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chestnut
Administrator

63, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatleitung

Beiträge: 715

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von chestnut am 29.12.2018 20:36

Beim Gesetz geht es ja um die Übertretungen, die das Volk übertreten hat. Und das Gesetz wiederum ist gegeben, um den Weg mit Gott zu gehen - als Weg mit und zu ihm.

Aber die Sünde trennt ja auch von Gott.
Im AT musste der Priester 1x pro Jahr stellvertretend für alle Sünden des Volkes (auch die unbewussten) ein Opfer darbringen. Das musste er jährlich wiederkehrend.

Durch das ganze alte Testament hindurch wurde aber auch der Messias, der Retter/Erlöser profezeiht. In Jesaja 43 steht: Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten.

Dies hat Jesus dann durch seinen stellvertretenden Tod für uns erfüllt. Wir müssen selbst keine Opfer mehr bringen für Verfehlungen wie die Israeliten im AT, und der Hohepriester muss nicht mehr jährlichlich auch für unbewusste Sünde sein Opfer bringen. DAS HAT JESUS GETAN.


Liebe Grüsse
Chestnut

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von pray am 29.12.2018 20:22

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. (Mt 5,17)

 

Die gängige Meinung zu diesem Vers ist, dass Jesus alle Gebote und Gesetze - d.h. die 10 Gebote und ca. 600 mosaische Gesetze - für uns alle gehalten / erfüllt  hat.

Ist es das, was uns der Vers sagen will?
Und stimmt das so?

Es gibt ja gesetzliche Vorschriften zum Umgang mit blutflüssigen Frauen, das Berühren von Toten, der Bestrafung von Ehebrechern, Speisegebote, usw.

Hat Jesus die Forderungen des Gesetzes alle gehalten, als ihn die blutflüssige Frau anrührte, als Er Tote auferweckte, als er gegen das Gesetz die Ehebrecherin nicht zum Tode bestrafte, als er mit den Pharisäern aß ?

Ich habe mir eben überlegt, ob es so gemeint sein könnte:

Der Sünde Sold ist der Tod. Für die Sünde musste es ein Opfer geben, da Vergebung nur mit Blut geschieht. Früher waren es Tieropfer, die aber nicht für immer rein machen konnte, sodass immer wieder neu geopfert werden musste und schließlich ist es im Neuen Bund das fehlerlose Opfer, also Jesus.

So hat Jesus für uns die Forderung des Gesetzes erfüllt, indem er für uns starb. Das war die Forderung des Gesetzes. Was denkt ihr darüber?

Hat jemand noch eine prägnante Stelle, aus der hervorgeht, dass Gesetzesbruch den Tod fordert?

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Burgen am 29.12.2018 17:21


Vielen Dank euch. 

Die letzten beiden Tage habe ich schon so manches an Kratzbaumzubehör auseinander gebaut und im Einkaufsrolli zur Deponie gebracht. 
Da war ich schon erstaunt wieviel Sachen die weiße Griechin für sich beansprucht hatte ... -;) 
Ein paar Dinge stehen noch hier und da. Mein Kater hat überhaupt nicht viel was herumsteht. 
Er "benutzt" eher mich --- 

Im YouTube stieß ich mal auf eine Professorin aus Kiel, glaube ich, die alles was irgend nicht mehr gesammelt und gebraucht wird, 
aus ihrem Leben entfernt hat. Ua geht sie Barfuss und hat nun keine Rückenbeschwerden mehr. Das Bett wurde auch abgeschafft. 

Naja, das wird nun doch bei mir bleiben. Aber Bücher und Papier, Kleidung usw. aus vergangenen Lebensabschnitten werden nach und 
nach dann doch entfernt. ZB Schachcomputer. Brauch ich nicht mehr. Mein hübsches Teeservice, brauche ich nicht mehr. usw. 

Die Frau hat festgestellt, dass sie viel klarer dadurch geworden ist. Und sie fühlt sich viel wohler, auch in ihrer Haut. 
Das gibt mir auch Ansporn. 

LG
Burgen 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: wer ist Jesus ? wer ist Gott ? wer oder was ist der Heilige Geist ?

von Burgen am 29.12.2018 17:09


Hallo an alle, 

ja, es ist natürlich schon so, dass jeder sich mit seinen Gedanken hier einbringen kann, darf, sollte. 
Auch jemand, der sich überhaupt noch nicht klar darüber ist, ob es lohnenswert ist, sein Leben täglich mit Jesus zu meistern. 

Und ja, manchmal fehlt auch die Zeit, sich mit dem Geschriebenen genauer zu befasse. Und dann lässt man es halt auf sich beruhen. 
Das ist eben schade. 
Wenn du aufgrund deines Beitrags, @LittleC, feststellst, dass danach fünf Beiträge geschrieben wurden, dann zeugt es ja wirklich 
davon, dass Gesprächsbereitschaft besteht. Und jeder von uns greift einen oder mehrere sätze auf, bedenkt sie oder auch nicht, 
und schreibt dann eben das, was ihm daraus für interessant oder so, erschien. 

Das ist wie im wirklichen Leben. Einer hört zu. Macht sich auch Gedanken, äussert sie und lässt den anderen aussprechen oder 
neu formulieren. 
Und auch im Leben vor der Haustür stelle ich fest, dass ein Wort innerhalb eines satzes bei dem anderen ganz anders in seinem 
Zusammenhang steht als bei mir. Manchmal kann das dann so stehen bleiben, ein anderes mal versucht man dies anders zu formulieren
oder sich besser zu erklären. Das ist nun mal so. Und im Internet ist es dann nochmal ein bisschen schwieriger. 

Tja, was nun die sogenannte Frage nach der Göttlichkeit Jesus betrifft, lese ich, dass Jesus auf Erden als Mensch gelebt hat. 
Und das beinhaltet dann auch, dass er nicht sagen braucht, er sei Gott. 
In Mose, den Propheten, in der Weisheitsliteratur lesen wir immer wieder davon, dass er die Schöpfung als Werkmeister geschaffen hat. 
Gott hatte die Idee, um es mal flott zu sagen, und Jesus legte Hand an und arbeitete alles aus. 
Die Schöpfung gehorchte ihm, wie wir in den Evangelien nachlesen können. 
Wir lesen auch dort, dass die Dämonen genau wussten wer Jesus war. 

Und er kam in das Seine - die Menschen nahmen ihn nicht auf. 
Den beiden Emmausjüngern erklärte er die ganze Schrift dort, wo sich etwas auf ihn bezog. 
So zB auch die Bundeslade, der Gnadenthron, das Blut, der Fels, das Wasser - die Quelle. 
Selbst die Nahrung in der Wüstenzeit. Alles hängt mit ihm zusammen. 

Und am Kreuz. Ja, da war er Mensch. Getrennt von seinem und unserem Vater, bis er das Wort sprch: "Es ist vollbracht" und den 
Kopf neigte, seinen Geist in die Hände - des Vaters - legte und verschied. 

Gruss 
Burgen 

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LittleC

81, Männlich

  Neuling

Beiträge: 44

Re: wer ist Jesus ? wer ist Gott ? wer oder was ist der Heilige Geist ?

von LittleC am 29.12.2018 15:56

Hallo, an alle Lieben hier,

schon interessant, welche Resonanz mein Beitrag vom 28.12.18 hier gefunden hat. Vielen Dank für die unterschiedlichen Mühen, die Ihr Euch hier mit mir gemacht habt.
 
Ich wollte und will hier ganz sicher nicht provozieren (@alles.durch...) und ich will auch ganz betimmt hier niemanden beleidigen oder angehen. Bitte betrachtet meine Beiträge immer unter dem Gesichtspunkt, dass ich jede eigene Meinung als solche absolut gelten lasse und akzeptiere. Wir Menschen sind einfach Individuen, ganz richtig, schon fast 8 Mrd.
Auf meinen Beitrag hin haben gleich 5 Personen regiert, was ich als anerkennendes Zeichen werte, dass ich nicht mit einem Lächeln "überlesen" worden bin. Danke dafür.
In Euren Beiträgen kamen nun ja ganz verschiedene Reaktionspunkte zum Vorschein. Und das genau, als Beispiel denke ich, könnte ja wirklich auch mit ein Grund sein, dass dieser Raum für Austausch und Gespräch nicht von noch mehr Gesprächsteilnehmern frequentiert wird. Wer sich hier mit einem oder zwei Gedanken einbringt, der sieht sich schlagartig gleich mehreren verschiedenen Ansichts- und Argumentations-Punkten gegenüber, wobei erwartet wird, dass er/sie sich dann dazu wieder detailliert äußert und seine Meinung mit Bibelzitaten untermauert. Das ist eben nicht ganz einfach...
 
@solana

Den Standpunkt von MariaLicht werde ich hier in der Diskussion so ganz sicher nicht vertreten.
Nur was auch mir klar ist, das ist die Auseinanderhaltung der Dreieinigkeit.

Jesus Christus ist nicht der, von dem wir bekennen: "Ich glaube an Gott, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde". Erst die Folge lautet dann: "...und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn..."
Auch wenn Jesus sagte: "Ich und der Vater sind eins...", dann wollte er damit zum Ausdruck bringen, dass er in und mit Gott eine Einheit bildet. Er sagte auch: "...mein Vater, der mich gesandt hat..." und "...ich gehe hin zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott...".
Jesus sagte aber nie: "Ich bin Gott der Allmächtige, der Schöpfer des Himmels und der Erde..."

@Cleo, und auch Paulus drückt es in seinem Kolosserbrief nicht aus, dass Jesus der Schöpfer des Himmels und der Erde ist. Er unterstreicht nur ganz deutlich die Einheit des Vaters mit dem Sohn in der Dreifaltigkeit.
- In der Tat, ein schwieriges Thema, zu dem ich jetzt aber die einzelnen Bibelstellen nicht weiter heraussuche.

Ja, die Bibel. Die Bibel ist natürlich auch für mich die Grundlage des christlichen Glaubens, was denn sonst.

Aber ich freue mich über die Formulierung von @Burgen
"Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Autoren, die Gott durch seinen Heiligen Geist zu dieser Mammutaufgabe inspirierte ist ohnegleichen."
Damit wird endlich tatsächlich einmal ausgesprochen, dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde.

Und da Menschen mit freiem Willen bekanntlich keine Marionetten Gottes sind, denen die Hand mit der Schreibfeder "unter Hypnose" geführt wurde, liegt den Aufzeichnungen auch der persönliche Verstand und Geist zu Grunde, der getrost als Teil von Gottes Geist, als Teil des Heiligen Geistes verstanden werden kann.

Jeder Mensch hat sein Leben und seinen Geist/Seele von Gott erhalten. In jedem Menschen ist der Geist Gottes, der Heilige Geist vorhanden.

Wie sein Wirken vom/im einzelnen Menschen zugelassen wird, Gott alleine weiß es seit und in Ewigkeit...

LG von LC

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von solana am 29.12.2018 14:50

Liebe Burgen, das ist sehr schwer, von so vielen treuen Gefährten innerhalb kurzer Zeit Abschied zu nehmen!

Unser junger Hund ist praktisch die ganze Zeit hier bei mir und seeeehr anhänglich (die beiden anderen sind weniger personenbezogen, eher Wachhunde). Ich mag gar nicht daran denken, dass sie einmal nicht mehr da sein wird.

Und da bin ich doch sehr froh, dass sie kein reinrassiger Leonberger ist, deren durchschnittliche Lebenserwartung nur bei 7 Jahren liegt.

Sie wird wohl auch nicht ganz so gross und schwer (Leonberger haben bis 80 cm Schulterhöhe und können auch 80 oder mehr kg wiegen), was sehr gut ist, denn ich kann sie ja jetzt schon kaum halten, wenn sie los spurtet oder wenn sie mich umrennt ....

Natürlich gibt es keine Garantie, dass Mischlinge länger leben und gesünder sind. Aber die Chance, dass rassetypische Krankheiten ein bisschen ausgeglichen werden.

 

Liebe Sadness, warum sollte man Silvester nicht im Kreise der Familie feiern? Das ist doch ein guter Anlass, an dem alle Zeit haben und zusammen feiern können.

Die Frage, in welchem "Geiste" solche Feste gefeiert werden, steht ja auf einem anderen Blatt.

Es gibt natürlich heutzutage viel Menschen, für die alle Feiertage nur noch den Sinn haben, Freizeit mit Freunden und der Familie verbringen zu können - auch Weihnachten und Ostern. Das liegt aber nicht an den Feiertagen und auch nicht daran, dass man sie gemeinsam mit der Familie feiert.

Sondern daran, dass diese Menschen mit der eigentlichen Bedeutung des Festes nichts anfangen können, weil ihnen der Glaube an das fehlt, was da gefeiert wird.

Und so wird es eben von vielen sinnentleert gefeiert (bzw mit anderem Sinn gefüllt).

 

Das muss uns aber nicht stören. Wir feiern so, wie wir es sehen, mit der Bedeutung, die es für uns hat.

 

Ich jedenfalls mache es so.

 

Gruss

Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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alles.durch...

62, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 967

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von alles.durch.ihn am 29.12.2018 12:21

Liebe Sadness, jeder, wie er mag, denk ich. So sehr als Familienfest sehe ich es nicht.

Vielleicht kann man sich auch in der Nachbarschaft ein Stündchen zusammensetzen. So hat es meine Mutti immer gemacht.

Danke, liebe Chesti, für deine Worte   *freu*

Liebe Cleo, ihr Lieben alle, Vorsätze direkt wg des Jahresbeginns habe ich nicht. Es ist eher so, dass sich durch die Aussicht auf die Reha einiges verändern wird. Ich bin schon sehr gespannt!   

Liebe Segensgrüße
adi/  alles.durch.ihn

..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.12.2018 12:23.

Sadness
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Sadness am 29.12.2018 10:44

Und nun kommt Silvester - wieder ein "Family" - Fest????

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Sadness
Gelöschter Benutzer

Re: Ich packe meinen koffer, und nehme mit...

von Sadness am 29.12.2018 10:42

Ich packe ihn und haue ab..... :(

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5494

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Cleopatra am 29.12.2018 09:35

Guten Morgen, ihr lieben,
oh man, liebe Burgen, das ist aber wirklich hart, das lese ich ja jetzt erst.
Nach 10 Jahren gewöhnt man sich so sehr an die Tiere, ich kann mir gut vorstellen, dass es dir wirklich nun schwer fällt, zumal alles ja sehr plötzlich zu sein scheint.
Ich hoffe sehr, dass sie nicht groß leiden musste.
Jaja, viele haben ja jetzt zwischen den Feiertagen frei und genießen die Tage.

Ich war gestern arbeiten, da es aber in der Hundepension war, war es zwar kalt, aber eben nicht schlimm ;-D
Bei uns hat gestern auch die Sonne geschienen ;-D

Jaja, bald ist das Jahr schon wieder um und ein neues beginnt
Habt ihr euch gute Vorsetze gemacht?
Oder macht ihr sowas nicht?
Liebe Grüße an alle, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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