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jonas.sw

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Re: Fakten über Engel ...

von jonas.sw am 02.05.2017 10:26

Meinst sicher Judas 9. Tobit gehört zu den Apokryphen. Bin im Bibleserver verschiedenste Übersetzungen durchgegangen und allein Michael wurde da Erzengel genannt. Gabriel ist immerhin ein weiterer Engel, der namentlich erwähnt wird aber nicht im Zusammenhang mit Erzengel.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Fakten über Engel ...

von Burgen am 02.05.2017 10:17

Zu dem Engel des HERRN las ich, dass damit Jesus selbst gemeint ist, also der HERR selbst.

Hinten im Stichwortverzeichnis sind drei Erzengel namentlich genannt:

Gabriel
Daniel 8, 15-19  9,21  Lukas 1, 11-20. 26-38
Michael 
Daniel 10,13  12,1   Judas 9 Offenbarung 12, 7-8
Rafael 
Tobit 5,4-12,22

Ausserdem werden folgende Gruppen genannt
Cherubin Serafin Engel

Sie alle sind Helfer, Arbeiter, Anbeter Gottes.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.05.2017 13:19.

jonas.sw

42, Männlich

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Re: Fakten über Engel ...

von jonas.sw am 02.05.2017 09:51

Den Engel des HERRN, den Engel Gottes und "mein Engel", der bei der Landeinnahme vorgesendet wird. Den würde ich erstmal ausklammern.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Gedanken zum Römerbrief - Kapitel 4 - Gerechtfertigt aus Glauben am Beispiel Abrahams

von nennmichdu am 02.05.2017 09:37

Abraham aber glaubte Gott, uns es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.


Eine Aussage in Römer 4, die so für sich gesehen schwer zu verstehen ist.


Was hat Glaube mit Gerechtigkeit zu tun? Wann bin ich gerecht vor Gott? Gerecht - im Sinne eines Zustandes? Denn wir kennen erstmal nur das rechte Handeln. Das Richtige zu tun. Kennen Anforderungen, die an uns gestellt werden: Verhalte dich freundlich. Sag danke. Benimm dich beim Essen. Schmatze nicht beim Essen.

All das sind Forderungen, die ähnlich den Forderungen sind, die uns im Gesetz des Mose überliefert sind. Tue dies nicht! Tue stattdessen das!

Können wir über solch einen "Verhaltenskatalog" vor Gott gerecht werden?



Was sagt nun Paulus in Römer 4 zum Gesetz - zu den Geboten die dann auch in Mose formuliert werden:

Römer 4,15
15 Denn das Gesetz bewirkt Zorn; aber wo kein Gesetz ist, da ist auch keine Übertretung.


Oder an anderer Stelle heißt es, das durchs Gesetz Erkenntnis der Sünde kommt. Also am Gesetz, am Gebot, erkenne ich, das ich Sünder bin. Weil ich nicht anders kann, als hier zu scheitern. Es zu übertreten. Das Gebot Gottes.


Also durch das Halten von Gesetzen wird niemand gerecht --- Ausnahme ist und war dann hier Jesus --- weil kein Mensch in der Lage ist das ganze Gesetz in allen Punkten zu erfüllen. Jeder wird immer wieder an dem einen oder anderen Punkt scheitern. Und wenn er noch so moralisch anständig ist und sich noch so anstrengt - wie der reiche Jüngling zum Beispiel hier viel Eifer erfahren ließ, aber dann doch daran scheiterte, das er nicht bereit war sich von seinem Besitz zu trennen - dieser sein Götze war. Und er hier die Liebe - ohne die wir nichts sind - vermissen ließ. Auch zu geben - und nicht nur einzuhalten...


Durch den Glauben nun nehme ich allein das in Anspruch, lebe  darin, was Jesus - was Gott für mich tun will - getan hat. Und darin bin ich dann vor Gott gerecht.


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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Die Kraft des Evangeliums - Gedanken zum Römerbrief

von nennmichdu am 02.05.2017 09:23

Auch ist Jeremia dir nichts schuldig, der Vers, auf den du wartest, wurde bereits zitiert.



dann war und ist er mir zur Zeit nicht vor Augen... und ich bitte freundlichst ihn mir - wenn es denn möglich ist - mir noch einmal vor Augen zu stellen, wenn ich denn -  nocheinmal darauf Bezug nehmen soll...


Wir wollen hier gemeinsam respektvoll voneinander lernen, hierfür ist es nötig, den anderen so anzunehmen, wie er ist.


ich hole den anderen dort ab wo er steht...
ihn in seinen Irrtümer - wenn wir es denn so empfinden/sehen -- dann so zu belassen, sind wir als Christen nicht aufgefordert.


Wenn du so weitermachst, wird irgendwann niemand mehr mit dir diskutieren wollen, da du dir von niemanden etwas sagen lässt



inhaltlich nehme ich Bezug --- und das ist in meinen Beiträgen auch erkennbar..

Wenn dann keiner mehr eine Diskussion mit mir sucht, bin ich nicht traurig drum.

Wie lange jemand seine Beiträge gestalten mag, überlasse ich jedem selbst.
Wie er hier der Übersicht halber nun in der Lage ist, die Zitatfunktion zu verwenden, mache ich auch keinem zum Vorwurf.
Und mit welchem Titel hier jemand SEINE Beiträge verfasst, mache ich ebenfalls keinem zum Vorwurf.

Wenn es dann zu sehr vom Thema abweicht, lasse ich mich gerne darauf hinweisen, zum Thema zurückzukommen.

Freundlichkeit lässt sich nicht allein in der Wortwahl erkennen - denn es gibt auch Menschen die freundlich zum anderen reden und es nicht freundlich meinen, bzw. nicht freundlich gesinnt sind.


Aber selbst den Unfreundlichen Menschen hier bin ich kein Feind und nehme jeden Menschen hier ernst.

Besonders klasse finde ich, wie Paulus schon viele "Streitfragen" im Keim ersticken lässt, wie eben, einfach munter weiter zu sündigen und so.



Das ist mir neu - ? Wo lässt Paulus denn Streitfragen im Keim ersticken?



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von Burgen am 02.05.2017 09:16

Wunderschön, eure Bilder und Worte dazu !

Liebe burghold, das kleine Entchen an der Seite seiner Mutter und dann die dicke Pracht der Blüten ...,
klingt es dir da nicht wie Musik in der Seele, im Bereich der Freude im Gehirn?
Mit Noten die über die Lippen quellen?



Ja, früher war der Mai oft die Haupturlaubszeit für mich.

************************************************************************************************************
Losung

Lernt, Gutes tun! Trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten! / Jesaja 1,17

Paulus schreibt:
Ich bitte den Vater, dass Christus durch den Glauben in euren Herzen Wohnung nimmt 
und ihr in der Liebe tief verwurzelt und fest gegründet seid. / Epheser 3, 16.17

Hilf uns dazu, Herr Jesus Christus, dass wir uns nie mit unseren Angelegenheiten so beschäftigen,
dass wir keine Zeit und Kraft mehr haben für den Dienst an den Elenden und Armen.
Tue unsere Augen und Herzen auf, dass wir fremdes Elend sehen, das uns zur Pflege anvertraut ist,
um zu helfen, wo wir helfen können. (Hermann Bezzel)

Matthäus 9, 35-10,1 (2-4) 5-7
Kolosser 3, 5-11


 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

dem Satan übergeben..

von nennmichdu am 02.05.2017 09:08

woher hast du das, dass sich Gott des Satan bedient?



Ein Beispiel finden wir in Hiob. Gott - wollte ..... ---  letztendlich --- Hiob auf Herz und Nieren prüfen. Und dazu erlaubte er dem Satan, Hiob erst sein Hab und Gut und geliebte Menschen zu rauben und dann auch noch seine Gesundheit zu nehmen.


Im neuen Testament lesen wir von Paulus ähnliches:


1Kor 5,5 soll dieser Mensch dem Satan übergeben werden zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tage des Herrn.
1Tim 1,20 Unter ihnen sind Hymenäus und Alexander, die ich dem Satan übergeben habe, damit sie in Zucht genommen werden und nicht mehr lästern.



Ich selbst habe es immer so gelesen, dass Satan aktiv wurde und Gott eben zugelassen hat.


Im Buch Hiob lesen wir, das Satan sich - mit anderen Engeln (aus Gottes Gefolge) vor dem Thron Gottes einfindet.

Dann spricht nun Gott gezielt den Satan an: Woher kommst du...?   --- oder freier übersetzt: Was hast du hier zu suchen....?

Satan spricht nun davon, das er die Erde durchstreift....durchstriffen hat...

Und nun spricht Gott wieder Satan an und verweist ihn auf Hiob. 

Also was ich damit sagen will, das immer Gott derjenige ist, der hier Aktionen einleitet.... nicht der Teufel selbst... als ob dieser tun und lassen kann, was er will...


Er hatte aber die ganze Zeit auch im Blick, dass Hiob am Ende viel reicher sein wird und eben Gott in der Zeit sehr viel mehr kennengelernt hat.


Hiobs "Schicksal" wendete sich, als er für seine drei (falschen) Freunde, die nichts wahres über Gott ausgesagt hatten,  Fürbitte tat. Als er Gott bat, das Gott diese gnädig ansehe möge und sie nicht nach den bösen Reden - die Hiob Schuld vorwarfen - selbst in die Verantwortung für ihr Reden nehmen möge.... damit er diesen dann nicht Schimpfliches antäte...

Und so verfährt Hiob hier auch wie Jesus : vergib ihnen, denn sie wissen/wussten nicht, was sie tun/redeten



Gott verstockt auch die Herzen, ich erinner mich da zuerst an den Pharao in Ägypten. Aber ich meine, dass dies erst geschah, nachdem der Pharao selbst sein Herz verstockt hat.


Hier kommt beides zusammen.... der Pharao ist so "gepolt" das er sich zunehmend verhärtet.... verstockt...
Aber auch Gott selbst hat den Pharao letztendlich nur diese ihm vorbestimmte Bahn zugewiesen --- ohne das er hier den Pharao noch zur Buße leiten wollte --
weil Gott sich über den Pharao am Volk Israel verherrlichen wollte.

Röm 9,18 So erbarmt er sich nun, wessen er will, und verstockt, wen er will.


Wenn die Menschen sich gegen Gottes Wille entscheiden, dann sieht Gott dies ja.


Die Menschen sind von Natur aus gar nicht in der Lage, sich für Gottes Willen zu entscheiden. Ihr (alte) Adamsnatur kann nicht anders, als sich dem Willen Gottes zu wiedersetzen.


Er selbst kann ja beurteilen er sieht die Herzen


und was sagt uns die Schrift über das menschliche Herz aus?

9 Was sagen wir denn nun? Haben wir Juden einen Vorzug? Gar keinen. Denn wir haben soeben bewiesen, dass alle, Juden wie Griechen, unter der Sünde sind,
10 wie geschrieben steht: »Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer.
11 Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. 12 Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Psalm 14,1-3).


1Mo 8,21 Und der HERR roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich getan habe.

Mt 7,11 Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus kommt "bald" - Erfüllte Zeichen?

von nennmichdu am 02.05.2017 08:35

Hallo Kowalski,




Ich finde diese Erklärung "gewagt". War überrascht, dass du das so siehst. Und habe mich daher gefragt, wie du darauf kommst.


Klingt gleich viel freundlicher nun - diese deine Aussage. Ohne, das ich hier eine Spur von Verachtung oder Geringschätzung noch wahrnehme. Und der Ton macht ja bekanntlich die Musik in unseren Ohren, die uns dann so oder so reagieren lässt.


Ich habe mir eben nocheinmal die Mühe gemacht im Internet Auslegungen zu diesem Wort zu suchen und bin dabei auf folgende Definition/Erklärung  gestoßen:


Einige sagen, dass „bald" eigentlich bedeutet, „Wenn ich komme, wird es schnell geschehen." Wir wissen von Paulus' Beschreibung der Entrückung, dass das zutrifft, aber ich fühle, dass Er auch „bald" damit meint.

Strongs Lexikon gibt die Bedeutung mit „schnell, zügig (ohne Verzögerung)" an. Vines Expository Wörterbuch gibt die Bedeutung mit „prompt, schnell, auf schnelle Weise" an.

Wenn dieses Wort in Matthäus 5:25, Markus 28:7-8, Offenbarung 2:16, 3:11, 11:14 sowie den oben genannten Passagen verwendet wird, dann bedeutet es in jedem Fall schnell, wie in „sehr bald."
Ganz offensichtlich betont Jesus die Unmittelbarkeit Seines Kommens, der Entrückung. Sie kann jederzeit stattfinden. Es könnte sehr bald sein, und wenn es geschieht, wird es im Bruchteil einer Sekunde geschehen.


Viel wahrscheinlicher finde ich, es so zu sehen, wie es die meisten sehen. Nämlich dass, mit "bald" eben doch eine Zeitspanne gemeint ist. Und eben, weil es die meisten so sehen, und du aber nicht, war ich überrascht. Und fragte, wie du (oder ich sagte "wie man") darauf kommt.


Meinst du, da "die meisten" Menschen die Gruppe darstellen, die es auf Anhieb so verstehen würden - als Zeitangabe? Oder meinst du, das die meisten Ausleger der Bibel es so sehen?  Zweiteres wäre mir neu und es würde auch nicht passen dazu, das Jesus sagt, das nur der Vater im Himmel weiß, wann Jesus genau wiederkommt. Wenn also die Zeitspanne unbekannt ist bei Jesus und den Menschen. Wie sollte die Bibel mit "ich komme bald" eine Zeitspanne meinen??


Aber es ist doch ok wenn du diese Meinung hast.


Es ist meine Überzeugung, die ich derzeit nur so und nicht anders aus der Bibel  ableiten kann. Und zwar solange, bis mich jemand von einer anderen Deutung überzeugt.


Ist doch kein Grund gleich so beleidigt zu reagieren.


Beleidigt bin ich deswegen nicht geworden von dir. Tust du mir mit deinen Worten doch kein Leid zu und suche ich auch nicht meine Ehre zu retten, in dem ich eine Auslegung auf "meinen Mist" gewachsen sehe und nun behaupten will und im Recht bleiben will. 




Sicher reine Spekulation (wie so vieles hier im Forum).



Auf Spekulationen lasse ich mich nicht ein und will auch nicht meine Kraft und Zeit dafür verschwenden zu schauen, wer nun was hier auf blauen Dunst hin schreibt. 
Wenn ich eine Auslegung der Schrift Kund tue, dann stelle ich sie zur Prüfung in den Raum. Bin bereit mit anderen darüber zu diskutieren, ob es sich denn so verhalten kann. Und wenn ich von jemand anders hier eine Auslegung zur Schrift sehe, dann stimme ich entweder darin überein und habe dann mit dem anderen eine gemeinsame Basis gefunden. Oder ich überlege ob es sich hier lohnt, überhaupt mit diesem Menschen eine Gemeinsame Basis zu finden. Und lohnt es sich meiner Meinung nach nicht, dann diskutiere ich nicht mit ihm weiter.


Immer gerne auch in der Hoffnung, jemand bietet eine andere "potenzielle" Erklärung an.


Was ich somit eben wieder getan habe.



Weil "bald" zwar eine Zeitspanne ist, aber das Wort an sich verwendet wird, um die KURZE Dauer der Zeitspanne besonders hervorzuheben. Und wenn wir schlafen, dann bemerken wir nicht die Dauer von 8 Std., sondern es kommt uns sehr viel kürzer vor.


Wenn in der Offenbarung der Ausruf steht: Ja Herr, komme bald!

Dann spricht dies ein lebender Mensch aus. Und für lebende Menschen vergeht Zeit. Also kann es sich nicht auf schon Verstorbene beziehen.


Ja, aber ebenso eindeutig sagt die Bibel etwas darüber, welche Zeichen geschehen müssen, BEVOR Jesus kommt. Nicht nur in der Prophezeihung des Johannes, sondern auch Jesus direkt sagt u.a. in Mk, 13,7 was vorher "geschehen muss".


Die Zeichen der Zeit deuten die Entwicklung an, die wir beobachten können und die uns in ihrer endzeitlichen zunehmenden Drangsal dann darin Trost finden lässt, als das wir wissen, das die Zeit Jesu Wiederkunft nun noch näher heran geeilt ist.


Also lesen wir einerseits von Zeichen die zuvor geschehen werden/ geschehen müssen, und andererseits sollen wir sofort und jederzeit vorbereitet sein, denn Er kommt wie ein Dieb in der Nacht.


Dazu habe ich an andere Stelle Bezug genommen.
Und hier geschrieben, das die Schrift in diesem Punkte aussagt, das diejenigen, die Jesus bei seiner Wiederkunft als Gläubige vorfindet vorbereitet sein werden.

(und hier ist das Gleichnis von den 10 Jungfrauen hilfreich - 5 davon hatten Öl (heiligen Geist) in ihren Lampen (brannten für Gott), während die anderen 5 kein Öl mehr in ihren Lampen hatten (ihr Licht - was nicht vom heiligen Geist war - war erloschen) und dann kein Einlass bei Gott fanden.)

Was dann aber nicht ausschließt, das auch diejenigen, die vorbereitet (von Gott letztendlich) sein werden, bzw. vorbereitet sind, nach der Heiligung zu streben aufgefordert sind. Und nach der Heiligung zu streben meint sich hier immer wieder in die Gemeinschaft mit Gott hineinzubegeben, dort wo sie durch Fehltritte der Sündenvergebung/Fußwaschung bedürfen (vergebt einander - wie auch Gott uns vergeben hat...).


ok, aber warum Heiden? Bedeutet das, es gibt nicht genügend Gläubige auf der Erde und der Herr möchte zusätzlich auch noch weitere Heiden bekehren?


Die "Vollzahl der Heiden" bezieht sich darauf, das Jesus zuerst die Juden, denen das Gesetz (durch Mose) anvertraut wurde ansprach und dann, als die es (in der Mehrzahl) ablehnten auch den Nichtjuden - den Heiden... den von Gott kein Gesetz anvertraut worden war ... das Evangelium eröffnete.

Wenn Jesus dann von den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel spricht, meint dies nun Menschen die sich aus den Juden zu Jesus bekehren und aus den Heiden zu Jesus bekehren. Zur Kindschaft Gottes gelangen. Denn im Römerbrief lesen wir ja, das nicht das ein echter Israelit ist, der es nach der Abstammungs/Erblinie ist - der sich aufs Gesetz beruft - sondern derjenige ist ein echter Israelit, der aus dem Glauben heraus erkennt, das Jesus sein Herr und Heiland ist und darüber den Vater im Himmel erkennt.


Und die "Vollzahl" ist dann die Gesamtheit aus allen Gläubigen + die bekehrten Heiden?


Die Vollzahl stellt dann alle Menschen dar, die sich aus Heiden und Juden zu Gott bekehren, die als Gottes Kinder dann im Himmel sich wiederfinden werden.


Offb 7,9 Danach sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen,

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Cleopatra
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Re: Gott ist (auch) Böse

von Cleopatra am 02.05.2017 08:11

Mir fällt gerade noch ein kleiner Gedanke ein:

Die "Strafe Gottes" dient immer der Erziehung, habe ich irgendwo mal gehört. Wenn Gott uns straft, oder auch in der Vergangenheit gestraft hat (gut zu erkennen beim Volk Israel), dann diente dies der Erziehung und der Zurückführung zu Gott.
Hiermit meine ich nicht die Strafe, das Endgericht aus Offenbarung, sondern die Zeit hier auf der Erde.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Gott ist (auch) Böse

von Cleopatra am 02.05.2017 08:09

Hallo,

lieber nennmichdu, woher hast du das, dass sich Gott des Satan bedient?
Ich selbst habe es immer so gelesen, dass Satan aktiv wurde und Gott eben zugelassen hat.
Er hatte aber die ganze Zeit auch im Blick, dass Hiob am Ende viel reicher sein wird und eben Gott in der Zeit sehr viel mehr kennengelernt hat.

Gott verstockt auch die Herzen, ich erinner mich da zuerst an den Pharao in Ägypten. Aber ich meine, dass dies erst geschah, nachdem der Pharao selbst sein Herz verstockt hat.
Wenn die Menschen sich gegen Gottes Wille entscheiden, dann sieht Gott dies ja.
Er selbst kann ja beurteilen er sieht die Herzen und eben auch die Zukunft der einzelnen Menschen.
Dann kann er auch in seiner Souveränität einzelne Menschen "nutzen", um sich am Ende selbst zu verherrlichen und zB seine Macht zu zeigen.

Lg Cleo

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