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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Jesus verstehen
von geli am 23.04.2017 15:15Hallo Nennmichdu, gerade hab ich versucht, einige ältere Beiträge zu lesen, um Dir zu antworten. Aber ich merke, dass es mir zuviel ist, diese Beiträge nochmal zu lesen, zumal sie ja auch ziemlich lang sind, und die Aussagen, die ich als "Behauptung" eingestuft habe, herauszusuchen.
Es ist nun einmal so, dass man nicht überall übereinstimmen kann, und wir das auch nicht müssen - deshalb möchte ich diese Dinge einfach so stehen lassen und nicht wieder so ein "Hick-Hack" der verschiedenen Sichtweisen anfangen.
Lg, geli
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Was wir über Licht wissen/spekulieren können...
von nennmichdu am 23.04.2017 13:46Ich will mir mal ganz praktisch anschauen, was dort in der Schöpfungsgeschichte an brauchbaren Fakten für uns steht. Zum Thema Licht.
Gott hat eine/unsere Erde in den, noch leeren Weltraum gesetzt/geschaffen. Die Erde war ungeformt und von Urtiefen/Wassern bedeckt. Es gab noch kein Licht. Keine elektromagnetische Wellen - trotz Eisenkern im inneren der Erde (die sich noch nicht drehte - um was auch, und wieso auch um sich selbst...). Keine Abstrahlung von der Erde und keine eintreffende Strahlung/Licht.
Nun schafft Gott - aus dem Nichts - Licht. Licht, was zunahm - "es ward Licht". Und dann vorhanden war. Überall. Eine zuvor finstere Erde - nicht erkennbar für aussenstehende Betrachter - ist nun mitten im Licht, umflutet von Licht, was überall vorhanden ist.
Das nun aber das Licht von der zuvor beherrschenden Finsternis getrennt wird - um dann die Zustände letztendlich einzuleiten, die wir heute vorfinden: Licht und Finsternis in Trennung -- verweist auf eine andere Qualität dieser anfänglichen Finsternis und dieses anfänglichen (Ur)Lichtes. Lädt zu einer Vorstellung von dunkler Energie ein, die der anfänglichen Finsternis vergleichbar sein muss. ((Und lädt weiter zu der Vorstellung einer anfänglichen Erde mit Urtiefen ein, die aus dunkler Materie beschaffen gewesen sein könnte. Und aus dieser (Ur)Masse könnten nun das ganze Licht frei gesetzt worden sein.))
Das entscheidene, was dann mit der Trennung von Licht und Finsternis geschah, lässt sich in der Bewegung definieren. Es wurde Abend - Licht nahm ab. Es wurde Morgen - Licht nahm zu.
Und hier würde ich nun das "Urlicht" in seiner anfänglichen Erscheinungsform von einer dunklen Energie (Ursprünglichen Finsternis) in der Art und Weise von der Erde "abgraben", das quasie eine gravitative Tiefe um die Erde herum entsteht, die dem nun fliehendem (abnehmendem) Licht eine längere Bahnstrecke zuweist als vom Prinzip her nötig wäre, sodass hier eine Lichtdehnung geschieht, was in der messbarer Geschwindigkeit von Licht von uns als Zeit wahrgenommen wird. "Ein Tag".
Und hier muss ich meine - bislang noch nicht zu Ende gedachte These : "Licht -an sich- ist immer überall gleichzeitig und hat keine Eigengeschwindigkeit "
ins Spiel bringen. Die für uns messbare Geschwindigkeit ergibt sich also nur durch eine dem Licht aufgezwungene Bahn, die es nicht gleichzeitig überwindet sondern mit einer bestimmten Geschwindigkeit/Zeitverzögerung beschreiten tut. Und dieser Fluß aus einer Menge von anfangs vorhandenem Licht in abnehmenden Zeit/Masseeinheiten beschreibt hier nun einen Tag. Es wurde Morgen und es wurde Abend. Alles Licht floh vom Standort Erde und kam zum Standort Erde zurück in einer Verlaufsform über absolut ohne Licht bishin zu absolut vollem Licht. Und das alles "ummantelt" von einer hier angenommenen und zurückbleibenden Untiefe aus dunkler Energie (Urfinsternis).
Die Erde braucht sich dabei noch nicht zu drehen. Aber wir hätten nun kommendes und gehendes Licht im 24 Stundenrhytmus - wobei ich diesem ersten Tag keine 24 Stunden per Definition verpassen kann, da eine 24 Stundendefinition erst mit dem Vorhandensein der anderen Himmelskörper (Sonne/Mond/Sterne) möglich ist.
Zur Entwicklung der Erdatmosphäre, Plattentektonik und dem Pflanzenwuchs reichte dann dieser Zustand der ersten 3 Zyklen von abfließendem und einfließendem Licht.
Und dann bindet Gott die Erde sozusagen in einen Sternensystem ein. Wobei nach unseren Beobachtungen die Erde eigentlich aus Implodierten Sonnen (Supernovas) entstanden sein soll, müssen wir, wenn wir den Schöpfungsbericht als Gottes Wort und wahr ansehen, umdenken. Wenigsten teilweise.
Gott nimmt nun diesen in den ersten drei Tagen (Zyklen) entstandenen Zustand der Erde heraus und bringt unsere Erde in ihren großen kosmischen Zusammenhang, wo sie in der Milchstraße im Arm des Orions verankert ist. Als dritter Planet unserer Sonne.
Wie auch immer das geschah (ich werde mir weiter konstruktive Gedanken hierzu machen). Wir waren als Menschen nicht dabei. Tauchten dann am 6. Tag auf.
Jesus spendete uns dann sein Licht - sich selbst -, Gott zu erkennen, ewiges Leben zu haben.
MarcusO
Gelöschter Benutzer
Re: Zusammenhang zwischen 1.Mo 1,3-4a zu Joh 1,4-5a (das Licht)?
von MarcusO am 23.04.2017 13:38war das nicht mehr eine phrophetische Vorraussagung?
Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst
von chestnut am 23.04.2017 13:13Pal: Dürfte ich euch fragen: Was macht ihr Beide eigentlich mit der in eurem Fleisch wohnenden Sünde? - Mit euren Egolüsten?
Es besteht ein Unterschied zwischen mir als Person und meinen Taten.
Wenn mich jemand z.B. tadelt, dann geht es nicht um mich als Mensch sondern um meine Taten. Ich muss für mein Handeln Verantwortung übernehmen, nicht für meine Existenz.
Deshalb muss ich meine Existenz nicht hassen... aber meine Taten (Sünde), die darf ich zu Jesus bringen.
Chestnut
Joh832
Gelöschter Benutzer
Re: Zusammenhang zwischen 1.Mo 1,3-4a zu Joh 1,4-5a (das Licht)?
von Joh832 am 23.04.2017 12:4222.04.2017 20:10 - Nach dieser Logik hätte also Gott zuerst seinen Sohn Jeschua erschaffen, und durch diesen kam dann die ganze Schöpfung (Joh 1,10-11) in Existenz? Das würde dann aber nicht zur Trinitätslehre passen. Somit würde ja Gott sich selber erschaffen?!
Deine Antwort MarcusO erstaunt und erfreut mich zugleich; da ich ja nicht an die Trinitätslehre glaube!
denn wenn Gott EWIG-Vater ist, dann hat Jesus auch keinen Anfang, sondern ist seit Ewigkeit mit Gott im Himmel,
Wo steht eigentlich, dass auch Jeschua EWIG ist?
Denn in Ps 2,7 heisst es, dass er gezeugt wurde und vom Abfassungsdatum des Psalmes her ist damit wohl kaum die Zeugung in seiner leiblichen Mutter Maria gemeint. WANN also wurde er gezeugt? Und wenn er einmal gezeugt wurde, kann er ja nicht ewig sein...
Shalom und eine schöne Woche (Schawua tov) wünscht euch
DANIEL
Re: WER sollte bereuen?
von Kowalski am 23.04.2017 12:25Es scheint immer noch Menschen zu geben, die glauben, Gott sei ein alter weiser Mann. Der wie ein Mensch aussieht und die Eigenschaften eines Menschen hat.
Und wie man im aktuellen Hauskreis Thema liest, steht in Psalm 18:31: Gottes Weg ist vollkommen, das Wort des HERRN ist durchläutert.
Er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen. Gottes Weg ist also vollkommen. ER macht keine Fehler. Auch wen wir den Sinn dahinter nicht immer verstehen, so macht ER doch keine Fehler.
Gottes "Reue" ist daher im menschlichen Verständniss, bestenfalls eine Folge der von Ihm geschaffenen Naturgesetze. Aber ganz sicher nicht eine von Ihm bewusst erzeugte Emotion.
Es sei dir fern, Gott auf die Emotions- und Denkebene eines Menschen herunter zu stufen !
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Burgen am 23.04.2017 09:21Quasimodogeniti (Wie die neugeborenen Kindlein. 1. Petrus 2,2)
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat
zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. / 1. Petrus 1,3
Losung
So halte nun die Gebote des HERRN, deines Gottes, dass du in seinen Wegen wandelst und ihn fürchtest. / 5. Mose 8,6
Seid niemandem etwas schuldig, ausser dass ihr euch untereinander liebt;
denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. / Römer 13,8
Evangelium Johannes 20, 19-29
Epistel 1. Petrus 1, 3 - 9
Predigt Johannes 21, 1-14 Psalmgebet Psalm 116
Werde ein Segen für alle, die dir begegnen.
Du hast einen Auftrag für alle,
und wäre es nur
ein freundlicher Gedanke,
ein Gruß,
ein stummes Gebet.
(Eva von Thiele-Winkler)
Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst
von Pal am 23.04.2017 05:40Noch zu Zeiten unserer Grosseltern wurde das so gelehrt und leider manchmal auch noch so verstanden. Wenn sich ein Kind über eine gute Schulnote freute und daheim davon erzählte, war sich darüber freuen bereits falsch, denn dies war bereits Stolz. Das Beispiel ist aus einem rund 100-jährigen Andachtsbuch für Kinder entnommen, das mir vor einiger Zeit in die Hände kam.
Diese deine Beschreibung finde ich eigentlich sehr gut um den Perspektivwechsel zu verdeutlichen, den wir heute vornehmen.
Heute muß dem Kindlein seine eigene Leistung betont als Wertschätzung seiner Selbst unterbetoniert werden. Du bist klasse, du bist wertvoll! Freue dich deiner selbst! Sei stolz auf dich! Entdecke deine Talente... etc.
Da kann dann die "Kugel nach hinten losgehen", um nur aufgeblasene Selbstverherrlichung zu erzeugen.
Natürlich kann man auch auf dem Pferd seiner anderen Seite runter fallen. Um das (arme) Kind nur abzutakeln...
Doch darum ging es diesem alten Andachtsbuch sicher gar nicht. Nur das wir heute geneigt sind es so aufzufassen.
Es kann gut sein, das dies Andachtsbuch näher an der Bibel liegt, wie wir heute, die wir nicht mehr von Gottes Hass auf das Böse reden möchten, sondern nur auf "Gottes Vermeidung des Bösen" etc. etc.
Die Grundwahrheit des verabscheuungswürdigen, ekelhaften, horrormäßigen wird heute sehr gerne abgeschwächt...
Hier ein biblisches Beispiel:
Folgender Tatbestand wird damit angeklagt:
Da würden wir doch heute sagen: Das ist doch keine Vermessenheit, sondern nur ganz logisches, nützliches Manegment!
Doch dies Selbstverständnis des Selbermachens war vom Sündenvirus infiziert und gottwidrig!
Denn die richtige Einstellung lautet:
Auf so eine "Kleinigkeit" legt die Bibel solchen Wert. - Und du und ich? -
Re: WER sollte bereuen?
von Pal am 23.04.2017 05:22Doch, doch liebe @Pray, so verstehe ich es auch!
Re: Sehnsucht nach gemeinsamen Leben!?
von Cosima am 22.04.2017 22:49
Hallo, Schwester Hanna-Desiree, über Ihren einladenden Beitrag hier, habe ich mich sehr gefreut.
Wir kennen uns noch nicht, aber ich kenne Schwestern vom Johannis-Konvent schon seit vielen
Jahren und ich schätze ihren Dienst sehr.
Gottes Segen Ihnen und Ihren Mitschwestern
und herzliche Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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