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Jonas

54, Männlich

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Beiträge: 328

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Jonas am 12.01.2019 11:07

Hallo Cleo!

Wie stark die GEfühle Gottes sind, können wir nur anhand von einigen Taten zB erahnen. ZB haben wir einen Hinweis auf die extreme Liebe zu uns, weil er seinen eigenen Sohn gab.

Liebe ist kein Gefühl.
Liebe ist aus der Tätigkeit des Subjektes, also Gott und des Menschen.

Aber wenn dann in der Bibel eben Hinweise stehen über Eifersucht, Zorn und auch Liebe und so weiter, dann müssen wir es so, wie es in der Bibe stehht, auch annehmen und können es nicht einfach wegnehmen. Das ist mir wichtig- dass alles aus der Bibel angenommen wird, nicht einzelne Dinge eben ausgeschlossen, obwohl es dort so steht.

Es wird ja nicht herausgenommen, es sollte aber korrekt zugeordnet werden.
Was denkst du, wen Jesus meint, wenn er sagt:
Joh 10,8
"Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Mörder; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht."

Mit besten Grüßen

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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Jonas am 12.01.2019 11:01

Das Elend ist ja leider nicht auf die Erkenntnis nach der Tat zurückzuführen, sondern auf den Ungehorsams des allerersten Menschenpaares. Sie waren der Stimme Gottes ungehorsam.

Jonas:
Was denkst du warum Gott Adam und Eva in diesen Garten gesetzt hat, in dessen Mitte dieser verführerische Baum stand, obwohl der Allwissende schon wußte was passieren würde?

Der Ungehorsam (Sünde>Ab-sonderung) liegt in der Natur des Menschen, ist mit diesem untrennbar verbunden.
Dort wo viele sind, ist automatisch das Gegenteil von Einheit, nämlich Trennung(Sünde) untereinander und es ist ein schmaler Weg zu beschreiten, zur Einheit hin.

Es ist ein präzise Ordnung, es ist Gottes Ordnung und dadurch selbst für Gott nicht anders darzustellen.
Alles ist exakt so, wie es sein muß.

Bis dahin hatte Adam im Auftrag Gottes alles richtig gemacht, als er den Dingen den Namen geben sollte.
Zu guter letzt sollte er das Böse, die Sünde richtig benennen und deswegen mußte er mit ihr erstmal Bekanntschaft schließen.
Adam hat getan was er nicht sollte.
Er mußte die Sünde erleben.
Er sollte das Böse erfahren und beim Namen nennen, um über es zu herrschen.
Dieser Schritt ist für ein freies Individuum notwendig.

Nun ja, dabei versagte Adam bekanntlich und wurde dann selbst vom Bösen beherrscht.

Schöne Grüße




Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.01.2019 14:21.

Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5492

Re: wer ist Jesus ? wer ist Gott ? wer oder was ist der Heilige Geist ?

von Cleopatra am 12.01.2019 10:42

Vielen Dnak liebe Burgen, dass du das mit uns geteilt hast, das finde ich sehr hilfreich.
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5492

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Cleopatra am 12.01.2019 10:37

Hm, ich finde nicht, dass wir Gott vermenschlichen, wenn wir über seine Gefühle reden.
Sowas ist zu weit hergeholt.
Ich denke, Gott hat den Menschen ja nach seinem Bilde geschaffen, also irgendeine Ähnlichkeit werden wir mit ihm erstmal haben.
Natürlich nicht das Göttliche ;-D
Aber es kann ja sein, dass wir einen Bruchteil der Gefühle auch haben.
Wie stark die GEfühle Gottes sind, können wir nur anhand von einigen Taten zB erahnen.
ZB haben wir einen Hinweis auf die extreme Liebe zu uns, weil er seinen eigenen Sohn gab.
Aber wenn dann in der Bibel eben Hinweise stehen über Eifersucht, Zorn und auch Liebe und so weiter, dann müssen wir es so, wie es in der Bibe stehht, auch annehmen und können es nicht einfach wegnehmen.
Das ist mir wichtig- dass alles aus der Bibel angenommen wird, nicht einzelne Dinge eben ausgeschlossen, obwohl es dort so steht.
Liebe solana, dein Hinweis auf die Auswirkung dieser Passagen finde ich auch interessant, da hatte ich noch nicht so drüber nachgedacht, danke dafür
Lg CLeo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Jonas am 12.01.2019 10:23

Vielen herzlichen Dank Solana für deine Zeilen.
Genau das trifft es m.M.n.

Wir sollten uns kein Bildnis von Gott machen, da ansonsten am Ende immer ein Mensch zum Vorschein kommt.
Gott ist ewig, Gott ist Liebe zu sein und das in Ewigkeit.
Von der Ewigkeit her ist das Leiden der heutigen Zeit schon abgeschlossen und der Herr weiß das es gut endet.

Menschen müßen aber mit menschlichen Erfahrungen umgehen um Botschaften transportieren.

Math 22,37
"Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte."

ZB könnte diese Aussage, diesess Gebot Jesu, als die Aussage eines eifersüchtigen Gottes interprediert werden.
Jesus hat aber gezeigt dass das ein liebender Gott gesagt hat, der aus dieser Liebe heraus auf die Freiheit des Einzelnen baut, dieses Gebot zu befolgen.

Menschen denen Gott nicht sinnlich, durch Jesus offenbart wurde, verwenden ein durchaus menschliches Bild um die Seinweise Gottes zu beschreiben.

Mit besten Grüßen


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: wer ist Jesus ? wer ist Gott ? wer oder was ist der Heilige Geist ?

von Burgen am 12.01.2019 10:11

Hallo ihr Lieben,

öfter schon meinte jemand hier oder ‚draußen‘ man könne die Bücher innerhalb der Schrift nicht so recht glauben oder ernst nehmen, da sie doch von Menschen geschrieben, aufgeschrieben wurden. Niemand konnte Gott sehen und keinesfalls wäre der Inhalt der Bücher durch Gott ‚diktiert‘ werden, in der Form, dass ein Lehrer vorne steht und dem Schüler ansagt, was er zu schreiben habe. Und dabei ja nicht das Komma vergessen sollte. Sonst gäbe es schlechte Noten )

Und ja, jeder der hier in dem dicken Buch seine göttlichen Wahrheiten mitgeteilt hat, kommt aus einem anderen Sachzusammenhang, wie zu jung, aus der Verfolgung, aus einem Königshaus, von den Schafherden, von der Tenne - dem Bauernhof, dem Priester - und Pharisäerstand, also Gelehrte usw. Also total unterschiedliche Menschen, die sich hier in Gottes Namen geäußert haben. Wie also könnte das passieren?

Die Antwort finden wir vielleicht hier im 1.Korinther 2, 6-16
Die Absatzüberschrift trägt den Titel:
die Weisheit der Welt - und - die Weisheit Gottes (nach Schl 2000)

9 sondern, wie geschrieben steht: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und keinem Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben“. Die Schreiber der 66 Bücher liebten Gott. Das ist in den jeweiligen Büchern nachzulesen. Sie lebten in der Furcht Gottes.


10 Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.

11 Denn wer von den Menschen kennt die [Gedanken] des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist?
So kennt auch niemand die [Gedanken] Gottes als nur der Geist Gottes.


12 Wir aber (und eben auch die Schreiber der 66 Bücher für dieses Amt) haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, sodass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist;


13 und davon reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom Heiligen Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich erklären. (die Schreiber erklären, wie Jesus, aus ihrem eigenen Umfeld und dazu für die Zukunft in Bildersprache, die man verstehen konnte , jedoch zeitlich nicht einordnen konnte)


14 Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muss.


15 Der geistliche [ Mensch ] dagegen beurteilt zwar alles, er selbst jedoch wird von niemand beurteilt; (das ist unser totales Lebensspannungsfeld) er selbst jedoch wird von niemand beurteilt;


16 denn „wer hat den Sinn des Herrn erkannt, dass er ihn belehre?“ Wir aber haben den Sinn des Christus.

***
Und genau deshalb konnten die 66 Bücher so geschrieben werden in Wahrheit, wie wir sie bis heute empfangen haben. In aller derzeitigen Vielfalt. Denn es ist derselbe HERR Christus, der darüber wacht wie er damals die Menschen zu ihrer Aufgabe befähigt hatte.
Darin liegt ein Wunder Gottes - denn die Schrift ist sein „Kommunikationsmittel - bis heute mit den Menschen.
Die Wahrheit bleibt Wahrheit.


So sehe ich es gerade und bin dankbar, darauf gestoßen worden zu sein. ) durch Sacharja.

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von solana am 12.01.2019 09:59

Guten Morgen

Ja, das ist ein Streitpunkt unter Christen - hat Gott Gefühle wie ein Mensch, auch Gefühle, die beim Menschen negativ bewertet werden? Oder gar als Sünde eingestuft bzw "fleischlich", gegen den Heiligen Geist streitend ( wie etwa Zorn in Gal 5)?

 

Aber die Bibel spricht doch oft von Gottes Zorn, auch vom eifersüchtigen Gott oder dass ihn etwas reut.

 

Wie könnte es aber nun sein, dass ihn etwas reut, wie einem Menschen, der impulsiv handelte und die Konsequenzen seines Tuns nicht abschätzen konnte?

Gott kennt doch auch die Zukunft und weiss vorher, was passiert.

 

Wir dürfen nicht den Fehler machen, unsere menschlichen Gefühle auf Gott zu übertragen und uns vorstellen, dass Gott genauso "begrenzt" fühlt und denkt wie wir auch.

Ich verstehe es so, dass es bei diesen "Gefühlsbeschreibungen" Gottes in der Bibel nicht darum geht, dass wir und ein Bild vom Gottes " Gefühlsleben" machen sollen. Sondern darum, zu verstehen, wie unser Tun bei Gott ankommt, wie "verletzend" oder gar "beleidigend" es wirken muss, wenn seine Liebe so mit Füssen getreten wird, wie bspw beim "Murren" und dem fehlenden Vertrauen, der Abwendung seines Volkes und Hinwendung zu anderen Göttern - oder auch bei uns heute, wenn uns das, was der Zeitgeist und die Welt uns sagt, wichtiger ist als Gott und seine Weisungen für ein erfülltes Leben.

 

Ich muss da an Paulus denken, wie er schreibt: "Ich muss auf menschliche Weise davon reden ...." damit die Adressaten es überhaupt verstehen.

So sehe ich die Beschreibung von Gottes Gefühlen auch.

Das dient nicht dazu, uns ein Bild zu vermitteln, sondern soll uns einen Spiegel vorhalten, wie unser Tun auf Gott wirkt, wie es schon auf einen Menschen mit menschlichen Gefühlen wirken muss .... und von daher können wir ein bisschen erahnen, wie Gottes Zorn/Traurigkeit usw wohl sein könnte angesichts unseres Tuns.

Damit wir beschämt werden und unsere Liebe zu Gott hinterfragen und unser Tun ändern.

Nicht, damit wir sagen (wie das so oft geschieht): "An einen so vermenschlicht beschriebenen Gott kann ich nicht glauben."

 

Ob Gott so empfindet wie wir Menschen oder ob seine "Gefühle" so vollkommen anders sind, dass kein Mensch sie wirklich nachempfinden könnte - das zu beschreiben ist nicht der Sinn der Texte. Und auch nicht, dass wir uns darüber streiten, ob und wie Gott wirklich fühlt. Vielmehr, dass wir uns Gedanken darüber machen - "es auf dem Schirm haben" - wie unser Tun (auch diese Diskussion hier) auf Gott wirken muss - ist er wohl erfreut darüber? Auch wenn wir wohl nicht nachvollziehen können, wie göttliche Freude sich anfühlt. Aber darum geht es ja auch gar nicht. Sondern darum, dass wir versuchen, unser Leben danach auszurichten, wie wir ihn erfreuen können, um ihm unsere Liebe zu zeigen.

 

Gruss

Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 12.01.2019 09:11


Die Völker hören auf Zeichendeuter und Wahrsager; 
dir aber hat der HERR, dein Gott, so etwas verwehrt. __ 5.Mose 18,14 

Paulus schreibt: 
Wir lassen nicht ab, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht, dass ihr, des Herrn würdig, ihm ganz zu Gefallen lebt und Frucht bringt in jedem guten Werk und wachst in der Erkenntnis Gottes. __ Kolosser 1,9-10 


Sacharja 8,20-23 
1. Mose 7,1-15 

Gib in unser Herz und Sinnen Weisheit, Rat, Verstand und Zucht, dass wir anders nichts beginnen als nur, was dein Wille sucht; 
dein Erkenntnis werde groß und mach uns von Irrtum los. (Heinrich Held) 

******* 
aus Sacharja 8,20-23 (Schl 2000) 

20 So spricht der HERR der Heerscharen: 
Es werden noch Völker und die Bewohner vieler Städte kommen; 

21 und die Bewohner einer Stadt werden zu denen einer anderen kommen und sagen: 
"Lasst uns hingehen, um den HERRN anzuflehen und den HERRN der Heerscharen suchen! 
Auch ich will gehen!" 

22 So werden große Völker und mächtige Nationen kommen, 
um den HERRN der Heerscharen in Jerusalem zu suchen und den HERRN anzuflehen. 

23 So spricht der HERR der Heerscharen: 
In jenen Tagen [wird es geschehen], dass zehn Männer aus allen Sprachen der Heidenvölker 
einen Juden beim Rockzipfel festhalten und zu ihm sagen werden: 
"Wir wolllen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist!" 







Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.01.2019 09:14.

Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Jonas am 11.01.2019 22:31

Schönen Gruß an alle!


Ich habe dich weiter so verstanden, dass du sagst, Gott ist so souverän, dass er keine Gefühle hat - lediglich der Jesus als wahrer Gott und gleichzeitig wahrer Mensche hatte das deutlich durch Weinen z.B gezeigt.

Ja, genau.

 

Für Dich ist ein eifersüchtiger Gott fragwürdig - deshalb stellte ich die Frage, wie Du nun Aussagen der Bibel - die ja genau das beschreiben - für Dich einordnest?

Diese Frage ist nicht beantwortet - Deine Gegenfrage ist keine Antwort.

Genaugenommen ist es nicht nur fragwürdig sondern unmöglich, aber normal für Menschen, die Jesus nicht kennen.
Deswegen vor allem im AT zu finden.

 

Mir fallen aber gerade noch andere Eigenschaften Gottes ein - z.B. Zorn.
Auch Zorn ist ja nicht gerade eine Tugend - aber Gott wird sehr wohl als "zornig" beschrieben - zumindest in bestimmten Zusammehängen.

Das würde ja Gott nach Deiner Interpretation noch viel "fragwürdiger" machen?

Wir können ja erstmal bei der Eifersucht bleiben.
Der Eifersüchtige erniedrigt den anderen zum Objekt seines Besitzes, von dem er die ganze Aufmerksamkeit für sich verlangt und dessen Verlust mit tiefen Ängsten des Eifersüchtigen verbunden ist.
Und das scheint mir alles andere als göttlich.
Nur weil Gott nicht die geringste Spur eifersüchtig ist, konnte Jesus zu seinen engsten Freunden bzw Jüngern sagen „...wollt auch ihr gehen?".

 

Ich denke eher, wenn ich den Geist betrübe, dann schade ich mir selbst. Der Heilige Geist bleibt der Heilige Geist, ihm kann niemand etwas wegnehmen, ihn beschmutzen oder gar ihm seine Heiligkeit wegnehmen.

Das sagte ich ja

 

Ps. 78,41:....Sie versuchten Gott immer wieder und kränkten den Heiligen Israels.
Jes 65,3: .... nach einem Volk, das mich beständig ins Angesicht kränkt: Sie opfern in den Gärten und räuchern auf Ziegelsteinen,
Gottes Selbstausage ist, ER hat ein Herz. Und dieses Herz ist dann wohl nicht aus Stein und unbeweglich. Gott reagierte immer auf das Verhalten der Menschen.

Das habe ich auch nicht bestritten, das Gott auf jede Handlung reagiert.
Ich sage aber, Gott kann man nicht kränken, auch wenn das Volk es beständig versucht hat.
Ein kranker Gott ist ein sehr menschlicher Gott.

 

Ich muss gestehen- ich verstehe deine Gedankengänge nicht.
Die Erklärung zum Vers mit dem heiligen Geist betrüben habe ich nicht gefunden.
Es ist doch so einfach, wie kommst du darauf, man würde behaupten, dass irgendeine Macht des heiligen Geistes wegkommt, wenn ein mensch Mist baut...?
Wie kommst du auf die Idee, ein mensch hätte diese Macht..? Das hat doch niemand gesagt...?
Jemanden betrüben ist ein altdeutsches Wort, es bedeitet,jemanden traurig machen.
Woher entnimmst du also die Tatsache, dass ein traurig machen gleichgestellt ist mit irgendeiner Macht weniger zu haben?

Ich probiere es einmal so!
Der Mensch ist einmal froh und ein anderes mal traurig.
Einmal ist ihm die Freude abhanden gekommen und ein anderes mal die Traurigkeit.

Du bist eingebunden in Umstände die Macht auf dich ausüben sodaß du einmal froh bist und ein anderes mal traurig bist.
Oder umgekehrt, du bist zum Teil machtlos über diese Einflüsse die dir freude bereiten oder die dich traurig machen.
Glaubst du das der heilige Geist den Umständen machtlos ausgeliefert ist?

 

Und wenn du irgendwas vorraussagen kannst- wir alle reden und denken nur in menschlicher Ebene. Weil: Wir sind schließlich Menschen.
Unser Verstand ist nicht so groß wie Gottes Verstand,deshalb muss man uns Menschen ja auch Beispiele auf unserer Ebene geben, damit wir es auch verstehen können.

Hier verstehe ich nicht, was du sagen willst!

 

Und wenn eines dem anderen gefühlsmäßig zu wiedersprechen droht, dann kann da etwas nicht stimmen.

Hierbei widerspricht sich nicht etwas gefühlsmäßig, sondern tatsächlich.

 

Die Bibl wiederspricht sich nicht.
Seien es nun eben die Bibelverse des betrübten Geistes, der Eifersucht oder des (berechtigten) Zorndes Gottes- es gibt diese Verse, und sie lassen sich auch nicht wegdiskutieren, wir können sie getrost so annehmen, wie sie stehen.

Die Bibel widerspricht sich nicht, es sind wir Menschen die etwas widersprüchliches behaupten.
Ich diskutiere es auch nicht weg, ich versuche es m.M.n. nur ordentlich zuzuordnen.

 

Das Elend ist ja leider nicht auf die Erkenntnis nach der Tat zurückzuführen, sondern auf den Ungehorsams des allerersten Menschenpaares. Sie waren der Stimme Gottes ungehorsam.

Was denkst du warum Gott Adam und Eva in diesen Garten gesetzt hat, in dessen Mitte dieser verführerische Baum stand, obwohl der Allwissende schon wußte was passieren würde?

 

Ungehorsam hatte damals Strafe zur Folge. Innerhalb der Strafe geschieht dann erst Erkenntnis.

Ja, aber das ist in aller Regel auch heute noch so.

 

Sie glaubten, dass es nicht so schlimm sein würde, Gott nicht zu gehorchen.
Die Begierde der Augen und die Lust zu esse beherrschten ihr ganzes Sein.

Ja, und auch heute kenne zumindest ich niemanden, der diesen Verführungen nicht schon erlegen wäre.

 

Aber, und das finde ich auch wichtig, Gott hatte gesprochen - der Mensch antwortete ebenfalls mittels Sprache.
Jedoch fand er Ausreden und Verschiebung der Schuld auf andere.
Das hatte eine Kettenreaktion zur Folge, die bis heute noch sichtbar und oft spürbar ist.

Im NT, in der Apostelgeschichte finden wir eine ähnlich gestrickte Situation in der Geschichte von Hananias und Safira.

Genau, das ist das Problem.
Es gibt keinen einzigen Menschen der nicht sündigt.
Und dennoch findet beinahe jeder diese Sünden ausschließlich beim anderen.

Der Herr sagte ja schon „...wie ihr richtet, so wird euch gerichtet werden...".
Und man braucht das nur einmal bei sich oder anderen beobachten.
Dort wo man andere richtet, hat man meist selbst die größten Probleme.

 

meinst du nicht auch, dass diese obige Aussage zu kurz gegriffen und gedacht ist?

Jesus ist am Kreuz doch nicht nur gestorben, weil der Mensch ZB schlechte Gedanken hatte und seine Hände schmutzig machte aufgrund der schlechten Gedanken, oder?

Ganz verstehe ich dich hierbei nicht, aber Jesus ist aufgrund der Sünde der Menschen am Kreuz gestorben.

 

Das ganze Gesetz und die Propheten - das was Gott ihnen in Gesetzen niedergelegt hatte und die Priester darüber wachten, dass dieses alles eingehalten wurde, ist das, was Jesus in sich am Kreuz durch seinen Tod und die nachfolgende Auferstehung, für die Menschen und Gottes Schöpfung erlitten, ausgestanden und am Leib erfahren hat.

Sehe ich nicht so, falls ich dich richtig verstanden habe.
Nutzlose Gesetze hat Jesus schon zu Lebzeiten außer Kraft gesetzt.

 

Damit erst können wir Menschen mit dem Rücken zum Kreuz stehen und als neue Schöpfung an seiner, Jesus Hand im Leben voran gehen. Fallen wir, werden wir übermannt von alten Ansichten, Einsichten, Haltungen, und sogar Begierden, stehen wir auf und bitten um Vergebung, usw.

Niemand heute braucht die Zeremonialgesetze zur Unterwerfung. Jedoch liegt in ihnen das Wissen um Jesus und sein Leben.
In IHM sind wir eine neue Schöpfung, sobald unser Herz IHM gehört.
Freude über Freude in allem Leide. Das ist sein tägliches Geschenk, welches wir beherzt annehmen dürfen.

Schön gesagt


Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.01.2019 14:22.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Gott zeigt durch Jesaja 66,18-24 was kommen wird/gerade geschieht ?

von Burgen am 11.01.2019 12:34

Hallo ihr Lieben, 

untenstehender Text ist aus der Schlachter 2000 und die Tageslese in der Landeskirche der Losungen. 

Die beigefügten Parallelstellen sollen hier verdeutlichen, dass AT und NT zusammengehören, gegenseitig aufeinander Bezug nehmen. Dies dient der prophetischen Verständlichkeit, finde ich. Gerade die letzten ca 20 Kapitel in dem Jesajabuch stellen die Verbindung zu Jesus her. Zeigen, dass schon im AT Jesus die eigentliche Hauptperson ist, um die sich alles dreht, wie man so schön sagt. 

Und besonders der Hinweis zur Offenbarung ist hervortretend. 
In einem anderen Thread sprachen wir davon, dass Jesus die ganzen atlichen Gesetze erfüllt hat. Nun geht es hier um den Abschluss dessen, was wir hier auf Erden jeden Tag sehen und erleben. Da steht jeder Christ besonders in dem Spannungsfeld von dem was ist, was gewesen ist und was sein wird. 

Und betrachtet man die nachfolgenden Bibelverse, ist zu erkennen, dass alles miteinander verwoben ist, ähnlich der Rückseite eines handgewebten riesigen Teppichs. Da schaut man auch nach dem "roten" Faden, der für den Zusammenhalt sorgt. 
So sehen wir hier in den Versen das Altertum, Gottes Arbeit und seine Liebe sowie Erwartung an seine Menschen. Besonders einerseits seinen Augapfel, das damalige Volk Israel, das sein Prototyp gegenseitiger Liebe sein sollte. 

Aber auch die Erkenntnis, dass Menschen immer ungehorsam, Gesetze übertretende Verhaltensweisen haben werden. Das sieht man ja auch heute noch, auch im Straßenverkehr oder im Umgang miteinander. 

Jedoch Gott sammelte damals immer wieder sein Volk zusammen. Selbst heute, nach zwei Weltkriegen und viele andere Kriege, sammelt er die versprengten seines Bundesvolks. Das lesen wir unten, bis hin zu den Inseln. 

Und da kommen eben jetzt dann noch die Christen dazu. Die Evangeliumsbotschaft, Visionen, Gesichte, Träume von Jesus gehen über die ganze Welt, wie wir sie heute so kennen. Und diese Sammlung, das Erkennen Jesus Christusnim Leben der Menschen und seiner Schöpfung geht dem Ende entgegen. Denn wir sind jetzt, nach Jesaja, Daniel und andere, in der herrlichen und wunderbaren Situation, dass wir darauf warten, eine freudige Erwartungshaltung haben sollten, dass Jesus jeden Moment wiederkommen kann. 

Die Christen warten auf die Entrückung durch Jesus. 
Die Israeliten warten darauf, dass der ihrige Messias kommt. 
Und dann erst werden die meisten erkennen, dass er schon längst dagewesen ist. 

Das finde ich durchaus sehr spannend. Ihr auch? 

*******

Aus Jesaja 66,18-24 (Schl 2000 mit wenigen Parallelstellen)

15 Denn siehe, der HERR wird im Feuer kommen und seine Streitwagen wie der Sturmwind,
um seinen Zorn in Glut zu verwandeln und seine Drohungen in Feuerflammen.
(ua: Mt 22,7; 2 Th 1,8)

 

16 Denn mit Feuer und mit seinem Schwert wird der HERR alles Fleisch richten;
und die vom HERRN erschlagenen werden eine große Menge sein.
(Schwert: 34,5-6; Hes 38,21; / Erschlage: Offb 19,17-21)

...

18 Ich aber [kenne] ihre Werke und Pläne.
Es kommt die Zeit, alle Nationen und Sprachen zusammenzubringen,
und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen.

19 Und ich will ein Zeichen an ihnen tun
und aus ihrer Mitte Gerettete entsenden zu den Heidenvölkern nach ...
und nach den fernen Inseln, die noch nichts von mir gehört haben
und meine Herrlichkeit nicht gesehen haben;
und sie werden meine Herrlichkeit unter den Heidenvölkern verkündigen.

20 Und sie werden alle eure Brüder aus allen Heidenvölkern dem HERRN als Opfergabe
herbeibringen auf Pferden und auf Wagen uns Sänften, auf Maultieren und Dromedaren,
zu meinem heiligen Berg, nach Jerusalem, spricht der HERR,
gleichwie die Kinder Israels das Speisopfer in einem reinen Gefäß zum Haus des HERRN bringen.

21 Und ich werde auch von ihnen welche als Priester und leviten nehmen, spricht der HERR.
(ua Offb 1,6)

22 Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor meinem Angesicht
bleiben werden, spricht der HERR, so soll auch euer Same und euer Name bestehen bleiben.

23 Und es wird geschehen, dass an jedem Neumond und an jedem Sabbat alles Fleisch
sich einfinden wird, um vor mir anzubeten, spricht der HERR.
(Psalm 22,28; Sach 14,16)

24 Und man wird hinausgehen und die Leichname der Leute anschauen, die von mir abgefallen sind;
denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht erlöschen: und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch.

*******
Das liest sich teilweise ziemlich alttestamentlich, den Gesetzen unterworfen.
Jedoch auch als eine Konsequenz der konsequenten Liebe Gottes zu den Menschen.

Vielleicht ist das auch ein Abbild der Vorkommnisse des tausendjährigen Reiches mit
Bezug eben auf die ersten Kapitel der Offenbarung über die Gemeinden und ihr Ende.

Jedenfalls sehe ich uns heutige in die Pflicht genommen, für uns selbst und viele andere,
Jesus Christus immer besser kennenzulernen, was nur in der Nachfolge geschehen kann.

Mehr denn je sein Evangelium zu lieben und darin zu leben.

Antworten
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