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Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von Pal am 26.10.2017 17:23Vielleicht ist es auch ein "Beerdigungs-kleid", wo ich tagtäglich an meinem Kreuz abnehme.
Ob da "Gelassenheit" oder mehr Eifer gefragt ist, muß jeder für sich persönlich herausfinden.
lG
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von Burgen am 26.10.2017 16:27Lach - das liest sich so, als hätten wir immer den 'Kampfanzug' an.
Ich sehe das inzwischen alles viiiel. Gelassener.
Besonders weil ich weiß, dass mein jeder Tag als Gottes Kind allein aus der Gnade Jesu heraus gelebt wird.
Sogar dann, wenn ich hier schreibe und mit dir/euch nachdenke, anstatt das heutige trockene Wetter zu genießen -;)
Es lässt mich gelassen sein, weil ich weiß, dass ich ja nicht willentlich sündigen will und so lebe ich jeden Tag in dem
Bewusstsein, vor Gottes Augen in der Gerechtigkeit Gottes in Jesus zu sein.
Es ist ein willentlicher, "vernünftiger" Entschluss, jeden Tag neu morgens Jesus und diesen Tag laut zu begrüßen.
Das hört sich vielleicht komisch an. Jedoch werden damit für die unsichtbare Zwischenwelt die Tagesweichen gestellt.
Ich empfange Gottes Gnade und seine Gerechtigkeit für den Tag, weil ich das geliebte Gotteskind in Jesus bin.
Ich ich ich.
) , doch so ist es - für jeden von uns. Gott sei Dank.
Lieben Gruß
Burgen
Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von Pal am 26.10.2017 16:08Da hast du wohl recht! Darin haben wir also eine eindeutige Christus-Kennmerk / Identifizierug => SÜNDLOSIGKEIT.
Doch nun sehen wir alle den Kampf mit unserem bösen Ego-Naturell. Da zeigt sich das eigene Kennmerk / Identifizierung => meine Sünde.
Zwischen diesen zwei Möglichkeiten muß ich mich tagtäglich entscheiden. Oder nicht? - Das ganze nenne ich mein Erdenleben.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von Burgen am 26.10.2017 15:16Ich weiß nicht, ob ich dich soeben richtig verstehe ...
Christus - in mir - kann nicht, wird nicht, hat noch n i e gesündigt.
Wie gesagt, es ist unser EGO, was in mir und auch durch mich sündigt.
Sind wir -aber- mit Jesus verbunden, sieht Gott nur seinen geliebten Sohn und nicht meine Sünde.
Also bitte ich Jesus um Vergebung und Hilfe, meinen inneren Schweinehund auf Spur zu leiten.
Gruß
Burgen
Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von Pal am 26.10.2017 15:02Liebe Burgen, ja eben wir sind keine Marionetten und doch völlig abhänig von Gottes Einwirkungen!
Denn aus mir selbst heraus kann ich ja faktisch nur sündigen und nur aus der Gottverbundenheit heraus Jesu Liebe ausleben.
Dennoch bin ich es und doch bin ich es nicht, sondern Christus in mir! -
Das ist uns eben nie möglich zu verstehen, wohl aber zu erfahren!
lG
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von Burgen am 26.10.2017 14:26Wer sündigt in mir?
Mein EGO sündigt in mir.
Hesekiel, die Wesen mit den vielen Augen sind ganz sicher keine Kopie, geschweige Marionette,
am Faden, sowie wir das aus dem Kasperle Theater der Kinderzeit kennen.
Sie sind vermutlich ein Bild Jesu, Gottes, dessen Augen unermütlich erforschen, ob sie wohl
jemanden finden, der (im NT - Gnadenzeit) der sich nach Gottes Hilfe schreit ...
Im Reich Gottes gibt es nun mal keine Disharmonie.
Oh, dass wir Jesus sein Angesicht doch bald sehen dürfen ....
Gruss
Burgen
Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von Pal am 26.10.2017 13:57Ja, lieber Thomas, da sehe ich des Trudels Kern. - Beide Zahnrädchen müssen in einander greifen!
Freiwilligkeit und völlige Geistbeeinflussung.
Da gibt es folgende Beschreibung:
Was sind das für interessante, lebendige Räder? -
Sie sind durch Geisteseinfluß ein völliger "Abklatsch/Kopie" der lebendigen HImmelswesen. So sieht Harmonie im Idealfall aus!
Doch nun könnten diese Räder auch einmal etwas anderes Wollen, als der Geist der Wesen? -
Gute Frage, gell! ,-)
Wenn sie gar nie etwas anderes wollen können, dann sage ich sind diese Räder in Wirklichkeit nur Roboter/Marionetten.
Aber wenn sie ihr Eigenleben tatsächlich jeden Moment nur an die lebendigen Wesen angleichen, dann sind sie selbstständige Wesen, die ihr Leben mit dem der Himmelswesen völlig übereinstimmen lassen. Sie lassen es so! Sie lieben es so!
Und da widerspiegelt sich mein Erdenleben.
Und da leide ich unter den vielen Momenten, wo ich auf eigenen Abwegen gehe. Was immer zu Verdruß und Disharmonie führen muß!
Dennoch erlebe ich es unzählige Male in meinem Leben.
Wenn ich sündige, wer sündigt in mir?
Wenn ich Jesus liebe, wer liebt in mir?
Warum ist beides möglich? Warum wechsel ich manchmal tagtäglich die Antriebskräfte?
Desgleichen stelle ich es mir bei Gnade und Gerechtigkeit vor. Beide gehören zusammen, obwohl sie sich menschlich gesehen ausschließen.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von Burgen am 26.10.2017 13:05Gute Gedankenbeiträge ...
Ist es nicht so, dass Gott dabei ist, zur Zeit - seit etwas über 2 Tausend Jahren, dabei ist, die Braut Christi zu formen?
Um sie dann, zu einem nur IHM bekannten Zeitpunkt heim zu holen?
Das ist dann die Entrückung. Wir erwarten sie mehr oder weniger dringlich als Christ.
Anschließend wird Jesus wiederkommen mit uns.
Gott wird dann mit seinem Bundesvolk weiterarbeiten, um schließlich beide zu vereinen.
Ich glaube zZt, dass das alles, was hier auf Erden geschieht, dem als Wille Gottes untergeordnet ist.
Denn er, Jesus kommt bald.
Von daher lenkt er unsere Herzen wie Wasserbäche und wir tun gut daran, ihm, Gott zu vertrauen.
Und ihm unsere Gedanken, inklusive Willen, 'unter zu ordnen'.
Im Hunderudel bedeutet das, sich ein - zu ordnen, ohne dies als gewalttätig ein - zu fordern.
Auch wenn manches Familienhaupt verzweifelt am Ist zustand.
Wir Christen als Braut Jesu sind allesamt Gottes Familie.
So seh ich das.
Gruss
Burgen
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von nennmichdu am 26.10.2017 12:11Hallo Pal,
Widerspricht das nicht dem Wesen der Gnade, wenn jemand nur begnadigt wird, weil Gott irgendetwas an ihm gefunden hat, was ihn vor anderen Menschen auszeichnet?
Von Judas wird zwar berichtet, das er ein Dieb war. Geld aus der ihm anvertrauten Kasse unterschlagen hat. Letztendlich für Geld (30 Silberlinge - der Preis für einen Sklaven damals) Jesus verraten hat. Aber das würde ich nicht als Grund dafür ansehen, das Judas dazu bestimmt war, Jesus zu verraten. Und ihn Gott deshalb nicht erwählt hat.
Ich würde vielmehr sagen, weil er nicht erwählt wurde, hat er sich dann ungebremst so (böse/geldgierig) nur entwickeln können.
Und wir sind ja von Natur alle nicht besser. Die Bibel sagt ja, das alle Menschen von Grund auf Böse sind. Auch ein Petrus hat sich da nicht positiv von uns abheben können.
Nur das dann Jesus etwas aus ihm gemacht hat. Weil er ihn erwählt hat. Weil er es so wollte, das Petrus einmal der Fels der Gemeinde werden sollte.
Und wenn wir uns dann einmal anschauen wen Gott erwählt hat:
1. Kor. 1
27 Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist;
28 und was gering ist vor der Welt und was verachtet ist, das hat Gott erwählt, was nichts ist, damit er zunichtemache, was etwas ist,
29 auf dass sich kein Mensch vor Gott rühme.
wobei es dann auf den Vers 29 ankommt. Damit sich kein Mensch vor Gott rühmen kann, was er denn aus eigenem gutem Vermögen dazu getan hat. Was ihn als besseren Menschen vor anderen auszeichnen tut.
Es gibt ja Verdienst. Aber dieser Verdienst ist das Produkt des heiligen Geistes. Was Gott dann in und durch uns gewirkt hat. Sodass Gott die Ehre dafür gegeben wird.
Wir sind aufgerufen zu gehorchen. Richtig. Das wir es tun - tun wollen - ist aber meiner (gegenwärtigen) Überzeugung nach auch schon einem Ziehen und Wirken Gottes zu verdanken.
So wie ein Komet im Weltall in das Gravitationsfeld eines großen Himmelskörpers gelangen kann und dann unaufhaltsam hiervon angezogen und in seiner Bahn bestimmt wird.
Wenn Gottes Willen zu meinem Willen wird (und leider rede ich hier allzuoft noch theoretisch davon) - weil er es in mir bewirkt hat, dann kommen wir hier auf eine gemeinsame Linie. Wo du von "gleichzeitig" sprichst.
Zum neuen Herzen sprichst du dann noch folgende Stelle an:
Hesekiel 18
30 Darum will ich euch richten, ihr vom Hause Israel, einen jeden nach seinem Weg, spricht Gott der HERR. Kehrt um und kehrt euch ab von allen euren Übertretungen, damit ihr nicht durch sie in Schuld fallt.
31 Werft von euch alle eure Übertretungen, die ihr begangen habt, und macht euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Denn warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel?
32 Denn ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben müsste, spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben.
Das stünde ja erstmal im Widerspruch zu den anderen Bibelstellen wo Gott dieses neue Herz schenken tut. Und kann für mich dann nur so verstanden werden, das dort, wo wir zur Buße/Umkehr gelangen/finden, wir darin dann auch für ein neues Herz und einen neuen Geist Platz schaffen. Aber wir selbst haben ja keine Verfügungsgewalt über den heiligen Geist. Er kommt immer dort in ein Leben, wo der Mensch sich als Sünder und Hilfsbedürftige vor Gott erkannt hat - was immer nur dem Wirken Gottes zu verdanken ist - das wir zur Umkehr/Buße finden.
Joh 3,27 Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben ist.
Röm 2,4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?
Manchmal frage ich mich, wie Gott gerade über uns denkt, wenn wir so diskutieren. Wahrscheinlich wissen wir gar nicht, wie sehr er uns liebt.
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag,
Thomas
Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von Pal am 26.10.2017 11:42Kann Gott einen rechteckigen Kreis machen? -
Wenn ER ihn rechteckig macht, dann ist es kein Kreis mehr.
Kann Gott Liebe erzwingen?
Kann Gott seine eigenen Maßstäbe von Gerechtigkeit und Liebe verändern?
Ich denke da an den gutgesinnten König, der den armen Daniel nicht vor der Löwengrube retten konnte, obwohl er es doch so gerne wollte. Sein eigenes Gesetz hatte ihn gebunden und das Gesetz war eben unauflösbar.
In dem Dilemma sehe ich auch Gottvater als ER seinen über alles geliebten Sohn in die Schlachtung schicken mußte...
Scheinbare Paradoxe - Gottvaters Leid


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