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Re: Gott ist (auch) Böse
von Pal am 04.05.2017 18:13Liebe Burgen, Hiob hat sowohl richtiges geredet von Gott als auch sich mächtig versündigt. BEIDES! -
Weshalb er es dann auch nötig hatte tief Buße zu tun.
Gottes Abischten mit den Versuchungen sind immer und ausschließlich nur gut!
Der Teufel will sie immer nur zum Bösen verwenden. Doch so kann Gott nie versuchen, nämlich niemals zum Bösen!
Das Gebet: "Führe mich nicht in Versuchung!", sollte genauer, differenzierter verstanden werden: Führe mich nicht in die Versuchung in welcher ich (wegen meiner Schwäche) versage! Doch die Versuchung, in der ich überwinde, wird Gott verherrlichen und mich stärken! -
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gott ist (auch) Böse
von Burgen am 04.05.2017 18:00Zu einer Zeit, als Satan noch Zutritt zu Gott dem HERRN hatte, trafen sich die Gottessöhne vor dem HERRN.
Hiob 1, 6 und 2, 1.
Gott fragt Satan nach Hiob, ob er ihn gesehen beachtet hat.
2x sagt Gott:
Hast du acht gehabt auf meinen Knecht Hiob. / Knecht klingt hier an wie als ein Gott wohlgesonnener Mensch - Gottesknecht.
2x sagt Gott:
Es ist seinesgleichen nicht auf Erden.
Er ist fromm und rechtschaffen, gottesfürchtet und meidet das Böse
2,3 und hält noch festan seiner Frömmigkeit; du aber hast mich bewogen, ihn ohne Grund zu verderben.
Vers 4-6
lässt sich Gott noch ein letztes Mal darauf ein, Hiob zu versuchen.
Satan will ihm ans Leder, Gott jedoch weiss, dass Hiob selbst diese Versuchung, diese Prüfung durchstehen wird.
1,1 Der Mann Hiob aus dem Lande Uz, war und blieb fromm, rechtschaffen, gottesfürchtig und und mied das Böse.
*******
Für mich sehe ich hier die Vorschattung auf Jesus in der Wüste, als er geprüft wurde.
Auch er war für Satan ein Stein des Anstoßes.
Der Unterschied zwischen den beiden Männern jedoch war, dass Hiob zu der Zeit Gott noch nicht persönlich kannte.
Trotzdem hielt er an Gott fest. Kein böses Wort kam über seine Lippen.
Es war etwas von dem unbekanntem Gott in seinem Herzen.
Und so konnte er später den wunderbaren Dialog führen. Und letztlich Gott persönlich kennen lernen.
Bei Jesus war es anders. Er kannte Gott. Gott war sein Vater, er selbst war aus dem unmittelbaren Umgang mit Gott auf Erden gekommen.
Aber auch er musste geprüft werden. Seine vergangenen dreißig Erdenjahre kamen auf den Prüfstand.
Dies diente auch als Neuausrichtungshilfe und Kraft für seine zukünftigen Arbeitsjahre.
Er wurde genau so existenziell geprüft wie Hiob.
Der Unterschied war, dass Jesus selbst das Wort war und somit
auf jedes Versuchungsangebot ein Gotteswort zur Verfügung hatte.
Schlussendlich musste ihn Satan bis zur letzten Lebenswoche verlassen, also für 3 Jahre.
Für mich also stellt sich so nicht die Frage, dass Gott (auch) böse sein sollte.
Gott versucht so, wie durchs Feuer hindurch.
Deshalb dürfen wir beten, bitten und flehen: Führe mich nicht in Versuchung, führe mich hindurch. Verlass mich nicht, ziehe deine Hand nicht von mir ab, wie es im "Vater unser" und den Psalmgebeten uns gegeben ist.
Gruß
Burgen
Re: Gott ist (auch) Böse
von Pal am 04.05.2017 12:53und es geht weiter:
Hätte Hiob nicht sagen müssen: Haben wir Gutes von Gott empfangen, sollten das Böse vom Teufel nicht annehmen? -
Aber für Hiob spielte der Teufel gar nicht die entscheidende Rolle, sondern eben der Allerhöchste.
Weshalb für ihn Gott mit Recht auch der Macher war:
Auch ein Paulus wurde von einem Satan mit Fäusten traktiert, zu seinem Allerbesten! - Damit er sich nicht überhebt.
Gott benutzt schlimme Dinge mit den allerbesten Absichten für seine Kinder und den allerschlechstesten Absichten für die Kinder des Bösen.
Dabei bleibt alles absolut gut, weil absolut gerecht.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Gott ist (auch) Böse
von nennmichdu am 04.05.2017 12:15Guten Morgen Cleopatra,
ich freue mich, dir wieder auf der Sachebene begegnen zu können am Thema:
"Böse sein" und zum Bösen hinführen (sei es um den Menschen letztendlich doch noch zu retten - dort wo Paulus jemand dem Satan übergibt, oder sei es das Gott Lügengeister des Irrtums sendet, um das Maß an Bosheit voll werden zu lassen, an den Gefäßen, die "zu nicht ehremvollem Gebrauch bestimmt sind" (Römer 9,21), um dann hier das schon lange vorbereitete Gericht zu vollstrecken - 2. Petrus 2 wo über das Gericht über die Irrlehrer geschrieben wird)
Gott selbst ist --- und ich sage nach meinem Verständnis der Bibel, was zu prüfen ist, ob es sich denn so verhält um dann das "richtige" festzuhalten --- absolut gut. Ich denke darüber sind wir uns auch einig.
Und jetzt nutze ich die Kopierfunktion von deinen Aussagen und möchte dich bitten auch meine Aussagen in Kopierfunktion zu wiederholen, da ich sonst nur lese, wie sie bei dir angekommen sind - mit deinen eigenen Worten - und mich dies jetzt erkennen lässt, das du mich falsch verstanden hast.
Und wir lesen dann, das Gott zuerst den Satan anspricht und ihm eine Frage stellt (die man auch so verstehen könnte - was hast du hier denn zu suchen ...):
7 Der HERR aber sprach zu dem Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe die Erde hin und her durchzogen.
soweit so gut..
der Satan nun fordert Gott auf doch seine (Gottes) Hand auszustrecken und das bislang von Gott geschützte Hab und Gut anzutasten
Der Satan erkennt also, das er selbst nichts tun kann - an Hiobs Besitz, Glück, Segen, Gesundheit zu rütteln --- wenn nicht Gott selbst hier eine Veränderung herbeiführt....
11 Aber strecke deine Hand aus und taste alles an, was er hat: was gilt's, er wird dir ins Angesicht absagen!
Der Satan - in seiner Rebellion gegen Gott - stellt selbst das Böse da - er ist der Lügner von Anfang an, der Verdreher, der Widersacher - er verführt (Schlange in Eden) den Menschen dazu, etwas zu tun, was ihn nicht mehr an Gott glauben und in Gott vertrauen lässt - was ihn aus der Gemeinschaft mit dem allein guten Gott drängt, um so sich selbst überlassen dann nur scheitern zu können im Leben - unter der Herrschaft des Todes, der Sünde und dem was gefangen nimmt - der Welt mit ihren Begierden.
Klagelieder 3 nimmt darauf ähnlich Bezug:
35 und eines Mannes Recht vor dem Allerhöchsten beugt
36 und eines Menschen Sache verdreht, - sollte das der Herr nicht sehen?
37 Wer darf denn sagen, dass solches geschieht ohne des Herrn Befehl
38 und dass nicht Böses und Gutes kommt aus dem Munde des Allerhöchsten?
39 Was murren denn die Leute im Leben? Ein jeder murre wider seine Sünde!
40 Lasst uns erforschen und prüfen unsern Wandel und uns zum HERRN bekehren!
41 Lasst uns unser Herz samt den Händen aufheben zu Gott im Himmel!
Und nun ist bei Hiob Gott am Ende der Diskussion mit Satan wieder der Befehlsgebende:
12 Der HERR sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht. Da ging der Satan hinaus von dem HERRN.
Nichts anderes habe ich versucht darzustellen. Der Satan kann nicht machen was er will. Gott legt dem Satan Hiobs Besitz in die Hände. Auf das nun Satan - als Fürst dieser Welt - diesen Besitz Hiobs nun antasten darf --- was zuvor eine Folge und eine Gunst Gottes war, weil Hiob in den Augen Gottes Gottes Angesicht gesucht hat .... --- was dann sein Problem war und weswegen Gott sich überhaupt auf diese "Wette" mit Satan einließ - war Hiobs Selbstgerechtigkeit das Hiob lernen musste erst, das Gott tut was er will und keiner durch seinen Lebenswandel ein Anrecht auf Segen hat. Ein Anrecht würde dann nämlich bedeuten, das uns die guten frommen Werke in den Himmel bringen. Und hier wiederum zeigt uns das Buch Hiob das alles bei der Gnade Gottes beginnt und bei der Gnade endet --- Hiob sollte am Ende für seine 3 Freunde Fürbitte tun.... ihnen ihr falsches Reden über Gott nicht nachtragen und bei Gott selbst für sie um Gnade bitten.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Burgen am 04.05.2017 10:19Guten Morgen ihr Lieben,
liebe Cleo, also 'Mein' Hausbaum ist kurz über 20 Jahre alt. der der vorher dort stand kippte aufgrund von heftigem Sturm um. So wird erzählt.
Und der auf der anderen Straßenseite ist ebenfalls so alt. Er trägt gerade grün mit weiß als Frühlingskleid. Sieht schön aus.
Wir waren gestern Nachmittag eingeladen.
Das Restaurant bekam etliche Auszeichnungen als freundlichste Mitarbeiter weit und breit.
Das jeweilige Essen wird direkt hinter dem Thresen auf z.B. Wokpfannen vor den Augen des Bestellers zubereitet.
Und bezahlt wird mit einer Karte, die man bei Betreten der Lokalität erhalten hat.
Das alles ist sehr gewöhnungsbedürftig.
Interessant und wunderschön ist das grüne Wandbild aus Pflanzen im Treppenhaus, wo es zu den obigen Holztischen geht.
ca. 2mx5m Pflanzenbild. das sieht richtig toll aus. Lauter kleine Grünpflanzentöpfe neben und übereinander in einer jeweiligen Reihe. Einfach toll.
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Losung
Der HERR spricht:
Frieden mache ich zu deiner Wache und Gerechtigkeit zu deiner Obrigkeit. / Jesaja 60,17
Die Weisheit, die von oben kommt, ist zuerst einmal lauter, dann aber auch friedfertig, freundlich, wohlwollend, voller Barmherzigkeit und voll guter Früchte, unparteiisch, fern jeder Verstellung.
Die Frucht der Gerechtigkeit aber wird in Frieden gesät für alle, die Frieden stiften. / Jakobus 3, 17-18
Epheser 4, (8-10) 11-16
Kolosser 3, 18 - 4,1
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Gott helfe ein Friedenstifter zu sein um in Frieden sein.
Hilf, dass wir bemerken, wenn wir aus dem Frieden in den Unfrieden geraten.
Schenke uns die Kraft des Heiligen Geistes , die im Frieden uns geleitet.
Re: Gott ist (auch) Böse
von Cleopatra am 04.05.2017 08:00Guten Morgen nennmichdu,
hier haben wir wieder ein praktisches Beispiel (du hattest darum gebeten) von "Behauptungen" und "Spekulation" die du als die absolute Wahrheit hinstellst.
In der Bibel lesen wir eben nicht, dass Gott hier Satan dafür benutzt, auch nicht, was Gottes Ziel war.
Das verstehst du nur in dem Text so. Aber du stellst es als definitiv wahr hin.
In der Bibel lesen wir, dass ganz viele sich im Himmel zusammengefunden haben, unter anderem eben auch Satan
Gott spricht Hiob an, ja, er freut sich auch über Hiob das ist doch super.
Satan aber sagt "jaja, klar ist er Gottesfürchtig, aber kein Wunder, du hast ihn auch gesegnet".
Gott sagt nicht "gut Satan dann tue jetzt etwas Böses".
Gott sagt "mach was du willst, aber lass bloß Hiobs Leib in Ruhe".
Gott hat natürlich alles im Blick, auch die Zukunft und er wusste zu der Zeit bereits, dass er das Schlechte nutzen kann, um am Ende Hiob noch mehr zu helfen.
Gott ist soverän. Gott kann in die Zukunft schauen.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Cleopatra am 04.05.2017 07:54Guten Morgen, ihr lieben,
oh, so ein schöner großer Baum, liebe Burgen, was meinst du, wie alt der schon ist?
Ich habe gestern Abend eine DVD von BBC über die Antarktis und Grönland angesehen.
Oh, so wahnsinnig klasse, wie sich gerade in den Polen die Natur verändert.
Von völliger Eisschicht zu riesigen Wassermassen.
Ich liebe es, Gottes Natur zu bewundern.
Bei uns ist es im Moment sehr regnerisch.
Aber auch bei uns kann man Gottes Wunder wieder erkennen. Man kann genau sehen, wo das frische, hellgrüne Gras wächst.
Die Bäume bekommen auch langsam ihre Blüten und Blätter und vieles blüht.
Jetzt fehlt mir nurnoch das trockene Wetter zum Laufen gehen ;-D
Ich wünsche euch allen einen schönen Donnerstag.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Die Kraft des Evangeliums - Gedanken zum Römerbrief
von Cleopatra am 04.05.2017 07:50Also ich irgendwann nicht mehr....
Es geht auch nicht darum, eine gewisse Höflichkeit aufdrängen zu wollen (sollte sowas nicht selbstverständlich sein....?), sondern respektvoll und in Liebe miteinander umzugehen.
Lieber nennmichdu, wenn du so weiter machst, werden einfach in Zukunft alle unfreunlichen Worte und Sätze von dir editiert.
Es bleibt uns ja scheinbar nichts anderes übrig.
Ich wiederhole solana hier nochmal in einem Vers:
"1Kor 13,2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts."
Hat also nichts mit Aufdrängen und so zu tun.
Lies bitte nochmal die AGBs. Denen hast du zugestimmt.
Lg Cleo
PS: echt schade, dass gerade so schöne Themen deswegen kaputt gehen.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Die Kraft des Evangeliums - Gedanken zum Römerbrief
von Jeremia786 am 03.05.2017 22:33Also ich muss schon sagen, ihr habt eine Ausdauer.....
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Die Kraft des Evangeliums - Gedanken zum Römerbrief
von geli am 03.05.2017 21:32Vielleicht kam es bei Dir so an - aber es sollte von mir aus keine Anschuldigung sein. Deshalb schrieb ich auch: "Ich empfinde es..."
Diesmal hast Du wohl ebenfalls eine Aussage von mir auf bestimmte Weise (als Anschuldigung) empfunden - genauso, wie ich Deine Aussage:
als lieblos empfunden habe. Oft kommen Aussagen anders beim anderen an, als sie gemeint waren.
Ja, das finde ich gut - und genauso habe ich kein Problem damit, Deine Überzeugungen stehen zu lassen.
Wahrscheinlich ist es das, was mich oft bei Deinen Beiträge stört: Du versuchst, "Überzeugungsarbeit" zu Deinen Überzeugungen zu leisten. Man kann seine Überzeugungen schreiben oder sagen, aber wenn man versucht, den anderen zu seinen Überzeugungen zu "bekehren", dann überschreitet das (jedenfalls in meinen Augen und nach meinem Empfinden) eine Grenze. Ist dann diese Grenze überschritten, kommt jede weiter "Überzeugungsarbeit" als "Rechthaberei" oder auch als Manipulation bei mir (und ich könnte mir vorstellen, auch bei anderen) an.
Deshalb wäre ich froh, wenn Du aufhören würdest, "Überzeugunsarbeit" bei mir zu leisten. Wenn mich eine Argumentation zu einem bestimmten Thema anspricht, dann mache ich mir von ganz alleine Gedanken und gehe dann auch im Gespräch auf diese Sache ein.
Lg, geli


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