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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Hilfe nur für nette Menschen?

von pray am 06.05.2017 19:47

Gal. 6,9-10:
Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen.
Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.

Manchmal wird man leider auch betrogen. Ich schaue genau hin und versuche auf mein Herz zu hören, ob ich da von Herzen geben mag. Denn der Heilige Geist wohnt ja schließlich im Herzen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.05.2017 19:49.

pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Wo fängt Sünde an?

von pray am 06.05.2017 19:25

Neuwiedmarkus: zwischen damals und heute liegen fast 2000 Jahre, inzwischen hat sich vieles verändert

Ich finde, damit müssen wir generell sehr vorsichtig sein, wenn wir sagen: dies oder das ist heute anders.

Mit Wein verstehe ich es so:
Im alten Bund steht der Genuss von Wein eigentlich im Zusammenhang mit Freude vielleicht sogar auch mit Festen. Vgl Sach. 10,7: ...ihr Herz soll fröhlich werden wie vom Wein...

Aber es wurde an etlichen Stellen vom "Saufen" gewarnt.

Im neuen Bund hat sich nichts verändert. Jesus hat Wasser zu Wein verwandelt anlässlich des Hochzeitsfestes.  Es wurde fröhlich gefeiert. Nach Johannes 2,10 kann ich übrigens nicht erkennen, dass der Wein damals ein leichtes weniger alkoholhaltiges Getränk war.

Ansosten gilt Eph. 5,18:
Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern lasst euch vom Geist erfüllen.

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Gott ist (auch) Böse

von pray am 06.05.2017 18:49

Hes. 18,29 [LUT]...viele Menschen - nicht nur die im Alten Bund von Israel sagen es ja so:

Und doch sprechen die vom Hause Israel: »Der Herr handelt nicht recht.« Sollte "ich" unrecht handeln, Haus Israel? Ist es nicht vielmehr so, dass "ihr" unrecht handelt?

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Gott ist (auch) Böse

von Pal am 06.05.2017 17:01

Kowalski:
Gut, das ist für mich, die Abwesenheit von Leid.

Leid anundfürsich sehe ich nicht als "Böse", weiß ich doch welch ungeheure positive Auswirkung gerade das Leiden hat. (ua Charakterveränderungen, die ohne Leiden nie möglich wären.)

Gut ist für mich die Anwesenheit von (echter) Liebe. Böse natürlich das Gegenteil.

War Jesu Kreuz eigentlich "gut" oder "schlecht"? - Es war ein einzigartiges Mittel der Heiligung!

Wenn wir unser Eigenleben für Jesus verlieren, wird das dann nicht nur "gut" sein?

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Kowalski

52, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 126

Re: Gott ist (auch) Böse

von Kowalski am 06.05.2017 15:17

Ich möchte nur allgemein anmerken, dass etwas (oder eine Situation) das (die) uns als "Böse" erscheint, sich durchaus später auch als "Gut" herausstellen kann. Es hängt von der Perspektive ab. 

Da fällt mir diese Geschichte ein. Dem jungen Mann wurde ein Pferd geschenkt, und alle sagten das sei "Gut" und er hätte Glück gehabt.
Doch dann fiel er beim Ausritt vom Pferd und brach sich ein Bein. Und alle sagten ihm sei etwas "Böses" zugestossen. Er hätte Pech gehabt. Hätte er bloß das Pferd nicht bekommen..
Dann brach im Lande ein Krieg aus. Junge Männer wurden zum Krieg eingezogen. Doch unser Junger Mann musste nicht hingehen, da er wegen seinem Bein behindert war. Und alle sagten wieder...  Wie gut..

War es nun gut oder böse, dass er anfangs ein Pferd geschenkt bekam?
Beides, oder weder noch.

Es hängt eben von der Perspektive ab. So können wir als Menschen eben oft gar nicht beurteilen, ob etwas für uns LETZTENDLICH gut oder böse ist, weil wir das Grosse und Ganze nicht so überblicken können wie Gott es kann.

Gut und Böse ist auch eine Frage der Definition. Verschiedene Menschen sehen das durchaus unterschiedlich. Was für den einen gut ist, ist für den anderen böse. Gott ist gut, mag der eine sagen, denn er gab mir Reichtum und mir wurde so ein einfaches und schönes Leben ermöglicht. Gott böse, sagt ein anderer, denn er gab mir Reichtum und aufgrund dessen wurde ich Opfer eines brutalen Raubüberfalls und bin nun behindert.

Gut, das ist für mich, die Abwesenheit von Leid.
Für jemand anderen ist es wieder etwas ganz anderes..

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.05.2017 15:28.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von Burgen am 06.05.2017 10:17

Vielen lieben Dank, Jeremia. Und diesen Dank gebe ich gleich weiter an unseren Herrn und Heiland Jesus Christus.

Denn ohne ihn können wir nichts tun. Er allein, in ihm leben, weben und sind wir. Gott zum Dank.

***********************************************************************************************************************

Losung

Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. / Psalm 121,6

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. / 1. Petrus 5,7

Wenn ich schlafe, wacht sein Sorgen und ermuntert mein Gemüt,
dass ich alle liebe Morgen schaue neue Lieb und Güt.

Wär mein Gott nicht gewesen, hätte mich sein Angesicht nicht geleitet,
wär ich nicht aus so mancher Angst genesen.

Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.
(Paul Gerhardt)

Johannes 14, 1-6
Kolosser 4, 7-18

******************
Gottes Liebe ist wie die Sonne - sie hebt und beschenkt unser Gemüt mit Freude, Licht und Sonnenschein -

Seid behütet und habt acht auf euch, ihr wir und ich. Wir alle. Gott liebt uns, er schenkt uns die Schrift und Erkenntnisse.
Sein Wort ist d a s Wort.
Gestern las ich, die deutsche Sprache ist die einzige Sprache, die lange Wortzusammenstellungen zu neuen Wörtern wie
einen Bandwurm, zusammemfügen kann.

In einem anderen Zusammenhang las ich mal, dass es einen Mann gab, der jedes Wort unserer Sprache auf christliche Ursächlichkeit der Sprache überprüfte. Da ist ein alter Schinken mit weit über 400 Seiten zusammengekommen.
Das war so ca um 18 hundert.
Zu der Zeit prägte das Christentum das alte Europa und fand Niederschlag in der Alltagssprache
und der damaligen Moral und Ethik.
Heute sind es eher technische, mathemathische und lateinische Medizinbegriffe. Vermeintliche Logik des Wissens. 

Gruß
Burgen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.05.2017 10:19.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5516

Re: Gott ist (auch) Böse

von Cleopatra am 06.05.2017 10:11

Hm, also jetzt bin ich etwas irritiert lieber Pal,

auf der einen Seite sagen wir immer, die vier Freunde wären Hiob eben keine Hilfe gewesen und hätten Unrecht gehabt, und jetzt benutzt die eine der Aussagen von einem Freund als "richtig"...?
Wenn ich deinen letzten Beitrag lese, dann kommt es mir vor, als würde Hiob als ein ganz schlechter und sündiger Mensch dargestellt.
Aber das war er ja eben nicht. Er war Gottesfürchtig, deshalb hat Gott ihn ja auch besonders genannt im Himmel.

Lieber nennmichdu, danke für die ausfürhliche Erklärung, wie du zu dem Schluss kommst, dass Gott Satan quasi beauftragt hat, Hiob zu schaden.
Ich kann deine Schlussfolgerung nachvollziehen, aber ich sehe es so, dass Gott nicht aktiv gesagt hat "tu dem Hiob weh", sondern eben mehr "mach, was du willst, du wirst schon sehen, wie gottesfürchtig er ist. Aber tu seinem Körper bloß nichts".

Wenn Gott etwas tut, dann tut er es immer im Guten für uns.
Ich versuche mal, etwas Praktisches ins Thema hineinzulassen:
Die meißten von euch wissen ja von meinem Unfall vor 10 Jahren.
Ich hatte sehr viele Schmerzen und auch Verluste. Es ging mir garnicht gut.
War das von Gott gewollt? Die Schmerzen? Die Trauer? Die Ängste?
Ganz bestimmt nicht.
Wieso hat er mich dann damals nicht verschont?
Nun, er scheint ja gesagt zu haben "nur ihr Leben, das taste bloß nicht an", denn ich hätte den Unfall ja nicht überleben dürfen.
Aber er hat mich zurück ins Leben geholt.
Trotzdem musste ich viel durchmachen. Wieso?
Ich denke, im Nachhinein hat er es "erlaubt", aber nicht "herbeigeführt", um ein Ziel zu verfolgen.
Was genau der Grund war (vielleicht auch mehrere) kann ich nicht sagen.
Aber ich hätte so als Frührentner zB nie die Zeit gehabt für die Community.
IIch hätte viele Menschen in den Rehas und auch sonst nie kennengelernt, und diese hätten nie etwas von Gott gehört.
Ich hätte Gott auch nicht so kennengelernt, wie in der intensiven Zeit.
Vieles wäre heute eben nicht so.

Und so kann ich sagen- was vor zehn Jahren passiert ist, war total doof.
Aber Gott hat aus etwas echt doofen etwas Gutes gemacht.
Und so ist unser Gott- soverän mit dem Blick in die Zukunft und den Horizont der weiter geht als die einzelne Person.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Jeremia786

59, Männlich

  Neuling

Beiträge: 26

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von Jeremia786 am 05.05.2017 20:21

Liebe burgen ich beobachte dich ja auch schon laenger, du schreibst immer sehr liebevoll, finde das sehr ermutigend wie du mit Menschen umgehst....unser lieber Herr Jesus moege dich reichlich segnen fuer deinen Dienst

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Gott ist (auch) Böse

von Pal am 05.05.2017 11:52

Thomas:
"mächtig versündigt" würde ich so nicht sagen...

Ich meine schon, das Hiob sich sehr versündigte, denn genau das sagt ja auch, wie du richtig erkennst, der (unschuldige) 4 Freund:

36 Oh, Hiob sollte bis zum Äußersten geprüft werden, weil er Antworten gibt wie freche Sünder. 37 Denn zu seiner Sünde fügt er noch Frevel hinzu. Er treibt Spott unter uns und macht viele Worte wider Gott.

Bei Elberfelder finde ich die Selbsterkenntnis von Hiob am allerbesten ausgedrückt:
Hio 42:6 Darum verabscheue ich mich und bereue in Staub und Asche.

Das erscheint mir sehr wichtig und nötig und ist mE übereinstimmend mit dem "Schrei":
Röm 7:24 Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes?

Der vormals vollkommene Hiob mußte die Erfahrung seiner eigenen Verdorbenheit zutiefs bedauern und durchleiden. Nach diesem "Sterben" kam dann das Wundererlebnis...

Ansonsten stimme ich mit dir überein.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Römerbrief Kapitel 6 - Taufe und neues Leben

von nennmichdu am 05.05.2017 11:11

Nachdem es im Römerbrief Kapitel 5 um den Frieden mit Gott ging, den wir als durch den Glauben gerechtfertigte und begnadigte Meschen vor Gott haben und es am Ende hier heißt:


19 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten.
20 Das Gesetz aber ist dazwischen hineingekommen, damit die Sünde mächtiger würde. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden,
21 damit, wie die Sünde geherrscht hat zum Tode, so auch die Gnade herrsche durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unsern Herrn.


Durch Jesu Gehorsam hat er uns losgekauft vom Fluch des Gesetzes - von den Forderungen Gottes an uns, hier in allen Punkten vor Gott recht da zu stehen - da Jesus selbst ---dann in uns --- das Gesetz erfüllt. Da er es in seinem Leben erfüllt hat (blieb ohne Gebotsübertretung) und so den Weg für uns freigemacht hat -  hin zu Gott.

Der erste Mensch - der alte Adam in Eden - war in seinen Begierden ungehorsam. Das Gesetz des Mose machte dann noch deutlicher, das der Mensch hier immer wieder nur versagen konnte, 

sodass wir Gottes Gnade brauchen - um vor Gott bestehen zu können.


Römer 6
3 Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft?
4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.


Taufe meint hier ---meiner Überzeugung nach -- nicht das äußerliche Besprengen oder Untertauchen mit Wasser - dies ist (nach baptistischem Verständnis ..welches ich teile) ein Sinnbild - ein nach außen getragenes Zeugnis für das was innerlich passiert ....

Sondern auf Christus Jesus getauft meint, das ich den alten Adam mit seinen Begierden für gekreuzigt halte, in in den Tod gegeben habe...auf das ich fortan - Kraft Jesu Auferstehung - nicht den Begierden des alten Adams (des Fleisches) lebe, sondern Christus durch mich lebt und ich die Früchte des Geistes hervorbringen....die guten Werke , die durch den Glauben, den Gott mir durch den heiligen Geist geschenkt hat, getan werden.



Über alle (konstruktiven) Betrachtungen/Ergänzungen zu diesem Textabschnitt freue ich mich wieder.

Antworten
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