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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (45) Der Menschensohn ist gekommen, um die Verlorenen zu suchen und zu retten. Lk19,10

von Burgen am 06.07.2018 10:05


Losung 

Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören ? Der das Auge gemacht hat, sollte der nicht sehen ?    Psalm 94,9 

Die Augen des HERRN sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Gebet.    1.Petrus 3,12 

2.Korinther 12, 1-10 
Hosea 13, 1-14 


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: du bist ein Geschenk Gottes

von Burgen am 06.07.2018 09:45


Liebe ELISABETHA 

vielen herzlichen Dank. Habe mich direkt dort gleich angemeldet. 

Das liest sich alles total erfrischend. 

LG 
Burgen 



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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

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Re: Die Einehe in der Bibel

von pray am 06.07.2018 08:59

Ach so, ja stimmt, Jacob bekam ja erst die Lea "untergeschoben" und dann konnte er Rahel heiraten. Ich habe übrigens mal eine Auslegung gelesen, dass Jacob auf diese Weise von Gott nochmal auf den Betrug mit dem Erstgeburtsrecht hingewiesen wurde, denn es war wohl Sitte, dass immer erst die älteste Tochter verheiratet wurde.
Von Esau weiß ich grad gar nicht, wen er zur Frau nahm.
Und Abraham, genau, da starb die erste Frau ja und  d a n n  erst heiratete er nochmmal, was ja keine Vielehe ist.

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Wie "kleinlich" müssen Christen sein?

von pray am 06.07.2018 08:53

Solana: Und wenn ich mir bei einer Sache nicht sicher, was genau das Richtige ist, dann finde ich das sehr befreiend, das tun zu können, was mir nach bestem Wissen und Gewissen das Richtige ist und dabei offen zu bleiben für Korrektur. Und ich habe erfahren, dass Gott mich mit viel Liebe korrigiert, so dass ich keine Angst haben muss, mal etwas falsch zu machen.
Liebe solana,
ja, so kenne ich das auch und so mache ich das auch. Angst vor Gott, etwas falsch zu machen, habe ich nicht - das Einzige, wovor ich "Angst" habe, ist, dass eine falsche Entscheidung dann nicht unter dem Segen Gottes stehen kann, was man dann an den Konsequenzen merken kann. Meistens ist die Korrektur dann passend, oft auch humorvoll, aber es kann auch schon mal anders sein. Und dass Gott bekümmert ist, diese "Angst" noch.
Bei meinen beiden Beispielen weiß ich bis jetzt immer noch nicht, was richtig wäre, aber der Urlaub ist eh vorbei und die Kirschen zur Zeit so preiswert, dass man einen unprobierten Kauf riskieren kann. Mein Gewissen würde sonst mal so mal so sagen.
Cleo: Also in deinem ersten beispiel verstehe ich die andere Frau nicht. Meint sie damit, dass du diese eine Kirsche quasi gestohlen hättest?

Nein, nein, im Gegenteil. Wir kamen über das Obst im Allgemeinen kurz ins Gespräch und landeten dann beim Thema Jesus, weil ich sie fragte, welche Nationalität sie hätte und ob sie Christ sei (kein Kopftuch). Sie erklärte sich dann als sehr katholisch und ich habe vorsichtig angemerkt, dass einen ja keine Kirche, weder evangelisch, katholisch, noch Papst in den Himmel bringen kann, nur Jesus durch Vergebung der Sünden und dass man die dann auch lässt. Im Gespräch bekam ich dann den Eindruck, dass sie so manche Sachen anders sah, die zu lassen wären, nach dem Motto: "Tun andere doch auch!" Und dann wollte ich ein Beispiel anzetteln mit dem Thema Ehrlichkeit...und irgendwie passte das nicht, weil sie mich ja auch von den Kirschen naschen sah, auch wenns nur die eine war. Sie meinte dann, das wäre doch total in Ordnung, andere essen sich satt und gehen - auch das, glaube ich, fand sie nicht so schlimm. Aber sonst habe ich mich über ihren Glauben sehr gefreut, sie erzählte mir dann von Jesus - also mal umgekehrt das Ganze und dass sie sich nicht entscheiden kann wegen einer Arbeitsstelle, worüber wir in REWE dann noch zusammen gebetet haben. Macht auch nich jeder, fand ich jedenfalls sehr schön.
Cleo: Ich nehme Gottes Anweisungen sehr ernst. Nehmen wir das Beispiel Lügen. Wenn Gott sagt, dass er keine Lügen haben will, dann ist das für mich Fakt. Dann gibt es auch keine falsche Toleranz bei den so genannten "Notlügen". Dann brauchen wir auch keine Ausreden suchen, oder maaaaaaaal nicht sooooo ganz richtig reden, verstehst du, was ich meine?

Ja klar, verstehe ich und sehe das auch so.

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Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5498

Re: Wie "kleinlich" müssen Christen sein?

von Cleopatra am 06.07.2018 07:32

Also in deinem ersten beispiel verstehe ich die andere Frau nicht.
Meint sie damit, dass du diese eine Kirsche quasi gestohlen hättest?
Wenn es bei euch so normal ist und vom Verkäufer akzeptiert ist, dann hast du nichts gestohlen, dann ist doch alles gut.
Ich selbst würde es wohl nicht machen, weil ich nicht weiß, wer alles zuvor mit seinen Patschehändchen dran war ;-D
Aber du hattest die Absicht, die Kirsche zu prüfen und hast es gemacht. Und anschließend hast du welche eingepackt zum Kaufen.

Was die Frau sagt, dass manche sich da satt essen und dann nichts kaufen- das finde ich echt dreist.
Zu deinem zweiten Beispiel musste ich ein bisschen schmunzeln, denn von diesem "Liegen-Battle" hatte ich bisher nur gehört. Ist das wirklich so?
Nun, wenn du die Liege benutzt hast, dann hast du sie benutzt. Ich frage mich nur, wieso der Anbieter, wenn dieses Problem wohl besteht, nicht noch mehr Liegen bestellt und aufstellt. Aber ok ;-D
AAuf die Frage hin, wie "kleinlich" wir Christen sein sollten, kann ich nur antworten: "Nicht Kleinlich, aber auch nicht zu tolerant".

Ich nehme Gottes Anweisungen sehr ernst. Nehmen wir das Beispiel Lügen. Wenn Gott sagt, dass er keine Lügen haben will, dann ist das für mich Fakt. Dann gibt es auch keine falsche Toleranz bei den so genannten "Notlügen". Dann brauchen wir auch keine Ausreden suchen, oder maaaaaaaal nicht sooooo ganz richtig reden, verstehst du, was ich meine?
Wir haben sehr viele Freiheiten, ja. Aber wir haben auch Verantwortung und wollen Gott schließlich eine Freude machen. Und dies tun wir unter anderem durch geliebten Gehorsam.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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ELISABETHA
Gelöschter Benutzer

du bist ein Geschenk Gottes

von ELISABETHA am 06.07.2018 07:30

Durch eine E-Mail bekam ich dieses schöne Gedicht.

Du bist ein Geschenk Gottes an die Welt.
Vielleicht nicht so fein eingepackt,
vielleicht findest du dich nicht so nützlich
wie andere Geschenke,
oder so schön oder wertvoll.
Aber du bist mit viel Liebe ausgesucht
und gerade du hast der Welt noch gefehlt.
Gott verschenkt keinen Ramsch,
sondern von ihm selbst gefertigtes " Kunsthandwerk",
Unikate, Einzelstücke.
Du bist als Geschenk gedacht.
Als etwas, jemand, an dem andere ihre Freude haben,
genauso, wie dein Schöpfer Freude an dir hat
und stolz ist über sein Werk.
Was kannst du jetzt tun?
Halt dich nicht fest, gib dich aus der Hand
und vertrau dich dem Vater an, der gerne gibt.
Er hat den Wunsch, dich dorthin zu geben,
wo du ein Geschenk sein und beschenkt werden wirst.
Hab keine Angst.
Laß dir eine Schleife umbinden.
lebe wie ein Geschenk;
mit dem Bewußtsein deines Wertes
( du bist teuer erkauft ) und deines Auftrags:
Laß es dir zeigen und zeig es der Welt
was es bedeutet vom Vater aller guten Gaben zu kommen.

 

Verfasser unbekannt

hier idie Seite https://ulrikenaegele.wordpress.com/ 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

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Beiträge: 5498

Re: Die Einehe in der Bibel

von Cleopatra am 06.07.2018 07:22

Oh da fällt mir sofort Jacob ein, liebe pray.
Außerdem Abraham, nachdem Sarah gestorben war.

Esau hatte auch zwei Frauen.
Hannah, die Mutter von Salomo war auch eine zweite Ehefrau.
Ich denke, dass sich die Leute eben im Umfeld umgesehen haben und eben dort gesehen haben, dass Männer auch mehrere Frauen hatten und es so einfach kopiert haben.
Ich sehe jetzt in der Bibel kein expliziertes "Nein", aber ein verstecktes "Nein" sehe ich schon, nämlich, wenn man eben die Auswirkungen ansieht, dann sehe ich darin eine Warnung.
Der Beitrag von Jonas hat mir auch sehr geholfen. Ja, man begeht ja quasi schon Ehebruch, wenn Mann eine andere Frau geistig nackt sieht. Wie soll der Mann denn dann mit einer zweiten Frau keinen Ehebruch begehen.....?
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wie "kleinlich" müssen Christen sein?

von solana am 05.07.2018 23:28

Liebe Pray

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gott mich korrigiert, wenn ich ihn darum bitte.
Und wenn ich mir bei einer Sache nicht sicher, was genau das Richtige ist, dann finde ich das sehr befreiend, das tun zu können, was mir nach bestem Wissen und Gewissen das Richtige ist und dabei offen zu bleiben für Korrektur.
Und ich habe erfahren, dass Gott mich mit viel Liebe korrigiert, so dass ich keine Angst haben muss, mal etwas falsch zu machen.

Auf diese Weise wachsen wir doch und erkennen immer mehr von seinem Willen.
Und tun ihn gerne, nicht aus Angst vor Strafe. Sondern im ständigen Kontakt, im Hören und in vertrauensvoller Kommunikation.

Ich denke, dass Gott das von seinen Kindern mehr erwartet, als dass sie immer ganz perfekt sind.

Mir fällt dazu das ein, was Paulus über das Geben sagte:

2Kor 9,7 Ein jeder, wie er's sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.

Übertragen auf die Frage, wie "kleinlich" wir in diesen Situationen handeln müssen, würde ich sagen: Nicht mit Unwillen oder aus Zwang. Sondern so, wie es  uns nach unserem (liebenden) Herzen das Beste erscheint.
Im Vertauen darauf, dass Gott uns zeigt, wenn es doch nicht so ganz richtig war.
Und wir dürfen ihn sogar bitten, dass er unser "Wollen" verändert, wenn wir erkennen, dass etwas eigentlich doch nicht so ganz richtig war, aber zugleich auch ein innerer Widerstand dagegen zu spüren ist, so dass wir uns doch nur "aus Zwang" dazu durchringen könnten, das Richtige zu tun.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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pray

63, Weiblich

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Beiträge: 1015

Wie "kleinlich" müssen Christen sein?

von pray am 05.07.2018 22:51

...das Wort "kleinlich" hat einen etwas unwillig klingenden Beigeschmack, was aber nicht sein soll. Ich hätte das Thema auch nennen können:
Was ist richtig? Was erwartet Gott von uns?
Ich habe 2 aktuelle Bespiele, bei denen ich nicht weiß, wie ich mich verhalten soll:
Beispiel Nr. 1:
Hier in der Großstadt haben die Leute die Angewohnheit, kleineres Obst vor dem Kauf zu probieren. Wenn man beim "Türken" einkauft, ist das Gang und Gebe so, bei einer Nachfrage wird es immer erlaubt und eigentlich erwartet das ausländische Obstgeschäft nicht mal eine Nachfrage, ob man  e i n e  Kirsche oder Traube probieren darf.
Als ich vor vielen Jahren Christ wurde, habe ich nicht mal das kleinste Stückchen Obst probiert, sondern einfach gekauft. Inzwischen hat sich das hier und da etwas gelockert. Gestern habe ich bei REWE eine Kirsche probiert. Die sahen gut aus, aber manchmal sind die dunklen Kirschen auch nicht mehr knackig sondern eher matschig. Dann hätte ich nicht für 2 oder 3 Tage gekauft, sondern nur ein paar.
Prompt sieht das eine iranische Frau, die auch futterte und wir kamen ins Gespräch über Obst und Jesus. Sie war katholische Christin und sah das "Kirschenproblem" weeeeitaus gelassener als ich. Sie meinte, es gäbe auch Leute, die essen sich satt bei ihren Probieraktionen und kaufen dann gar nichts. Ich wollte ihr immer klar machen, dass sich nach der Bekehrung doch auch das Leben ändern musste, aber ich hatte ja dazu schlechte Karten, eben  w e i l  ich diese eine Kirsche ja Minuten zuvor selber verspeist habe. Auch wenns nur  e i n e  war.
Beispiel Nr. 2:
Ich komme gerade aus dem Urlaub und habe zum ersten Mal gesehen, wie schön es sein kann, auch am Pool zu liegen. Das Hotel hatte wirklich viele Liegen mit Schirm und Auflage und man bekam sogar täglich ein großes frisches Handtuch für die Liege. Allerdings waren mindestens ab 8.30 Uhr schon alle Liegen "reserviert", indem die Leute da einfach ihre Handtücher drauflegten, sogar gefaltet und teilweise erst mittags kamen.
Ich habe mir gedacht, dass man das als Christ eigentlich nicht macht...dass man ja beten könnte, dass Gott ein Wunder tut....und dann fand mich meine Tochter total übertrieben und ist vor dem Frühstück auch per Handtuch reservieren gegangen. Aber eben nur für die Zeit des Frühstücks, danach sind wir sofort runter gegangen. Ergebnis war dann, dass wir da nicht so immenes Glück hatten mit den Liegenachbarn. Einmal eine total laute Familie und einmal eine Gouluars und Zigarre rauchende Familie. Da habe ich mir gedacht, dass das Gottes "Antwort" §§ für uns ist. Vor den Rauchern sind wir dann an den Strand geflüchtet und habe uns kostenpflichtig Liegen und Schirm geleistet.  Also ist meine Tochter, die immer vor mir fertig war, dann ab dem nächsten Tag runtergegangen und hat sich tatsächlich für eine Zeit auf die Liege gelegt und gelesen und dann haben wir sie ja benutzt gehabt und sind kurz zum Frühstück und eincremen und das Handtuch blieb liegen. Ich hatte ihr gesagt, ich habe eben ein "schwaches Gewissen" und deshalb hat sie für die neue Variante klein bei gegeben, aber gesagt, ob sie dann nur für sich eine Liege belegen soll.
Meine Frage also: Wie seht ihr das ?

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

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Re: Die Einehe in der Bibel

von pray am 05.07.2018 22:18

Liebe Geli,
ich kann mir eigentlich auch nur vorstellen, dass es keine "Erlaubnis" von Gott für Vielehen gab, vielleicht hat die Bibel wie immer einfach berichtet, was gewesen ist.
Für einen König gab es folgendes Gebot: Der König soll sich auch nicht viele Frauen nehmen, damit er nicht auf Abwege gerät. (5. Mose 17,17)
Wenn ich das jetzt lese, klingt es so, als könne sich der König ruhig ein paar Frauen nehmen, aber nicht zuuuu viele. Es könnte aber genausogut daraus abgeleitet werden, dass der König mit  e i n e r  Frau zufrieden sein soll und sich nicht noch viele andere nehmen soll. Oder was meinst du?
Ad hoc fallen mir nicht mal Männer ein (außer König Salomo), die mehrere Frauen gleichzeitig hatten. Mose nicht, Abraham nicht, Isaak nicht, Josef, Noah nicht. Lot nicht - kannst du mal schreiben bitte, wer sich denn mehrere Frauen "hielt"?

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