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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Gott versuchen?

von pray am 17.02.2018 12:47

Ich verstehe das so:

Gott hatte den Israeliten geboten, von allen ihren Erträgen den 10.ten Teil als Abgabe für diie Priester und Leviten zu geben.


Vgl.  Nehemia 13,5 (welche Abgabe) und Verse 10-12 (wurde damals nicht getan, dann aber wieder angeordnet).

Und wo Gott in der Maleachi Stelle sagt, die Israeliten sollten ihn "versuchen",...das erklärt sich doch in den Versen 9-11: Demnach war der Inhalt des Fluches der, dass es keine guten Ernten gab.

In 3. Mose Kapitel 26 liest du dann von Segen und Fluch, der davon abhing, ob die Israeliten in Gottes Geboten und Satzungen wandelten oder eben nicht. Hier liest du u.a., dass der Ertrag des Landes eben von Gottes Segen abhängt.

Das "versuchen" Gottes besteht demnach darin, ob Gott zu seinem Wort steht: Segen schenkt bei Gehorsam.

Heute gibt es (für uns sowieso nicht) kein levitisches Priestertum (sollte dauzernd den Dienst mit Opfern an der Stiftshütte ausführen) mehr, somit ist die Pflichtabgabe des Zehnten entfallen, wie er ursprünglich angedacht war.





Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.02.2018 12:49.

Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Leben im falschen Körper ?

von Jonas am 17.02.2018 12:40

ja, logisch... Und wie begegnest Du einem Betroffenen von Angesicht zu Angesicht, wenn er Dir von seinem Problem berichtet? Wie sähe das praktisch bei Dir aus, wenn jemand mit seiner Not(!) zu Dir kommen würde? Was würdest Du tun, um ihm zu helfen?

Grundsätzlich ist das eine bestimmte Not von vielerlei Nöten, die der Mensch haben kann.

Ich kenne persönlich Menschen die mit ähnlichen Gefühlen leben.
Wenn derjenige in Not ist, und das bezieht sich in aller Regel heutzutage mehr auf dieses innere gespalten sein als auf die Umwelt,
dann höre ich ihm zu.
Wenn die Not groß ist,  würde ich ihn an Menschen die sich mit dieser Thematik auskennen, verweisen.

Ich muß auch sagen, die, die ich kenne, haben damit auch offensichtlich keine Probleme.

Mit besten Grüßen



Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.02.2018 13:10.

Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Leben im falschen Körper ?

von Jonas am 17.02.2018 12:12

Da der Mensch nach dem Ebenbild Gottes, welcher eine Dreieinigkeit aus Vater, Sohn und Heiligen Geist ist, eine Dreieinigkeit aus Körper, Seele und Geist ist, müssen wir gerade als Christen uns nicht festbeißen an einer der materiellen, sichtbaren Welt den Vorzug gebenden Einstellung, die definiert, dass der Mensch das ist, was sein Körper vorgibt.

Die Analogie zur Dreieinigkeit im Bezug auf den Menschen, hat nicht unmittelbar mit dem Körper zu tun.
Die Analogie zur göttlichen Dreieinigkeit würde beim Menschen als das Ich, das Überich und das Es beschrieben werden.
Nach dem Abbild Gottes geschaffen zu sein, bedeutet be-geistert zu sein.
„Nun ist der Mensch geworden wie unsereiner, zu erkennen, Gutes und Böses", also mit Geist ausgestattet.

 

Grundsätzlich läßt sich das Geschaffene, die Realität, die Verdinglichung der Wirklichkeit, nicht negieren.

Das hat mit festbeißen nichts zu tun.
Die mateirelle Realität läßt sich von Wünschen Einzelner nicht beeindrucken,
auch wenn sich der Einzelne in seiner „Haut" unwohl fühlt.
Und wer tut das in Wirklichkeit nicht.

 

Bei einer Diversität von chromosomalem, gonadalem, hormonalem, anatomischen und sexualem Geschlecht allein innerhalb der körperlichen Seite und weiteren Abweichungsmöglichkeiten hinsichtlich psychischem und sozialem Geschlecht kann es vorkommen, dass nicht alle sieben übereinstimmen. Dann allein dem anatomischen Geschlecht zu erlauben, Wahrheit zu sein, wird den Betroffenen leider nicht gerecht.

Das was objektiv ist, was offensichtlich ist, das ist auch wahr.
Das die Gefühle mit der Realität nicht im Einklang sind, ist grundsätzlich bei jedem Menschen gegeben, mehr oder weniger.

Übrigens: Nicht der Körper der Betroffenen ist falsch, nicht die Seele, und auch sonst nichts. Erst die eingeengte Sichtweise mancher Nicht-Betroffener erklärt die von Gott so geschaffene Realität entweder für nicht existent und meint dann, dass die Betroffenen sich irren, oder für falsch, und meint dann, Gott habe eventuell einen Fehler gemacht.

Der Körper kann nicht falsch sein, denn er ist wie und was er ist.
Falsch können nur Beschreibungen sein.

 

Grundsätzlich hadert jeder Einzelne mehr oder weniger mit der Realität, mit der Wirklichkeit.

Ein Mensch der als Mann geboren wird, sich aber als Frau fühlt, ist hierbei keine Besonderheit.
Jeder Mensch hat seine spezifischen Problembereiche.

Sicher verstärkt sich die ganze Problematik dann, wenn der Einzelne in seinen Gefühlen auch noch durch seine Umwelt bedrängt wird.

 

Aber das macht nichts - die Thematik ist derart schwierig, dass es weise ist, Verständnis mit allen zu haben, die kein Verständnis dafür haben.

Ich habe größtes Verständnis für diese Problematik, Verständnis ist aber grundsätzlich für jeden Menschen angebracht.

Deswegen auch:
Math 7,7
»Urteilt nicht über andere, damit Gott euch nicht verurteilt. 2 Denn so wie ihr jetzt andere richtet, werdet auch ihr gerichtet werden. Und mit dem Maßstab, den ihr an andere anlegt, werdet ihr selbst gemessen werden.

Mit besten Grüßen

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.02.2018 13:30.

Hannalotti

-, Weiblich

  Engagiert

Beiträge: 397

Re: Leben im falschen Körper ?

von Hannalotti am 17.02.2018 11:02

Hallo Jonas,

Logisch ist immer das, was den Tatsachen entspricht. Wenn ein Mensch offensichtlich ein Mann ist, dann ist es erst einmal logisch, wenn er sich auch als Mann bezeichnet und unlogisch wenn er sich als Frau bezeichnet.

ja, logisch...

Und wie begegnest Du einem Betroffenen von Angesicht zu Angesicht, wenn er Dir von seinem Problem berichtet?
Wie sähe das praktisch bei Dir aus, wenn jemand mit seiner Not(!) zu Dir kommen würde? Was würdest Du tun, um ihm zu helfen?

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wie haltet Ihr es mit der Fastenzeit?

von Burgen am 17.02.2018 10:41


Das Thema ist in diesem Thread ja konkret abgestimmt auf diese derzeitigen Passionszeiten. 
Es war die Frage, wie wir es mit dieser Zeit des Fastens halten, ob wir uns in irgendeiner Weise eingliedern und
mitmachen. Allein oder mit anderen, bestenfalls als Gemeinde übergemeindlich daran teilnehmen.

Desgleichen gibt es "in der Welt" vielfältige Möglichkeiten des Fastens aus unterschiedlichen Gründen.
Oft im Zusammenhang der Entschlackung, besonders im Frühjahr, wenn die Natur neu erwacht.
Oder auch, weil wir spüren, dass wir wegen Übergewicht und Gefährdung durch chronische Krankheiten,
abnehmen sollten. Auch Bewegungsvielfalt könnte dazu gehören.
Der Möglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt.

In Sacharja 7 fragen die Menschen, ob sie nach 70 Jahren ! immer noch in einem bestimmten Monat an einem vorgegebenen
Tag weinen und fasten sollten.
Vermutlich sahen sie keinen Sinn mehr darin oder waren dem über.
In manchen Völkerschaften sind Trauerzeiten mit Klagen, weinen und fasten verbunden.
Dafür werden bestimmte Frauen und Männer abgestellt.

Und in diesem Text fragt Gott zurück:
" Als ihr fastetet und Leid trugt im 5. und 7. Monat diese 70 Jahre lang, habt ihr wirklich für mich gefastet ?
  Und wenn ihr esst und trinkt, esst und trinkt ihr da nicht für euch selbst ? ... " 

Und dann folgt Gottes Gericht und seine Aufforderung: 
So spricht der HERR Zebaoth: 
" Richtet recht, und ein jeder erweise seinem Bruder Güte und Barmherzigkeit, 
  und bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen, 
  und denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen ! " 

....
Ich finde V9.10 oben lässt das Fasten in einem ganz neuen Licht erscheinen. 
Und dies können wir sicherlich nur mit Jesu Hilfe verwirklichen. 
Mir scheint, dass dies ein Ausdruck gottgewollten Fastens sein könnte. 

Und das mündet darin, den Nächsten wie sich selbst zu lieben. 
Und das wiederum "funktioniert" nur dann, wenn ich als Christ mich bedingungslos von Gott geliebt weiß. 
Dieses hat überhaupt nichts damit zu tun, seine Bedürfnisse in der Befriedigung von Leib und Seele 
umzuwandeln. Diese neue Art der Liebe und von sich selbst wegsehen können schenkt Jesus indem wir 
als Christen in sein Ebenbild verwandelt werden. 
Wir dürfen uns freuen Jesu Antlitz einmal zu sehen. 

Ob das ein Gott wohlgefälliges fasten ist ? 

Gruss 
Burgen 



  

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Gott_allein

55, Männlich

  Neuling

Beiträge: 19

Re: Gott versuchen?

von Gott_allein am 17.02.2018 09:41

Vielen lieben Dank für all Eure Antworten. Ich werde darüber nachdenken und beten.
LG

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von Burgen am 17.02.2018 09:39


Losung 

Gott, mein Herz ist bereit, ich will singen und spielen. 
Wach auf, meine Seele!    Psalm 108,2 

Leidet jemand unter euch, der bete;
ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen.    Jakobus 5,13 
 

Sacharja 7, 2-13
5.Mose 26, 1-15

Immer wieder singe ich dieses alte Lied, höre ich mich jammern, weil ich dieses oder jenes  nicht habe, höre ich mich klagen über andere.  
Nein, Gott, so kann es  icht weitergehen.
Ich will neue Lieder singen mit Mut machenden Worten, neue Lieder, in denen ich dir danke für alles, was du für mich getan hast und 
immer wieder tust. 
(Eckhard Herrmann : Du gibst Geborgenheit, S.80/81. Claudius Verlag München) 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.02.2018 09:44.

jovetodimama

53, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 159

Re: Leben im falschen Körper ?

von jovetodimama am 17.02.2018 09:33

Ich denke, die von Gott geschaffene Realität ist zunächst einmal von der Ausgansposition her "Gott schuf sie als Mann und Frau". Doch dann gibt es eben auch bei einzelnen Menschen Abweichungen, und zwar nicht in der Gesamtheit der sieben Parameter des Geschlechts (chromosomal, gonadal, hormonal, anatomisch, sexual, psychisch, sozial) - dann wäre ja wieder alles klar - sondern bei einzelnen davon und unterschiedlich stark. Darüber, ob bzw. wozu diese Abweichungen von Gott so gewollt sind, können wir uns Gedanken machen. Aber viel wichtiger und zielführender ist es, klar abzuschätzen, inwieweit wir darauf einen Einfluss haben, und im Rahmen unserer Möglichkeiten die bestehenden Probleme zu lösen.

Zum Vergleich: Das von Gott erschaffene Grundmodell des Menschen besitzt zwei Arme und zwei Beine. Der Autor Nick Vujicic kam ohne auf die Welt. Er ist bekennender Christ, reist als Motivationstrainer um die Welt und hält Vorträge, die schon tausende Menschen ermutigten. - Nick Vujicic hadert wohl nicht mehr damit, dass er anders ist. Er hält es sogar für möglich, dass Gott ihm eines Tages Arme und Beine schenkt, macht sich aber keine Selbstvorwürfe, er habe nicht genug gebetet, wenn es nicht geschieht. Das Leben ohne Arme und Beine erfordert dennoch Lösungen und es hat ihn auf einen ganz bestimmten Weg gebracht. Ebenso, glaube ich, brauchen Menschen, deren Geschlecht abweicht, besondere Lösungen für ihre besonderen Probleme und haben vielleicht auch eine ganz bestimmte Lebensaufgabe, für die sie in ihrem Sosein perfekt ausgestattet sind.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Leben im falschen Körper ?

von Burgen am 17.02.2018 09:28


Hallöchen, 

nochmal die Erinnerung für heute Abend 20.15 Uhr im TV-Sender VOX, wem es interessiert:

Mann oder Frau? - Leben im falschen Körper

Fernsehzeitung: DOKU

Transgender fühlen sich früh im falschen Körper.
So wie Leopold, der als Mädchen geboren wurde und seit Jahren Hormone nimmt

Laut Studie haben Transgender 22-mal häufiger Suicid-Gedanken. 275 Minuten

D17
Transgender sind Menschen, die sich mit der Geschlechtsrolle, die ihnen bei der Geburt aufgrund der äusseren Geschlechtsmerkmale
zugewiesen wurde, nicht identifizieren.
Viele von ihnen wissen schon als Kind, dass sie im falschen Körper leben.
Hormonspezialisten können heutzutage bereits die Pubertät des falschen Geschlechts unterdrücken  - eine nicht unumstrittene 
Methode.
Leopold (23, Foto)  der sich seit fünf Jahren von der Kamera begleiten lässt, wurde als Mädchen geboren und machte sich als 13 jähriger 
auf diesen Weg. Transfrau Doris (64) hatte due Möglichkeit als Jugendliche in den 50er-Jahren nicht. Sie outete sich erst wenige Monate
 vor ihrer Pensionierung.
Und auch wenn die Akzeptanz in der Bevölkerung wächst, sind Transgender immer noch Anfeindungen ausgesetzt.
275 Min , 20.15 bis 0.50 Uhr
VOX
(abgeschrieben ais Tv14) 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.02.2018 09:48.

nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 780

Re: Wie haltet Ihr es mit der Fastenzeit?

von nusskeks am 17.02.2018 09:11

Wie haltet Ihr es mit der Fastenzeit?

Gar nicht. Mir sagt das nichts. Könnte mich auch nirgendwo hin zurückziehen. Meine Fokussierung auf Christus muss also im Alltag geschehen.

nk 

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten
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