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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2496

Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?

von Merciful am 20.04.2017 08:33

Soweit ich sehe, hat noch niemand folgende Worte des Apostels eingestellt, die im Zusammenhang dieses Threads bedenkenswert sind.

Wie nun durch die Sünde des Einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist,
so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen,
die zum Leben führt.

Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind,
so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten.


(Brief des Paulus an die Römer 5, 18.19; Lutherbibel 2017)

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.04.2017 08:38.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 20.04.2017 08:17


Losung

Richtet euer Herz zu dem HERRN und dient ihm allein. / 1. Samuel 7,3

Paulus schreibt:
Eins ist wichtig: Ihr sollt als Bürger eurer Stadt leben, wie es dem Evangelium von Christus entspricht. / Philipper 1,27

Johannes 21, 1-14
Kolosser 1, 1-8


 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5494

Re: Jesus verstehen

von Cleopatra am 20.04.2017 07:45

Guten Morgen, ndnnmichdu,

Ich schreibe gerade vom Handy aus, weil bei mir das Internet seit gestern nicht geht.

Ich kann, wenn ich wieder Internet habe, auch Mal die Spekulationen heraussuchen wenn du möchtest.
Ich finde aber auch, dass du ein Feedback Mal annehmen solltest. Es war mit Absicht so geschrieben, dass es meine Empfindung ist, um auf Augenhöhe zu bleiben, aber eben dir auch die Augen dahingehend zu öffnen.
Sieh es daher bitte nicht als böse an, sondern um ein Feedback, schließlich willst du ja auch, dass wir weiter mit dir diskutieren.
Wenn nach und nach sich User ausklinken, ist ein Gespräch nicht mehr so möglich, findest du nicht auch?
Also lass dir auch Mal was sagen und siehe unsere Feedbacks als Hilfe an.

LG Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Kowalski

52, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 126

Zwischen Tod und Auferstehung

von Kowalski am 19.04.2017 22:13

Wo sind wir nach dem Tod?
Genauer gesagt, in der Zeitperiode zwischen Tod und Auferstehung. 

Und, sind wir unbewusst-schlafend, oder sind wir uns der dortigen Ereignisse bewusst?

Was sagt die Bibel dazu? 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.04.2017 22:15.

Kowalski

52, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 126

Re: Müssen Christen den Zehnten geben

von Kowalski am 19.04.2017 21:48

Hallo solana, wirklich ein super Beitrag! Dem ist nichts hinzuzufügen.
Vielen Dank!

Paulus beschreibt die Rolle der Gebote so:
Ist doch noch eine Frage aufgetaucht

Alles was du oben schreibst hat Paulus gesagt (?)

Hat Jesus selbst auch etwas zum neuen/alten Bund gesagt?






Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.04.2017 00:02.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?

von Burgen am 19.04.2017 21:35

Die Allversönungslehre ist deswegen gefährlich, weil sie etwas vorgibt was nicht sein wird.

Sie ist vergleichbar einer Augenwischerei.

Sie wiegt die Menschen in einer falschen Sicherheit.

Jesus selbst sagt an einer Stelle, dass nicht alle, in den Himmel kommen, denn er kennt sie nicht,

obwohl sie ihn Herr nennen usw.

Gruss
Burgen



 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wie vergebe ich Personen?

von nennmichdu am 19.04.2017 21:10

Ich höre immer wieder, das es Menschen, die Verletzungen durch andere Menschen erlebt haben, schwer fällt, diesen Menschen "zu vergeben" - sprich hier eine Wiedergutmachung nicht einzufordern, ihnen ihr Vergehen an mir nicht nachzutragen oder vorzuhalten, sondern so wie Jesus und Stephanus zu dem Ausruf zu kommen: Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.


Wenn ich mir diesen Ausruf anschaue, dann sehe ich hier einerseits einen Menschen, der nicht nur angetanes Leid einfach so hin nimmt (so wie wir in der Bergpredigt aufgefordert sind sogar die andere Backe hinzuhalten, wenn uns jemand schlägt), sondern der darin eine Schuld sieht, die der betreffende Mensch nicht nur an mir, sondern auch an und vor Gott begangen hat - indem er sich an einem von Gottes Geschöpfen vergriffen und schuldig gemacht hat.

Und damit Gott diesen Menschen nun gnädig ansehen möchte und nicht seine Schuld - die er an mir begangen hat - an ihm heimsucht, bitten wir:

Herr - vergib diesem Menschen und rechne ihm diese seine Schuld (die er an mir begangen hat) nicht zu, --- denn er ist ja noch in seinen Sünden, er ist gefangen und blind und weiß nicht was er tut.

Und dort wo wir so beten, dort wird auch Gott unsere Sünden nicht mehr anrechnen. So wie es im Vater Unser heißt:

Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben denen, die an uns schuldig geworden sind.


Wie komme ich nun dahin, das ich überhaupt vergeben kann. Das mich angetane Schuld nicht mehr belasten tut..?

Das kann ich nur wenn ich ganz und gar mich geborgen und geliebt weiß von meinem Gott, der mir selbst alle Schuld vergeben hat und mich nun frei macht, nichts mehr für mich einzufordern (weil ich in ihm schon alles besitze was ich zum Leben brauche) . Der mich also frei gemacht hat noch Ansprüche an andere zu stellen und ich somit dann auch frei bin den anderen Menschen zu lieben.

Und zu lieben bedeutet nun (wenn ich mir das Hohelied der Liebe im Korintherbrief anschaue), das ich nicht das meine suche, sondern das was dem anderen dient. Das ich mich selbst also ganz zurückstellen kann. Im Sinne der Selbstverleugnung, die die Vorraussetzung der Jüngerschaft sind.


liebe Grüße,

Thomas

 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen

von geli am 19.04.2017 21:00

Nennmichdu, da müßte ich nun in älteren Beiträgen, die an mich gerichtet waren, nachlesen. Ich versuch, das in den nächsten Tagen zu machen (ab Morgen arbeite ich wieder und hab wenig Zeit), und konkret auf Aussagen einzugehen, die ich als Behauptung, oder Spekulation empfunden habe.

Lg, geli

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen - einander verstehen - einander zu hören

von nennmichdu am 19.04.2017 20:50

Hallo Geli,


in deinem vorletzten Beitrag, der an mich gerichtet war, nimmst du Bezug auf Cleopatra, die folgendes zu meinen Beiträgen hier geschrieben hat:


"ich finde, du interpretierst teilweise viel zu viel in etwas hinein und dadurch wird es viel komplizierter, als es in Wirklichkeit ist.

Nur meine Meinung, ich finde es teilweise schwer, deinem Gedanken zu folgen, weil viele Spekulationen auch als wahre Behauptung dargestellt werden." 


Sie drückt hier zum einen ihre persönliche Meinung aus: " ich finde, du..." --- ohne diese Meinung dann näher zu begründen noch auf meine Gedanken Bezug zu nehmen. Das es teilweise schwer sein kann, meinen Gedanken zu folgen, kann ich nachvollziehen und werde mich bemühen, mich so einfach und verständlich wie möglich auszudrücken - auch wenn dies bei komplizierten Sachverhalten nicht immer so einfach ist.

Das Cleopatra als Forenmoderatorin dann aber hinzufügt, das ich "viele Spekulationen als wahre Behauptung..." darstelle --- ohne hier deutlich mir vor Augen zu stellen, um welche "Spekulationen" es sich denn nun handeln tut und inwiefern diese nicht mit dem Bibeltext in Übereinstimmung stehen, ist weder konstruktiv noch hilfreich.

Es ist sogar abwertend und verletzend, unterstellt sie mir doch, das ich meine Gedanken unabhängig vom Bibeltext aus der Luft greife und damit die Unwahrheit sage. Und das ohne mich eines besseren zu belehren....


Du klingst dich nun in diesen Tenor ein - sagst zum einen, das du dich schon aus der Unterhaltung mit mir ausgeklinkt hast, gibst aber zum anderen hier 2 weitere Komentare zu meinen Gedanken  zum besten. Und auch hier wieder ohne auf meine Gedanken Bezug nehmen  -- zu wollen, geschweige denn mich hier eines Irrtums überführen zu können - oder auch zu wollen. Was im Prinzip Gleichgültigkeit ausdrückt. Oder - ich will es mal sagen, Ohnmacht.


Aber wenn ich nichts zu einem Thema mehr zu sagen weiß, was ich schon gesagt habe und meinen Gesprächspartner auch nichts erwidern kann, oder erwieder tue, auf seine Gedanken, dann hielte ich persönlich es zumindest für besser, lieber gar nicht mehr zu antworten.


Aber vielleicht irre ich mich ja in Dir und Cleopatra und ihr beiden möchtet mir doch noch sagen, wo ich am spekulieren war, ohne das meine Gedanken und Schlußfolgerungen mit der Bibel konform gehen? 


mit freundlichen Grüßen,

Thomas 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?

von geli am 19.04.2017 20:14

Ja, mit "Übergabe-Gebet" (wobei das natürlich nicht falsch ist) hat Errettung auch nichts zu tun. Zumindest ist das keine Bedingung, dass man gerettet und neu geboren werden kann.

"Was sollen wir tun?"
Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu CHristi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.

So tut nun Busse und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden.

Denn in keinem anderen Namen ist das Heil, auch ist kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir selig werden sollen.
Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht!

Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden!

Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig!

Für euch (zuerst) hat Gott seinen Knecht Jesus erweckt, und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, dass ein jeder sich bekehre von seiner Bosheit.

Und Jesus ganz persönlich:

Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Das sind nur ein paar von den Aussagen, denen man entnehmen kann, dass man eben nicht "automatisch" gerettet wird.

Also dass alle Menschen gerettet werden können - das stimmt.
Aber dass alle Menschen automatisch gerettet sind, ob sie das wollen oder nicht, das finde ich nicht in der Bibel.

Das wäre ja auch nicht freiwillig, sondern dann wäre Gott ein Diktator, der jedem einfach die Rettung aufzwingt. So ist aber sein Wesen nicht.

Lg, geli

Antworten
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