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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Jonas am 14.01.2019 10:53

Schönen Gruß an alle!

Also Du meinst, das was im AT steht, müssen wir nicht ernst nehmen?
Doch, es gilt die ganze Schrift zu würdigen, es ist aber nicht alles gleich gültig.
Die Bibel ist aufgebaut auf dem Sohn, auf Christus hin.
Der Sohn bringt die Wahrheit zum Vorschein und diese wird recht begriffen durch die Menschen, Propheten die ihm voraus gegangen sind und die Jünger die ihm nachgefolgt sind.


Das würde doch bedeuten, dass das, was wir über Gott und seinen Charakter, sein Wesen, im AT lesen, nun anders wäre? Gott hätte sich also geändert - im AT ein eifersüchtiger Gott, im NT aber nicht mehr? Im AT ein zorniger Gott, im NT nicht mehr?
Eben, im AT wird das Wesen Gottes nicht beschrieben, was Gott an sich ist.
Im AT ist es mehr oder weniger der fremde Gott dessen Name nicht ausgesprochen werden darf, aber es ist wesentlich Einer, ein Gott der herausgestellt wird unter vielen Göttern. Vor allem zur damaligen Zeit.
Es werden ihm verständlicher Weise Eigenschaften zugesprochen , nämlich auch im Negativen, die zutiefst menschlich sind.
Das wahre Wesen Gottes offenbart erst der Sohn, Jesus.
Gott ändert sich nie.

beziehst du deine Erkenntnisse bezüglich Gefühle aus der Psychologie?
Nein!
Es ist die allgemeine Definition des Wortes Gefühl.
Gefühl>fühlen,  aus sinnlicher Wahrnehmung.


Nur weiter darüber diskutieren mag ich da einfach nicht, weil eben auch in der Vergangenheit immer wieder genau da das Problem kam- dass einige Bibelteile eben nicht anerkannt wurden. Und da ist meiner Meinung nach eben das Gespräch nicht sinnvoll, außer dass man sagen kann, dass man eben unterschiedlich denkt.
Verstehe ich!


Hätte Gott, Elohim, Jahwe, Elshaddai usw. kein Wissen, würde er die Erde mit ihrer ganzen Welt nicht in Existenz hätte bringen können. Inklusive all die unterschiedlichen Tiere und das Menschengeschlecht. Allein die Fortpflanzung durch Samen zu bewerkstelligen braucht Wissen.
Sage ich ja.
Gott ist das Wissen ansich, mithin Allwissend weil es ist der Vater der Sohn und der heilige Geist und in dieser Einheit ist Gott das Vollkommene.

Nur der Vater ohne den Sohn wäre reines Abstraktum, wäre nicht.
Es würde ihm alles zur Vollkommenheit fehlen.

 

Jedoch nur ein Gott, der die Menschen liebt. Die ganze Bibel ist voll davon, dass Jahwe Gefühle, Hände, Füße, Wissen usw. hat.
Ja, aber du sollst dir von Gott kein Bildnis machen und diesem nachjagen.
Was ist eine  zB Hand wenn du dir kein Bildnis machen darfst?
Du sagst Hand und schon hast du ein Bild vor dir und es ist sehr schwer, das nicht zu haben.
Auf Gott bezogen ist das aber falsch!

Was bedeutet das Wort Hand?
Es deutet mit Sicherheit nicht auf die menschlichen Gliedmaßen.

 

Aber, Gott zeigt sich im Feuer, in der Wolkensäule, in der Wasserquelle, als Tür usw. Der Höhepunkt ist, dass Gott selbst Mensch im Jesus Christus wurde. Sehen wir IHN, sehen wir Gott den Vater. Und der Vater hat Eigenschaften, die unseren Eigenschaften ähnlich sind. Nur ohne Sünde. Unsere Eigenschaften, die der Menschen, sind meist vermischt mit dem, was eben einen Menschen ausmacht.
Und der Sohn als Mensch ist die Offenbarung des lebendigen Gottes und das hat bestimmte Konsquenzen.
Nämlich dass der Mensch im allgemeinem nicht nur ähnliche Eigenschaften besitzt, sondern neben all den menschlichen Eigenschaften auch göttliche, bestimmte Eigenschaften wie die Liebe, gleich wie Gott.


Warum denken wir Menschen eigentlich so oft, wir wären in der Lage, Gott zu "definieren"?
Weil sich Gott geoffenbart hat.


Aber genauso wenig können wir doch behaupten: Gott kann keine Gefühle haben, dazu ist er zu "abstrakt". Das ist doch gleiche Anmassung in der Gegenrichtung.
Finde ich nicht.
Gefühle sind bei Gott logischerweise ausgeschlossen, da Gott nicht sinnlich.
Mithin das große Problem der Propheten des alten Testaments, Gott in seinem Wesen zu begreifen.

Gott ist aber durch dem Sohn nicht mehr fremd bzw abstrakt, denn der Sohn hat die Eigenschaften, die Wesensmerkmale Gottes geoffenbart.
Das Wesen Gottes ist Liebe zu sein.

Und selbst wenn es uns schwer fällt, zu begreifen, was Gottes Zorn/Eifersucht usw sein kann - das ist doch kein Grund, das einfach vom Tisch zu wischen und nicht ernst zu nehmen, was darüber in der Bibel steht. Das steht aus gutem Grund da. Nicht nur für die damaligen "primitiven" Menschen, die so naiv waren, dass sie ein vermenschlichtes Gottesbild brauchten und wir heute sind ja viel aufgeklärter und verständiger....
Ja, in der Tat lassen sich Widersprüche nicht nur schlecht, sondern sie lassen sich überhaupt nicht begreifen.
Die damaligen Schreiber waren alles andere als naiv, sondern im Gegenteil.
Da können sich die allermeisten Menschen heute eine Scheibe abschneiden, um es einmal so zu formulieren.

Die Bibel ist nicht nur göttliche Offenbarung sondern offenbart auch die menschliche Psyche, das menschliche Dasein, mit all ihren Stärken, Schwächen und Zusammenhängen.

 

Aber wenn Gott für uns so abstrakt ist, dass er über allen Gefühlen steht, ist so etwas ja gar nicht nötig ... dann brauchen wir ihn ja gar nicht ein zu beziehen, auf ihn ausgerichtet sein. Das ist die Gefahr, die ich sehe. Und ich höre das auch von vielen "modern" glaubenden Menschen, dass sie sich Gott nicht so menschlich vorstellen wollen und können. Dann passt auch das "Strafende" und "Rachsüchtige" nicht dazu.
Gott ist durch Jesus eben keineswegs abstrakt.
Gott der Vater ist aber nicht menschlich.
Menschlich ist der Sohn.


Und aus einem persönlichen Gott wird "irgendeine höhere Macht" die mit mir persönlich nicht viel zu tun hat und nach der ich mich auch nicht richten muss ...
Dadurch das Gott die Liebe ist, ist er nicht irgendetwas, sondern etwas ganz bestimmtes.
Das nennt man dann den personalen Gott.


Ich persönlich bin zu folgender Antwort gekommen: Wer Gott etwas zu unterstellen versucht, der hat überhaupt nichts verstanden. Gott ist kein Mensch. Gott kennt nicht nur alles, einschließlich dessen, was wir Menschen in uns als Gefühle bezeichnen. Nein, ganz anders und viel, viel mehr: Gott IST Alles (Geist und Materie), unendlich, gleichzeitig, allgegenwärtig und ewig. Gott beinhaltet somit wirklich alles, auch die Gefühlswelt und wir brauchen IHN darauf wirklich nicht erst anzusprechen.
Hallo Hans, etwas problematisch ist es m.M.n., wenn du sagst, Gott sei alles.
Dann redet man nämlich den Pantheismus mit all seinen spezifischen Folgen.

 

Ich würde sagen, Gott ist nicht alles, aber in allem ist Gott.

Alles ist das Sein(Gott) und das Nichts.
Das sind die Bausteine des Dasein.
Das was ewig(Gott) ist und das was endlich(Nichts) ist, was vergeht.Gott schöpft aus nichts.

 

Aber wie du sagst, Gott ist nichts fremd,
da Gott nicht nur ewig , sondern auch durch die Endlichkeit "gegangen" ist.

Mit besten Grüßen

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.01.2019 21:39.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von solana am 14.01.2019 10:13

Ja, liebe Burgen, diesen Satz könnte ich auch nicht so unterschreiben.

 

Lieber LittleC

Das, was ich geschrieben habe, sind Dinge, die mir im Laufe der Zeit klar geworden sind - auch und vor allem durch Fehler, die ich gemacht habe.

Die "Gefahr", von der ich sprach - dass ein ganz abstrakter Gott mit mir persönlich und meinem alltäglichen Leben gar nichts zu tun hat, die habe ich selbst erfahren.

Dein Satz, dass es gar nicht auf das Gottesbild ankommt, sondern allein auf den Glauben, der klingt so schön tolerant und zeitgemäß.

Und genau so war mein Glaube auch mal geworden, vor vielen Jahren .... "es kommt nicht darauf an, was und wie jeder im einzelnen glaubt, jede Religion hat ihr Gutes und ihr Schlechtes, ihre Erkenntnisse der Wahrheit und ihre Irrtümer .... und Gott ist viele grösser als all das, steht über allem."

Das war ein Welt- und Gottesbild, das überall passte, mit dem man nirgends aneckte. Und in das ich auch immer so reinpasste, wie ich war, das mich quasi immer "absegnete" und bestätigte; Hauptsache, die Erkenntnis ist da ...

Einerseits recht bequem, andererseits auch mit der Zeit immer unbefriedigender. Mir fehlte in dieser Abstraktion und grosszügiger Toleranz etwas, das ich erst nicht so recht festmachen konnte. Mein Glaube hatte irgendwie nichts mit meinem persönlichen Leben zu tun, war wie ein schöner Einrichtungsgegenstand, ein Schmuckstück in meiner Wohnung, das ich betrachten konnte und mich daran erfreuen. Aber mit meinem Leben konkret hatte es nichts zu tun, es war eher "Hintergrund", vor dem sich mein Leben abspielte und dieser Hintergrund wirkte gar nicht hinein ....

 

Es gibt bestimmt Menschen, denen das so gefällt und genügt.

Bei mir blieb eine Leere und eine Sehnsucht, due erst gestillt wurde, als ich mich wieder ganz neu auf die Suche machte, um Gott ganz konkret und persönlich zu begegnen ...

Jetzt ecke ich vielleicht öfter an mit meinem Glauben, werde vielleicht von manchen belächelt, die ein abstrakteres, aufgeklärteres Gottesbild haben - ich hätte mich selbst damals wohl auch belächelt 😃.

Aber ich habe das gefunden, was ich gesucht habe und bin am Ziel meiner Suche.

Du fragst nach meinem genauen Gottesbild.

Eigentlich dachte ich, das käme klar aus meinen Beiträgen rüber. Cleo jedenfalls hat es gut verstanden und vielleicht besser ausgedrückt.

Ich lege Gott nicht auf ein Bild fest, auf eine Definition.

Aber ich erwarte, dass er mir ganz persönlich begegnet und in meinem Leben wirksam und erfahrbar ist. Er ist einbezogen, ist darin die Hauptperson. Nicht eine abstrakte Grösse im Hintergrund.

Ich gehe nicht von einer Definition Gottes aus - "er kann keine Gefühle haben" oder "die Gefühle, die er hat, sind genauso menschlich-fleischlich, wie das, was ich fühle."

Sondern ich glaube, dass Gott grösser ist als alles, was ich mir konkret von ihm vorstellen kann. Und dass er dennoch nicht nur der ferne, abstrakte Gott ist.

Und dass er jedem ganz konkret und persönlich begegnet, der offen dafür ist - egal, von welchem Gottesbild er ursprünglich ausgeht. Ich hatte ursprünglich auch ein falsches Bild ....

 

Wichtig ist aber, dass dieses Bild nicht festgehalten wird und Gott darauf reduziert wird. Wer an seiner Vorstellung "Gott kann nur ganz abstrakt sein" festhält, der verschliesst sich von vorn herein für eine persönliche Begegnung.

Und wer daran festhält, dass Gottes Wesen, Gefühle usw 1:1 genauso sind wie die menschlichen, der verschliesst sich der Erfahrung, dass Gott viel grösser ist.

 

Das ist meine Sichtweise, LittleC, nichts, was ich anderen aufdrängen würde.

 

Gruss

Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 14.01.2019 08:38


aus Apostelgeschichte 10, 36-48 (Schl2000) 

Der Text erzählt ua  Bekehrungserlebnisse anhand von Kornelius, dessen Haus gläubig wurde. 

34 Da tat Petrus den Mund auf und sprach: 
Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht, 
35 sondern dass in jedem Volk derjenige ihm angenehm ist, 
der ihn fürchtet (jedoch keine Angst vor Gott hat) und Gerechtigkeit übt! 

36 Das Wort, das er den Kindern Israel gesandt hat, indem er Frieden verkündigen ließ 
durch Jesus Christus - welcher Herr über alle ist - ...

39 Und wir sind Zeugen alles dessen, was er (Jesus) im Land der Juden und in Jerusalem getan hat. 
Ihn haben sie getötet, indem sie ihn ans Holz hängten (und so zum Fluch wurde) 

40 Diesen hat Gott auferweckt am dritten Tag und ihn offenbar werden lassen, 
41 nicht dem ganzen Volk, sondern uns, den von Gott vorher erwählten Zeugen, 
die wir mit ihm gegessen und getrunken haben nach seiner Auferstehung aus den Toten (der Erstling). 

42 Und er hat uns geboten, dem Volk zu verkündigen und zu bezeugen, dass er der von Gott bestimmte 
Richter der Lebendigen und der Toten ist. 
43 Von diesem legen alle Proheten Zeugnis ab, dass jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen 
Vergebung ser Sünden empfängt. 

44 Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten. 

45 Und alle Gläubigen aus der Beschneidung (des AT), die mit Petrus gekommen waren, gerieten 
ausser sich vor Staunen, dass die Gabe des Heiligen Geistes auch über die Heiden (NT-uns) ausgegossen wurde. 
46 Denn sie hörten sie in Sprachen reden und Gott hochpreisen. Da ergriff Petrus das Wort: 

47 Kann auch jemand diesen das Wasser verwehren, dass sie nicht getauft werden sollten, 
die den Heiligen Geist empfangen gleichwie wir? 
48 Und er befahl, dass sie getauft würden im Namen des Herrn. 
Da baten sie ihn, etliche Tage zu bleiben. 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 14.01.2019 08:10


Sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein; denn sie werden sich von ganzem Herzen zu mir bekehren. __ Jeremia 24,7 

Gott hat das Wort dem Volk Israel gesandt und Frieden verkündigt durch Jesus Christus, welcher ist Herr über alles. 
__ Apostelgeschichte 10,36 

Apostelgeschichte 10, 37-48 
1.Mose 7,17-24 

O seht, wie Gott sein Volk regieret, aus Angst und Not zur Ruhe führet. 
Er hilft, damit man immerdar sein Recht und sein Gesetz bewahr. 
O wer ihn kennet, dient ihm gern. Gelobet sei der Nam des Herrn. 
(Matthias Jorissen) 


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Burgen am 14.01.2019 08:00


Guten Morgen ihr Lieben, 
an Burgold dachte ich gestern auch - nun, sie hat also mit dir telefoniert, liebe Cleo. Wohnt ihr in gleicher Gegend? 
Das Telefon ist nicht mein bester Freund. Es kostet mich arge Überwindung es zu benutzen wofür es eigentlich ursächlich gedacht war. Jetzt nutze ich es für die Uhr und zB Joseph Prince auf Youtube. Dadurch kommt das TV ziemlich in den Hintergrund. 

ach ja, das war ja nicht deine Frage. Ja, ich habe einen Kater, zur Zeit noch 16,5 Jahre alt. Der braucht keinen Kratzbaum, weil er mich hat. Er streckt sich kurz am Sessel oder verhakt sich im Shirt von mir. Das war es dann. Er zieht eigentlich nur seine Krallen inzwischen ein, wenn er auf oder über meinen Kopf turnt oder es sich dort gemütlich macht. 

Ja und dann meinen eigenen Hund mit 4,5 Jahren und eben die kleine Tagesbesucherin mit knapp 11 Jahren. Diese war und ist gerade läufig. Bis dahin hatte sie Angst vor dem Kater. Doch jetzt lässt sie seit einigen Tagen nichts aus, um den Kater zu umschschwärmen. War schon froh, dass er kein unkastrierter Hund ist... . Freitag wurde es ihm zuviel und er fauchte. Dann, mit einem Wort von mir, war dies dann auch schon Geschichte. Mal sehn wie nachher drauf ist. Auf jeden Fall werden wir die größere Runde heute wieder "drehen". 

Euch allen einen guten, friedvollen, fröhlichen? Tag heute. Und ja, ob der Schnee noch lange liegen bleibt in Bayern? 

LG 
Burgen

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Burgen am 14.01.2019 07:43

LittleC: Also, auf den Glauben kommt es an und nicht darauf, wie das Gottesbild eines Einzelnen aussieht, ob "persönlich" oder "abstrakt" - So sehe ich das...

Ja, dein Beitrag hat mir zugesagt LittleC. Ich verstehe was du geschrieben und ausgedrückt hast. 
Nur der abschließende Satz verursacht mir persönlich ein gewisses Unbehagen. 

Und zwar so ähnlich, wie wenn jemand ins Wasser steigt und schwimmen will, dabei aber den starken Wunsch verspürt, dass doch bitte das Wasser ihn nicht naß machen möge. 

Das Gottesbild und das Menschenbild sind mE von elementarer Wichtigkeit. 
Diese beiden Bilder können Auswirkungen haben, die zerstörrerisch, aufbauend, neutral - liberal, nationalistisch, bis hin zu diktatorisch sind. Zwischenformen gibt es zuhauf. 

Der Glaube daran, dass ich, du er sie es, vor Gott gerecht in Jesus sind und in Gottes Gunst durch Jesus sind, also gerechtgesprochen sind, ist elementar für jeden Menschen. Diese Wahrheit ist keinesfalls abstrakt. 
Mit dem ersten klaren Gedanken am Morgen sind sie die Weichenstellung für den Tag - niemand wird uns den himmlischen Frieden rauben können, der nicht aufgrund der menschlichen Gedanken, Taten in uns sich festmachen wird an eben diesem Tag. 

Abstrakte Bildergedanken können daher nur Hilfen, eine Krücke, sein, den Gott der Bibel ein klein wenig verstehen und lieben zu lernen. Und IHM in Jesus zu vertrauen. Das ist erfahrbar, über abstrakte Gedankenbilder hinaus. 

Gruß 
Burgen 


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Cleopatra
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Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Cleopatra am 14.01.2019 07:32

Guten MOrgen, ihr lieben,
ach du liebe Burgen, als ich deinen Post gestern las, musste ich doch echt schmunzeln.
Ich hätte nie von Edelsteinen gesprochen, ich hätte gesagt: "Shit Wetter" ;-D
Schön, wenn man die Begabung hat, etwas so nett zu umschreiben.

Ich bin gestern nur eine kleine Runde mit meinem Hund gelaufen, weil es schon arg windig war und eben auch nass.
Mein SPaziergang wurde versüßt mit dem Telefonat mit burgold, dann merkt man den Regen nicht mehr ganz so dolle
Es ist noch dunkel, aber ich höre auch schon wieder den Regen am Dachfenster, also wird es gleich bestimmt auch wieder nass, bäh.
Und während wir hier jammern, haben unsere GEschwister in Bayern orgendlich viel zu tun mit dem Schnee.
Ich will im Gebet mit an sie denken.
Liebe Burgen, ich habe eines wohl bei dir falsch verstanden, weil du ja jetzt alle Katzensachen wegräumst- ich dachte, du hättest noch eine andere Katze...?
Oder hast du jetzt noch die zwei Hunde...?
Ich wünsche uns allen einen guten Start in die dritte Woche in diesem Jahr.
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Cleopatra am 14.01.2019 07:26

Denn viele Menschen vermischen den Gott der Bibel mit dem Gott, den sie sich selber anfertigen.

Liebe Burgen,
und genau deshalb finde ich eben wichtig, in die Bibel zu schauen und sich daran auszurichten.
Welchen Sinn hat es denn, sich irgendeinen Gott zurechtzubauen?
Welchen Sinn hat es denn, sich seinen eigenen Glauben zurechtzubasteln?
Meiner Meinung nach bringt das überhaupt nichts, schließlich geht es ja um die Wahrheit und am Ende eben um die Erkenntniss der wichtigen Errettungsmöglichkeit.
Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Cleopatra am 14.01.2019 07:22

Also ich sehe es auch so wie du liebe solana.
Ich denke, wir haben nur eine kleine Vorstellung von dem, was wirklich da in den Himmeln los ist.
Aber das, was uns offenbart wird, dürfen wir eben so hinnehmen.
Zum Beispiel:

Wir lieben. ZB einen Ehepartner, ein Haustier, eine Natur, ein Hobby... das alles sind natürlich Gefühle. Aber im Vergleich zu Gottes Liebe ist das natürlich nur ein Fünktchen.
Denn würden wir für diese unseren eigenen Sohn hergeben?
Gottes Liebe ist da so extremer, so viel stärker.
Trotzdem dürfen wir mit unserer kleinen Gefühlswelt schon ein bisschen davon kennenlernen, wenn wir etwas auf dieser Erde lieben, was es also so im Ansatz bedeutet, wenn Gott dies in der Bibel uns schreibt.
Noch ein Beispiel:
Wir Menschen, wenn wir zornig sind, dann neigen wir dazu, uns nicht mehr unter Kontrolle zu haben, uns zu versündigen und so weiter.
Ist das gleichzusetzen mit Gottes Zorn?
Schaut euch mal die Offenbarung an, wie der Zorn sich da äußert.
In welchem Ausmaß dies geschieht.
Ja, aber auch gleichzeitig in welcher Ordnung. Berechenbar, vorhergesagt, zeitlich ernannt. Da ist keine Unordnung, kein Kontrolle verlieren.
Aber auch die Stärke ist riesig.
Was tut ein eifersüchtiger Mensch?
Er misstraut, er kontrolliert und so weiter.
Was bedeutet das bei Gott?
Ist das gleichzusetzen?
Nein, bei Gott bedeutet es, dass Gott keine anderen Götter neben sich haben will (verständlich).
Ich will damit sagen, dass wir uns natürlich ein Bild von Gott machen dürfen, aber immer im Blick des Demütigen.
Wir haben nur ein kleines Bild von Gott.
Aber eben- und darauf stehe ich nunmal- wenn etwas in der Bibel so steht, dann dürfen wir es so auch annehmen und in userem kleinen Geist darauf vertrauen, dass es so richtig ist, wie es steht.
Lg Cleo

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LittleC

81, Männlich

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Beiträge: 44

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von LittleC am 14.01.2019 00:29

@solana schrieb:

"Warum denken wir Menschen eigentlich so oft, wir wären in der Lage, Gott zu "definieren"? "

... ganz einfach aus dem Grund, weil Gott den Menschen so erschaffen hat, dass er auf alle sich ihm eröffnenden Fragen eine Antwort sucht und das so lange bis er selbst mit dem Ergebnis zufrieden ist.

Ich persönlich bin zu folgender Antwort gekommen:
Wer Gott etwas zu unterstellen versucht, der hat überhaupt nichts verstanden. Gott ist kein Mensch.
Gott kennt nicht nur alles, einschließlich dessen, was wir Menschen in uns als Gefühle bezeichnen. Nein, ganz anders und viel, viel mehr: Gott IST Alles (Geist und Materie), unendlich, gleichzeitig, allgegenwärtig und ewig. Gott beinhaltet somit wirklich alles, auch die Gefühlswelt und wir brauchen IHN darauf wirklich nicht erst anzusprechen.

solana schrieb weiter:
"Und selbst wenn es uns schwer fällt, zu begreifen, was Gottes Zorn/Eifersucht usw sein kann - das ist doch kein Grund, das einfach vom Tisch zu wischen und nicht ernst zu nehmen, was darüber in der Bibel steht. Das steht aus gutem Grund da. Nicht nur für die damaligen "primitiven" Menschen, die so naiv waren, dass sie ein vermenschlichtes Gottesbild brauchten und wir heute sind ja viel aufgeklärter und verständiger...."

Ich persönlich habe das, was in der Bibel steht noch nie so "einfach vom Tisch gewischt". Natürlich hat das einen Grund. Und die Menschen, welche die Bibeltexte verfasst haben, waren ganz sicher keine "primitiven Menschen. Sie haben sicher auch unter Mitwirkung des Hl. Geistes geschrieben, aber das eben vor vielen, vielen Hundert Jahren. Und, wie Burgen am 06.01.2019 im anderen Thread schrieb: "Es ist ja doch so, dass die Schrift kein Zementblock ist..."

Und, liebe solana, zu Deinem Satz:
"Wie ich schon schrieb: Wir haben es meistens viel zu wenig auf dem Schirm, wie unser Tun auf Gott wirkt."

Was hast Du selbst denn für eine Vorstellung von Gott? Das würde mich echt interessieren.
Ich bin mir sicher, dass Gott ewig, allgegenwärtig und allmächtig ist. Unser Schöpfer, der schon vor aller Zeit war und auch in Ewigkeit noch sein wird, der "wusste" und "weiss" doch schon seit und in Ewigkeit, wie jeder einzelne von uns Menschen, die er mit freiem Willen ausgestattet hat, sich Zeit seines Lebens verhalten wird. Vor IHM ist nichts verborgen. Er weiß es längst, wie wir an unserem Lebensende vor ihm erscheinen werden (vgl. Hebr 4,13).

Und was Du als Gefahr siehst, das ist nach meiner Meinung keine Gefahr. Worauf kommt es denn an?
Es kommt doch darauf an, ob ein Mensch daran glaubt oder davon überzeugt ist, dass es Gott, seinen allmächtigen Schöpfer gibt oder ob er nicht daran glaubt und dieses ihm völlig Wurst ist.
Wie sagte Jesus? Jeder, der lebt und an mich glaubt wird auf ewig nicht sterben (Joh 11/26)

Also, auf den Glauben kommt es an und nicht darauf, wie das Gottesbild eines Einzelnen aussieht, ob "persönlich" oder "abstrakt" - So sehe ich das...

LG von LC

Antworten
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