als die erlösende Gerechtigkeit Gottes, die das Gesetz und die Propheten bezeugen?2 Dies stellt die Frage, ob das Gericht letztlich der Verdammnis oder der universalen Wiederherstellung dient.

1
Hartmut Rosenau, „Allversöhnung", in Religion in Geschichte und Gegenwart, hg. von Hans Dieter Betz u. a. (Tübingen: Mohr Siebeck, 1998), 322.
2
Jürgen Moltmann, Das Kommen Gottes: Christliche Eschatologie, Jürgen Moltmann Werke (Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2005), 263–264, 266, 279. 
Zitat Ende 

:::::::::::::::  

Steigt man tiefer in das Thema ein, lernt man sehr interessante Gedanken ua von Hieronomus und andere aus der frühen Kirchengeschichte. Glaubensmäßig verarbeitet durch Calvin und Luther. Immer auch verbunden damals mit der griechischen Philosophie. 

Will sagen, je mehr man sich mit solchen Büchern und Aussagen beschäftigt, fällt auf, mir zumindest, wie 'eingeschränkt' der Alltagsglaube einzelner Menschen und Verkündigung eigentlich ist.  
Vielleicht kommt da auch Ketzerei und all die Schrecklichkeiten des Mittelalters mit zu tragen? 

Andererseits wissen wir ja auch heute, dass Jesus den Tod besiegt hat und der göttliche Geist und die Seele des Menschen nicht sterben kann. Aber ich denke auch, dass es keine Gleichmacherei gibt. Eissein im Glauben ist etwas anderes. 

Jesus als HErr, Herrscher, Priester, König und mehr wird wiederkommen, wie die Bibel es sagt und ausdrückt. Nur viel umfassender wird sein Herrschaftsanspruch sein als wir denken, denke ich mir. 

Nachtrag: 
Habe nochmal gerade obigen Text nachgelesen und denke, dass es doch so aussieht, dass es einer echten Entscheidung bedarf. Und dass das Kreuz so stabil ist, dass jeder sein Leben mit Jesus am Kreuz, Tod und Auferstehung zum neuen Leben in und mit IHM ausrichten sollte. 

Aber - es gibt ja immer Menschen, die zB von der Atmosphäre der Gemeinde, ihren Gottesdiensten, Bibelgesprächsstunden, Gesang der Anbetung und Lobpreis und sogar von den Gebäuden angezogen werden. Und dies irgendwie gar nicht recht verstehen können, also geht man hin. Und fühlt sich hinterher 'aufgeladen', und irgendwie besser. 

Die anderen, die sich für echte Christen wissen, können natürlich nicht in das Herz der anderen Menschen, manchmal nicht in sein eigenes Herz blicken. Von daher sollten wir lernen, Gott allein zu vertrauen, denn nur er weiß, welche Gefühle, Gedanken, Ängste und Unsicherheiten wie ein Hauch im Herzen des anderen Menschen sich bewegt. 
Und Worte selbst, nichteinmal Bekenntnisse ausgesprochen, können erstmal nichts daran ändern. Egal wie schlau jemand meint, dass er ist. 

Ich habe mal gehört, dass jemand meinte, später, wenn diese Ära abgeschlossen ist undwir dann in der Ewigkeit uns befinden, könnte man an Farben sehen, ob jemand gerade andere Gedanken als die der Liebe hat. Und dann einander selbst in der ewigen Ewigkeit helfen. Jesus wird dann zumindest von allen der Mittelpunkt des ewigen Lebens sein. 






Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.03.2026 09:29.
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