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Re: Adventskalender 2016
von Andreas am 02.12.2016 22:59Wer bin ich?
Eine Traqumreise.
–- Die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut, und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. (Gen 1,2)
*** Ich schwebe irgendwo durch das weite und dunkle Weltall. Nur in unendlicher Ferne erkenne ich einige Lichtpunkte.
–- Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen. (Gen 1,26)
*** Ich fühle mich wohl, denn nichts belastet oder bedrückt mich.
>>> Nicht einmal die Frage: Wo komme ich her?
Denn ich weiß, dass ich nicht aus dem Nichts komme und dass ich auch nicht die Schöpfung eines blinden Zufalls bin. Der Schöpfergott hat mir mein Leben geschenkt. Ich bin ein Geschöpf Gottes.
–- Gott schuf also den Menschen als sein Abbild. (Gen 1,27)
*** Ab und zu komme ich an einer Sonne vorbei. So prächtig, dass ein Mensch ihren direkten Anblick nicht ertragen kann. Ich genieße die Wärme und werde wieder richtig lebendig.
>>> Ich bin Gott ähnlich, weil ich wahrhaftig sein kann; weil ich der Weg für andere sein darf; weil ich lieben kann!
–- Bevölkert die Erde, unterwerft sie euch, und herrscht. (Gen 1,28)
*** Ich habe das Gefühl: Alles gehört mir, alles ist für mich geschaffen.
>>> Ich bin ein Herrscher. Will ich die Welt als Fürst beherrschen oder will ich der Welt zum Segen werden?
–- Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden. (Gen 2,7)
*** Ich schwebe weiter. Ohne Boden unter den Füßen fühle ich mich frei und beweglich – aber doch nicht so richtig im wirklichen Leben.
>>> Ich bin Erde. Ein Stück Dreck oder fruchtbarer Boden?
–- Und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte. (Gen 2,15)
*** Plötzlich wird mit das ewige Schwarz des Weltalls langweilig. Ich sehne mich nach Farben.
>>> Ich bin ein Beschützer der Schöpfung. Wirke ich am Schöpfungsakt mit und führe ihn so weiter?
–- Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. (Joh 14,3)
*** Langsam werde ich ganz behutsam von einem winzig kleinen Punkt, in unendlicher Entfernung, angezogen.
>>> Ich bin Gottes Gast. Ich darf mich mit Ihm an all Seinen Wundertaten erfreuen.
–- Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht. (Jes 49,15)
*** Seid Millionen von Jahren hat sich dieser kleine Punkt immer wieder verändert,
dass ich auf ihm leben kann. Liebevoll empfängt mich Mutter Erde. Ich lande weich auf ihr.
>>> Wer bin ich, das schon vor vielen Millionen von Jahren, meine Ankunft vorbereitet wurde? Ich bin ein Kind Gottes.
–- Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und dazu verlockte, klug zu werden. (Gen 3,6)
*** Ich bin in einer Urwald ähnlichen Gegend. Überall herrliche Farben. Ein Mensch bietet mir etwas an, nachdem ich mich schon immer gesehnt habe. Ich schaue ihn genau an, ob ich ihm trauen kann. Aber er will wirklich keine Gegenleistung. In meiner Freude vergesse ich, dass das Geschenk für mich nicht gut sein könnte und nehme es an.
>>> Ich bin ein Sünder. Manchmal nur aus Gedankenlosigkeit; aber manchmal will ich mit voller Absicht nicht tun, was ich für richtig erkannt habe und dann kommt es auch vor, dass ich nicht mehr Herr über mich selbst bin wie der Hl. Paulus:
–- Ich stoße also auf das Gesetz, dass in mir das Böse vorhanden ist, obwohl ich das Gute tun will. (Röm 7,21)
–- Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee. Wären sie rot wie Purpur, sie sollen weiß werden wie Wolle. (Jes1,18)
*** Ich drehe mich um und es trifft mich ein liebevoller aber trauriger Blick. Ein Mensch steht mir, mit ausgebreiteten Armen, gegenüber.
>>> Ich bin ein Kranker. Aber der Heiland will mich heilen. Er macht mich gesund, wenn ich vertrauensvoll auf ihn zugehe.
–- Der Ruchlose soll seinen Weg verlassen, der Frevler seine Pläne. Er kehre um zum Herrn, damit er Erbarmen findet bei unserem Gott; denn er ist groß im Verzeihen. (Jes 55,7)
*** Ich habe Angst. Er kennt meine Schuld. Ich schäme mich. Aber sein liebevoller Blick gibt mir Mut. Ich gehe auf ihn zu und lasse mich umarmen. Mir kommen Tränen, aber ich bin glücklich und fühle mich geborgen.
>>> Ich bin ein Umkehrender. Heilung kann ein langwieriger und schmerzhafter Vorgang sein, aber das Glück und die Zufriedenheit am Ende,
rechtfertigen den Mut diesen Schritt zu wagen.
–- Du machst ihn zum Segen für immer; wenn du ihn anblickst, schenkst du ihm große Freude. (Ps 21,7)
*** Ich gehe erleichtert und frohen Mutes weiter und komme auf eine riesige Lichtung, in deren Mittelpunkt eine Kapelle steht. Nachdem ich hier kurz im Gebet verweilt bin, kommt ein Bote Gottes und segnet mich.
>>> Ich bin ein Gesegneter. Ich darf zum Segen für die ganze Schöpfung werden.
–- Habe ich dir nicht befohlen: Sei mutig und stark? Fürchte dich also nicht, und hab keine Angst; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst. (Jos 1,9)
*** Ich gehe weiter. Immer tiefe gerade ich in den Urwald. Es ist finster und ich habe die Orientierung verloren. Aber ich bin guten Mutes, denn der Segen ruht auf mir.
>>> Ich bin ein Suchender. Immer wieder muss ich meinen Weg, meinen Weg mit Gott, neu suchen, Orientierung finden und mich neu ausrichten.
–- Er führt mich hinaus ins Weite, er befreit mich, denn er hat an mir Gefallen. (Ps 18,29)
*** Endlich finde ich heraus. Zuerst werde ich vom Licht geblendet. Eine fruchtbare Ebene breitet sich vor mir aus.
>>> Ich bin ein Befreiter. Ich darf alles was mich bedrückt vor Gott hinlegen und kann so unbeschwert durchs Leben gehen.
–- Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke: wie ich zum Haus Gottes zog in festlicher Schar, mit Jubel und Dank in feiernder Menge. (Ps42,5)
*** Vor mir ist ein kleines Dorf. Ich gehe darauf zu. Die Menschen sitzen am Lagerfeuer. Sie essen, feiern und sind fröhlich. Sie laden mich dazu ein.
>>> Ich bin ein Mitmensch. Zusammen stiften wir immer mehr Unfrieden, oder machen die Welt ein wenig besser.
–- Seht, die Völker sind wie ein Tropfen am Eimer, sie gelten soviel wie ein Stäubchen auf der Waage. (Jes 40,15)
*** Ich bin rundherum glücklich und zufrieden nach einem so schönen Gemeinschaftserlebnis. Aber jetzt sehne ich mich nach Ruhe und Einsamkeit. Ich gehe weiter zur nahe gelegenen Wüste.
>>> Ich bin ein Staubkorn. Bin ich wirklich ein bedeutungsloses Staubkorn, das der Wind zufällig hier her geblasen hat? Oder bin ich nicht wertvoller, als die teuerste Perle? Denn der Wind, der mich hier her geblasen hat, ist Gottes Geist.
–- Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. (Ps 23,2)
*** Nach einer langen schweißtreibenden Wanderung komme ich an eine blühende Oase. Sprudelndes Wasser – Leben in einer scheinbar toten Welt.
>>> Ich bin ein Ruhender. Ein Ruhender in Gott. Gott hält überall alles für mich bereit, was ich zum Leben, zum Leben in Fülle, benötige.
Er sagte:
–-Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt. (Mt 5,3-12)
*** Ich spüre, dass es mir an nichts fehlt und steige beruhigt und gelassen auf einen Berg. Ich erinnere mich an die Worte Jesu.
>>> Ich bin ein Seliger. Meine Seele ist unruhig bis sie ruht in Dir. Und trotzdem kann ich, mit meiner, in Gott verankerten Seele, Ruhe in die Welt tragen.
*** Ich werde müde und lass noch einmal den Anfang an mir vorbei ziehen: Ich schwebe irgendwo durch das weite und dunkle Weltall. Nur in unendlicher Ferne erkenne ich einige Lichtpunkte. Und ich erinnere mich:
--- Gott schuf das Licht und er sah, dass das Licht gut war.
Gott schuf Himmel, Land und Meer und er sah, dass es gut war.
Gott schuf alle Pflanzen und er sah, dass es gut war.
Gott schuf die Gestirne und er sah, dass es gut war.
Gott schuf die Fische und die Vögel und er sah, dass es gut war.
Gott schuf die Landtiere und sah, dass es gut war.
Gott schuf den Menschen nach seinem Abbild und segnete ihn.
Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Vom Licht zum Frieden
von Andreas am 02.12.2016 22:283) Mich selbst erkennen
Wahrheit zwingt mich auch, mich selbst ehrlich anzusehen.
Manche Menschen überschätzen sich. Das kann leicht dazu führen, dass sie meinen, alles selbst machen zu können und Gott nicht zu brauchen.
Diese Menschen haben zu viel Mut, eben Übermut, was ein sinnvolles Leben unmöglich macht:
Sir 10,12 Mit dem Trotz des Menschen fängt sein Übermut an, wenn sich sein Herz abkehrt von seinem Schöpfer.
Sir 10,6 Füg dem Nächsten keinerlei Unrecht zu, geh nie den Weg des Übermuts!
Jer 48,30 Ich kenne seinen Übermut - Spruch des Herrn -, sein Geschwätz ist nicht wahr, sein Tun ist nicht recht.
Jak 4,16 Nun aber prahlt ihr voll Übermut; doch all dieses Prahlen ist schlecht.
Weis 5,8 Was nützte uns der Übermut, was brachten uns Reichtum und Prahlerei?
-
Manche Menschen haben zu wenig Mut: Das kann ich nicht, dazu bin ich zu schwach usw. Damit beleidigen sie Gott, der ihnen ihre Gaben, Talente und Fähigkeiten geschenkt hat, damit sie sie für andere Menschen einsetzten. Sie legen Seine Geschenke einfach achtlos auf die Seite. Oft rühmen sie sich dann dabei noch ihrer Bescheidenheit und ihrer Demut. Aber wirkliche Demut ist: Seine Fähigkeiten und Möglichkeiten zu erkennen und sie mit Gottes Hilfe für den Nächsten einzusetzen:
Spr 18,12 Vor dem Sturz ist das Herz des Menschen überheblich, aber der Ehre geht Demut voran.
Spr 11,2 Kommt Übermut, kommt auch Schande, doch bei den Bescheidenen ist die Weisheit zu Hause.
Spr 13,10 Der Leichtsinnige stiftet aus Übermut Zank, doch wer sich beraten lässt, der ist klug.
Sir 10,28 Mein Sohn, in Demut ehre dich selbst, beurteile dich, wie du es verdienst.
Sir 1,27 Denn die Gottesfurcht ist Weisheit und Bildung, an Treue und Demut hat Gott Gefallen.
1Petr 5,6 Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist.
Kol 3,12 Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld!
- -
Nur echte Demut eröffnet uns ein Leben in Fülle.
- Neige ich zur Überheblichkeit oder falscher Demut?
- Wenn ja, bitte ich Gott um Hilfe, echte Demut zu finden?
- Kenne ich meine Fähigkeiten und Möglichkeiten?
- Oder muss ich sie noch suchen?
- Bin ich bereit sie in Seinem Dienst für meine Mitmenschen zu stellen?
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Die Jahreslosung zum Ausmalen
von lighty83 am 02.12.2016 19:20Hier www.gerth.de/fileadmin/gratis/basteln/Basteltipp_Einklang_Club_2016-03.pdf
gibt es die Jahreslosung von 2017 zum Ausmalen
Re: Eine kleine Eule, will wachsen.
von chestnut am 02.12.2016 18:18Willkommen hier.
Wenn du Austausch möchtest, komme uns doch auch im Chat besuchen. Dort kannst du auch viele Fragen stellen, die wir nach Möglichkeit beantworten. Manchmal haben wir aber auch nur Spass miteinander, und das tut auch sehr gut.
Wenn du Chat-Mitlglied werden möchtest, klicke oben im Balken auf "Chat" und dann auf einen neuen Account erstellen und folge dann den Anweisungen. Da der Chat ein eigenes System in sich ist, braucht es eine zusätzliche Anmeldung.
Liebe Grüsse
Chestnut
Re: Was ist LIEBE?
von Pal am 02.12.2016 17:58Das absolute höchste Grad von Liebe wird mE hier deutlich:
und:
Stell dir vor, so etwas würde persönlich von dir (oder mir) gesagt werden können!
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Was ist LIEBE?
von Burgen am 02.12.2016 16:34

Ja, Liebe wird ja (oft) manchmal falsch interpretiert.
Aber vielleicht kommt auch in der Überschrift zum Tragen, wer keine Liebe hat, kann auch nicht geben.
Würde vielleicht bedeuten, solange lottchen oder kai nicht durchs Feuer gegangen ist, ist sie / er schwerlich in der Lage jemandem Liebe gleich Gottesliebe zu geben.
LG
Burgen
Re: Was ist LIEBE?
von solana am 02.12.2016 16:09Naja, so ganz unrecht hat Burgen nicht,
Oh, ist das so rüber gekommen, als wolle ich sagen, Burgen hätte Unrecht?

Das war ganz und gar nicht meine Absicht, im Gegenteil; ich finde das richtig und wollte nur noch den Zusammenhang zwischen Liebe und Gehorsam ein bisschen genauer fassen .....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Was ist LIEBE?
von Henoch am 02.12.2016 16:01Naja, so ganz unrecht hat Burgen nicht,
natürlich ist das Befolgen der Gebote noch nicht Liebe, aber die besten Absichten ohne das Befolgen der Gebote (und zwar aller, nicht nur der 10, sondern etwa 500 Moral-Gebote sind es hab ich mal gehört) ist auch keine Liebe, denn die Liebe die Gott meint, ist das Befolgen der Gebote. Deshalb ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes. Jetzt haben das so manche verdreht und meinen, wenn ich Liebe empfinde, habe ich das Gesetz erfüllt. Das wäre falsch. Sondern wenn ich aus Liebe zum Nächsten und zum Herrn durch den ewigen Geist Gottes das Gesetz erfülle, dann ist es Liebe.
Henoch
Re: Was ist LIEBE?
von Pal am 02.12.2016 15:34Denn das bedeutet nicht einfach: Da ist ein Gebot, das befolge ich und dann ist das Liebe.....

Man kann gehorsam sein aus Angst und dann hat man immer noch keinen Funken Liebe!
Was Liebe für mich beschränkten Menschen, im göttlichen Reinformat ist, das lese ich hier über die Lösung aller meiner ursächlichen Probleme (mit der Liebe).
Denn von Natur aus bin ich ein verstockter, selbstverliebter, Egozentriker, der nur seinen Willen vollbringen möchte.
Hier die einzig, einzigartige Lösung:
Echte liebender Gehorsam wird durch das Wunder einer "Herztransplantation" (Wiedergeburt) erschaffen, ein Geschenk aus lauter Gnade.
Mit anderen Worten, aus einem Ego-Verliebten wird ein Gott-Liebhaber.
Echte Liebe kommt in ein Herz wo zuvor nur böse Liebe wohnte!
so sehe ich das...
Re: Was ist LIEBE?
von solana am 02.12.2016 15:06Liebe ist, sich z.B. an den 10 Geboten orientieren.
Liebe Burgen, über den Zusammenhang zwischen Liebe und Gehorsam lohnt es sich, noch weiter nachzudenken.
Denn das bedeutet nicht einfach: Da ist ein Gebot, das befolge ich und dann ist das Liebe.....
Wenn ich mich an Gottes Gebote halte und mein Leben danach ausrichte, dann drücke ich damit aus, dass ich Gott vertraue. Dass ich darauf vertraue, dass er diese Gebote nicht gegeben hat, um mir das Leben schwer zu machen und um mir Dinge zu verbieten, die mir viel mehr Spass machen würden, als ganz "brav" zu sein
.Ich drücke damit aus, dass ich an seine Liebe glaube und dass ich weiss, dass in seinem Willen für mein Leben das Beste liegt, was mir passieren kann. Dass mich die Gebote nicht einschränken, sondern Wegweisung geben zu dem besten und segensreichsten Leben, das ich führen kann.
Ich zeige damit, dass ich Gottes Versprechen und Verheissungen mehr glaube als den vielen anderen Stimmen um mich herum, die mir Glück und erfülltes Leben versprechen - wenn ich nur dieses oder jenes neuestes Produkt kaufe oä.
Und auch wenn es manchmal auf den ersten Blick so aussieht, als ob der Ehrliche, Demütige, Genügsame und an das Wohl anderer Denkende schlechter wegkommt als der, der sich rücksichtslos nimmt und seine Interessen durchsetzt - die Liebe hält trotzdem im Vertrauen daran fest dass Gottes Wille das Beste ist und nur er die Erfüllung bringt, nur darin das wahre Glück und innerer Friede, dauerhafte Zufriedenheit zu finden ist.
Und wer diese Erfüllung einmal erlebt, der wird so reich dabei, dass andere, leere Versprechen ihn nicht mehr reizen .....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver


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