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Re: Leben im falschen Körper ?
von jovetodimama am 16.02.2018 19:27Ja, Transidentität (im Volksmund auch häufig "Transsexualität" genannt), Homosexualität und Intersexualität werden oft in einen Topf geworfen und gelegentlich noch mit Travestie und Gendervariabilität vermengt. Sogar Ärzt(innen) machen solche Fehler.
Hier zur Unterscheidung:
Transidentität: ein bei der Geburt eindeutig als Mädchen identifiziertes Kind weiß irgendwann in seinem Leben tief in sich und felsenfest, dass es in Wirklichkeit ein Junge ist. (oder umgekehrt)
Homosexualität: ein Mädchen bemerkt im Laufe der Pubertät bei sich selbst, dass es körperliche Verliebtheitssymptome nur bei Mädchen hat und nicht bei Jungen (oder umgekehrt)
Intersexualität: ein Kind wird mit gemischten körperlichen Anlagen geboren, z.B. mit Scheide und Penis, oder mit äußeren männlichen Genitalien und inneren weiblichen Geschlechtsorganen (oder umgekehrt) oder mit einer Mischform, so dass selbst Ärzten eine genaue Zuordnung des Neugeborenen zu einem der beiden Geschlechter schwerfällt.
Travestie: ein (meist erwachsener) Mensch findet Gefallen daran, sich in der Öffentlichkeit im anderen als seinem eigenen Geschlecht zu zeigen
Gendervariabilität: ein Mensch entdeckt bei sich selbst in allen möglichen Bereichen seines Lebens sowohl weibliche als auch männliche Vorlieben und Muster, die so gleichberechtigt nebeneinander existieren bzw. einander abwechseln, dass eine klare Zuordnung zu einem der beiden Geschlechter schwierig wird bzw. nicht logisch erscheint
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Leben im falschen Körper ?
von Hannalotti am 16.02.2018 17:50Hallo jove,
danke für Deine persönliche Familiendarstellung. Ich musste mich zu dem Hintergrund "Transidentität" belesen. Es ist gut, dass Du als familiär Betroffene einen direkten Zugang zu dieser Thematik hast, denn dadurch könntest Du evtl. andere Betroffene viel besser verstehen und weißt, was sie bewegt.
Und das hier stimmt:
Ja, denn obwohl meine Gefühle in Richtung Frauen tendieren, möchte ich mich auf keinen Fall als Mann sehen. Ich bin gerne Frau und will es auch bleiben. Oftmals werden die Themen Homosexualität und Transidentität miteinander verwechselt. Danke für Deine Unterscheidung.

Re: Leben im falschen Körper ?
von jovetodimama am 16.02.2018 17:11Als meine transidente Tochter noch im Kinderwagen saß und ich - fälschlicherweise - dachte, ich hätte da ein kleines Bübchen drin sitzen, rief sie schon wie früher ihre große Schwester "Da, Baby!", wenn ein anderer Kinderwagen vorbeikam, während ihre Brüder eher "Hugheug" oder "Hubhauber" gerufen hatten. Als sie ihren ersten Teddybären bekam, wiegte sie ihn in den Armen. Ihre Schwester hatte das auch getan. Ihre Brüder hatten ihre ersten Bären an einem Arm oder Bein hinter sich hergezogen. Mützen blieben bei meiner jüngsten Tochter nicht auf den Kopf, Handschuhe nicht an den Händen. (Es waren Jungenmodelle.) Bis eines Tages einmal nur ein Paar Mädchenhandschuhe trocken und "zu zweit" da waren. Die blieben dran, wurden ihr Lieblingspaar. Mit eineinhalb wurde es vollends ein Problem für mich, dem Kind Jungenkleidung anzuziehen. Die dazugehörigen Trotzanfälle dauerten schon einmal 45 Minuten. Der erste gesprochene Satz lautete: "I nit Bub, i Mädchen bin!" - - - Die Katastrophe kam später, als eine Kindergarteninspektorin den bereits erfolgreichen Besuch des Kindergartens in der Mädchenrolle verbot. Wir mussten unsere Tochter abmelden. Das Jugendamt wurde eingeschaltet. - - - Heute geht es ihr gut. Sie ist als Mädchen akzeptiert, hat viele Freundinnen. Die Pubertät ist noch in weiter Ferne. - - - Viele transidente Kinder werden suizidal, entwickeln krasse Komorbiditäten, wenn sie in ihren Familien oder in ihrem schulischen Umfeld keine Unterstützung haben, ihren besonderen Weg zu gehen.
Ich schreibe das, um zweierlei auszudrücken:
1) Es geht überhaupt nicht um Sexualität, also um die Frage: "Auf wen stehe ich?", sondern um die Identität, die Frage: "Wer bin ich?"
2) Das Bewusstsein, wer man ist, entwickelt sich sehr früh und unabhängig vom Vorhandensein bestimmter körperlicher Organe oder Merkmale. Diese Entwicklung dürfte etwa in dem Alter passieren, in dem ein Kind anfängt "ich" zu sagen, anstatt von sich selbst in der dritten Person zu reden.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Leben im falschen Körper ?
von Gregory am 16.02.2018 15:38Nee, lieber nicht.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Leben im falschen Körper ?
von nennmichdu am 16.02.2018 14:28Ich verstehe eigentlich nicht, das überhaupt darüber groß geredet werden möchte -- muss..?
Die körperlichen Funktionen eines Menschens sind doch irgendwann ganz klar festgelegt und ausgerichtet.
Ein Problem taucht doch erst dann auf, wenn ich merke, das ich meine Wünsche und Bedürfnisse in dem Körper, der mir nun einmal mit seinen Funktionen und Äußerungsmöglichkeiten zur Verfügung steht, nicht so ausleben kann, das ich darin
a) eine anhaltende Befriedigung erfahre
b) meine Lebensart/mein Lebensstil von meinen Mitmenschen - mit denen ich es zu tun habe - auch anerkannt wird.
Nun könnte und sollte man darüber diskutieren, was es für Rahmenbedingungen geben könnte, auf das ich meine Sexualität lustvoll und harmonisch zur Zufriedenheit meines Partner und zu meiner Zufriedenheit ausleben kann.
Ob eine Verbindlichkeit in Beziehungen vorteilhaft ist. Oder ob es reicht, rein nach dem Lustprinzip, meinem Körper das zu erlauben, wonach ihm verlangt.
Egal ob ich mich jetzt als Frau empfinden, in einem männlichen Körper oder als Mann sehe, in einem weiblichen Körper.
Und wir könnten darüber nachdenken und diskutieren, wie sich ein Rollenverständnis überhaupt entwickeln tut.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Unser täglich Brot gib uns heute
von nennmichdu am 16.02.2018 14:15Hallo Hans,
Ein guter Gedanke, den Beroeer dann ja auch aufgreift und fortführt.
Joh 4,34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe.
Aber wie es schon heißt: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein - bedeutet dies auch, das er trotzdem auch Nahrung für den Leib bedarf. Neben der geistlichen Speise, die uns im Wort Gottes (durch seinen Geist) zuteil wird.
Tägliche Bibellese ist dann natürlich nicht zwingend. Ich sehe es eher wie eine Möglichkeit - wenn ich mal wieder neue Orientierung suche oder mehr von Gott erfahren möchte, hier dann fündig zu werden.
liebe Grüße,
Thomas
Re: Leben im falschen Körper ?
von Gregory am 16.02.2018 10:35Das Thema ist Uralt, früher wurde nicht darüber öffentlich geredet.
Re: Unser täglich Brot gib uns heute
von Beroeer am 16.02.2018 09:24Hallo Hans,
Es gab tatsächlich eine gewisse Zeitspanne, in etwa vom Beginn des Wirkens
Jesu bis zur Niederschrift/Abschrift der Evangelien und der anderen NT-Schriften,
In der das mündlich und vom Geist überlieferte Wort Jesu und das der Apostel eine
große Rolle spielte.
Doch genauso wie in vorchristlicher Zeit sorgte Gott dafür, dass diese wichtigen
Informationen, sein „Wort", schriftlich festgehalten und verbreitet wurde.
Das Versprechen, dass der Geist sie an alle Worte Jesu erinnern würde, könnte
also auch in dem Sinne zu verstehen sein, dass die Bibelschreiber, sich genau an die
Ereignisse erinnern konnten, über die sie später ihren schriftlichen Bericht
niederlegten.
Die ganze Historie zur Entstehung, Verbreitung und Bewahrung der Schrift (AT+NT) legt ein
überdeutliches Zeugnis davon ab, dass beide zusammen die Richtschnur für Gottes Diener
heute sein sollte.
Der Geist spielte beim AT und NT übrigens immer schon eine wichtige Rolle:2.Samuel 23,2
2 Der Geist des HERRN hat durch mich geredet, und sein Wort ist auf meiner Zunge.
Das Wort entstand durch den Geist und konnte nur durch denselben verstanden
werden.
Und es kann auch nur mit der Hilfe des Geistes im Leben
Der Gläubigen (dauerhaft) umgesetzt werden .
Daran hat mMn eigentlich sich nichts geändert.
LG
Beroeer
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18
von Burgen am 16.02.2018 09:11
Losung
Gott spricht:
Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen. Psalm 50,15
Lasst uns freimütig hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, auf dass wir Barmherzigkeit
empfangen und Gnade finden und so Hilfe erfahren zur rechten Zeit. Hebräer 4,16
Römer 7,14-25
5.Mose 25, 1-16
Auf meinen lieben Gott trau ich in Angst und Not;
der kann mich allzeit retten
aus Trübsal, Angst und Nöten,
mein Unglück kann er wenden, steht alls in seinen Händen. (Lübeck 1603)
Re: Unser täglich Brot gib uns heute
von JeanS am 16.02.2018 08:32Unser tägliches Brot gib uns heute.
Ich sehe im täglichen Brot, also im Sinne von göttlicher Geistesnahrung eher das Hören und Handeln nach der Stimme des in uns wohnenden Hl. Geistes.
Dieser erinnert uns ja stetig an Jesus Christus Worte. Jesus sagte, das ER das Brot vom Himmel ist, das ewiges Leben schenkt, und nicht das Manna in der Wüste, das sie assen und doch starben.
So auch beim Abendmahl, sollte man sich meines Erachtens beim Brot essen an Jesus Christus Worte Gottes erinnern, -die ja ihnen mündlich von Petrus übermittelt wurden- und entsprechend umsetzen, wie es die 1. Christen in der Apg. ja vorbildlich taten.
Was ich damit andeuten will? Ich las weder von Jesus noch von seinen Jüngern, dass man täglich in den Schriften jedwelche Stellen lesen sollte. Die hätten ja auch nicht die Möglichkeit gehabt, das war eher den jesusfeindlichen Schriftgelehrten möglich. Trotzdem wird hier und dort tägliches Bibellesen als Selbstverständlichkeit angeordnet. Man kann aber Jesus lehrte nie man müsse.
Sprach man nämlich damals von Worte Gottes, die sich ausbreiteten, dann waren es immer die Worte Gottes aus Christi Mund, die sie weitergaben, mündlich oder in Briefform. Und es war ja auch Jesus, der das Gebet seinen Jüngern aufgab, der ja den Hl. Geist seinen Jüngern verhiess, der sie an alle Worte Jesus erinnerte und ja auch heute noch tut.
Gruss Hans

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